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Gundula Englisch: Jobnomaden

 
       
     
       
     
       
   

Jobnomaden. (2001)
Wie wir arbeiten, leben und lieben
Frankfurt a/M: Campus

 
   
 
 

Pressestimmen

"Wie Gundula Englisch das Neue sieht, ist von der ersten Seite ihres Buches Jobnomaden an klar. Eine Schwärmerei: Das Starre fällt von den (Arbeits-)Menschen ab, alle sind und alles ist in Bewegung. Und das ist gut so. Was für die einen erdrückende Überforderung sein mag, darin sieht sie die befreiende Herausforderung. "
(Wolfgang Storz in der Frankfurter Rundschau vom 24.12.2001)

 
 
 
       
   
  • Rezensionen:

    • MAYER, Susanne (2001): Ich Staubsauger, du Laptop.
      Arbeit ist ein Fluch. Oder nur Lifestyle? Zwei Autorinnen denken nach,
      in: Die ZEIT Nr.41 v. 04.10.
    • MASCHEK, Christian (2001): Karriere: Nomadentum der Kopfarbeiter.
      Zwei neue Bücher widmen sich den spezifischen Problemen der Jobnomaden,
      in: Financial Times Deutschland v. 17.10.
    • DECKSTEIN, Dagmar (2001): Ausbruch aus dem vergoldeten Käfig.
      Wie moderne Nomaden die Fesseln der Bevormundung abstreifen und sich Job um Job suchen,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 07.11.
    • Neu:
      STORZ, Wolfgang (2001): Wanderexistenzen.
      Gundula Englisch begeistert sich für die neue Berufswelt,
      in: Frankfurter Rundschau v. 24.12.
 
   
  • Jobnomaden in der Debatte:

    • GERBERT, Frank (2001): Keine Lust auf nirgendwo.
      Die Deutschen werden zu Job-Nomaden mit wechselnden Wohnsitzen - und pfeifen auf Heimat. Die These klingt einleuchtend, ist aber falsch
      in: Focus Nr.52 v. 21.12.
      • Kommentar:
        GERBERT stellt einen falschen Gegensatz zwischen Heimat und Ortswechseln her, um zu beweisen, dass Heimat Konjunktur hat in Deutschland.
              
        Während der empirische Begriff "Ortswechsel" eine objektive Kategorie ist, wird mit Heimat ein subjektives Gefühl angesprochen. Wäre GERBERT konsequent, dann müsste er zwischen erzwungenen und gewünschten Ortswechseln sowie erzwungener und erwünschter Immobilität unterscheiden. Stattdessen unterliegt dem Text der undifferenzierte Mobilitätsbegriff der Individualisierungsthese von Ulrich BECK.
              
        Unberücksichtigt bleiben desweiteren die Rahmenbedingungen von hoher Arbeitslosigkeit versus Vollbeschäftigung, die Einfluss auf die Wahrnehmung von Mobilität haben.
              
        Unerwähnt bleibt auch die Tatsache, dass moderne Verkehrsmittel in zunehmendem Masse Multilokalität ermöglichen und somit die Entscheidung Umzug oder Zweitwohnsitz eine historische Veränderung erfahren haben.
              
        Erwähnt wird stattdessen der "Heimatdichter" Martin HECHT, während der Bezugstext des Artikels nicht genannt wird: das vor kurzem erschienene Buch "Jobnomaden" von Gundula ENGLISCH.
        Wenn zwei Stereotypen aufeinanderprallen, dann entsteht kein Bild von der Wirklichkeit, sondern eine Scheindebatte.
 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 28. Dezember 2001
Stand: 08. Juli 2002
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dem 04.Juni 2000