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Johannes Ullmaier: Popliteratur für die Neue Mitte

 
       
     
       
     
       
   

Johannes Ullmaier in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • fehlt noch
 
       
   

Von Acid nach Adlon und zurück (2001).
Eine Reise durch die deutschsprachige Popliteratur
Mainz: Ventil Verlag

 
   
 
 

Klappentext

"Vor dem Hintergrund einer inzwischen über dreißig Jahre währenden, sehr wechselhaften Liaison von Literatur und Pop in Deutschland schlägt Johannes Ullmaier mit dem vorliegenden Band einen Bogen vom jüngsten Popliteratur-Boom zurück zu den Anfängen in der deutschen Beat-Dichtung Ende der 60er über Neubeginn und Fortentwicklung im Zuge der Punk-Explosion Ende der 70er bis zum aktuellen Underground der Prenzlauer-Berg-, Social-Beat- und Slam-Poetry-Szene.
»Von Acid nach Adlon und zurück« fußt auf einer vierteiligen Sendereihe des Hessischen Rundfunks und liegt nun in einer aufwendig gestalteten, um zahlreiche Originalzitate und Abbildungen vermehrten Buchfassung vor. Dem Buch beigelegt ist eine über 70minütige CD mit original Ton-Dokumenten aus über 30 Jahren deutschsprachiger Popliteratur.
"

 
 
 
       
     
   
  • Das Buch in der Debatte:

    • MESSMER, Susanne (2001): Helden wie wir.
      Popliteratur war schon immer affirmativ, allein mit Moralargumenten ist ihr nicht beizukommen. Von Rolf Dieter Brinkmann bis zu Christian Kracht - eine kleine Ehrenrettung des Genrebegriffs
      in: TAZ v. 11.08.
      • Kommentar:
        MESSMER gibt sich als Angehörige der Generation Golf zu erkennen: "Popliteraten wie Benjamin von Stuckrad-Barre, Christian Kracht oder Florian Illies haben es geschafft, dass deutsche Literatur sich seit vier, fünf Jahren nicht mehr im Deutschunterricht, in Günter Grass und Patrick Süskind erschöpft - sondern dass endlich mal jemand darüber schreibt, was uns interessiert. Übers Jungsein, diesen privilegierten Zustand des Nicht-mehr-und-noch-nicht. Sie haben es erreicht, dass wir uns endlich mal wieder unterhalten, verstanden und manchmal sogar vertreten fühlen."
              
        Die Autorin verteidigt die Popliteraten gegenüber jenen, die Popliteratur als unkritisch einstufen: "Wenn Moralisten mit ihrer Kritik an der Popliteratur davon ausgehen, dass nur der zu schreiben ein Recht hat, der etwas zu erzählen hat und also etwas Interessantes, Substanzielles erlebt haben muss, dann hauen sie voll daneben. Dann knüpfen sie an ein antimodernes und hochideologisches Konzept von Realismus an, wie es sonst nur noch von konservativen Literaturkritikern propagiert wird.
        Kracht, Stuckrad-Barre und Co. aufgrund ihrer Saturiertheit eine affirmative Haltung vorzuwerfen, trifft nicht den Punkt. Es sind eher ihr formal langweiliger Ansatz, ihr begrenzter Blickwinkel und ihr oft gradliniger Plot, die ihre Literatur nicht vieldeutig genug machen."

              
        Von Christian KRACHT wird im Oktober der Roman "1979" veröffentlicht. Seit seinem Debüt "Faserland" im Jahre 1995 gilt er als der umstrittenste Popliterat. Für Thomas ERNST begründete der Roman "Faserland" gar eine neue Ära in der Popliteratur. Die spannende Frage wird deshalb sein, ob sein neuer Roman "1979" ebenfalls eine neue Ära einleiten kann. Bei single-dasein.de wird darüber im Oktober berichtet.
 
   

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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 12. Dezember 2001
Update: 09. Juli 2002
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