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Maxim Biller: Der Punk-Intellektuelle

 
       
     
       
   

Maxim Biller in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • BILLER, Maxim (2000): Feige das Land, schlapp die Literatur.
    Über die Schwierigkeit beim Sagen der Wahrheit,
    in: Die ZEIT Nr.16 v. 13.04.
  • BILLER, Maxim (2001): Der Joint.
    SZ-Serie: Das war die BRD (23),
    in: Süddeutsche Zeitung v. 31.05.
 
       
   

Maxim Biller: Porträts und Gespräche

 
   
  • BIELMEIER, Josef (1999): Schriftsteller im Gespräche - Maxim Biller,
    in: Alpha-Forum. Sendung des Bayerischen Fernsehens v. 11.10.
  • BAX, Daniel (2001): "Man darf auch mich beleidigen".
    Hart, aber ungerecht: Der Schriftsteller und Kolumnist Maxim Biller über Alltagsethnologie und Polemik, den Unterschied zwischen Snobismus und Zivilisation, über Juden, Türken und Deutsche sowie die Literatur des Fremden in der Fremde,
    in: TAZ v. 16.06.
  • KRUMBHOLZ, Martin (2002): Reden wir über Ästhetik.
    Ein Besuch bei dem Schriftsteller Maxim Biller,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 15.01.
  • ZAIMOGLU, Feridun (2002): Gerechtigkeit für Maxim Biller.
    Der Schriftsteller Feridun Zaimoglu porträtiert den begabtesten Polemiker Deutschlands,
    in: Welt v. 16.02.
 
       
   

Maxim Biller in der Debatte

 
     
       
   

Deutschbuch (2001)
München: Deutscher Taschenbuchverlag

 
     
       
   

Die Tempojahre (1991)
München: Deutscher Taschenbuchverlag

 
   
 
 

Zitate aus "Die Tempojahre"

"wir haben im vergangenen Jahrzehnt unsere Kräfte damit vergeudet, uns auf die vorherige Jugendgeneration einzuschießen, auf die Hippies und dogmatischen K-Grüppler und Sozialarbeiter, und haben auf diese Weise den alten Idioten (...) das Terrain der entscheidenden, großen Debatten kampflos überlassen."
(aus: Maxim Biller "Alte Idioten, junge Idioten", S.85)

"Der Popintellektuelle weiß nichts und er erlebt nichts, nicht einmal demonstrieren tut er: Er hört nur Musik. Und hier schließt sich der Kreis zu den Hipstern, die (...) etwas für die damalige Zeit Neues und Rebellisches fanden (...). Wandten sich die Beats gegen die »squares«, die Spießer, so sind ihre Schüler, Nachfolger und Enkel heute selbst nichts anderes als »squares« (...) - sie reproduzieren lediglich alte Verhaltensweisen, die einst rebellisch und ein bißchen weise waren, heute aber nichts anderes als bequem, gewöhnlich und stereotyp sind - spießig eben. Und also wurden sie Werbetexter."
(aus: Maxim Biller "Die Beat-Story", S.96f.)

"Es sind keine existentiellen Dinge, die uns bewegen. Nicht Diktatoren unterdrücken uns, sondern Liberale. Jede Generation führt die Revolutionen, die sie verdient. Hipstertum hat mit Umsturzgedanken nichts zu tun, sondern ausschließlich mit Langeweile."
(aus: Maxim Biller "Der letzte Hipster", S.176)

"Ich hielt mich abseits, kein Angreifer, kein Verteidiger. Doch ich wußte, wen ich haßte: Diese 70er-Jahre-Apo-Klonen"
(aus: Maxim Biller "Mein »68«", S.207)

"67 fing es an, heute ist es noch immer genauso: Pop bildet das geistige, seelische und vor allem kulturelle Epizentrum des modernen Teen Twens (...). Das Problem sind nicht die Führer - das Problem sind die Folgsamen. Die nicht nur den Idolen nacheifern, sondern darüber hinaus (...) nichts zulassen außer dem, was die Stars der Szene ihnen vorschreiben.
Das also ist Pop, und daß Pop soweit kam, ist die Schuld der Hippies. Viel lächerlicher ist aber noch ein weiteres Hippie-Erbe: Die Revolte gegen die vorangegangene Jugend-Generation (...).
Wer uninspiriert ablehnt, ablehnt, ablehnt, ist ein Bourgeois, ein Hippie eben"
(aus: Maxim Biller "Der ewige Hippie", S.227f.)

 
 
 
       
   

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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 05. Juni 2000
Stand: 10. Juni 2008
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