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Ralf Rothmann: Vom Ruhrpott nach Berlin und immer wieder zurück

 
       
     
       
     
       
   

Ralf Rothmann im Gespräch

 
     
       
   

Ein Winter unter Hirschen (2001)
Frankfurt a/M: Suhrkamp

 
   
 
 

Pressestimmen zu "Ein Winter unter Hirschen"

"Erkundungen der bundesrepublikanischen Wirklichkeit – geprägt von einem Klima zwischen Maulkorberlass und Internet-Café und bevölkert von notorischen Singles, von Alleinerziehenden und Geschiedenen (...)
Rothmann erzählt in zwölf unterschiedlichen Szenarien die Geschichte seiner Generation, die die Single-Generation war und aus der die Ego-GmbH wurde, die die Bildungskatastrophe der 60er überstand und die nun konfrontiert ist mit der Erziehungskatastrophe der eigenen Brut. Kein Buch für die Toskana-Fraktion, sondern eins für die Post-Toskana-Fraktion – eins für eine neue, erneuerte Lost Generation."
(Thomas Palzer im DeutschlandRadio v. 19.08.2001)

 
 
 
       
   
  • Porträt:

    • STEINERT, Hajo (2001): Licht im Kohlenkeller.
      Für seine feinsinnigen Texte erhält der Ruhrpott-Poet Ralf Rothmann den diesjährigen Hermann-Lenz-Preis,
      in: Focus Nr.23 v. 02.06.
    • WEIDT, Stephan (2001): Mit sanfter Verzweiflung durch das Chaos.
      Ralph Rothmann erzählt Geschichten, die das Leben schrieb - seit den 80ern, als das Erzählen noch verpönt war,
      in: Badische Zeitung v. 03.09.
 
     
       
   

Gebet in Ruinen (2000)
Frankfurt a/M: Suhrkamp

 
   
  • Rezensionen:

    • FALCKE, Eberhard (2000): Unkraut im Bett,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 30.09.
    • SCHLAFFER, Hannelore (2000): Wie schmerzt das Grau die Leber.
      Immer ein Bild voraus: Ralf Rothmanns Gedichte,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 28.10.
    • SCHNEIDER, Rolf (2000): Kolumne: Lautstärke braucht die Stille als Begleiter.
      Anmerkungen zur Lyrik von Michel Houellebecq und Ralf Rothmann,
      in: Berliner Illustrierte Zeitung, Beilage der Berliner Morgenpost v. 19.11.
 
       
   

Milch und Kohle (2000)
Frankfurt a/M: Suhrkamp

 
   
 
 

Klappentext

"»Was schwarz ist, ist nicht da«, sagt ein Zen-Mönch in diesem Roman. Doch um das Da-Sein, um Wege aus dem Dunkel bedrückender Verhältnisse am Ende der sechziger Jahre kämpfen die Menschen in Milch und Kohle. Der Vater, ein Hauer unter Tage: »Nur eine Stunde müßtet ihr mal da runter. Gestern bis zum Bauch im Wasser. Nie ein Stück Himmel.« Doch pflichtbewußt fährt er zur Zeche - und trauert dem Leben als Melker in Norddeutschland nach, das er seiner Frau zuliebe aufgegeben hat. »Und warum?« fragt der fünfzehnjährige Simon seine Mutter. »Was ist besser hier, im Ruhrpott?« Die Antwort: »Hier ist Stadt: Asphaltierte Straßen, ein Fernseher, jeden Samstag Tanz bei 'Maus'...«
Und eines Tages bringt der Vater Kumpel mit nach Hause, Gino und seine Freunde, die dem Arbeitsalltag so etwas wie Glanz geben mit ausgelassenen Festen. Die Mutter verliebt sich in einen gutaussehenden Italiener.
Dem dämmernden Unheil entzieht sich Simon, indem er mit seinem Freund Pavel die Gegend auf der Zündapp durchstreift, pubertäre Abenteuer sucht. Bei seinem jüngeren Bruder Thomas, genannt Traska, verursacht die drohende Abreise der Mutter dagegen eine schreckliche, ja haarsträubende Reaktion...
Milch und Kohle zeichnet ein Bild derer, die nicht herausfinden aus Enge, Angst und Not - und doch zu Größe kommen in der Erkenntnis, »daß die eigenen Wünsche und Hoffnungen niemals so stark und vollkommen sein können, wie das, was für einen vorgesehen ist«"

Pressestimmen zu "Milch und Kohle"

"In dieser mitleidlosen, zupackenden Welt, die mit Handgreiflichkeiten verständlich spricht, sind Konflikte so wenig therapierbar wie Sehnsüchte. Beide gilt es nur zu überleben"
(Thomas Wirz in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung v. 18.03..2000)

"Es ist ein gänzlich unpolitisches Buch. Und doch vermittelt es das Bild einer Zeit, das für das Verständnis der heutigen Bundesrepublik erhellend ist."
(Gustav Mechlenburg in der TAZ v. 23.03.2000)

"Erinnerungen an die Sechziger, jene Zeit kurz vor dem großen Umbruch"
(Heribert Hoven in der Süddeutschen Zeitung v. 25.03.2000)

"Wie die anderen Romane ist »Milch und Kohle« Teil einer sozialgeschichtlichen Genealogie des Ruhrgebietes, die drei Generationen, ihre Hoffnungen, Ängste und seelischen Deformationen in den mikroskopischen Blick nimmt"
(Hartmut Mangold in der Berliner Morgenpost v. 26.03.2000)

"Ralf Rothmann lässt seinen Helden zurückblicken, voll quälender Erinnerung, aber mit der Erleichterung dessen, der noch einmal davongekommen ist. Er evoziert auch die Sprachnot des Milieus, mit keinem Wort zuviel und doch beredt genug, den Jargon einer Epoche und einer Gegend, ohne Romantik des Regionalen, die rüde Jugend und die Erziehung ihrer Herzen"
(Franz Haas in der Neuen Zürcher Zeitung v. 01.04.2000)

"Eingeschlossene sind das, allesamt. Im Stollen der Vater, in der Kittelschürze die Mutter, in sich selbst die Söhne, die vor allem eines nicht wollen: werden wie die Alten."
(Elmar Krekeler in der Welt v. 13.05.2000)

Pressestimmen zu Simon Wess dem Ich-Erzähler von "Milch und Kohle"

"Simon wächst aus der proletarischen Welt seiner Kindheit, dem Milieu der Unbildung, hinein ins Geistige. Er wird ein Schriftsteller, ein welterfahrener Mann"
(Tom Peuckert in der Frankfurter Rundschau v. 22.03.2000)

"Wie ein trauriger Ethnologe sitzt er in der Familie, beobachtet und wächst (...) zum Schriftsteller heran."
(Harald Jähner in der Berliner Zeitung v. 08.07.2000)

 
 
 
       
   
  • Rezensionen:

    • RICHTER, Steffen (2000): Poet aus dem Pott,
      in:
      Pressemeldung der Universität Essen, Februar
      - ein Autorenporträt
    • WIRTZ, Thomas (2000): Hüftkreiseln vor Herdplatten.
      Ralf Rothmanns Fernwehroman,
      in: FAZ v. 18.03.
    • PEUCKERT, Tom (2000): Gaslaternen,
      in:
      Frankfurter Rundschau, Literaturbeilage v. 22.03.
    • KEDVES, Alexandra M. (2000): Nichts im Lack.
      Rothmann schreibt sich zum Ruhrpott durch,
      in: Die ZEIT Nr.13 v. 23.03.
    • MECHLENBURG, Gustav (2000): In der Tiefe des Potts,
      in:
      TAZ v. 23.03.
    • HOVEN, Heribert (2000): Humor der Trauernden,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 25.03.
    • MANGOLD, Hartmut (2000): Ein kleines Leben,
      in:
      Berliner Morgenpost, BIZ v. 26.03.
    • PAPENFUß, Monika (2000): Eingeklemmtes Leben,
      in:
      Literaturkritik.de, April
    • HAAS, Franz (2000): Erziehung des Herzens im Ruhrpott,
      in:
      Neue Zürcher Zeitung v. 01.04.
    • LOCH, Harald (2000): Die Helden der sechziger Jahre,
      in:
      Saarbrücker Zeitung v. 07.04.
    • STEINERT, Hajo (2000): Träume rußen nicht,
      in:
      Focus Nr.15 v. 10.04.
    • SCHRÖDER, Christoph (2000): Anarchie des Herzens,
      in:
      Frankfurter Rundschau v. 13.04.
      - ein Autorenporträt
    • DEUTSCHES ALLGEMEINES SONNTAGSBLATT (2000): Der Duft der frühen Jahre,
      in:
      Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt Nr.12 v. 19.04.
    • PABST, Stephan (2000): Milch und Kohle.
      Ralf Rothmann erzählt vom Ruhrpott in den Sechzigern,
      in: Tagesspiegel v. 29.04.
    • KREKELER, Elmar (2000): Halt dich gerade, Oller,
      in:
      Welt v. 13.05.
    • OBEREMBT, Gerd (2000): Twist und Trauer im Ruhrgebiet,
      in:
      Hannoversche Allgemeine Zeitung v. 06.06.
    • JÄHNER, Harald (2000): Rotes Kleid im Ruhrgebiet,
      in:
      Berliner Zeitung v. 08.07.
    • SCHÜTZ, Erhard (2000): Jeden Samstag Tanz bei Maus.
      Aufbewahrung in der Verabschiedung,
      in: Freitag Nr.29 v. 14.07.
    • MÖSSLER, Stefan (2000): Erinnerungen an raue Zeiten,
      in:
      Nürnberger Nachrichten v. 15.07.
 
       
   

Flieh, mein Freund! (1998)
Frankfurt a/M: Suhrkamp

 
     
       
   

Wäldernacht (1994)
Frankfurt a/M: Suhrkamp

 
   
  • Rezensionen:

    • SEIBT, Gustav (1994): Racko muß sterben,
      in:
      Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 03.09.
    • SPRANG, Stefan (1994): Das kalte Herz,
      in:
      Rheinischer Merkur v. 16.09.
    • WUNDERLICH, Werner (1994): Endstation Oberhausen,
      in:
      Neue Zürcher Zeitung v. 29.09.
    • BÖTTIGER, Helmut (1994): Das grobmaschige Netz der Sekundär-Realisten,
      in:
      Frankfurter Rundschau v. 05.10.
    • SCHÜTZ, Erhard (1994): Ein Revier, das poppt,
      in:
      Freitag v. 07.10.
    • STEFFEN, Jacobs (1994): Das Brüllen der Hirsche,
      in:
      Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt v. 28.10.
    • REINHARDT, Stephan (1994): Es gibt Kräfte, die sind gewaltiger als Gewalt,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 09.11.
    • LANGNER, Beatrix (1995): Tatort Ruhrpott.
      Abgesang auf die ewige Jugend der 68er,
      in: Berliner Zeitung v. 09.01.
 
       
   

Stier (1991)
Frankfurt a/M: Suhrkamp

 
   
 
 

Klappentext

"Ralf Rothmann blickt aus der Sicht des Hinterhaus-Berliners Kai Carlsen auf eine Jugend der siebziger Jahre zurück: Kindheit im Ruhrgebiet, wo »Bergschäden« das Gesicht der Häuser prägen und wo der »von der Herzkrankheit Frau unheilbar infizierte« Rebell Maurer wird. Später findet Kai Carlsen Arbeit und Wohnung bei Ecki, dem ehemaligen Bauingenieur und jetzigen Betreiber des »Blow up« - einem Treffpunkt der Subkultur. Als Pflegehelfer im Waldklinikum trifft er den jungen Arzt Hernández, der ihm die Augen öffnet für die Welt der Kunst. Das Wiedersehen mit Ecki, dem väterlichen Freund endet tödlich..."

 
 
 
       
   
  • Rezensionen:

    • HENNING, Peter (1991): Graf Meier und Mr. Move pfeifen auf die APO,
      in:
      Weltwoche v. 03.10.
    • MERSCHMEIER, Michael (1991): Folklore Kreuzberg,
      in:
      Frankfurter Rundschau v. 09.10.
    • STEINERT, Hajo (1991): Wie werde ich ein Freak?,
      in:
      Die ZEIT v. 11.10.
    • REINHARDT, Stephan (1991): Der stolzeste Stier bleibt wesentlich Rind,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 26.10.
    • BISCHOFF, Matthias (1991): Blutfleck im Sand,
      in:
      Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.11.
    • REIMERTZ, Stephan (1991): Junggesellen in schwarzen Jacken,
      in:
      Tagesspiegel v. 15.12.
    • HUCK, Steffen (1992): Etwas von der Essenz aller Menschlichkeit,
      in:
      Bücher-im-Netz.de
 
   

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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 03.August 2000
Update: 11. Juli 2002
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