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in Japan
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Haruki
Murakami: einsame Grossstadtwölfe
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Haruki
Murakami in seiner eigenen Schreibe
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- MURAKAMI,
Haruki (2002): Herr Asahara wollte unbedingt mit
mir schlafen.
Nachrichten vom Leben im
Untergrund: Über Harumi Iwakura, geboren 1965,
Mitglied der Aum-Sekte von 1990 bis 1995,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 12.01.
- Kommentar:
Der japanische
Schriftsteller Haruki MURAKAMI hat ein
Buch über die AUM-Sekte veröffentlicht
und dazu mehrere Interviews verfasst,
u.a. mit der Singlefrau Harumi IWAKURA,
die man zur
"Kristall-Generation" zählen
kann. Diese Generation hat Yasuo TANAKA in seinem Roman
"Kristall Kids"
beschrieben.
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Haruki
Murakami: Porträts und Interviews
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- McINERNEY,
Jay (1992): Roll over Basho: Who Japan Is
Reading, and Why.
in:
New York Times
v. 27.09.1992
- BERG,
Sibylle (1999): Der japanische Freund.
Haruki Murakami wohnt in
Tokio und ist ein erfolgreicher Schriftsteller.
Seine Bücher handeln von einsamen Menschen, die
Bier trinken, schlechten Rock hören und die man
gerne als Freunde hätte,
in: Tages-Anzeiger
v. 20.03.
- MÜNDER,
Peter (2000): Suche nach dem hundertprozentigen
Mädchen.
In den USA wird der Autor
Haruki Murakami als Held gefeiert, in seiner
Heimat Japan nennen ihn manche einen "nach
Butter stinkenden Wessi",
in: Süddeutsche
Zeitung v. 04.03.
- JUNGHÄNEL,
Frank (2001): Der Dichter des Anstoßes,
in:
Berliner Zeitung
v. 02.03.
- HAAK, Ulrike
(2001): Du willst in die Hölle? Also bitte, geh
doch!
ZEIT-Gespräch mit Haruki
Murakami,
in:
Die ZEIT
Nr.13 v. 22.03.
- STEINFELD,
Thomas (2001): Die Schere ist das Prinzip der
Verwirrung.
Warum Haruki Murakami seine
Deutschlandreise abgesagt hat: Ein Brief und ein
Buch über die Welt im Untergrund,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 17.10.
- Neu:
BRAND,
Jost-Ulrich (2002): "Ich mag keine
Fröhlichkeit".
Mit Geschichten über
glücklose Singles feiert der Japaner Haruki
Murakami weltweit Erfolge,
in: Focus
Nr.12 v. 18.03.
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Interview
mit der Übersetzerin:
- MESSMER,
Susanne (2002): "Keine Übersetzung
ohne Verluste".
Erklärt
man zu wenig, wird das Fremde exotisch,
erklärt man zu viel, hat der Text keine
Atmosphäre mehr: Ein Gespräch mit
Ursula Gräfe, die den japanischen Autor
Haruki Murakami ins Deutsche übersetzt
und dabei ihren eigenen Mustern
misstraut,
in: TAZ
v. 09.03.
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Das Buch
in der Debatte:
- TRAUB,
Rainer (2001): Die Mörder trugen
Regenschirme,
in:
KulturSpiegel
Nr.12
- BARON,
Ulrich (2002): Mit Shirm, ohne Charme.
Tod
in der U-Bahn: Der Schriftsteller Haruki
Murakami über den Giftgasanschlag von
Tokyo,
in: Welt
v. 23.02.
- MESSMER,
Susanne (2002): Der blasse Held und sein
grauer Alltag,
"Tanz
mit dem Schafsmann" und
"Untergrundkrieg" von Haruki
Murakami,
in: TAZ
v. 09.03.
- Inhalt:
"Murakamis
Interesse gilt besonders den
Tätern, die einer
gesellschaftlichen Elite
angehörten. Seine These ist,
dass bei Menschen, die immer
stärker gesellschaftlich
funktionalisiert werden, auch das
Bedürfnis wächst, dieser
Funktionalisierung zu
entsagen."
- SCHÜTZ,
Erhard (2002): Mit außergewöhnlicher
Erfahrung.
Symptome der
Selbstdisziplinierung. Haruki Murakamis
Interview mit Opfern und Tätern des
Tokioer Giftgas-Anschlags von 1995 zeigen
die Arbeitsbesessenheit der
fernöstlichen Gesellschaft,
in: Freitag
Nr.13 v. 22.03.
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Klappentext zu "Naokes
Lächeln"
"Der
Beatles-Ohrwurm »Norwegian Wood« ist für
den siebenunddreißigjährigen Toru Watanabe
ein melancholischer Song der Erinnerung: an
den Aufruhr der Gefühle in einer
schmerzvollen und schicksalhaften Jugend, die
er zu bewahren und zu verstehen versucht.
»Naokos Lächeln« erzählt von einer Liebe
mit Komplikationen in den unruhigen sechziger
Jahren: Toru, der einsame, ernste Student der
Theaterwissenschaft, begeistert von
Literatur, Musik und wortlosen
Sonntagsspaziergängen auf Tokios Straßen,
erfährt früh, dass der Verlust von Menschen
zum Leben und zum Drama des Erwachsenwerdens
dazugehört. Der Jugendfreund Kizuki begeht
Selbstmord, die geheimnisvoll anziehende
Naoko verirrt sich in ihrer eigenen
unerreichbaren Welt, und Toru Watanabe muss
sich zwischen ihr und der vor Lebenslust
vibrierenden Midori entscheiden."
Pressestimmen zu
"Naokes Lächeln"
"»Naokes
Lächeln« fängt (...) ein damals weltweit
durch die Beatles ausgedrücktes
Lebensempfinden ein."
(Harald Loch in der
Saarbrücker Zeitung v. 28.02.2001)
"Wer die Melodie
seines Lebens entdeckt hat, ist nicht
unbedingt ein glücklicher Mensch.
(...)
Toru Watanebe (...) besucht am Ende der
Sechzigerjahre eine Universität (...) und
lebt als Achtzehn- und Neunzehnjähriger
bereits wie ein vom Leben enttäuschter
»nowhere man« mit ein paar Schallplatten
und einigen Büchern in einem kargen Zimmer
in einem Studentenwohnheim."
(Kolja Mensing in der TAZ v.
28.02.2001)
"Wie eine
minimalistische Skulptur ist es, die jedem
Leser genug Raum lässt, um sich darin zu
sehen. Am besten geht das an einem
verregneten Frühlingsabend, am besten mit
einer Platte von Nik Drake im Hintergrund und
einem Lindenblüten-Tee dazu, der schmeckt
wie für immer verlorener Frühling."
(Sybille Berg in der
Financial Times Deutschland v. 02.03.2001)
"Die Helden Murakamis (...)
sind selbstbestimmt bis hin zur Egozentrik. Ippiki
okami nennt man solche wie sie in Japan,
einsame Wölfe, die Individualität als ihr
höchstes Gut feiern."
(Wieland Freund in der Welt
v. 03.03.2001)
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Rezensionen:
- MENSING,
Kolja (2001): Tausend Schallplatten.
Über
Sex kann man (nicht) nur auf Japanisch
wirklich schreiben: Über Haruki
Murakamis Roman "Gefährliche
Geliebte" und seine Übersetzung
zerbrach letztes Jahr das Literarische
Quartett. Jetzt erscheint sein Bestseller
"Naokos Lächeln" auf Deutsch,
in: TAZ
v. 01.03.
- LOCH, Harald
(2001): Sprengstoff inbegriffen.
Haruki Murakamis
Roman "Naokos Lächeln" - Am
Freitag im Literarischen Quartett
in: Saarbrücker
Zeitung v. 28.02.
- BERG, Sibylle
(2001): Nur eine Liebesgeschichte.
Haruki Murakami
schreibt als einer der Besten über
verlorene Träume und unerfüllte
Sehnsüchte. Er ist Japaner, aber seine
Geschichten berühren die globale Seele,
in: Financial
Times Deutschland
v. 02.03.
- FREUND,
Wieland (2001): Nördlich des Glücks.
Kurz
ist die Jugend, lang die Einsamkeit:
"Naokos Lächeln" von Japans
Kult-Romancier Haruki Murakami,
in: Welt
v. 03.03.
- KLEIN,
Erdmute (2001): Im Vakuum der Werte.
In
"Naokos Lächeln" beschreibt
Haruki Murakami Japans 68er,
in:
Berliner Illustrierte Zeitung. Beilage
der Berliner Morgenpost
v. 11.03.
- PEPPEL, Elisa
(2001): Exotik für die Jugend.
Nicht nur eine
Liebesgeschichte: Haruki Murakamis neuer
Roman "Naokos Lächeln",
in: Frankfurter
Rundschau v. 17.03.
- GROPP,
Rose-Maria (2001): Keine Scherze auf den
Bergen des Herzens.
Haruki Murakami
langt nach den Frauen und greift daneben,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 20.03.
- JÄHNER,
Harald (2001): Gudrun, jetzt muss die
Knarre sprechen.
Manfred, was denkst
du - ist ein linker Held eine gute
Romanfigur? Drei Romane über 1968,
in: Berliner
Zeitung v. 20.03.
- GREINER,
Ulrich (2001): Lieblinge der Götter.
Weshalb der
japanische Schriftsteller Haruki Murakami
erfolgreich ist und sein Roman
"Naokos Lächeln" schön wie
ein Lied,
in: Die
ZEIT Nr.13 v.
22.03.
- SIBLEWSKI,
Klaus (2001): Wie ein Beatles-Song.
Murakamis Roman vom
Verlust und Gewinn in der Liebe,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 31.03.
- STEINERT,
Hajo (2001): Kein Kniefall vor Naokos
Lächeln.
Haruki
Murakamis Liebesroman "Naokos
Lächeln" entzückt derzeit die
deutschsprachige Kritik. Könnte es sein,
dass hier ein Japan-Bonus im Spiel ist?
in: Tages-Anzeiger
v. 08.05.
- LOCH, Harald
(2001): Zerbrechlich und besitzergreifend
ist die Liebe,
in: Frankfurter Neue
Presse v. 10.05.
- KÖHLER,
Andrea (2001): Pralinen-Sex.
Haruki Murakami
macht's noch einmal,
in: Neue
Zürcher Zeitung v.
14.07.
- SIMON, Marcus
(2001): Vom Lieben, Staunen, Sterben.
Haruki Murakamis
Entwicklungsroman "Naokos
Lächeln",
in: Saarbrücker
Zeitung v. 03.12.
- BARON, Ulrich
(2002): Wenn Japans Jugend rebelliert.
Unglück, schön wie
ein Beatles-Lied,
in: Rheinischer
Merkur Nr.8 v.
22.02.
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Das Buch
in der Debatte:
- PATZER, Georg
(2001): Land des Lächelns.
Übersetzen für
Dumont,
in: Stuttgarter
Zeitung v. 07.03.
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Mister
Aufziehvogel (1998)
Köln:
DuMont
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Der
Elefant verschwindet (1998)
Reinbek:
Rowohlt
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weiterführende
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©
2000-2002
Bernd Kittlaus |
Bernds@single-dasein.de |
Erstellt:
17.September 2000
Update: 24. März 2002 |
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Zugriffe
seit
dem 04.Juni 2000 |
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