Pressestimmen zu Ulrich
Peltzer
"Seine Romane (...)
berichten von den hochfahrenden Theorien,
politischen Ambitionen und Enttäuschungen
seiner Generation ohne neckische Verklärung
und Sentimentalität. Wohngemeinschaften
zerfallen, Illusionen kommen abhanden,
Lebenslinien sehen aus wie die zerlaufende
Tinte in einem Rorschach-Test, nichts scheut
der Erzähler mehr als das ordentliche
Entlangschreiben an der Zeit, den falschen
Schein der Übersichtlichkeit."
(Lothar Müller in der SZ
vom 25.02.2002)
Pressestimmen zu
"Bryant Park"
"»Bryant Park« ist die
erste literarische Erzählung des 11.
September."
(Volker Weidermann in der
Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom
17.02.2002)
"Ulrich Peltzer hat in
Berlin an der Erzählung geschrieben, als in
New York die Flugzeuge der Terroristen in die
Türme jagten (...). Aber der Anschlag auf
New York wird nicht zum Anschlag auf die New-
YorkErzählung. Er unterbricht sie
lediglich »wie man beim Lesen eine Seite
verschlägt, die man auf Anhieb nicht
wiederfindet«."
(Lothar Müller in der SZ
vom 25.02.2002)
Pressestimmen zum
Protagonisten von "Bryant Park"
"Die Hauptfigur Stefan hat
ein knapp bemessenes zeitlich befristetes
Stipendium, um in New York die Stammbäume
protestantischer Einwanderer zu untersuchen -
eine recht trostlose Angelegenheit (...). Was
danach kommt, ist ungewiss (...), ohne
Perspektive, aber irgendwie wird es
weitergehen. Ein fester Job? Erstrebenswert
wäre das schon. Aber da an der Universität
eh nichts zu machen ist, geht es Stefan eher
um andere Dinge."
(Helmut Böttiger im
Tagesspiegel vom 06.03.2002)