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Bodo Kirchhoff: Der Alleinreisende

 
       
     
       
     
       
   

Bodo Kirchhoff in seiner eigenen Schreibe

 
     
       
   

Bodo Kirchhoff im Gespräch

 
   
  • DAUM, Christine (2001): EIne Grammatik der Verführung.
    Bodo Kirchhoff über die Liebe und seinen neuen Roman,
    in: Berliner Morgenpost v. 07.09.
  • KAMMANN, Petra (2001): Heimweh nach der Fremde,
    in:
    Buchjournal Nr.3, Herbst
  • SCHRÖDER, Christoph (2001): "Acht Jahre Arbeit in drei Sekunden den Bach 'runter".
    Ein Gespräch mit Bodo Kirchhoff über seinen neuen Roman, das Reisen, Väter, die Medien und Rheingauer Weißwein,
    in: Frankfurter Rundschau v. 31.10.
  • FREUND, Wieland (2001): "Es gibt nur ganz wenige Sachen, die bleiben".
    Der Schriftsteller Bodo Kirchhoff über seinen Roman "Parlando", Suhrkampf und die neue deutsche Literatur,
    in: Welt v. 03.11.
  • MISCHKE, Roland (2001): Wir lieben real.
    Was Bodo Kirchhoff über die Liebe denkt - Heute Abend liest er bei Phönix aus "Parlando",
    in: Saarbrücker Zeitung v. 13.11.
  • DEUTSCHLANDRADIO (2002): Nach dem Ende des "Literarischen Quartetts".
    Auch in Bodo Kirchhoffs "Schundroman" geht es einem Literaturkritiker an den Kragen,
    in: Fazit. Sendung des DeutschlandRadio v. 11.06.
  • WITTSTOCK, Uwe (2002): Der unerträgliche Wahnsinn des Literaturbetriebs.
    Wie man ein Buch zu einer heißen Ware macht - Ein Gespräch mit Bodo Kirchhoff über den Literaturbetrieb der Gegenwart und seinen "Schundroman"
    in: Welt v. 11.06.
  • SCHMITZ, Rainer (2002): "Sizilianische Verhältnisse".
    Bodo Kirchhoff über das Sterben von Kritikern, sein neues Buch und den Literaturbetrieb,
    in: Focus Nr.25 v. 17.06.
    • Inhalt:
      Bodo KIRCHHOFF spricht u.a. über seinen neuen "Schundroman":
      "FOCUS: Und wer ist Ollenbeck, das Männerwunder der deutschen Literatur?
        Kirchhoff: Das trifft auf manchen zu, aber phonetisch natürlich auf
      Houellebecq. Ich fand es schon ein bisschen lästig in der Rezeption dieses Mannes, dass man so tut, als sei Sextourismus neu in der Literatur. Darüber habe ich vor 22 Jahren als Erster geschrieben."
 
       
   

Schundroman (2002)
Frankfurt a/M: Frankfurter Verlagsanstalt

 
   
 
 

Klappentext

"Hauptpersonen
(in der Reihenfolge ihres Auftretens)
Willem Hold, seinem Gefühl nach Anfang Zwanzig, in Wahrheit leider älter; war seit zehn Jahren nicht mehr in Deutschland, aus gutem Grund, reist jetzt an, um einen Mann zu töten.
Lou Schultz, Ende Zwanzig, verdammt schön; tut es für Geld und hat bei der Gelegenheit einen Picasso abgestaubt; sitzt neben Hold im Flieger nach Frankfurt, First Class.
Dr. Cornelius Zidona, begnadeter Akquisiteur, kann alles herbeireden, vom kompletten Maschinenpark bis zur eigenen Männlichkeit.
Ollenbeck, neuerdings Schriftsteller, nur ein Buch und schon das Männerwunder der deutschen Literatur.
Louis Freytag, Großkritiker, alterslos, wird aus Versehen getötet, scheint danach immer noch auf die Pauke zu hauen.
Carl Feuerbach und Helene Stirius, beide früher im Polizeidienst, heute Privatdetektive mit erstem Auftrag: den verschwundenen Picasso aufzuspüren, wohnen zwangsweise zusammen, siezen sich vorsichtshalber.
Johann Manfred ›Big Manni‹ Busche, um die fünfzig; hat schon als Kind von riesigen Bohrern geträumt und inzwischen zig Millionen durch Leasing-Geschäfte gemacht: soll umgelegt werden.
Vanilla Campus-Busche, zwischen dreißig und fünfzig, bis zu einem legendären Ausrutscher Nachrichtensprecherin, danach Profi-Prominente und schließlich die Gattin von Busche; hat gerade ihr erstes Buch veröffentlicht, eine Sexfibel, Bodymotion.
... sowie einige alternde Schriftsteller, Kritiker usw., dazu allerlei Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens."

 
 
 
       
   
  • Das Buch in der Debatte

    • FUHR, Eckhard (2002): Gespenstige Parallel-Aktion.
      Tod eines Kritikers II: Bodo Kirchhoffs "Schundroman" erweitert die Walser-Debatte zur literarischen Posse
      in: Welt v. 10.06.
    • RIK (2002): Ein Doppelmord?,
      in:
      Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14.06.
    • FUHR, Eckhard (2002): Vergesst den Walser-Skandal.
      Poetischer Thriller, Heimwehbuch: Bodo Kirchhoffs "Schundroman" ist ein saftiges Stück Literatur,
      in: Welt v. 26.06.
      • Inhalt:
        Im Gegensatz zu den anderen Rezensenten, will FUHR den Roman nicht als Abrechnung mit dem Literaturbetrieb verstanden wissen:
             
        "Der neue Kirchhoff ist ein poetischer Thriller, ein köstliches Frankfurt-Buch, eine bitterböse Komödie über Liebe und Heimweh, also eine saftige Urlaubslektüre".
    • MENSING, Kolja (2002): Ich Autor, du Freytag.
      Nach Martin Walser widmet sich nun auch Bodo Kirchhoff in seinem "Schundroman" dem deutschen Literaturbetrieb,
      in: TAZ v. 26.06.
    • STEINERT, Hajo (2002): Bodo Kirchhoff: Schundroman.
      in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v. 26.06.
    • WILMES, Hartmut (2002): Nasenstüber mit Nebenwirkungen.
      Bodo Kirchhoffs "Schundroman" lässt einen mächtigen Rezensenten sterben,
      in: Kölnische Rundschau v. 26.06.
      • Inhalt:
        WILMES geht u.a. auf den Shootingstar Ollenbeck im "Schundroman" von Bodo KIRCHHOFF ein:
            
        "Den bösesten Spott aber reserviert Kirchhoff für einen Senkrechtstarter namens Ollenbeck, dessen unübertroffen skandalöses Skandalwerk 'Die traurige Haut' ihn sogleich zum 'neuen Männerwunder' macht, wiewohl sich der Autor bald als dreister Plagiator erweist. Armer Monsieur Houellebecq."
    • JESSEN, Jens (2002): "Walser TeK" gegen "Kirchhoff SR".
      Neu auf dem Markt: Hassantrieb mit Kritikermord - Zwei überraschende Gruselmodelle namhafter Produzenten im Leistungsvergleich,
      in: Die ZEIT Nr.27 v. 27.06.
    • Neu:
      PLATTHAUS, Andreas (2002): Hätte er die Liebe nicht.
      Zufälle gibt's, die gibt's nicht: Bodo Kirchhoffs "Schundroman",
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 29.06.
      • Inhalt:
        PLATTHAUS liest den "Schundroman" als "Liebeserklärung an Kirchhoffs Heimatstadt Frankfurt, als bewußt schäbigen Gegenentwurf zu Martin Mosebachs 'Westend'-Roman. Das heruntergekommene Ostend als Szenerie großer Teile der Erzählung bringt eine proletarische Note in die Handlung".
 
       
   

Parlando (2001)
Frankfurt a/M: Frankfurter Verlagsanstalt

 
   
 
 

Klappentext

"Karl Faller, Held des Romans, erwacht im Krankenhaus. Jemand hat ihn in der Neujahrsnacht neben einer erstochenen Frau niedergeschlagen, auf der Tatwaffe ein wahres Gedränge seiner Fingerabdrücke, wie die junge Staatsanwältin Suse Stein bemerkt. Sie vernimmt ihn über Wochen in der Mordsache und beweist trotz aller Selbstbezichtigung des Verdächtigen dessen Unschuld."

Pressestimmen zu Bodo Kirchhoff

"Kirchhoff und Michel Houellebecq - beiden geht es um die Darstellung der körperlichen Rituale im Zeitalter eines immer seelenloseren Sexus. Doch im Gegensatz zu Houellebecq und erst recht zu Catherine Millet versteht sich Kirchhoff nicht als Provokateur."
(Hajo Steinert im DeutschlandRadio vom 04.09.2001)

Pressestimmen zum Protagonisten von "Parlando"

"Faller (...)(hat) viel von der Welt gesehen (...), wenn auch alles durch die Optik seines Vaters Kristian, eines Autors von «Stadtführern für Alleinreisende».
Dieses Label enthält eine deutliche Absage an die klassische Paarbeziehung, und das ist durchaus programmatisch gemeint."
(Martin Krumbholz in der NZZ v. 01.09.2001)

 
 
 
       
   
  • Rezensionen:

    • KRUMBHOLZ, Martin (2001): Alleinreisende und Stillsteherinnen.
      Bodo Kirchhoffs neuer Roman "Parlando",
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 01.09.
    • STEINERT, Hajo (2001): Ödipus-Komplexe.
      "Parlando" - der Provokateur Bodo Kirchhoff zerlegt seine Biografie,
      in: Focus Nr.36 v. 03.09.
    • STEINERT, Hajo (2001): Bodo Kirchhoff: Parlando,
      in: Büchermarkt. Sendung im DeutschlandRadio v. 04.09.
    • GAUSS, Karl-Markus (2001): Tagen und Leiden eines jungen Kreditkartenbesitzers.
      Bodo Kirchhoffs Held will ein Mörder sein, wird von der Staatsanwältin geliebt und fliegt gern durch die Welt,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 22.09.
    • BUCHWALD, Christoph (2001): Städteführer für Alleinreisende,
      in:
      Literaturen Nr.10, Oktober
    • HESSISCHER RUNDFUNK (2001): Bobo Kirchhoff "Parlando",
      in: Bücher Bücher, Sendung des Hessischen Rundfunk v. 29.09.
    • MÄRZ, Ursula (2001): Große Szenen und leere Strecken.
      Bodo Kirchhoff schießt unglaubliche Tore - und wartet, bis der Ball wiederkommt,
      in: Die ZEIT Nr.41 v. 04.10.
    • KÄSSENS, Wend (2001): Fallers Fallen.
      In "Parlando", Bodo Kirchhoffs neuem Roman, geht es um alles,
      in:
      Welt v. 06.10.
    • ARNOLD, Heinz Ludwig (2001): Heilung von Kristian.
      Bodo Kirchhoffs erotische Wallfahrt,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.10.
    • MARTUS, Steffen (2001): Die Stillsteherin ist weg.
      Bodo Kirchhoffs Roman "Parlando" ist ein Echo vieler Rufe. Sogar Staatsanwältin Susi Stein hört zu,
      in: Berliner Zeitung v. 09.10.
    • HILLGRUBER, Katrin (2001): Nachtflüge sind immer ein kleines Verlottern.
      Zwischen Gardasee, Frankfurt und Buenos Aires: Bodo Kirchhoff gibt einem vermeintlichen Mörder das Wort,
      in: Tagesspiegel v. 10.10.
    • LÜDKE, Martin (2001): Die Bewegung hinter dem Stillstand hinter dem Sprechen.
      Virtuoses Leerstück: Bodo Kirchhoffs Roman "Parlando" lässt den fast schon vergessenen Typus des Narzissten auferstehen,
      in: Frankfurter Rundschau v. 10.10.
    • ORTHUS, Markus (2001): Reden oder lieben?,
      in: Wortlaut.de v. 20.10.
    • DUBBE, Daniel (2001): Bekenntnisse eines Vatermörders.
      Ödipus lässt grüssen: Die rebellische Generation der Studentenbewegung steht im Visier seiner Kinder. Ihre Fehler sind nun literarisches Thema,
      in: Rheinischer Merkur Nr.44 v. 02.11.
    • SCHNEIDER, Rolf (2001): Vom Vatermord.
      Bodo Kirchhoff trifft mit "Parlando" den Nerv der Nachgeborenen,
      in: Berliner Illustrierte Zeitung. Beilage zur Berliner Morgenpost v. 25.11.
 
   

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© 2000-2002
Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 01. September 2001
Stand: 01. Juli 2002
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