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Peter Schneider: Die Änderungen der Bewegungsrichtung

 
       
     
       
     
       
   

Peter Schneider in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • SCHNEIDER, Peter (1970): Die Frauen bei Bosch,
    in:
    Kursbuch 21
  • SCHNEIDER, Peter (1974): Die Sache mit der 'Männlichkeit'.
    Gibt es eine Emanzipation der Männer?
    in: Kursbuch 35
  • SCHNEIDER, Peter (1977): Atempause. Versuch, meine Gedanken über Literatur und Kunst zu ordnen, Reinbek: Rowohlt
  • SCHNEIDER, Peter (1993): Erziehung nach Mölln,
    in:
    Kursbuch 113
  • SCHNEIDER, Peter (1994): Vom Ende der Gewißheit, Berlin: Rowohlt
  • SCHNEIDER, Peter (2000): Ausbruch aus der Käseglocke.
    Verteidigung der 68er gegen die Maschendrahtzaun-Generation,
    in:
    Spiegel Nr.21 v. 22.05.
  • Neu:
    SCHNEIDER, Peter (2000): Notizen eines Verfassungsfeindes.
    Vielleicht fehlt nur die zweite Revolte. Peter Schneider zur alten und neuen Bundesrepublik,
    in: Tagesspiegel v. 02.10.
 
       
   

Beiträge zu Peter Schneider

 
     
       
   

Eduards Heimkehr (1999)
Berlin: Rowohlt

 
   
  • Vorabdruck aus dem Roman:

    • SCHNEIDER, Peter (1999): In sicherer Verwirrtheit.
      Morgen erscheint "Eduards Heimkehr", der neue Roman von Peter Schneider. Es geht um Freundschaften, Liebesunfälle und andere Vereinigungsschmerzen im gegenwärtigen Berlin. Ein Vorabdruck,
      in: Tagesspiegel v. 18.03.
 
   
  • Rezensionen:

    • BIELEFELD, Claus-Ulrich (1999): Schaut auf diese Stadt, die ich euch jetzt erkläre!
      Peter Schneider läßt den Biochemiker Eduard aus Kalifornien nach Berlin heimkehren,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 24.03.
    • SCHREIBER, Mathias (1999): Fall ins Glück.
      In seinem neuen Berlin-Roman "Eduards Heimkehr" wird Ex-Sponti Peter Schneider endgültig bürgerlich,
      in: Spiegel Nr.17 v. 26.04.
    • ROHLOFF, Joachim (1999): Erbschaften jener Zeit.
      Auch das bisher dickste Schneider-Buch lebt vom Vereinigungsthema,
      in: Jungle World Nr.27 v. 30.06.
    • BRUNS, Stefanie Regine (1999): Berliner Chaos.
      Peter Schneider erzählt von einer Stadt zwischen Vergangenheitsbewältigung und Aufbruchstimmung,
      in: Literaturkritik.de Nr.10 v. Oktober
 
   
  • Berichte von Lesungen:

    • BEINTMANN, Cord (1999): Terror mit Gebissfotos.
      Peter Schneider liest im Depot,
      in: Stuttgarter Zeitung v. 11.04.
 
       
   

Paarungen (1992)
Berlin: Rowohlt

 
   
 
 

Klappentext zu "Paarungen"

"Die Stadt, die Peter Schneider in seinem Roman porträtiert, gibt es so nicht mehr: ein zerstrittenes Paar, durch eine Mauer hermetisch in Ost und West getrennt, ein Menetekel, ein gespaltener Moloch, aus dem die Geschichte sich für eine Weile verabschiedet zu haben scheint. Im Schatten der berüchtigten Trennmauer aber reproduziert sich zwanghaft das Motiv von Paarung und Trennung. 'Am seltsamsten war, daß die Bewohner ihren Mauertick nicht zu bemerken schienen. Als führten sie mit ihrem rastlosen Teilen und Trennen ein Muster aus, das in ihre Seele eingeprägt war.'
      Auch in der Liebe wütet ein Trennungsvirus, und niemand scheint dagegen gefeit. Drei Freunde, Stammgäste einer der unzähligen Stammkneipen im Zentrum der westlichen Halbstadt, tauschen ihre Erfahrungen aus. Eduard, Biochemiker, lebt in getrennten Wohnungen und scheinbar stabiler Beziehung mit Klara, bis ihn eines Tages Zweifel an seiner Liebesfähigkeit befallen. Theo, Schriftsteller und offizieller 'Mauerspringer' von 'drüben', nutzt seinen Doppelpaß zu bequemen Fluchten und Ausfluchten, bevor die Stasi seiner hinhaltenden Beziehung zu Pauline ein Ende setzt. André, international gefragter Komponist, stürzt sich, Rettung aus dem eigenen Beziehungschaos suchend, in eine Ehe, die die Hochzeit nicht übersteht.
      Sind sie Opfer oder Täter? Versuchspersonen bei einem Experiment, dessen Ausgang noch niemand absehen kann? Festzustehen scheint nicht mehr, als daß die alten Rituale und Institutionen der Liebe überlebt sind, neue aber noch nicht gefunden. Eine paradoxe Situation: Jede Art und Abart der Liebe ist wissenschaftlich erforscht und wird öffentlich debattiert, Konjunkturritter bieten täglich neue Therapieformeln an, und doch herrscht über das Zusammenleben der Geschlechter größere Ratlosigkeit als je zuvor. Peter Schneider, dessen 'Lenz' ein Kultbuch der neuen Linken war, der mit 'Mauerspringer' die Mauer im Kopf dingfest gemacht hat, nimmt mit 'Paarungen' ein Thema auf, dem die neuere deutsche Literatur sonst allenfalls mit Subjektivismus begegnet. Mit Scharfsinn, mit Witz und Betroffenheit geht er der Frage nach, wie jene Generation, die 1968 radikal mit den Vätern abrechnete, mit der Liebe umgeht."

 
 
 
       
   
  • Rezensionen:

    • SCHREIBER, Mathias (1992): Don Juan mit Tiefgang.
      Der erste Roman des Ex-68ers Peter Schneider begräbt noch einen Traum der Linken: den von der "freien Liebe",
      in: Spiegel Nr.39 v. 21.09.
    • BÖTTIGER, Helmut (1992): Die Schlafstellung verändert sich.
      Peter Schneiders Berliner Momentaufnahme seiner Generation: "Paarungen",
      in: Frankfurter Rundschau v. 30.09.
    • FULD, Werner (1992): Pilotfische im Stammlokal, ratlos.
      "Paarungen": Peter Schneider kann sich nicht entscheiden,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 31.10.
 
     
       
   

Die Wette (1978)
Berlin: Rotbuch

 
   
  • Rezensionen:

    • SCHOELLER, Wilfried F. (1979): Kaum ein Treffer - magerer Gewinn,
      in:
      Frankfurter Rundschau v. 17.02.
    • FROIDEVAUX, Gérald (1979): Verwischte Fronten, Kämpfe im Leeren,
      in:
      Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.02.
    • RADDATZ, Fritz J. (1979): "Die Wette". Erzählungen von Peter Schneider,
      in:
      Die ZEIT v. 30.03.
 
       
   

Lenz (1973)
Berlin: Rotbuch

 
   
 
 

Klappentext zu "Lenz"

"Peter Schneider erzählt Büchners gleichnamige Novelle neu: die Geschichte eines jungen Intellektuellen, der Ende der 60er Jahre in hohem Tempo durch die Landschaft läuft, die Landschaft der Einkaufsstraßen, Fabrikhallen, Kneipen, der großen Städte und der kleinen Gruppen. Lenz stößt an die emotionalen und ideologischen Barrieren, die - bis in die linken Gruppen hinein - seinem Anspruch auf eine Dialektik von Haß und Glück, emotionalen und politischen Bedürfnissen im Weg stehen.
      'Lenz' handelt von den psychischen und politischen Unsicherheiten der linken Intelligenz - sie zeigt, daß Sensibilität und Radikalität durchaus vereinbar sind."

 
 
 
       
   
  • Rezensionen:

    • SCHÜTTE, Wolfram (1973): Zeitgenosse Lenz,
      in:
      Frankfurter Rundschau v. 13.10.
    • SCHULTZ-GERSTEIN, Christian (1973): Ein Genosse auf der Suche nach sich selber,
      in:
      Die ZEIT v. 09.11.
    • GREINER, Ulrich (1973): Von einem, der auf den Füßen zu gehen lernt,
      in:
      Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 29.12.
 
   

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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 21.November 2000
Update: 10. Juli 2002
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