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Jean-Claude Guillebaud:
Der Familienmensch als Widerstandskämpfer

 
       
   
  • Kurzbiographie:

    • 1944 geboren
    • 1998 Sachbuch "La tyrannie du plaisir"
      (Die Tyrannei der Lust)
    • 1999 Sachbuch "La Refondation du monde"
    • 2001 Sachbuch "Le Principe d'humanité"
 
       
     
       
   

Jean-Claude Guillebaud in seiner eigenen Schreibe

 
     
       
   

Jean-Claude Guillebaud im Gespräch

 
   
  • fehlt noch
 
       
   

Die Tyrannei der Lust (2001).
Sexualität und Gesellschaft
München: Luchterhand

 
   
 
 

Klappentext

"Der Autor untersucht historisch und soziologisch das Phänomen Sexualität in unterschiedlichen Gesellschaften. Er analysiert den Wechsel zwischen repressiven und freizügigen Phasen in der Geschichte, das Verhältnis von Sexualität zu Krankheit, Tod und Fortpflanzung. Er zeigt den Einfluss von Religion, der Psychologie und sozialer Revolutionen auf das Verhältnis von gesellschaftlicher Toleranz bezeichungsweise Intoleranz gegenüber dem sexuellen Verhalten von Minderheiten. Im Brennpunkt steht jedoch die Diskrepanz zwischen der totalen Emanzipation, welche die moderne Gesellschaft vom Individuum verlangt, und dem konformistischen Verhalten, das die vermeintliche Befreiung des Individuums mit sich bringt."

 
 
 
       
   
  • Rezensionen:

    • NOLTE, Jost (1999): Kapuzinerpredigt zwecks Aufbesserung unserer Moral.
      Die Vorschläge kommen aus Frankreich,
      in: Berliner Illustrierte Zeitung. Beilage der Berliner Morgenpost v. 26.09.
    • SPOERRI, Bettina (1999): Vom Bankrott der Lust.
      Jean-Claude Guillebaud stellt seit den 60er Jahren eine kommerzielle Trivialisierung der sexuellen Revolution fest,
      in: Tages-Anzeiger v. 11.10.
    • LAU, Mariam (1999): Schwarzbuch der sexuellen Revolution.
      Jean-Claude Guillebaud liefert mit "Die Tyrannei der Lust" das theoretische Fundament zu Houellebecq,
      in: Welt v. 11.12.
    • WIESMÜLLER, Michael (1999): Das Maschinengewehr des Begehrens.
      Von der sexuellen Revolution zur Kultivierung des Lustverzichts,
      in: Die Presse v. 18.12.
    • LAU, Mariam (2000): Humaniora.
      Die Revolution enttäuscht ihre Kinder,
      in: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken, H.4, April, S.337-341
    • Neu:
      GUILLEBAUD, Jean-Claude (2001): Die Tyrannei der Lust
      Ein Dokument der inneren Verfasstheit der Linken. GUILLEBAUD gibt der Identitätspolitik der Neuen Mitte eine historische Legitimierung. Gleichzeitig trägt der französische Journalist den Konflikt zwischen sozialer und (pop-)kultureller Linke um die Definition linker Politik auf dem Feld der Sexualität aus. Die Singles bleiben dabei auf der Strecke und Familienmenschen dürfen sich als Widerstandskämpfer fühlen. Sichtbar wird jedoch, dass die soziale Linke die Kampfform der Identitätspolitik von ihrem verhassten Konterpart übernommen hat, um ihn mit den eigenen Waffen zu schlagen.
 
     
   

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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 07. April 2002
Stand: 07. April 2002
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