St. Ives in Cornwall

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St. Ives wirkt nicht wie eine typisch englische Küstenstadt auf mich und schon gar nicht wie eine cornische. Die engen Gassen mit ihren vielen kleinen Shops sind belebt wie südfranzösiche Küstenstädte. Ich versuche im Tourist Office ein Bed and Breakfast zu bekommen, aber ich habe Pech und mache mich deshalb selber auf die Suche nach einem Zimmer. Ich finde dann ein schäbiges Quartier bei einem Lehrer, der sich eher als Künstler fühlt. Das Erdgeschoß, in dem der Vermieter wohnt, gleicht einer Rumpelkammer, in der sich alte Zeitungen und Bücher stapeln. Die Treppe, die zu den Zimmern hochführt, weist ein Loch auf, das von einem Spielzeug markiert ist. Da ich keine Lust verspüre, noch lange nach einem besseren Quartier zu suchen, nehme ich das Zimmer. Es ist ja nur für zwei Tage. Nachdem ich mich frisch gemacht habe, gehe ich zum Porthmeor Beach, der gut besucht ist. Dort laufe ich der Frau aus dem Sauerland wieder über den Weg. Wir sind beide überrascht von unserem Wiedersehen.
St. Ives
Ich verbringe mit Bettina den weiteren Nachmittag am Strand. Das Wasser empfinde ich hier kälter als in Porthcurno, aber das liegt wohl daran, daß ich in Porthcurno nur bis zu den Knien im Wasser gewesen bin und ich hier erstmals im Meer schwamm. Gegen 18 Uhr leert sich der Strand und ich trenne mich ebenfalls von Bettina, nicht ohne mich für den Abend mit ihr verabredet zu haben. Eine Stunde später sind wir auf der Suche nach Einem Restaurant. Es bleibt bei einem WIMPY-Burger. Danach spazieren wir Richtung Zennor, der untergehenden Sonne entgegen. Bettina wollte eigentlich am nächsten Tag abreisen, entschließt sich jedoch dazu, noch einen Tag länger zu bleiben und wir verabreden uns für mittags am Strand.

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© 2000-2002
Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt:
04. Juni 2000
Update:
29. Januar 2002
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