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Uwe Timm: Single in den swinging Sixties

 
       
     
       
     
       
   

Uwe Timm im Gespräch

 
     
       
   

Rot (2001)
Köln: Kiepenheuer & Witsch

 
   
 
 

Klappentext zu "Rot"

"Rot erzählt vom Jazzkritiker und Beerdigungsredner Thomas Linde, von seiner Liebesaffaire mit der Lichtdesignerin Iris, von Aschenberger, der tot ist und die Siegessäule sprengen wollte, von den Hoffnungen und Wünschen der 68er, von der Farbe Rot, von Lebensläufen und ihren Geheimnissen, von den Utopien und Verbrechen unserer Geschichte und von der Kostbarkeit des Lebens."

 
 
 
       
   
  • Rezensionen:

    • GREINER, Ulrich (2001): Der Wiedergänger.
      Uwe Timm erzählt in seinem Roman "Rot" von der Liebe, vom Älterwerden und vom Sterben und erinnert an die Geschichte der verlorenen Utopien,
      in: Die ZEIT Nr.41 v. 04.10.
    • RATHGEB, Eberhard (2001): Die Gans in der Revolte.
      1968 hat Uwe Timm geprägt,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.10.
    • MÄRZ, Ursula (2001): Archiv in der Zeitfalte.
      Uwe Timms Roman "Rot" ist ein richtig schönes 68er-Ding,
      in: Frankfurter Rundschau v. 10.10.
    • REICHART, Manuela (2001): Wer aber trauert um den Begräbnisredner?
      Wenn das Zäpfchen im Rachen schlaff wird und kein Licht-Design die Gespenster vertreibt: Uwe Timms Roman "Rot" bestattet die 68er-Revolutionäre,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 10.10.
    • GRUMBACH, Detlef (2001): Grabrede auf die Generation Rot.
      Aber die politische Literatur lebt weiter - Uwe Timms Roman "Rot",
      in: Berliner Zeitung v. 20.10.
    • STEINERT, Hajo (2001): Ach, Iris, ich weiß zu viel.
      Uwe Timm denkt über Rot nach,
      in: Welt v. 20.10.
    • MAZENAUER, Beat (2001): Rot wie die vergängliche Jugend.
      Uwe Timm, Jahrgang 1940, erzählt in seinem neuen Roman «Rot» von einer Generation, seiner, den 68ern. Daraus erwachsen ist ein melancholisches wie ironisches Begräbnis erster Klasse.
      in: Der Landbote v. 05.11.
    • RÜDENAUER, Ulrich (2001): Der alte Schwung ist hin.
      Uwe Timm beschäftigt sich in "Rot" einmal wieder mit der 68er-Generation,
      in: Literaturkritik.de, Nr.11, November
    • HAUSER, Sascha (2001): Exrevolutionäre Schraubzwinge.
      Mit "Rot" will Uwe Timm einen Wucht-Komplex in den Griff bekommen,
      in: Literaturen, Nr.12, Dezember
    • GENERAL, Regina (2002): Die geplatzte Revolution der Engel.
      Doppelte Totenrede. Uwe Timms Roman "Rot" ist ein Liebes- und ein Geschichtsroman,
      in: Freitag Nr.2 v. 04.01.
    • HÖRISCH, Jochen (2002): Die Asche glüht noch.
      Uwe Timms polit-theologischer Roman "Rot",
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 16.01.
      • Kommentar:
        HÖRISCH hält den Roman durchaus für gelungen. Es stört ihn einzig, dass der Hedonist Thomas Linde zu sympathisch gezeichnet ist.
    • Neu:
      SCHMITZ-ALBOHN, Thomas (2002): Junge Frauen werden angeblich bei Hegel schwach.
      Uwe Timm verzettelt sich in seinem Roman "Rot" über das Leben eines Alt-68ers und Leichenredners,
      in: Gießener Anzeiger v. 01.02.
 
   
  • Bericht von Lesungen:

    • TUSCHICK, Jamal (2001): Marx & Charlie.
      Uwe Timm liest aus "Rot",
      in: Frankfurter Rundschau v. 29.10.
    • BARTYLLA, Eva (2001): Wir hatten Glück, die Antibabypille und kein Aids.
      Große Resonanz bei der "Rot"-Lesung von Uwe Timm,
      in: Nordbayrischer Kurier v. 06.12.
 
       
   

Heißer Sommer (1974)
München: AutorenEdition
(als dtv-Taschenbuch 1998 erschienen)

 
   
 
 

Klappentext zu "Heißer Sommer"

"»Heißer Sommer« ist eines der wenigen literarischen Zeugnisse der Studentenrevolte. Heute, dreißig Jahre danach, ist das Buch selbst ein Stück Geschichte, das uneingeholte politische Erwartungen wachhält und die Athmosphäre eines bewegenden historischen Moments mit all seinen Spannungen, Aufbrüchen, beschleunigten Entwicklungen unvergessen macht."

Zitate aus "Heißer Sommer"

"Geschichte von dem Schramm (...). Der wohnte auf Untermiete in der Schellingstraße, natürlich durfte er keine Frau raufholen. Die Wirtin, die schlecht schlief und direkt neben der Wohnungstür ihr Schlafzimmer hatte, war leider nicht schwerhörig, obwohl sie schon weit über siebzig war. Der Eingang war also der neuralgische Punkt, denn zwischen dem Schlafzimmer der Wirtin und dem Zimmer lag ein langer Korridor. In seinem Zimmer konnte sich Schramm frei entfalten. Er mußte also die Frauen nur unauffällig in sein Zimmer bringen. Darum schulterte er die Frauen, wenn er in die Wohnung kam, und trug sie dann über den Korridor in sein Zimmer. So konnte die Alte nur ein Schrittpaar hören. Das ging so lange gut, bis der Schramm mit einem Mädchen auf der Schulter, das er gerade irgendwo aufgerissen hatte, über den Korridor ging, und die Wirtin aus ihrem Zimmer kam und sagte, Guten Abend, Herr Schramm, Sie müssen morgen hier ausziehen.
      Einer von den Untermieterwitzen."

"Er hatte von seiner kleinen Mansarde (...) erzählt. Da mußt du raus, sagten sie, da packt dich der Frust.
(...) Raus aus der Isolation."

"Er hätte jetzt gern gewußt, wie Conny und Erika in ihrer Kommune lebten. Er nahm sich vor, so schnell wie möglich auszuziehen."

 
 
 
       
   
  • Rezensionen:

    • BECKER, Peter von (1974): Thema versimmelt,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 05.10.
    • GREINER, Ulrich (1974): Allem Anfang wohnt ein Zauber inne,
      in:
      Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.10.
    • SCHULTZ-GERSTEIN, Christian (1974): Wetterberichte von der Apo-Front,
      in:
      ZEIT v. 01.11.
 
   

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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 06. Februar 2001
Update: 11. Juli 2002
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