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Matthias
Politycki: Und immer lockt das Weib
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Matthias
Politycki in seiner eigenen Schreibe
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- POLITYCKI, Matthias
(1997): Kalbfleisch mit Reis!
Die literarische Ästhetik
der 78er-Generation,
in: Schreibheft,
50, S.3-9
- POLITYCKI, Matthias
(1997): Das Gequake von satten Fröschen.
Die Generation der
Vierzigjährigen und ihre Angst vor der
Verantwortung,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 30.08.
- POLITYCKI,
Matthias (1998): Pop-Ereignis, Trostbüchlein,
Tertiärliteratur.
Der
große Merkheft-Roman der Bundesrepublik liegt
jetzt in 156 Folgen vor,
in: Frankfurter
Rundschau v. 25.11.
- POLITYCKI, Matthias
(1999): Die Unverwässerlichen,
in: TAZ
v. 16.03.
- POLITYCKI, Matthias
(2000): Der amerikanische Holzweg.
Am Anfang vom Ende einer
deutschsprachigen Literatur,
in: Frankfurter
Rundschau v. 18.03.
- POLITYCKI, Matthias
(2000): Das Medium ist die Massage,
in: TAZ v.
25.05.
- POLITYCKI,
Matthias (2001): Simplifizierer und
Schubladianer.
Es
schlägt die Stunde des erhobenen Zeigefingers:
Brauchen wir nach dem 11. September wirklich eine
andere deutsche Literatur? Wer die Lufthoheit
über den deutschen Ernst anstrebt, kann auch
gleich den Freigeist zur bedrohten Art erklären
in: TAZ
v. 27.10.
- Inhalt:
Matthias POLITYCKI
beschäftigt sich mit jenen, die das Ende
der Spaßgesellschaft ausgerufen haben.
Er versucht seine "Neue deutsche
Lesbarkeit" gegen die
"Spaßliteratur" der
Popliteraten abzugrenzen, um einerseits
das "Ende der
Popliteratur" zu
begrüssen, andererseits jedoch der
Forderung "Irony is
over" eine Absage
zu erteilen, denn: Ironie ist
"vielleicht die sublimierteste Form
des Leidens an der Welt (...), die
luftigste, spielerisch leichteste
Zustandsform der Schwermut!".
Seine Prophezeiung: "die Zukunft des
Romans, ums einmal nassforsch zu
formulieren, wird humoristisch sein oder
sie wird nicht sein."
- Neu:
POLITYCKI,
Matthias (2002): Tor der Tränen.
Fußball und höhere
Gerechtigkeit,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 06.05.
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Matthias
Politycki im Gespräch
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- WEBER, Antje und R.
HAMMERTHALER (1997): Von Fröschen und Frauen,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 23.08.
- Interview mit Matthias
Politycki und Andrea Brown
- KRAUSE,
Tilman (1998): Nicht alles Deutsche ist schwer
verdaulich,
in: Welt
v. 30.12.
- KNIPPHALS, Dirk
(2000): Man muss mehr geben als Wörter,
in: TAZ v.
22.02.
- LENZ,
Daniel & Eric PÜTZ (2000): Wir wollen doch
alle Ravioli,
in: Freitag
Nr.11 v. 10.03.
- GIESECKE,
Gerald (2000): Das war's. Rückblick auf zwei
Jahre "Novel in Progress", in: Literaturkritik.de,
April
- RACK,
Jochen (2001): Schriftsteller im Gespräch - Dr.
Matthias Politycki,
in:
Alpha Forum. Sendung des
Bayerischen Fernsehen vom
14.05.
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- Kommentar
(04.05.2002):
Die
Single-Generation soll eine Zwischengeneration
sein, die es zu nichts gebracht hat und die
entweder zu spät (für die 68er Revolte) oder zu
früh gekommen sei. Z.B. für den Punk wie
BÖTTIGER meint.
Er sollte sich
TEIPELs Buch "Verschwende deine
Jugend" zur Hand nehmen und die
Biografien studieren, um sich vom Gegenteil zu
überzeugen.
KRAUSE möchte
dagegen den Literaten der Single-Generation SEINE
Mission schmackhaft machen:
"Sie haben
sich noch den literarischen Kanon erarbeitet und
sind doch schon durch die Schule der Popkultur
gegangen. Sie sind gleichermaßen zu Hause im
bürgerlichen Zeitalter und in der Spaßgesellschaft. Damit sind sie
geradezu prädestiniert, letztere glaubwürdig zu
kritisieren. Und daraus wiederum könnten sie
eine große Mission ableiten: eben diese
Spaßgesellschaft zu überwinden helfen."
Die Leistungen der
Single-Generation lassen sich wohl erst in zehn
oder zwanzig Jahren richtig beurteilen.
Aber bereits
heutzutage werden unterschiedliche
"Generationenstile" konstruiert. Z.B.
hat die Soziologin Gabriele KLEIN
("Electronic Vibration") in einem
Tages-Anzeiger-Interview vom 06.08.1999 folgende
generationelle Körpermodelle unterschieden:
"Es gibt drei
Generationen, die 68er, die 78er und die 89er,
die nicht nur verschiedene Entwürfe von
Wirklichkeit haben, sondern auch verschiedene
Körpermodelle »leben«. Für die 68er war das
der »politische Körper«, das heisst, sie
verstanden den Körper, die »freie
Sexualität«, als verbunden mit dem politischen
Kampf, zu dem die Befreiung sich funktional
verhielt. Ganz anders die 78er-Generation, die
den Diskurs über den »Naturkörper« geführt
hat, Stichworte: Ökologie, Laientanzbewegung,
alternative Wohnformen. Das war fast eine Art
Lebensreformbewegung, die das Politische darin
suchte, die »wahre Natur« des Körpers wieder
zu finden. Die 89er sind, grob gesagt,
diejenigen, die eine Art von Kunstkörper
formulieren. Der Körper ist in diesem
Verständnis Rohstoff, den es zu kultivieren
gilt, den man nicht nur bearbeiten darf, sondern
bearbeiten muss. Das können sehr massive
Eingriffe sein: Tattoos, Piercing."
Nur eines scheint
gewiss: Die Generationendebatte wird
weitergeführt werden...
- BÖTTIGER,
Helmut (2002): Die bleierne Teilzeit.
Versager
unter sich: Die Generation der 78er leckt ihre
Wunden. Ein Klassentreffen auf Schloss Elmau,
in: Tagesspiegel v. 04.05.
- KRAUSE,
Tilman (2002): Lost Generation.
Die
deutsche Literatur steht im Moment,
oberflächlich betrachtet, auch ohne die 78er
glänzend da,
in: Welt v. 04.05.
- MELLER,
Marius (2002): Gruppe 2001.
Immer noch "Ohne Titel"
einer großen Zukunft entgegen: Das zweite
Elmauer Treffen zur Gegenwartsliteratur,
in: Frankfurter Rundschau
v. 03.05.
- AREND,
Ingo (2002): Auf eigenen Füßen.
Zwischen
Ironie und Pathos. Zwei Schriftstellertreffen auf
Schloss Elmau,
in: Freitag
Nr.21 v. 17.05.
- KLEIN,
Georg (2002): Die nahen Toten.
Schriftstellertreffen.
Ein Beitrag für Elmau,
in: Freitag
Nr.21 v. 17.05.
- SCHINDHELM,
Michael (2002): Vor dem Gesetz.
Schriftstellertreffen.
Ein Beitrag für Elmau,
in: Freitag
Nr.21 v. 17.05.
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Klappentext
"Matthias
Politycki, durch seine letzten Romane bekannt
geworden als Chronist der
bundesrepublikanischen Alltags- und
Liebesgeschichte, bricht auf zu neuen Ufern:
Er erzählt von fernen Ländern, von
unvertrauten Orten, die mal Mongolei, mal
Uganda, mal Statesboro, mal World's End
heißen, oder von heimatlichen Regionen, die
wir zu kennen glauben. Seine Figuren suchen
das große Erstaunen, jenseits aller
touristischen Trampelpfade, und werden mit
kleinen oder großen Schrecknissen
konfrontiert. Sie erleben, wie ein Thunfisch
zu Tode gebracht wird, wie sich Callgirls und
Literaturwissenschaftler auf wundersame Weise
in Sofia begegnen oder wie das Tanken
irgendwo in Amerika zur existenziellen
Katastrophe wird.
'Das Schweigen am andern Ende des Rüssels'
versammelt siebzehn Geschichten, die subtil
miteinander verwoben sind. Alle kulminieren
sie, ungeachtet ihrer exotischen
Schauplätze, in einem Moment der Stille, in
einer Sekunde des zeitlosen Verstummens, sei
es über die Absurdität, sei es über die
Brutalität des Geschehens.
Zweimal acht Erzählungen über 'Buddhas
goldnen Schließmuskel', 'Sonnenbaden in
Sibirien' oder den 'Mann, der ein Bär war' -
und in ihrer Mitte der 'Tag eines
Schriftstellers', ein Text über das Sterben,
über Todesstunden, wie er in der
Gegenwartsliteratur nicht seinesgleichen hat."
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Rezensionen:
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Rezensionen:
- WEBER, Antje
(2000): Die Farbe der neunziger.
Matthias Politycki
beschreibt im neuen Roman das München
des vergangenen Jahrzehnts,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 23.02.
- PÜTZ,
Tonia (2000): Verflixte Leidenschaft,
in: Stern
Nr.9 v. 24.02.
- AREND,
Ingo (2000): Die Bedingung der
Möglichkeit.
Leistungsfähige
Kompromissästhetik,
in: Freitag
Nr.9 v. 25.02.
- BAUER, Michael
(2000): Das World Wide We(i)b,
in: Focus
Nr.10 v. 04.03.
- BÄSSMANN,
Joachim (2000): Nichts Neues aus Kalau,
in: Welt
v. 09.03.
- MAIDT-ZINKE,
Kristina (2000): Am Nasenring durch einen
Sommer und einen Herbst, in: FAZ
v. 18.03.
- LINDEN, Thomas
(2000): Geplagter Mann von vierzig
Jahren,
in: Kölnische
Rundschau v. 21.03.
- MARX,
Friedhelm (2000): Lockende Augen,
in: Kölner
Stadt-Anzeiger v.
21.03.
- RATHJEN,
Friedhelm (2000): Vom einsamen
Männerrock,
in: Frankfurter
Rundschau v. 22.03.
- SCHAEFER,
Thomas (2000): Fastfreundinnen und
Schnattertanten - Matthias Politycki
erzählt von der Liebe mit vierzig,
in: Tagesspiegel
v. 22.03.
- ALBRECHT,
Jörg (2000): Subtile
Ulricht-Wickert-Prosa, in:
Die ZEIT
Nr.13 v. 23.03.
- NICKEL, Gunther
(2000): Vierzig verweht,
in: Welt
v. 25.03.
- GIESECKE,
Gerald (2000): Das war's vom Daten-Paten.
Ein Rückblick auf zwei Jahre
"Marietta" bei aspekte.online,
in: Literaturkritik.de,
April
- HAGESTEDT,
Lutz (2000): Meide die Frau.
Matthias Polityckis
Umwege zu Marietta,
in: Literaturkritik.de,
April
- POLITYCKI,
Matthias (2000): Ungefähr 718 Worte
vorab (und 75 sehr vorab).
Vorrede zur CD-Rom
"Marietta",
in: Literaturkritik.de,
April
- SCHLAWENZ,
Viktor (2000): Novel in Progress.
Matthias Polityckis
Roman "Ein Mann von vierzig
Jahren" entstand im Internet,
in: Literaturkrtik,
April
- BUNDI,
Markus (2000): Politiycki: Ein Mann von
vierzig Jahren,
in: Wiener Zeitung
v. 07.04.
- HALTER,
Martin (2000): Der Klappentexter und
seine Phraschendreschmaschine,
in: Tages-Anzeiger
v. 20.04.
- LUTZ,
Stefan (2000): Pubertieren ist so schön,
in: Berliner
Illustrierte Zeitung, Beilage der
Berliner Morgenpost
v. 23.04.
- KOSLER, Hans
Christian (2000): "Steh auf und
geh!",
in: Die Woche
Nr.18 v. 28.04.
- ZEYRINGER,
Klaus (2000): Lesefrust.
Die mühsame
Ironie-Pose des Matthias Politycki,
in: Der
Standard v. 13.05.
- MAZENAUER,
Beat (2000): Ein Restromantiker,
in: Der Landbote
v. 30.05.
- SKASA,
Michael (2000): Zur Sache, Schwätzchen,
in: Spiegel
Nr.38 v. 18.09.
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Rezensionen:
- GRÖTKER,
Ralf (1998): Zunächst das mit den
Schlipsen artikulieren.
Matthias Politycki
im Literarischen Colloqium,
in: Berliner
Zeitung v. 26.08.
- KRAUSE,
Tilman (1998): Die 78er: Nur Maulhelden
und Königskinder?,
in: Welt
v. 04.09.
- SCHLÖSSER,
Hermann (1998): Politycki: Die Farbe der
Vokale.
Von der Literatur,
den 78ern und dem Gequake satter
Frösche,
in: Wiener
Zeitung v. 22.10.
- BISKY,
Jens (1998): Betriebsfest oder Der geile
Drang aufs große Ganze.
Neues von der
Debatte über die Gegenwartsliteratur,
in: Berliner
Zeitung v. 21.11.
- RATHNOW,
Thomas (1998): Das Ende des Abgesangs.
Jahrelang wurde die
Krise der neuen deutschen Literatur
proklamiert. Inzwischen hat sich der Wind
gedreht,
in: Tagesspiegel
v. 05.12.
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Weiberroman
(1997)
München:
Luchterhand |
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Rezensionen:
- AUFFERMANN,
Verena (1997): Akrobat der Erinnerung,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 19.07.
- MOSS,
Maria (1997): Wahrheit mit Fußnoten,
in: Berliner
Morgenpost v.
21.09.
- SCHÜTTE,
Stefanie (1997): Der Antiheld ohne
Illusion und Orientierung,
in: Schweriner
Volkszeitung v.
29.09.
- HALTER,
Martin (1997): Verweigerung grosser
Gesten,
in: Tages-Anzeiger
v. 13.10.
- RADISCH, Iris
(1997): Der Herbst des Quatschocento,
in: Die ZEIT
v. 17.10.
- HAGESTEDT,
Lutz (1997): Verpasste Bekenntnisse,
in: Rheinischer
Merkur Nr.44 v.
05.11.
- HAGESTEDT,
Lutz (1997): Vergiß die Peitsche nicht,
in: Hagestedt.de
- STEINERT,
Hajo (1997): Matthias Politycki: Weiberroman,
in: DeutschlandRadio,
Sendung "Büchermarkt"
- KÖHLER,
Andrea (1998): Seasons in the sun.
Matthias Polityckis
"Weiberroman" und die junge
deutsche Literatur,
in: NZZ
v. 24.01.
- KLEIS,
Constanze (1998): Echte Kerle, klasse
Weiber...,
in: Berliner
Morgenpost v.
21.06.
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©
2000-2002
Bernd Kittlaus |
Bernds@single-dasein.de |
Erstellt:
03.August 2000
Update: 21. Mai 2002 |
|
Zugriffe
seit
dem 04.Juni 2000 |
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