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Haruki Murakami: einsame Grossstadtwölfe

 
       
     
       
     
       
   

Haruki Murakami in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • MURAKAMI, Haruki (2002): Herr Asahara wollte unbedingt mit mir schlafen.
    Nachrichten vom Leben im Untergrund: Über Harumi Iwakura, geboren 1965, Mitglied der Aum-Sekte von 1990 bis 1995,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 12.01.
    • Kommentar:
      Der japanische Schriftsteller Haruki MURAKAMI hat ein Buch über die AUM-Sekte veröffentlicht und dazu mehrere Interviews verfasst, u.a. mit der Singlefrau Harumi IWAKURA, die man zur "Kristall-Generation" zählen kann. Diese Generation hat Yasuo TANAKA in seinem Roman "Kristall Kids" beschrieben.
 
       
   

Haruki Murakami: Porträts und Interviews

 
     
       
   

Tanz mit dem Schafsmann (2002)
Köln: DuMont

 
   
  • Interview mit der Übersetzerin:

    • MESSMER, Susanne (2002): "Keine Übersetzung ohne Verluste".
      Erklärt man zu wenig, wird das Fremde exotisch, erklärt man zu viel, hat der Text keine Atmosphäre mehr: Ein Gespräch mit Ursula Gräfe, die den japanischen Autor Haruki Murakami ins Deutsche übersetzt und dabei ihren eigenen Mustern misstraut,
      in: TAZ v. 09.03.
 
   
  • Rezensionen:

    • fehlen noch
 
       
   

Untergrundkrieg (2002).
Der Anschlag von Tokio
Köln: DuMont

 
   
  • Das Buch in der Debatte:

    • TRAUB, Rainer (2001): Die Mörder trugen Regenschirme,
      in: KulturSpiegel Nr.12
    • BARON, Ulrich (2002): Mit Shirm, ohne Charme.
      Tod in der U-Bahn: Der Schriftsteller Haruki Murakami über den Giftgasanschlag von Tokyo,
      in: Welt v. 23.02.
    • MESSMER, Susanne (2002): Der blasse Held und sein grauer Alltag,
      "Tanz mit dem Schafsmann" und "Untergrundkrieg" von Haruki Murakami,
      in: TAZ v. 09.03.
      • Inhalt:
        "Murakamis Interesse gilt besonders den Tätern, die einer gesellschaftlichen Elite angehörten. Seine These ist, dass bei Menschen, die immer stärker gesellschaftlich funktionalisiert werden, auch das Bedürfnis wächst, dieser Funktionalisierung zu entsagen."
    • SCHÜTZ, Erhard (2002): Mit außergewöhnlicher Erfahrung.
      Symptome der Selbstdisziplinierung. Haruki Murakamis Interview mit Opfern und Tätern des Tokioer Giftgas-Anschlags von 1995 zeigen die Arbeitsbesessenheit der fernöstlichen Gesellschaft,
      in: Freitag Nr.13 v. 22.03.
 
       
   

Naokes Lächeln. Nur eine Liebesgeschichte (2001)
Köln: DuMont

 
   
 
 

Klappentext zu "Naokes Lächeln"

"Der Beatles-Ohrwurm »Norwegian Wood« ist für den siebenunddreißigjährigen Toru Watanabe ein melancholischer Song der Erinnerung: an den Aufruhr der Gefühle in einer schmerzvollen und schicksalhaften Jugend, die er zu bewahren und zu verstehen versucht. »Naokos Lächeln« erzählt von einer Liebe mit Komplikationen in den unruhigen sechziger Jahren: Toru, der einsame, ernste Student der Theaterwissenschaft, begeistert von Literatur, Musik und wortlosen Sonntagsspaziergängen auf Tokios Straßen, erfährt früh, dass der Verlust von Menschen zum Leben und zum Drama des Erwachsenwerdens dazugehört. Der Jugendfreund Kizuki begeht Selbstmord, die geheimnisvoll anziehende Naoko verirrt sich in ihrer eigenen unerreichbaren Welt, und Toru Watanabe muss sich zwischen ihr und der vor Lebenslust vibrierenden Midori entscheiden."

Pressestimmen zu "Naokes Lächeln"

"»Naokes Lächeln« fängt (...) ein damals weltweit durch die Beatles ausgedrücktes Lebensempfinden ein."
(Harald Loch in der Saarbrücker Zeitung v. 28.02.2001)

"Wer die Melodie seines Lebens entdeckt hat, ist nicht unbedingt ein glücklicher Mensch.
(...)
Toru Watanebe (...) besucht am Ende der Sechzigerjahre eine Universität (...) und lebt als Achtzehn- und Neunzehnjähriger bereits wie ein vom Leben enttäuschter »nowhere man« mit ein paar Schallplatten und einigen Büchern in einem kargen Zimmer in einem Studentenwohnheim."
(Kolja Mensing in der TAZ v. 28.02.2001)

"Wie eine minimalistische Skulptur ist es, die jedem Leser genug Raum lässt, um sich darin zu sehen. Am besten geht das an einem verregneten Frühlingsabend, am besten mit einer Platte von Nik Drake im Hintergrund und einem Lindenblüten-Tee dazu, der schmeckt wie für immer verlorener Frühling."
(Sybille Berg in der Financial Times Deutschland v. 02.03.2001)

"Die Helden Murakamis (...) sind selbstbestimmt bis hin zur Egozentrik. Ippiki okami nennt man solche wie sie in Japan, einsame Wölfe, die Individualität als ihr höchstes Gut feiern."
(Wieland Freund in der Welt v. 03.03.2001)

 
 
 
       
   
  • Rezensionen:

    • MENSING, Kolja (2001): Tausend Schallplatten.
      Über Sex kann man (nicht) nur auf Japanisch wirklich schreiben: Über Haruki Murakamis Roman "Gefährliche Geliebte" und seine Übersetzung zerbrach letztes Jahr das Literarische Quartett. Jetzt erscheint sein Bestseller "Naokos Lächeln" auf Deutsch,
      in: TAZ v. 01.03.
    • LOCH, Harald (2001): Sprengstoff inbegriffen.
      Haruki Murakamis Roman "Naokos Lächeln" - Am Freitag im Literarischen Quartett
      in: Saarbrücker Zeitung v. 28.02.
    • BERG, Sibylle (2001): Nur eine Liebesgeschichte.
      Haruki Murakami schreibt als einer der Besten über verlorene Träume und unerfüllte Sehnsüchte. Er ist Japaner, aber seine Geschichten berühren die globale Seele,
      in: Financial Times Deutschland v. 02.03.
    • FREUND, Wieland (2001): Nördlich des Glücks.
      Kurz ist die Jugend, lang die Einsamkeit: "Naokos Lächeln" von Japans Kult-Romancier Haruki Murakami,
      in: Welt v. 03.03.
    • KLEIN, Erdmute (2001): Im Vakuum der Werte.
      In "Naokos Lächeln" beschreibt Haruki Murakami Japans 68er,
      in: Berliner Illustrierte Zeitung. Beilage der Berliner Morgenpost v. 11.03.
    • PEPPEL, Elisa (2001): Exotik für die Jugend.
      Nicht nur eine Liebesgeschichte: Haruki Murakamis neuer Roman "Naokos Lächeln",
      in: Frankfurter Rundschau v. 17.03.
    • GROPP, Rose-Maria (2001): Keine Scherze auf den Bergen des Herzens.
      Haruki Murakami langt nach den Frauen und greift daneben,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 20.03.
    • JÄHNER, Harald (2001): Gudrun, jetzt muss die Knarre sprechen.
      Manfred, was denkst du - ist ein linker Held eine gute Romanfigur? Drei Romane über 1968,
      in: Berliner Zeitung v. 20.03.
    • GREINER, Ulrich (2001): Lieblinge der Götter.
      Weshalb der japanische Schriftsteller Haruki Murakami erfolgreich ist und sein Roman "Naokos Lächeln" schön wie ein Lied,
      in: Die ZEIT Nr.13 v. 22.03.
    • SIBLEWSKI, Klaus (2001): Wie ein Beatles-Song.
      Murakamis Roman vom Verlust und Gewinn in der Liebe,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 31.03.
    • STEINERT, Hajo (2001): Kein Kniefall vor Naokos Lächeln.
      Haruki Murakamis Liebesroman "Naokos Lächeln" entzückt derzeit die deutschsprachige Kritik. Könnte es sein, dass hier ein Japan-Bonus im Spiel ist?
      in: Tages-Anzeiger v. 08.05.
    • LOCH, Harald (2001): Zerbrechlich und besitzergreifend ist die Liebe,
      in:
      Frankfurter Neue Presse v. 10.05.
    • KÖHLER, Andrea (2001): Pralinen-Sex.
      Haruki Murakami macht's noch einmal,
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 14.07.
    • SIMON, Marcus (2001): Vom Lieben, Staunen, Sterben.
      Haruki Murakamis Entwicklungsroman "Naokos Lächeln",
      in: Saarbrücker Zeitung v. 03.12.
    • BARON, Ulrich (2002): Wenn Japans Jugend rebelliert.
      Unglück, schön wie ein Beatles-Lied,
      in: Rheinischer Merkur Nr.8 v. 22.02.
 
   
  • Das Buch in der Debatte:

    • PATZER, Georg (2001): Land des Lächelns.
      Übersetzen für Dumont,
      in: Stuttgarter Zeitung v. 07.03.
 
       
   

Gefährliche Geliebte (2000)
Köln: DuMont

 
     
       
   

Mister Aufziehvogel (1998)
Köln: DuMont

 
     
       
   

Der Elefant verschwindet (1998)
Reinbek: Rowohlt

 
     
       
   

Wie ich eines schönen Morgens im April das 100prozentige Mädchen sah (1998)
Reinbek: Rowohlt

 
     
   

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© 2000-2002
Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 17.September 2000
Update: 24. März 2002
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dem 04.Juni 2000