Pressestimmen zum Film
"Mondscheintarif"
"»Mondscheintarif«
erscheint wie die pünktliche, auf
Markterhebungen basierende Antwort auf »Ally
McBeal«, »Bridget Jones« oder »Sex and
the City«, in denen allesamt weibliche
Innensichten mehr oder weniger
monologisierend zum Besten gegeben werden.
Das ist durchaus legitim(...). Es nervt
jedoch, in dieser ganzen Charge aktueller
deutscher Filme nur mehr Medienarbeiter,
Werbefachleute und andere Vertreter der
»neuen Eliten« zu erleben. Gibt es
außerhalb dieser luftgetrockneten
Feinkost-Yuppie-Nabelschau keine Wirklichkeit
mehr?"
(Claus Löser in der
Berliner Zeitung vom 25.10.2001)
"Das
perfekte Anti-Cineasten-Werk: ein Film wie
eine Frauenzeitschrift, konsequent
ambitionsfrei, pure Unterhaltung."
(Simone Mahrenholz in der
Welt vom 25.10.2001)
"In
England haben Bücher wie Ildikó von
Kürthys »Mondscheintarif« einen
Spitznamen: »Chick Lit« (...)
lautet die ironische Bezeichnung für Titel,
in denen ledige Mittzwanzigerinnen in
Trendberufen den Traummann suchen.
Meist muss ihnen die beste
Freundin die Regeln der erfolgreichen Balz
erklären, während sich die eigene Mutter
als wenig hilfreicher Drache präsentiert.
Geradezu mustergültig erfüllt (...) von
Kürthys Buch die Regeln des Genres"
(Bärbel Schnell in der
Westfälischen Rundschu vom 25.10.2001)
"Ralf
Huettners »Mondscheintarif« kreist um die
zentrale Frage (...) warum Frauen sich einen
ganzen Samstag damit ruinieren, auf den
Telefonanruf eines mittelinteressanten Mannes
zu warten (...). Da hat der Feminismus nicht
geholfen."
(Susan Vahabzadeh in der
Süddeutschen Zeitung vom 25.10.2001)
"Der
große Single-Report: Was tun, wenn er nach
dem ersten Mal nicht anruft? Und frei nach
amerikanischer Denkungsart lautet das Motto: What
you feel ist what you get."
(Michael Althen in der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom
27.10.2001)