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Kurzbiographie:
- Anfang der
70er Jahre geboren
- Sänger,
Promoter und Manager der Band
"Surrogat"
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Surrogat
im WWW
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Patrick
Wagner im Gespräch
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- ZWIRNER, Heiko (2000):
Underground Resistance.
Elektrowave mit Attitude vs.
Berliner Deutschrock-Größenwahn. SPEX führte
CHICKS ON SPEED und SURROGAT zusammen, um zu
erfahren, was sie eint, unterscheidet und wie sie
eine Welt retten wollen, die größer als Gott
und wichtiger als die universelle Liebe: der
Underground,
in: SPEX
Nr.4, April
- EBERT, Sandra (2000):
Bescheidenheit war gestern.
Jetzt gibt es Surrogat. Die
Berliner Band schreibt Rock ganz groß. Und
weiß, wie gut sie ist,
in: Kölner
Stadt-Anzeiger v. 29.04.
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Surrogat:
Rock (2000)
Kitty
Yo (Neuveröffentlichung bei Motor Music)
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"ECKHART NICKEL Im Rock
liegt die Zukunft".
(aus: Joachim Bessing (Hg.)
Tristesse Royale, 1999, S.146.)
Pressestimmen zu
"Rock"
"Sound, der eine gewisse
Amtlichkeit (oder einigen wir uns auf
Mainstream) mit Wärme, Größe und Coolness
verbindet. Nach all den popkulturellen
Diskursen nun einfach: Rock"
(Jan Wigger im Rolling Stone
v. April, 2000)
"Gebellte Texte über
»Emotionale Vergletscherung«, einem offenen
Zwiespalt zum Geld und andere Schwächen und
Widersprüche. Und mit Gespür für
Kleinigkeiten füllt er lebensnah unter der
Floskel »Und übrigens« die größten
Gefühle mit den meisten Zeilen ab."
(Oliver Hüttmann im Rolling
Stone v. April, 2000)
"Bei Surrogat und »Rock«
geht es neben anderem um Berlin-Mitte, die
vergangenen zehn Jahre und was man jetzt
damit anstellt. Es geht um Selbstbestimmung.
Wo fängt die Macht an, was ist
Establishment, wie weit kann man sich
unterwerfen, wie geht Selbstermächtigung?
Und solche Fragen kann man ernsthaft erst
dann stellen, wenn sie jenseits der üblichen
Verdächtigen jemand hört."
(Tobias Rapp in der Jungle
World v. 05.04.2000)
"Rock lag (...) in der
Luft, war eigentlich überfällig (...). Auch
die Dandydarsteller vom "popkulturellen
Quintett" - Leute, mit denen Wagner im
Leben nichts zu tun haben möchte - führten
Rock bereits im Repertoire, als sie am Kamin
über Unverbrüchliches in beschleunigten
Zeiten sinnierten
(...).
Rock (...) ist ein romantischer Einspruch
gegen das Raumschiff Berlin-Mitte, dessen
Vergnügungskultur über den Dingen schwebt
und dessen wortlose Tracks jegliche
Möglichkeit, die Welt doch nicht so dufte zu
finden, preisgegeben haben."
(Thomas Gross in der ZEIT v.
13.04.2000 )
"Alles auf dem neuen Album
(...) klingt nach Ausrufezeichen die
Worte, der Gesang, die Musik, selbst das
Plattencover sieht so aus.
(...)
Fanal gegen die Gleichgültigkeit im
alltäglichen Club- und Style-Zirkus"
(Marc Deckert in der
Süddeutschen Zeitung v. 28.04.2000 )
"Lebensgefühl einer
Generation, die mit wenig Geld in der Tasche
die Freiräume der offenen Nachwendestadt
besetzte"
(Heiko Zwirner im
Tagesspiegel v. 21.08.2000)
"Wagner singt über
Beziehungsprobleme - davon, dass Männer und
Frauen sowieso nicht zusammenpassen, über
Berlin, Liebe und Geld."
(Martin Schlögl in der FTD
v. 01.12.2000)
Zitate aus dem Album
"Rock"
"Mal ehrlich
Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen
Als wir uns getrennt haben
Im gegenseitigen Einvernehmen getrennt haben
Muß ich doch 'mal sagen
Als wir uns im gegenseitigen Einvernehmen
getrennt haben.
Ist auch besser so
Du kannst Karriere machen
Ich auch irgendwie
Wir müssen uns ja schließlich
weiterentwickeln
So jeder für sich
Mir geht's auch wirklich gut
Ich hab' ein sogenanntes gutes Umfeld
Freunde und so weiter
Die fangen mich echt gut auf
(...)
(...)
Und übrigens...
Ich vermiss dich
Ich vermiss dich"
(aus: Und übrigens,
Surrogat, 2000)
"Wir sind seit 3 Jahren
zusammen (4x)
Wir haben uns nicht viel zu
sagen (4x)
Wir leben seit 4 Jahren zusammen
(4x)
Wir sind deshalb zu dem Schluß
gekommen (4x)
Ich fühl' nichts mehr."
(aus: Emotionale
Vergletscherung, Surrogat, 2000)
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Porträts:
- BARTELS,
Gerrit (2000): Der andere Berlin-Roman.
Satanic Rock Thing
gegen Soundtapeten für Mitte-Bars: Für
Patrick Wagner und seine Band Surrogat
ist Ironie wirklich vorbei. Ein paar
Widersprüche pro Minute drehen trotzdem
mit,
in: TAZ
v. 31.03.
- WIGGER, Jan
(2000): Mit brennendem Größenwahn.
Aufbruch aus dem
Indie-Getto: Das Berliner Trio Surrogat
kokettiert auf seinem vierten Album ernst
und aufgekratzt mit ehedem verpönten
Rockismen,
in: Rolling
Stone Nr.4, April
- RAPP,
Tobias (2000): Gib mir Alles.
Was
tun, wenn sich die Dinge ändern:
Surrogat stellen sich der Machtfrage,
in: Jungle
World Nr.15 v.
05.04.
- GROSS, Thomas
(2000): Chose 2000.
Die Berliner Band
Surrogat arbeitet an der Wiederkehr des
Verpönten: Rock,
in: Die
ZEIT Nr.16 v.
13.04.
- DÖRING,
Björn (2000): Instrumentalmusik ist
Fundamentalkritik.
Das
dachte man früher. Aber jetzt erscheint
auf dem Kitty-Yo-Label wieder richtiger
Rock,
in: Berliner
Zeitung v. 18.04.
- DECKERT, Marc
(2000): Rock als vernünftige Reaktion.
Die Berliner Band
"Surrogat" entdeckt harte Musik
als Fluchtweg aus den Zwängen der
Hipness,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 28.04.
- ZWIRNER,
Heiko (2000): "Surrogat".
Die
Berliner Rock-Band will beides. Erfolg
und Authentizität,
in: Tagesspiegel
v. 21.08.
- SCHLÖGL,
Martin (2000): Ein Mann mit vielen
Saiten.
Der Berliner Patrick
Wagner liebt deutschsprachigen
Gitarrenrock und ist mit seinem Label
Kitty-Yo von Erfolg zu Erfolg geeilt -
jetzt will er New York erobern,
in: Financial
Times Deutschland
v. 01.12.
- SCHNELL,
Andreas (2000): "Ich bin
Prediger".
Surrogat wollen
alles. Sänger Patrick Wagner erklärt,
warum,
in: TAZ
Bremen v. 07.12.
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CD-Kritiken:
- HÜTTMANN,
Oliver (2000): Geistige Wende: Drei
Berliner Indie-Theoretiker wollen jetzt
richtig rocken,
in: Rolling Stone
Nr.4, April
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Konzert-Vorschauen
und Kritiken:
- HEINDEL,
Martin (2000): Geheimste Geheimsache. Die
Freischwimmer.
"Surrogat"
im Münchener Club 2,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 19.05.
- FREUDENTHALER,
Marion (2000): Hipper Rock von Surrogat.
Sie
haben mit "Rock" das deutsche
Album des Jahres produziert und damit ein
ganzes Genre wieder salonfähig gemacht,
in: Fritz.
Magazin der Salzburger Nachrichten,
Nr.11
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Dokumentarfilm
"Größer als Gott" (Deutschland, 2000)
- DAUERER,
Verena (2000): Rockmodell Mitte.
Tom Kimmig hat einen
Film über Patrick Wagner gedreht - und
das Surrogat-Video "Berlin liebt
dich",
in: TAZ
Berlin v. 07.04.
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Surrogat
und die Debatte um die "Berliner
Schule":
- ZWIRNER,
Heiko (2001): "Dann lassen wir uns
suchen, übers Radio".
Mythos
Schule: Berlin ist zur Pop-Hauptstadt
geworden, doch einen einheitlichen Stil
gibt es nicht,
in: Tagesspiegel
v. 21.01.
- Inhalt:
ZWIRNER
schreibt über die Entstehung der
Lebensstile aus dem Geiste der
Single-Gesellschaft und den
Untergang der "guten"
und "schlechten Mitte"
im Berlin-Hype der "Neuen
Mitte".
- LINTZEL,
Aram (2001): Im Klub mit der Regierung.
Generation Berlin
und ihre Popkultur in Berlin-Mitte.
Berlin-Mitte ist ein Reagenzglas, in dem
Pop und Establishment, Mainstream und
Underground stets neue
Mischungsverhältnisse bilden. Dabei hat
es den Anschein, als entstehe hier die
nächste Generation jener Bobos («Bourgeoise
Bohemians»), die der Amerikaner David
Brooks beschreibt,
in: Neue
Zürcher Zeitung v.
07.06.
- Kommentar:
LINTZEL mixt
einen Berlin-Mitte-Cocktail aus
Patrick WAGNER's Surrogat
"Rock", David
BROOKs "Bobo"-Konzept
und Heinz
BUDEs "Generation
Berlin".
Herausgekommen ist der
"«Bopo» («bourgeoisen
Pop-Unternehmer»)." Wenn
man das Endprodukt aus Hamburger
Perspektive betrachtet, dann kann
man mit Jochen DISTELMEYERs
Blumfeld sein "Testament
der Angst"
machen. Das ist Pop-Zeitgeist aus
Zürich.
- Neu:
MÜLLER,
Kai (2001): Die neue Ordnung.
Ich steh auf
Berlin oder Wie ein Mythos besungen wird:
in zwölf Songs von der Mauerstadt bis
zur Neuen Mitte,
in: Tagesspiegel
v. 10.06.
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©
2000-2002
Bernd Kittlaus |
Bernds@single-dasein.de |
Erstellt:
04. Februar 2001
Update: 10. Juli 2002 |
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Zugriffe
seit
dem 04.Juni 2000 |
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