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Joachim Bessing: Tristesse Royale recycled

 
       
     
       
     
       
   

Joachim Bessing in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • BESSING, Joachim (2000): Alles am Dandy ist müde.
    Über Typen, denen der Spiegel das Brett vor dem Kopf ersetzt,
    in: Welt v. 25.11
  • BESSING, Joachim (2001): Die Zeitgeist-Schleife.
    Junge Menschen werden mit Börsengeschäften schwerreich, alle sind unglaublich sexy und tragen Designer-Chic: Was in den 80ern zu Hipness und Lebensstil erklärt wurde, ist im Jahr 2001 endlich Realität,
    in: Financial Times Deutschland v. 12.01.
    • Inhalt:
      BESSING vertritt die These, dass die 80er-Jahre-Yuppies sich erst jetzt veralltäglicht haben: "Jeder hat eine Kreditkarte und ein Handy". In Deutschland waren die Yuppies eine Erfindung des Zeitgeistmagazins TEMPO, dem es um die Distanzierung von der 68er-Generation ging.
      • Im Glossar wird der Begriff "Yuppie" erklärt.
 
       
   

Joachim Bessing im Gespräch

 
   
  • WAHREN, Julia (2001): "Bin ein großer Menschenfreund",
    in:
    Göttinger Tageblatt v. 24.01.
  • BARTELS, Gerrit (2001): "Kill Your Idols" und so.
    Wie Joachim Bessing und Claudius Seidl einmal fast das Abendland retteten. Eine Art Lesung aus Bessings neuem Roman in den Sophiensälen,
    in: TAZ Berlin v.10.09.
 
       
   

Wir Maschine (2001)
München: Deutsche Verlagsanstalt

 
   
 
 

Klappentext zu "Wir Maschine"

"Wenn dir das Leben die Hand reicht, greife zu - Erfolg, Ruhm, Sex, schöne Dinge. Als der Student Gumbo eines Nachts in einem Hamburger Szenelokal von der Werberin Barbara aufgelesen wird, um tags darauf in ihren Latexlaken aufzuwachen, glaubt er sich vor seinem endgültigen Durchbruch. Doch das Leben ist bitter, Erfolg und schöner Schein entpuppen sich nur zu oft als bloßer Tand, dem die Seele fehlt. Ob der Erfolg nun winkt oder nicht: Gumbo ist längst Opfer der alles verschlingenden WIR-MASCHINE. Bissig, sarkastisch zeichnet Joachim Bessing das Porträt einer verlorenen Welt. Seine WIR-MASCHINE ist die Metapher einer entmenschlichten Glücks- und Erfolgsideologie, verhängnisvoll geschmückt mit Glamour, Geld, sex & drugs, großen Worten und wirren Ideen. "

 
 
 
       
     
     
   
  • Das Buch in der Debatte:

    • SEIDL, Claudius (2001): Als der Regen kam.
      Der Anschlag hat auch das Reich der Fiktion verwüstet,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 21.09.
 
       
   

Junges Theater Göttingen: Tristesse Royale (2001)

 
   
  • Berichte:

    • WOCHE (2001): Leben zwischen den Partys.
      Mit einem radikal auf junge Autoren setzenden Konzept hat Werner Feig das Göttinger Junge Theater aus seinem Dornröschenschlaf geweckt. Bei der Premiere von "Tristesse Royal" kann er sich wieder der Medienaufmerksamkeit sicher sein,
      in: Die Woche Nr.4 v. 19.01.
    • PHILLIPI, Anne (2001): Viel Hass, viel Spaß.
      Ausverkauft und hoch gepriesen: Ein Theater in Göttingen bringt junge Literatur auf die Bühne und präsentiert sie als lässige Avantgarde der Sprach- und Lebenskunst,
      in: Welt am Sonntag v. 28.01.
    • BEHRENDT, Eva (2001): Der traurige Charme der Jeunesse dorée.
      Szenische Partys am Jungen Theater Göttingen,
      in:
      Theater heute Nr.3, März
 
   
  • Kritiken:

    • MÜLLER, Kai (2001): Club der blasierten Jungen.
      Aus dem Manifest des "popkulturellen Quintetts" ist in Göttingen ein Theaterstück geworden,
      in: Tagesspiegel v. 29.01.
    • TORNAU (2001): Ein bisschen Sex, vor allem Worte,
      in:
      Göttinger Tageblatt v. 29.01.
    • CORINO, Eva (2001): Göttingen oder der Sog des Dabeiseinwollens,
      in: Berliner Zeitung v. 30.01.
    • DIEZ, Georg (2001): Die Sucht nach der verlorenen Zeit.
      So jung kommen wir nicht mehr zusammen: Die Uraufführung von "Tristesse royale" in Göttingen,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 30.01.
    • HEINE, Matthias (2001): Ein Klassentreffen der Alt-99er.
      Die Rückkehr der gescheitelten fünf: Mit einer Aufführung im Jungen Theater Göttingen beginnt die Historisierung der "Tristesse Royale"-Revolte,
      in: Welt v. 30.01.
    • WURSTER, Stephanie (2001): Modische Monologe.
      Ist "Tristesse Royale" abendfüllend? Das Junge Theater Göttingen macht sich mit Bühnenfassungen der neuen deutschen Popliteratur interessant,
      in: TAZ v. 30.01.
    • BRÜGGEMANN, Axel (2001): Picknick mit piefigen Pfadfindern...
      ...in Designerklamotten: Joachim Bessing inszeniert "Tristesse Royale" in Göttingen,
      in: Frankfurter Rundschau v. 01.02.
      • BRÜGGEMANN spekuliert:
        "Am Ende verabschiedet sich Schnorchel alias Joachim Bessing von seinen Freunden im Wald: "Deine neuen Bücher haben nichts mehr zu tun mit uns", rufen sie ihm hinterher - "Genau wie ich", antwortet er und geht. Benjamin von Stuckrad-Barre (in Reihe drei versteckt und zuvor durch den geistvollen Zwischenruf "Hefte Raus! Klassenarbeit!" aufgefallen) vergeht das Klatschen. Wurde hier etwa der Abgesang der Pop-Freunde inszeniert, der Bruch des "popkulturellen Quintetts"?"
 
   

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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 26. Januar 2001
Update: 09. Juli 2002
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