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Michael
Mary im WWW
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Michael
Mary im Gespräch
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- KRONSBEIN, Joachim
& Susanne BEYER (2001): "Seitensprung
ist eine feine Sache".
"Glück gibt es nur mit
Unglück." Der Psychologe Michael Mary über
die sexuellen Leiden in langjährigen
Beziehungen,
in:
Spiegel Nr.9 v. 24.02.
- Inhalt:
Michael MARY nennt
zwei Lösungen, um die Leidenschaft in
dauerhaften Paarbeziehungen zu erhalten:
zum einen die Fernbeziehung und zum
anderen die Rückkehr zur Doppelmoral der
50er Jahre ("Revolution
im Reihenhaus" wie
GASCHKE das nennt).
- STERN (2001): Liebe
oder Leidenschaft?
Kann man beides haben? Nein. Sagt Michael Mary,
Paarberater und Autor des Buches "5 Lügen -
die Liebe betreffend",
in: Stern
Nr.12 v. 15.03.
- KRAMER,
Regina & Nikola HAAKS (2001): "Wer sagt
denn, dass Partner sich ständig begehren
müssen?"
Sein Bestseller "Fünf
Lügen, die Liebe betreffend" machte
Schlagzeilen. Dabei sagt der Hamburger
Paar-Therapeut Michael Mary eigentlich nur das,
was jeder von uns im Laufe einer längeren
Beziehung auch erlebt: Dass Liebe und Lust auf
Dauer nicht zu haben sind,
in: Brigitte
Nr.23 v. 31.10.
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Klappentext
"Viele Paare
erleben früher oder später, wie die
sexuelle Leidenschaft in ihrer
Beziehung abkühlt oder sogar daraus
entschwindet. Psychologen,
Wissenschaftler und Theologen
schieben die Schuld daran unisono den
Partnern zu und vermitteln ihnen das
Gefühl, sie hätten etwas falsch
gemacht, sie hätten versagt.
Solche »Experten« scheuen sich
nicht, zu behaupten, eine
leidenschaftliche Dauerbeziehung sei
für alle Partner machbar. Um ihre
überzogenen Ideale verbreiten zu
können, erfinden sie neue Begriffe
wie den der »Beziehungsarbeit«, der
»gestaltbaren Sexualität« und
ähnliche Worthülsen. Sie richten
damit, ohne es zu wollen, Schaden an,
indem sie unerfüllbare Erwartungen
wecken und die sowieso schon unter
hohen Ansprüchen ächzende
Dauerbeziehung noch zusätzlich
belasten. Die »Liebeslügen«, die
sie in zahllosen Veröffentlichungen
propagieren, haben sich inzwischen
als unumstößliche Wahrheiten in den
Köpfen vieler Menschen festgesetzt.
Michael Mary deckt diese
Fehleinschätzungen auf. Er zeigt,
dass der Rückgang von Leidenschaft
nicht nur ein ganz normaler Prozess
ist, sondern durchaus eine gesunde
Entwicklung in der
Langzeitpartnerschaft darstellt, in
der sich die Beziehung nicht selten
vor der Leidenschaft schützt, um auf
Dauer bestehen zu können."
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Rezensionen:
- LAU, Mariam
(2001): Heimwerker der Gefühle.
Einst aufrüherisch,
jetzt eher onkelhaft: Ratgeber für
Eheleute und andere Paare arbeiten seit
über einem halben Jahrhundert an der
Demokratisierung der romantischen Liebe,
in: Financial
Times Deutschland
v. 12.04.
- Kommentar:
Mariam
LAU
vergleicht die beiden Ratgeber
von COLLSAET ("Liebe, Lust
und was wirklich zählt")
und MARYs "5 Lügen, die
Liebe betreffend". Beide
kommen dabei nicht gut weg. MARY
bescheinigt sie einen zornigen
Affekt auf "Ärzte,
Psychologen, Seelsorger - die
ganze Konkurrenz also". Sie
fragt sich deshalb, welche
Qualifikationen MARY vorzuweisen
hat. Auf der Homepage arbeitet
MARY nur mit nichtgeschützten
Begriffen, die quasi jedermann
für sich in Anspruch nehmen
kann, der sich für qualifiziert
hält. LAU sieht in MARYeinen
Gesundbeter, der
"Nulllösungen"
anbietet.
- KLUWE, Sandra
(2001): Die Hypophyse irrt sich nicht.
Süßsaure Freuden:
Chérie Carter-Scott fordert freie
Hirn-Entscheidung für die Liebe, aber
Michael Mary hält das alles für reine
Lügen,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 21.04.
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Das Buch
in der Debatte:
- SPIEGEL
(2001): Mangel an Begehren.
Die große Liebe ist
immer noch das Ideal der Deutschen. Sie
wollen beides: tiefes Gefühl auf Dauer
und wilden Sex. Doch dieser Wunschtraum,
sagen Wissenschaftler, ist eine Illusion.
Allerdings könne die erschlaffte Lust
auf den Partner wieder belebt werden,
etwa durch diskrete Seitensprünge,
in:
Spiegel Nr.9 v.
24.02.
- SCHMELCHER,
Antje (2001): Wie oft ist eigentlich noch
normal?
Schlag lieber nach
bei Fromm: Ratgeber-Bücher offenbaren,
wie weit die Pathologie der Liebe
vorangeschritten ist
in:
Welt
v. 06.08.
- Inhalt:
SCHMELCHER
vergleicht neuere Ratgeber zum
Thema Liebe & Sex mit dem
Klassiker "Die Kunst des
Liebens" von Erich FROMM.
Gemessen an diesem Buch
erscheinen der Autorin die Formen
der Liebe seit 1968 als
pathologisch. Als Ratgeber werden
analysiert: Alex COMFORTs
"New Joy of Sex"
(1972), "Wenn die Liebe ein
Spiel ist, sind dies die
Regeln" von Chérie
CARTER-SCOTT, Bo COOLSAET
"Liebe, Lust und was
wirklich zählt" sowohl der
angebliche Anti-Ratgeber von
Michael MARY "Fünf Lügen
die Liebe betreffend", der
dieses Jahr medienwirksam
vermarktet wurde.
- Neu:
HOFFMANN,
Ruth Franziska (2001): Auch einmal die
Wilde sein.
Frauen erzählen
in einem Buch, warum sie einen Geliebten
haben - und auch ihren Ehemann brauchen,
in: Tagesspiegel
v. 31.10.
- Kommentar:
Der
Paartherapeut Michael MARY hat
mit seinem Buch "5 Lügen,
die Liebe betreffend" einen
Bestseller-Ratgeber für die "Revolution
im Reihenhaus" (Susanne
GASCHKE)
geschrieben. Martina RELLIN
liefert jetzt mit "Ich habe
einen Liebhaber" die
Reportagen aus der Berliner
Republik dazu. Der Stern (Nr.45
v. 31.10.2001) hat aus dem Stoff
die Coverstory "Ich habe
einen Liebhaber. Frauen erzählen
von der heimlichen Lust mit einem
zweiten Mann" gemacht. Diese
neue Generation der Sex-Stories
folgt einerseits dem Skript "Liebe
als Passion"
und andererseits dem Skript
"Frauen haben Sex wie ein
Mann". Erfolgreiche
Vorbilder finden sich in
Frankreich und den USA ("Sex
and the City").
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©
2000-2002
Bernd Kittlaus |
Bernds@single-dasein.de |
Erstellt:
04. November 2001
Stand: 09. Juli 2002 |
|
Zugriffe
seit
dem 04.Juni 2000 |
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