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Jürgen Teipel: Punk in der BRD

 
       
     
       
     
       
   

Jürgen Teipel in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • TEIPEL, Jürgen (2001): Der Mensch als Kolben im Turbomotor.
    Vor 25 Jahren schockierten die ersten Punker die Welt. Nun liebäugelt die Musikszene erneut mit einem Phänomen, das bis heute niemand recht begriffen hat. Bericht aus dem Inneren der Hochkultur des Hässlichen,
    in: Weltwoche Nr.51 v. 21.12.
 
       
   

Jürgen Teipel im Gespräch

 
     
       
   

Verschwende Deine Jugend. (2001)
Ein Doku-Roman über den deutschen Punk und New Wave
Frankfurt: Suhrkamp

 
   
 
 

Klappentext

"Verschwende Deine Jugend ist das ultimative Buch zum deutschen Punk und New Wave. In ihm erzählen alle wichtigen Protagonisten dieser Szene, wie durch die englische PunkExplosion von 1977 zum erstenmal auch eine deutschsprachige Popkultur möglich wurde, wie Musik und Haltung der »Neuen Welle« auf Literatur und Malerei ausstrahlten und wie diese blühende Subkultur in der Funkultur der »Neuen Deutschen Welle« ihr Ende fand.
Jürgen Teipel hat Gespräche mit über 100 Interviewpartnern geführt und die Antworten zu einem Text zusammengefügt, der sich wie der Roman einer ganzen Generation liest polyphon, multiperspektivisch und mit unendlich vielen Geschichten.
In diesem Buch kommen nicht nur Bands wie Fehlfarben, DAF oder Abwärts zu Wort und Popmusiker wie Campino, Blixa Bargeld oder Nina Hagen, sondern auch über Punk sozialisierte Künstler wie Christoph Schlingensief, Ben Becker oder Markus Oehlen und Popmusiker von heute wie Westbam oder Jan Müller von Tocotronic. "

 
 
 
       
   
  • Rezensionen:

    • BRUCKMAIER, Karl (2001): Gott sei Punk: Es ist etwas fürchterlich Neues da.
      Als die Subkultur zum Marketingkonzept wurde: Jürgen Teipel schreibt ein großes Buch über die Jahre des Punk und der Neuen Deutschen Welle, Jahre, in denen man seine Jugend noch verschwenden konnte,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 27.10.
    • LINTZEL, Aram (2001): Anlehnung und Ablehnung,
      Zwei Bücher zur Geschichte der deutschen Popkultur,
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 15.11.
    • FELLMANN, Max (2001): Spätlese.
      Pop, der Geschichte macht: Jürgen Teipel und die Ärzte betreiben die Historisierung deutscher Punk-Vergangenheit,
      in: Die Woche Nr.47 v. 16.11.
    • SCHACHINGER, Christian (2001): Mach kaputt, was Dir Spass macht!
      Ein Dokuroman über den deutschen Punk widerlegt das Vorurteil einer selbstzerstörerischen Subkultur,
      in:
      SonntagsZeitung v. 18.11.
    • PHILIPPI, Anne (2001): Generation ohne Konflikt.
      Suche nach einem Jahrzehnt. Ein Buch erinnert an eine Zeit, in der eigentlich nichts passierte,
      in: Welt am Sonntag v. 02.12.
    • WEBER, Julian (2001): Jürgen Teipel: Verschwende Deine Jugend,
      in: WochenZeitung Nr.50 v. 13.12.
    • GEER, Nadja (2001): Punk nach Feierabend.
      Jürgen Teipel lässt Urgesteine der frühen deutschen Musikszene plaudern,
      in: Die ZEIT Nr.51 v. 14.12.
    • MÜHLBAUER, Peter (2001): RAF, LSD und Graninisaft.
      Verschwende deine Jugend - Über deutschen Punk und New Wave,
      in: Telepolis v. 14.12.
    • HEISER, Jörg (2001): "Damals gab es keine Jugendkultur".
      Punk-Radikalität als Bluff, Um die Kleinbürgeridylle abzuschütteln,
      in: Tages-Anzeiger v. 31.12.
    • HEIN, Helmut (2001): Harald Schmidt ist ein Produkt von Punk.
      Jürgen Teipels beeindruckender Doku-Roman "Verschwende Deine Jugend",
      in: Neue Musikzeitung Dezember/Januar
    • HEISER, Jörg (2002): Do-It-Yourself-Befreiungsbotschaft.
      Der Zusammenbruch der K-Gruppen hat ein großes Vakuum hinterlassen: Wie Jürgen Teipel die Geschichte des Punk erzählt,
      in: Frankfurter Rundschau v. 03.01.
    • WEBER, Julian (2002): Feuilletongerechte No Future.
      Jürgen Teipel weckt alte Punk-Geister,
      in: Jungle World Nr.15 vom 03.04.
      • Kommentar:
        WEBER hat anlässlich der bevorstehenden Lesereise von Jürgen TEIPEL die Feuilletonbeiträge der Neue Mitte-Zeitungen studiert und nach Erklärungen gesucht, warum Punk nun salonfähig geworden ist:
              
        "Statt die Medien zu kritisieren, wie Savage, wird die Definitionsmacht der Presse in Verschwende Deine Jugend nicht hinterfragt.
        Die Reaktionen auf Verschwende Deine Jugend waren vielleicht auch darum recht einhellig: »Ein herrliches Auskunftsbüro« (Zeit), »ein stolzes Buch« (Süddeutsche Zeitung) oder »eine Art Punk-Familienroman« (FAZ). Nach der Lektüre von Verschwende Deine Jugend bräuchte ihr kein Punk mehr mit »Haste-ma-ne-Maak« zu kommen, befand die Rezensentin im Modemagazin Tussi Deluxe."

              
        An der Erklärung stört nur, dass auch "England Dreaming" von Jon SAVAGE in den Neue Mitte-Zeitungen breit erörtert wurde. Viel eher gilt: Gab es in den 80ern noch einen inszenierbaren Gegensatz von Punks und Hippies, so dominieren heute die PUPPIES die Feuilletonlandschaft.
    • SPRINGER, Johannes (2002): Ich will, dass dein Herz hart schlägt.
      Die "Chronik der Gefühle" einer Jugendbewegung,
      in:
      Literaturkritik, Nr.4, April v. 03.04.
 
   
  • Jürgen Teipel unterwegs:

    • ROHMIG, Stefan (2002): So schön war die Zeit, sie kommt nie wieder.
      Jürgen Teipel stellt mit Hilfe von Dias, Bändern und Musik sein Buch "Verschwende deine Jugend" in der U 60311-Bar vor,
      in: Frankfurter Rundschau v. 04.05.
      • Inhalt:
        ROHMIG bespricht anlässlich einer "Lesung" von Jürgen TEIPEL den Doku-Roman:
        "
        Verschwende Deine Jugend ist spannender als ein Kriminalroman, weil man eine Ahnung davon bekommt, was in dieser Aufbruchsphase zwischen 1977 und 1981 alles möglich war, und wie viele der Nachwirkungen heute noch zu spüren sind."
    • MAROLDT, Lorenz (2002): Der Kopf ist größer als der Hut.
      Jürgen Teipel hat mit "Verschwende deine Jugend" die wahre Geschichte des Punk in Berlin geschrieben,
      in: Tagesspiegel v. 07.05.
    • WEBER, Julian (2002): Deutsche Geschichten.
      Irgendwo warteten immer die Einfamilienhäuser: Jürgen Teipel präsentiert heute Abend im Hafenklang seine Punk- und New-Wave-Chronik "Verschwende Deine Jugend",
      in: TAZ Hamburg v. 07.05.
 
   
  • Das Buch in der Debatte:

    • HARTMANN, Andreas (2001): "Ich fand 'No Future' einfach geil".
      Die Beweislage ist erdrückend: Jürgen Teipels Doku-Roman "Verschwende Deine Jugend" beweist, dass Ben Becker nicht nur Berlins, sondern ganz Deutschlands größter Punk war und ist. Wer jetzt noch anderes behauptet, der lügt,
      in:
      TAZ Berlin v. 04.12.
    • ANGELE, Michael (2002): 1977, im Frühjahr unseres rottenscharfen Mißvergnügens.
      Vor fünfundzwanzig Jahren entstand Punk: Häßliches als modisch stets Verläßliches und lebende T-Shirts gegen die Langeweile der Kreisstädte,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.01.
      • Kommentar:
        ANGELE berichtet über die europäische Punkbewegung und u.a. auch über den Dokuroman von Jürgen TEIPEL "Verschwende Deine Jugend". Ohne die Punkbewegung wäre auch Michel Houellebecq, der prototypische PUPPIE nicht denkbar.
    • MAROLDT, Lorenz (2002): Geschichte? Wird gemacht!
      "Es geht voran" ist die Hymne aller Demos. Peter Hein hat sie geschrieben, aus Versehen. Ein Treffen, 22 Jahre danach,
      in: Tagesspiegel v. 30.04.
 
     
   

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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 25. Dezember 2001
Update: 09. Juli 2002
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