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Kathrin Röggla: Die Heterogenität der Lebensformen in Berlin

 
       
   
  • Kurzbiographie:

    • 1971 in Salzburg geboren
    • 1997 Debütroman "Abrauschen"
    • 2000 Erzählband "Irres Wetter"
    • 2002 "really ground zero. 11. september und folgendes"
    • 2004 Roman "wir schlafen nicht"
 
       
   
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Kathrin Röggla in ihrer eigenen Schreibe

 
   
  • RÖGGLA, Kathrin (2002): EIne Stimme mit Eigensinn,
    in: TAZ v. 14.02.
    • Inhalt:
      Eine Hommage an Alexander KLUGE.
  • RÖGGLA, Kathrin (2002): das letzte hemd.
    überlegungen zur kinogier,
    in: Frankfurter Rundschau v. 01.06.
    • Inhalt:
      Wir "leben in einer zeit, die bestimmt ist von dem gefühl eines gewaltigen realitätsverlustes und dem daraus resultierenden hunger nach dem 'wirklichen leben'", schreibt Röggla.
          
      Michael RUTSCHKY hat dies für seine Generation 1980 als "Erfahrungshunger" beschrieben. Sein Ausgangspunkt war wie bei RÖGGLA die 70er Jahre.
          
      Die Autorin schreibt über das Autorenkino von Alexander KLUGE, GODARD und FASSBINDER, um es am heutigen "Realfilm" zu messen. RÖGGLA sieht sich mit einem Rückfall in Zeiten konfrontiert, die als überwunden galten:
          
      "wir befinden uns in einer zeit der widereinschreibung in traditionelle geschlechterrollen, der wiederaufnahme von mustern und riten, die man aus zeiten einer repressiven alltagskultur kennt, und es wird von werten gesprochen, als ob diese unseren bedürfnissen, ja, unseren möglichkeiten entsprächen. zudem läuft man immer mehr gefahr zu verschwinden, wenn man in diesen farbrahmen nicht passt."
          
      Im herrschenden Neoliberalismus sieht RÖGGLA die Ursache dieses Wertekonservatismus:
      "'ist es nicht so', sagte eine freundin kürzlich zu mir, 'dass alle gesellschaftlichen gewinne privatisiert werden und alle verluste vergesellschaftet?' plötzlich hat sie mit einem satz auf den punkt gebracht, was mir die ganze zeit durch den kopf gegangen und nicht stillzustellen war: da findet eine neuorganisation der zusammenhänge statt, eine gewaltige umverteilung, und man ahnt: all diese veränderungen geschehen nicht von alleine, dennoch ist es ein gefühl der ohnmächtigkeit, welches sich ausbreitet.
 
       
   

Kathrin Röggla im Gespräch

 
   
  • SCHMIDT (2000): Die Welt als Taubenschlag von Angebot und Nachfrage.
    Im Gespräch mit Kathrin Röggla über ihr Buch "Irres Wetter",
    in: Berliner LeseZeichen, Nr.10
  • RÜDENAUER, Ulrich & Charlotte BROMBACH (2001): Situation ist überhaupt ein guter Begriff.
    Über den Ort, an dem die Post (nicht) abgeht: Die Schriftstellerin Katrin Röggla im Gespräch,
    in: Frankfurter Rundschau v. 02.06.
 
       
   

Irres Wetter (2000)
Salzburg: Residenz Verlag
(Taschenbuchausgabe:
Fischer Verlag, 2002)

 
   
 
 

Klappentext

"Von dem, was man so leichtfertig unter »Gegenwart« zusammenfasst, handeln diese Texte. Orte werden mit darin abgelagerten Gesprächspartikeln, Gesten und Riten verschränkt, so entstehen »mental maps«, Skizzen einer in sich stark verändernden Stadt und Gesellschaft"

 
 
 
       
     
   
  • Kathrin Röggle in der Debatte

  • GENAZINO, Wilhelm (2001): superfrösche der gegenwart.
    Ankommen im propagierten Augenblick: Laudatio auf Kathrin Röggla zur Verleihung des Italo-Svevo-Preises,
    in:
    Frankfurter Rundschau v. 31.03.
  • Infos zu:
    Wilhelm Genazino - Literat der 68er-Generation
 
       
   

Weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 22. Juni 2002
Update: 30. Juli 2004
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