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Uwe Timm
im Gespräch
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Rot
(2001)
Köln:
Kiepenheuer & Witsch
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Rezensionen:
- GREINER,
Ulrich (2001): Der Wiedergänger.
Uwe Timm erzählt in
seinem Roman "Rot" von der
Liebe, vom Älterwerden und vom Sterben
und erinnert an die Geschichte der
verlorenen Utopien,
in: Die
ZEIT Nr.41 v.
04.10.
- RATHGEB,
Eberhard (2001): Die Gans in der Revolte.
1968 hat Uwe Timm
geprägt,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 09.10.
- MÄRZ,
Ursula (2001): Archiv in der
Zeitfalte.
Uwe
Timms Roman "Rot" ist ein
richtig schönes 68er-Ding,
in: Frankfurter
Rundschau v. 10.10.
- REICHART,
Manuela (2001): Wer aber trauert um den
Begräbnisredner?
Wenn das Zäpfchen im Rachen
schlaff wird und kein Licht-Design die
Gespenster vertreibt: Uwe Timms Roman
"Rot" bestattet die
68er-Revolutionäre,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 10.10.
- GRUMBACH,
Detlef (2001): Grabrede auf die
Generation Rot.
Aber die
politische Literatur lebt weiter - Uwe
Timms Roman "Rot",
in: Berliner
Zeitung v. 20.10.
- STEINERT, Hajo
(2001): Ach, Iris, ich weiß zu viel.
Uwe Timm
denkt über Rot nach,
in: Welt
v. 20.10.
- MAZENAUER,
Beat (2001): Rot wie die vergängliche
Jugend.
Uwe
Timm, Jahrgang 1940, erzählt in seinem
neuen Roman «Rot» von einer Generation,
seiner, den 68ern. Daraus erwachsen ist
ein melancholisches wie ironisches
Begräbnis erster Klasse.
in: Der
Landbote v. 05.11.
- RÜDENAUER,
Ulrich (2001): Der alte Schwung ist hin.
Uwe Timm
beschäftigt sich in "Rot"
einmal wieder mit der 68er-Generation,
in: Literaturkritik.de,
Nr.11, November
- HAUSER,
Sascha (2001): Exrevolutionäre
Schraubzwinge.
Mit "Rot" will Uwe
Timm einen Wucht-Komplex in den Griff
bekommen,
in: Literaturen,
Nr.12, Dezember
- GENERAL, Regina
(2002): Die geplatzte Revolution der
Engel.
Doppelte
Totenrede. Uwe Timms Roman
"Rot" ist ein Liebes- und ein
Geschichtsroman,
in: Freitag
Nr.2 v. 04.01.
- HÖRISCH,
Jochen (2002): Die Asche glüht noch.
Uwe Timms polit-theologischer
Roman "Rot",
in: Neue Zürcher
Zeitung v. 16.01.
- Kommentar:
HÖRISCH
hält den Roman durchaus für
gelungen. Es stört ihn einzig,
dass der Hedonist Thomas Linde zu
sympathisch gezeichnet ist.
- Neu:
SCHMITZ-ALBOHN,
Thomas (2002): Junge Frauen werden
angeblich bei Hegel schwach.
Uwe Timm verzettelt sich in
seinem Roman "Rot" über das
Leben eines Alt-68ers und Leichenredners,
in: Gießener
Anzeiger v. 01.02.
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Bericht
von Lesungen:
- TUSCHICK,
Jamal (2001): Marx & Charlie.
Uwe Timm liest aus
"Rot",
in: Frankfurter
Rundschau v. 29.10.
- BARTYLLA,
Eva (2001): Wir hatten Glück, die
Antibabypille und kein Aids.
Große Resonanz bei der
"Rot"-Lesung von Uwe Timm,
in: Nordbayrischer
Kurier v. 06.12.
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Heißer
Sommer (1974)
München:
AutorenEdition
(als dtv-Taschenbuch 1998 erschienen)
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Klappentext
zu "Heißer Sommer"
"»Heißer Sommer«
ist eines der wenigen literarischen
Zeugnisse der Studentenrevolte.
Heute, dreißig Jahre danach, ist das
Buch selbst ein Stück Geschichte,
das uneingeholte politische
Erwartungen wachhält und die
Athmosphäre eines bewegenden
historischen Moments mit all seinen
Spannungen, Aufbrüchen,
beschleunigten Entwicklungen
unvergessen macht."
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Zitate aus "Heißer
Sommer"
"Geschichte von dem Schramm
(...). Der wohnte auf Untermiete in der
Schellingstraße, natürlich durfte er keine
Frau raufholen. Die Wirtin, die schlecht
schlief und direkt neben der Wohnungstür ihr
Schlafzimmer hatte, war leider nicht
schwerhörig, obwohl sie schon weit über
siebzig war. Der Eingang war also der
neuralgische Punkt, denn zwischen dem
Schlafzimmer der Wirtin und dem Zimmer lag
ein langer Korridor. In seinem Zimmer konnte
sich Schramm frei entfalten. Er mußte also
die Frauen nur unauffällig in sein Zimmer
bringen. Darum schulterte er die Frauen, wenn
er in die Wohnung kam, und trug sie dann
über den Korridor in sein Zimmer. So konnte
die Alte nur ein Schrittpaar hören. Das ging
so lange gut, bis der Schramm mit einem
Mädchen auf der Schulter, das er gerade
irgendwo aufgerissen hatte, über den
Korridor ging, und die Wirtin aus ihrem
Zimmer kam und sagte, Guten Abend, Herr
Schramm, Sie müssen morgen hier ausziehen.
Einer von den
Untermieterwitzen."
"Er hatte von seiner
kleinen Mansarde (...) erzählt. Da mußt du
raus, sagten sie, da packt dich der Frust.
(...) Raus aus der Isolation."
"Er hätte jetzt gern
gewußt, wie Conny und Erika in ihrer Kommune
lebten. Er nahm sich vor, so schnell wie
möglich auszuziehen."
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Rezensionen:
- BECKER, Peter
von (1974): Thema versimmelt,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 05.10.
- GREINER,
Ulrich (1974): Allem Anfang wohnt ein
Zauber inne,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 08.10.
- SCHULTZ-GERSTEIN,
Christian (1974): Wetterberichte von der
Apo-Front,
in: ZEIT
v. 01.11.
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©
2000-2002
Bernd Kittlaus |
Bernds@single-dasein.de |
Erstellt:
06. Februar 2001
Update: 11. Juli 2002 |
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Zugriffe
seit
dem 04.Juni 2000 |
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