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Debatte

 
   

Der Familiensektor:

 
   

Vom unerfüllbaren Kinderwunsch zur Dramatisierung des Geburtenrückgangs

 
     
   
 
 

Vorgeschichte und Geschichte der Studentenrevolte sind wesentlich Leidensgeschichte (...), Geschichte unabgedeckter Bedürfnisse, verelendender Individualisierung. Diese Faktoren zählen zu den Bedingungen der Studentenbewegung als Massenbewegung mit antiautoritärem Charakter, hoch ausgebildeter Spontanität (deren Voraussetzung Leidensfähigkeit ist), vergleichsweise gering ausgeprägtem Führer-Gefolgschafts-Verhältnis und vergleichsweise stark ausgeprägtem demokratischem Charakter. Ihre besondere Verfaßtheit als Revolte von Intellektuellen ermöglichte permanente Diskussion und hohe Öffentlichkeit als Charakteristika. Leidensfähigkeit und reales Leiden ermöglichten es den Studenten auch, auf der anderen Seite die Kategorie »Glück« als gesellschaftlich-politische Zielkategorie zu begreifen und auf der Möglichkeit von nicht nur individuellem Glück zu bestehen. Ihr Begriff von Sozialismus ging weit über die bloße Vorstellung einer neuen Organisation der gesellschaftlichen Arbeit hinaus, die befreite Gesellschaft bedeutete (...) sozialistische Verhältnisse als Verhältnisse zwischen Menschen denken zu können.« Ende. Berlin, den 6. Oktober 1972.
(Die These aller Thesen. Leiden macht rebellisch. Die Rebellion zielt auf das, was allen vorenthalten ist: ein Glück, das mehr als nur privat und zufällig und nicht vom Unglück der anderen gemacht ist.)
(...)
Wirklich schöne Thesen. Ich lehnte mich wieder zurück, rauchte eine Zigarette, schloß die Augen.
»...die Kategorie 'Glück' als gesellschaftlich-politische Zielkategorie zu begreifen und auf der Möglichkeit von nicht nur individuellem Glück zu bestehen«: das wars. Alle sollten glücklich sein, sogar Murnau. Fürs erste hätte ihm ein nur individuelles Glück allerdings auch genügt, gewissermaßen antizipatorisch."
(Jochen Schimmang (1979) Der schöne Vogel Phönix)

"Bislang wird mit großer Selbstverständlichkeit davon ausgegangen, daß Mobilität individuelle Mobilität ist. Die Familie, und mit ihr die Frau, zieht mit. Die damit aufbrechende Alternative: Berufsverzicht der Frau (mit allen Langzeitkonsequenzen) oder »Spagatfamilie« (als erster Schritt zur Scheidung), wird den Eheleuten als persönliches Problem zugeschoben. Demgegenüber wären partnerschaftliche Formen der Arbeitsmarktmobilität zu erproben und zu institutionalisieren. Nach dem Motto: wer den (die) einen(n) will, muß auch dem (der) anderen eine Beschäftigung verschaffen. Das Arbeitsamt müßte eine Berufsberatung und -vermittlung für Familien organisieren. Auch die Unternehmen (der Staat) müßten die »Werte der Familie« nicht nur beschwören, sondren durch partnerschaftliche Beschäftigungsmodelle (möglicherweise über mehrere Betriebe hinweg) sichern helfen. Parallel wäre zu prüfen, ob in bestimmten Bereichen nicht bestehende Mobilitätszwänge abgebaut werden könnten (etwa im akademischen Teilarbeitsmarkt). Auf derselben Linie liegt die soziale und rechtliche Anerkennung von Immobilität aus familial-partnerschaftlichen Gründen. Für die Bemessung der »Zumutbarkeit« von Arbeitsplatzwechseln müßten auch Gefährdungen der Familie mit aufgenommen werden."
(Ulrich Beck (1986) Risikogesellschaft, S.202)

"Die Chemieingenieurin Deborah ist eine Ausnahme: Als sie für die Firma Hoechst von Amerika nach Frankfurt wechselte, wurde für ihren Ehemann, der Bibliothekar war, eigens eine Stelle in der wissenschaftlichen Dokumentation geschaffen. Ein Teilzeitjob, der es ihm erlaubte, die beiden Töchter nachmittags zu betreuen. Auch die Hamburger Landesbank denkt ähnlich modern bei der Versetzung von Mitarbeitern in ausländische Niederlassungen. (...) Vereinzelt gibt es vorbildliche Initiativen. Beim Mammendorfer Institut für Medizin und Physik wurde die Ehefrau eines niederbayerischen Mitarbeiters eingestellt, um eine Wochenendehe zu verhindern."
(Karin Freymeyer & Manfred Otzelberger (2000) In der Ferne so nah, S.23)

"Offenbar reicht drohende Arbeitslosigkeit als Mobilitätspeitsche nicht aus (...). Sämtliche Studien weisen das Arbeitermilieu als extrem immobil aus."
(Andreas Molitor (2000) Heute hier, morgen fort, in: Die ZEIT Nr.33 v. 10.08.)

"wir brauchen in Bezug auf die Familien einen Rhetorikwechsel (...). Die jungen Frauen sind heute besser ausgebildet und selbstbewusster als je zuvor. Sie wollen arbeiten. Gut. Sie wünschen sich möglicherweise auch Kinder: wunderbar. Doch wir müssen feststellen, dass sie immer weniger Kinder bekommen: nicht so gut.
ZEIT: Brauchen wir also eine Bevölkerungspolitik für Deutschland?
SCHMIDT: Das Wort entsetzt mich. "Bevölkerungspolitik" bedeutet, dass man versucht, Menschen durch materielle Anreize dazu zu bewegen, mehr Kinder zu bekommen, als sie wollen. Solche Versuche sind von vornherein zum Scheitern verurteilt - außer vielleicht bei denen, die schlecht ausgebildet sind und geringe Einkommenschancen haben. Nur bei denen wird Bevölkerungspolitik erfolgreich sein."
(Susanne Gaschke (2000) "Mehr Männerförderung!" Die SPD braucht eine neue Familienpolitik. ZEIT-Gespräch mit Renate Schmidt, in: Die ZEIT Nr.43 v. 19.10.)

Der Begriff "Familiensektor" ist ein Begriff der Wendezeit nach 1989, der ohne die Individualisierungsthese des Münchner Soziologen Ulrich BECK und deren Popularisierung nicht denkbar wäre. Der Begriff setzt die selbstverständliche Rede von der Single-Gesellschaft voraus, um den Geburtenrückgang zu dramatisieren. Grundlage ist die amtliche Statistik der Bundesrepublik Deutschland, die den Familienbegriff auf den Familienhaushalt reduziert und damit viele Eltern per Definition zu Kinderlosen macht.
      Dem angeblich wertfreien Begriff Familienhaushalt unterliegt ein rigides Konzept des Erwachsenwerdens, des Erwachsenseins und des Alterns, das dem bürgerlichen Familienmodell enstpricht, wie es in den 50er Jahren von aussen gesehen anscheinend Realität geworden ist.
      Die einzige legitime Form des Erwachsenenwerdens ist demnach der Auszug aus dem Elternhaus und der Einzug in den eigenen Familienhaushalt. Die Schwangerschaft hat im Elternhaus zu erfolgen. Paarhaushalte werden als illegitime Haushalte von Kinderlosen gebrandmarkt, denn eine schwangere Frau ist statistisch gesehen eine Kinderlose. Auch der Kinderwunsch ist statistisch irrelevant. Erst mit der Geburt entsteht ein Familienhaushalt.
      Das Erwachsensein ist bestimmt durch das Zusammenwohnen mit den eigenen Kindern oder den eigenen pflegebedürftigen Eltern. Kinderloses Wohnen ist unsozial. Ein solches Familienverständnis lässt sich einlösen, wenn man das Gebären gleichmässig über die gebärfähigen Jahre verteilt, Kinder nicht ausziehen lässt (auch nicht in eine Einliegerwohnung im Eigenheim, die als eigene Wohnung gilt und als soziale Isolation verdammt wird). Die eigenen Eltern sind sofort in die eigene Wohnung zu holen, wenn das letzte Kind doch ausgezogen ist.
      Das Altern ist gestattet, wenn man sich bei den eigenen Kindern einquartiert hat. Man hat seinen Tod so zu planen, dass man nicht vor seinen eigenen Kindern stirbt. Der vorzeitige Tod des Ehepartners muss sofort durch die Heirat eines anderen ersetzt werden.
      Dies sind die zynisch klingenden impliziten Vorstellungen, die dem wertfreien Begriff Familienhaushalt unterliegen. Wer dem nicht enstprechen kann, der ist ein Kinderloser und wird von den Sozialpolitikern aller Parteien und von Wissenschaftlern, die sich der Polarisierung "Familien versus Singles" verschrieben haben, ausgegrenzt und diskriminiert.
      Zwänge ausserhalb des eigenen Willens kommen in diesem Konzept der Wahlfreiheit nicht vor. Wer als Ehemann von seiner Ehefrau aus dem Familienhaushalt geworfen wird und als Zahlvater in eine Single-Wohnung einziehen muss, der ist von heute auf morgen ein Kinderloser und wenn er zwischen 25 und 45 Jahren alt ist, dann wird er als Yuppie einerseits von der Wirtschaft umworben und andererseits von den Sozialpolitikern verachtet. Yuppies werden allein nach dem Einkommen definiert. Ob das Einkommen durch Alimente geschmälert wird, das wird schlichtweg vernachlässigt. Es gibt keine einzige mir bekannte Veröffentlichung, die diesen Aspekt erwähnt, von wissenschaftlichen Untersuchungen ganz zu schweigen. Zahlväter sind unschuldige Schuldige.
      Wer seine Eltern verliert und kein Scheidungswaise ist, sondern ein richtiges Waisenkind, der hat das Pech, dass er zu einer Gruppe gehört, die im öffentlichen Diskurs nicht existiert. Über Scheidungswaise wird wenigistens noch diskutiert, aber Waisenkinder gibt es nicht, denn diese widersprechen dem Konzept der Wahlfreiheit und sind damit ein Tabu, das keiner brechen möchte.
       Überhaupt ist der vorzeitige Tod ein Phänomen, das in der Wertediskussion um die Achtundsechziger keinerlei Platz findet. Wer nicht dem Trend von Langlebigkeit, Hedonismus, d.h. dem Imbegriff der Spaßgesellschaft entspricht, der existiert nicht.
      Das weitverbreitete Phänomen der multilokalen Mehrgenerationenfamilie, das durch die verbesserte Wohnversorgung seit den Wirtschaftswunderjahren möglich geworden ist, existiert für die amtliche Statistik nicht und ist somit eine illegitime Familienform.
      Dabei hatte alles so schön angefangen. Der Achtundsechziger Ulrich BECK hatte den Individualisierungsbegriff ursprünglich in kritischer Absicht in die wissenschaftliche Diskussion eingebracht. 1986 erschien der Bestseller "Risikogesellschaft", in dem BECK seine Anfang der 80er Jahre erstmals publizierte Individualisierungsthese publikumswirksam ausführte. In seiner Theorie stecken eigene Erfahrungen mit der Fernliebe zur Soziologiekollegin Elisabeth GERNSHEIM (inzwischen BECK-GERNSHEIM). Sie handeln von den Königskindern, die nicht zusammenkommen können.
      Man muss zurückdenken in jene Zeit, in der die Aufbruchsstimmung der 68er Bewegung völlig verflogen ist. Die Träume von einer Arbeiterbewegung, die sich über die Gewerkschaften für linke Eliteninteressen einspannen lassen, war ausgeträumt. Die Arbeiter und Studenten wollten Wohlstand und invidividuellen Aufstieg, statt auf kollektive Verbesserungen in einer fernen Zukunft zu warten. Der Fahrstuhleffekt und fehlendes Klassenbewusstsein sollte die Unlust der zu führenden Klasse und den Misserfolg der Elite erklären. Hinter dem Individualisierungsbegriff versammelte sich die enttäuschte linke Elite. Den Abschied von der Klassen(bewusstseins)gesellschaft vollzog dann auch die Individualisierungsthese in radikaler Weise. Lifestyle statt Klasse und Feminismus als Klassenkampfersatz. Aber das ist nur die gesellschaftliche Seite des Entstehungszusammenhang, der durch die persönliche Seite ergänzt werden muss.
      Ulrich BECK - der statistisch gesehen - nazisstische Single, steht vor einem fundamentalen biographischen Widerspruch: dem Widerspruch zwischen dem Wunsch nach einer klassischen Familie à la 50er Jahre-Ideal und der Tatsache, dass seine Fernliebe aufgrund der unvereinbaren Karrieren zweier ehrgeiziger Soziologen dem entgegen steht. Die damaligen Theorien über solche Konstellationen sahen einen solchen Fall schlichtweg nicht vor. In den USA bestsellerte Christopher LASCH mit dem "Zeitalter des Narzißmus". BECK und GERNSHEIM also neurotische Singles? Das widerspricht dem Selbstbild und schlägt sich nieder in Abgrenzungen gegen psychoanalytische Versuche das Single-Dasein zu erklären.
      In Frankreich existierte das Fernliebepaar Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, die Ikone der 70er-Jahre-Feminstinnen. Die beiden sind quasi das reale Gegenbild, das für Ulrich BECK schlichtweg unakzeptabel ist. Als kinderloses Karrierepaar möchten die beiden nicht enden.
      Wie machen Angehörige der wissenschaftliche Elite auf ihre persönliche Probleme aufmerksam? Sie bearbeiten sie generalisiert als wissenschaftliche Theorie. Mit dem Begriff des Familienhaushalts lässt sich die Singlegesellschaft hervorragend herbeischreiben, denn dieser Begriff spiegelt alles mögliche wider, nur nicht die realen Lebensverhältnisse von Familien und sogenannter Singles. Seit der Spiegel-Story von Herrmann SCHREIBER im Jahre 1978 war der Single zum Inbegriff einer Horrorvorstellung von Gesellschaft geworden. Die Zunahme von Singles musste deshalb nicht mehr besonders bewiesen werden, sondern war Mitte der 80er Jahre Allgemeingut.
      Nur der Erklärungsansatz aus der Psychoanalyse passte nicht in das Konzept von BECK. Der neue Zentralbegriff ist deshalb nicht mehr Narzissmus, sondern Mobilität in allen ihren Ausformungen. Der Single wird zum gesellschaftlichen Produkt. Innerweltliche Erklärungsmuster wie freiwillig versus unfreiwillig werden zugunsten gesellschaftlicher Zwänge aufgegeben. Innerweltliche Motive können damit in Widerspruch zu den gesellschaftlichen Anforderungen geraten. Der unerfüllbare Kinderwunsch wird damit zum allgemeinen Problem aller Paare gemacht. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist vom psychologischen Problem zum gesellschaftlichen Problem umdefiniert worden und kann damit zur Grundlage von Familienpolitik für gesellschafltiche Eliten werden.
      Der Vorschlag BECKs, dass Arbeitgeber für den jeweiligen Partner ebenfalls einen adäquaten Arbeitsplatz beschaffen sollten, um das permanente Zusammenwohnen zu ermöglichen, könnte allenfalls für Topleute Realität werden, aber nicht für Fernliebende, die gegen den sozialen Abstieg kämpfen und deshalb gezwungen sind, auch unattraktive Jobs anzunehmen.
      Das Problem der Individualisierungsthese ist, dass sie keine Klassen oder Milieus kennt. Damit wird ein allgemeiner Geburtenrückgang angenommen, der tatsächlich nur das Problem einer gesellschaftlichen Minderheit ist, die jedoch ihre Problemdefinition durchsetzen kann. Es führt dazu, dass die Erwerbstätigkeit der Frau mit den Ambitionen von Karrierefrauen gleichgesetzt wird. Der Teilzeitjob einer Sekretärin wird genauso bewertet wie der Vollzeitjob einer Topmanagerin. Es spielt keinerlei Rolle, ob jemand gegen den sozialen Abstieg kämpft oder um sozialen Aufstieg - soziale Mobilität ist grundsätzlich negativ zu bewerten, wenn Mobiltät an sich zum Erklärungsbegriff wird.
      Seit Anfang der 90er Jahre ist der Individualisierungsbegriff zum zentralen Begriff der Soziologen im Hinblick auf die Erklärung des Single-Daseins geworden. Sowohl die Vertreter als auch die Gegner des Begriffs müssen sich an der BECKschen Individualisierungsthese abarbeiten.
      Der Begriff "Familiensektor" wird von jenen verwendet, die Kinderlosigkeit zum Ansatzpunkt tiefgreifender Reformen des Sozialstaats machen wollen. Ihr Interesse besteht in der Dramatisierung des Geburtenrückgangs mit allen Mitteln. Der kritische Impuls der BECKschen Theorieentwicklung interessiert diese Polarisierer nicht mehr. Wer mehr Kinder will, der muss nicht nur den Übergang vom Paar zur Familie, sondern auch die Paarbildungsphase fördern und nicht verhindern. Das Thema Paarbildung wird in der familienfixierten Soziologie stiefmütterlich behandelt. Die Geburt als Problem ist gut erforscht, während es über den Prozess der Paarbildung erst in den letzten Jahren einzelne Untersuchungen gibt. Familienförderung könnte sich als Bumerang erweisen, wenn Familie nicht als Prozess der Familienbildung betrachtet wird.
      Die Diskussion der Geburtenzahlen wird verhindert, indem der Blick auf die Zunahme der Singlehaushalte gelenkt wird. Es wird dadurch politischer Handlungsdruck erzeugt, der Risikomanagement erforderlich macht. Die Skandalisierung folgt damit Politikmustern wie im Fall des BSE-Skandals. Die Minderheit der tatsächlich Kinderlosen wird zur Mehrheit durch Umdefinition von Eltern in Kinderlose. Es interessiert diese Gruppe nicht, ob Familien in einer engen Mietwohnung leben, in großzügigen Altbauwohnungen, oder in einer Villa, in der sich kein Familienmitglied über den Weg laufen muss und jeder seine eigene Toilette, sein eigenes Schlafzimmer usw. haben kann. Der reduzierte Familienbegriff der Polarisierer ignoriert die Änderungen der Familienformen sowohl im Lebenslauf (kürzere Familienphase im Gesamtlebenslauf) als auch im Hinblick auf ihre veränderte Lokalität (multilokale Mehrgenerationfamilie statt lebenslanges Zusammenwohnen mit Kindern). Die Stadtforschung hat ihre Forschungen auf die Innenstädte und damit auf die Yuppies gelenkt, eine Regionalforschung, die sich auf die Reihenhaussiedlungen und exklusive Wohnlagen richten würde, würde ein völlig anderes Gesellschaftsbild ergeben. Plötzlich käme die Generation Golf und die royale Tristesse der Neuen Mitte mit ihren Familienwerten in den Blick. Man müsste dann wieder über einkommenspezifische, statt über eine einkommensunabhängige Familienpolitik reden. Der sozialpolitische Verteilungskampf spielt sich im Kern zwischen Familien ab und nicht zwischen Singles und Familien.

 
 
 
       
   

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© 2000-2002
Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 07. Januar 2001
Update: 19. Januar 2002
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