[ Literaten der Single-Generation ] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
       
   

Jochen Schimmang: Die Suche nach der verlorenen Zeit

 
       
     
       
     
       
   

Jochen Schimmang in seiner eigenen Schreibe

 
     
       
   

Jochen Schimmang im Gespräch

 
   
  • Neu:
    ESDERS, Michael (2002): Autor kommt als Archäologe.
    Der Schriftsteller Jochen Schimmang begibt sich in Ostfriesland auf literarische Spurensuche,
    in: Ostfriesen Zeitung v. 25.05.
 
       
   

Beiträge zu Jochen Schimmang

 
     
   

Die Murnausche Lücke (2002)
Heidelberg: Verlag Das Wunderhorn

 
   
 
 

Klappentext

"Während Ende der sechziger Jahre die Revolution vorangetrieben wird, vertreibt der junge Murnau seine nächtliche Schlaflosigkeit durch mathematische Spiele und entdeckt so seine eigentliche Begabung. Bald danach arbeitet er in Cambridge an der Lösung des Fermatschen Problems, immer noch nachts, denn an seiner Schlaflosigkeit hat sich nichts geändert. Als Mittdreißiger in seine ostfriesischen Heimatstadt zurückgekehrt, entdeckt Murnau das Wirtshaus »Insomnia« am Deich. Dort verknüpft sich seine Geschichte mit der der anderen: der Wirtsleute Heiner und Hanna, die nach bewegten Berliner Zeiten dieses Domizil aufgebaut haben; des Schüler Enno, der an seinem mathematischen Genie scheitert; des Anästhesisten und Menschenfreundes Dr. Winter, der eines Tages verschwindet und von dessen geheimem Glück nur Murnau weiß; schließlich mit der der ehemaligen Geigenvirtuosin und jetzigen Kellnerin Katharina, die seine Schlaflosigkeit teilt."

Pressestimmen

"Murnau ist ein Schlafloser, den die Forschung wachhält. Als neugieriger Beobachter in einem Feinschmecker-Nachtlokal mit dem bezeichnenden Namen »Insomnia« lässt er die Welt auf sich wirken. Seine Liebe zur russischen Kellnerin Katharina bildet den Rahmen für zahlreiche Rückblenden, die gestochen scharfe Ansichten der 70er und 80er Jahre eröffnen."
(Alexis Eideneier in Literaturkritik.de vom 07.05.2002)

 
 
 
       
   
  • Rezensionen:

    • REINHARDT, Stephan (2002): Balde ruhest du auch.
      "Die Murnausche Lücke": Jochen Schimmangs hintersinnig-schwereloser Roman über Schlaflosigkeit",
      in: Frankfurter Rundschau v. 20.03.
    • EIDENEIER, Alexis (2002): Nachtschwärmer auf Seelenreise.
      Jochen Schimmang überzeugt von neuem als großartiger Erzähler,
      in: Literaturkritik.de, Mai, v. 07.05.
    • JUNG, Werner (2002): Im Gasthaus Insomnia.
      Ein nächtlicher Flaneur ist der Erzähler bei Jochen Schimmang. "Die Murnausche Lücke" beschreibt schlaflose Nächte und ruhelose Menschen an der deutschen Nordseeküste,
      in:
      TAZ v. 21.05.
 
       
   

Vertrautes Gelände - besetzte Stadt (1998)
Frankfurt a/M: Schöffling

 
     
       
   

Ein kurzes Buch über die Liebe (1997)
Frankfurt a/M: Schöffling

 
   
  • Rezensionen:

    • AUFFERMANN, Verena (1997): Herrn Wolbecks Verlangen,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 22.03.
    • FESSMANN, Meike (1997): Das Unkalkulierbare,
      in:
      Neue Zürcher Zeitung v. 10.06.
    • RATHGEB, Eberhard (1997): Schlitzrock ohne Schatten,
      in:
      Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.09.
 
       
   

Königswege (1995)
Frankfurt a/M: Schöffling

 
   
  • Rezensionen:

    • KIESEL, Helmuth (1995): Mädchen mit Perlenohrgehänge,
      in:
      Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 15.05.
    • HOVEN, Heribert (1995): Reisen oder zuhause bleiben.
      Der Erzähler Jochen Schimmang beschreibt drei "Königswege" ins Paradies,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 03.06.
    • LÖHNDORF, Marion (1995): Proust geschultert,
      in:
      Neue Zürcher Zeitung v. 13.07.
    • HAGE, Volker (1995): Dummdreist erwachsen,
      in: Spiegel Nr.31 v. 31.07.
    • THEOBALDY, Jürgen (1995) Das dunkelgrüne Leuchten.
      Jochen Schimmangs erzählerisches Tryptichon "Königswege",
      in: Frankfurter Rundschau v. 02.09.
 
       
   

Das Ende der Berührbarkeit (1981)
Frankfurt a/M: Suhrkamp (nicht im Buchhandel erhältnlich)

 
     
       
   

Der schöne Vogel Phönix (1979)
Frankfurt a/M: Suhrkamp (nicht im Buchhandel erhältlich)

 
   
 
 

Klappentext zu "Der schöne Vogel Phönix"

"Das Buch erzählt von Murnau, der im Jahre 1968 zwanzig Jahre alt war. Es erzählt von den Hoffnungen, die damit verbunden waren, im Jahre 1968 zwanzig Jahre alt zu sein, und vom Altern dieser Hoffnungen. Es erzählt von einer Jugend in Ostfriesland und von Berlin in den frühen 70er Jahren, erzählt drei »Liebesgeschichten«, erzählt von vielen Umzügen und einigen Reisen, von Geschichten, die nur im Kopf passiert sind, und von Geschichten, die wirklich passiert sind. Über ein Jahrzehnt hinweg erzählt es eine individuelle Geschichte, die zugleich eine kollektive ist. Die geschriebene Geschichte ist auf der letzten Seite zu Ende, die wirkliche nicht. Murnau, der nie geboren werden wollte, macht immer noch weiter, aber: »Überleben ist schwieriger geworden«.
Der autobiographische Bericht eines Dreißigjährigen, der die Spätphase der antiautoritären Bewegung, Studium, Kaderarbeit für eine K-Gruppe und den Bruch mit dieser Gruppe, Schwierigkeiten beim Übergang ins Berufsleben, Hoffnungen, Desillusionierung und Depressivität dieser Jahre durchaus repräsentativ, also nachvollziehbar: zum Wiedererkennen und Sichunterscheiden, verfolgt, mitgemacht, erlebt hat. Der schöne Vogel Phönix ist das nützlich schöne Buch eines sensiblen, subjektiven, kritischen und - in dieser Verbindung nicht selbstverständlich - selbstkritischen Berichterstatters."

 
 
 
       
   
  • Rezensionen:

    • VORMWEG, Heinrich (1979): Ein paar neue Erzähler,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 19.05.
    • SCHULTZ-GERSTEIN, Christian (1979): Traurige Apostel,
      in:
      Spiegel v. 18.06.
    • HAGE, Volker (1979): Tagsüber Marx, abends Kino,
      in:
      Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 06.08.
    • LETHEN, Helmut (1979): Geschichten vom unbekannten Verlust,
      in:
      Merkur, H.10, Oktober, S.1024-1034
    • BRANDT, Jan (2000): Leer Switch Project,
      in:
      TAZ v. 06.03.
  • In Michael RUTSCHKYs "Lebensromane" (1998) wird Murnau, der Protagonist von "Der schöne Vogel Phönix" als Beispiel für die Macht der Wiederholung ("historischer Roman") beschrieben.
  • Ulrich SCHMIDT sieht Murnau in seinem Buch "Zwischen Aufbruch und Wende: Lebensgeschichten der sechziger und siebziger Jahre" (1993, S.236-267) auf dem Weg nach innen.
 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-dasein.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
     
   
 
   
© 2000-2002
Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 17.Juli 2000
Update: 09. Juli 2002
Counter Zugriffe seit
dem 04.Juni 2000