Stimmen zu "Bin ich
ein überflüssiger Mensch?"
"Das eigentliche Skandalon
des Buches ist eben gerade, dass es 65 Jahre
vor Michel Houellebecqs Ausweitung der
Kampfzone (und 40 Jahre vor 1968, wenn
man so will) das Glücksversprechen des
sexuellen Körpers eskamotiert"
(Gerald Fiebig in satt.org
09/2001)
"Im Begriff des Fräuleins
mischen sich die Tag- und Nachtseiten der
Krisenjahre zwischen den Weltkriegen: die
hektische Atmosphäre eines sich
amerikanisierenden Büroalltags mit
klappernden Schreibmaschinen und ständig
klingelnden Telefonen, mit Chefs, die ihre
Fräuleins zum Schnelldiktat dirigieren;
andererseits klingen die Koketterien eines
leichtfüssigen, ein bisschen schamlosen und
ein wenig verklemmten Vergnügungslebens in
den Cafés und Tanzbars der swingenden
Twenties an. Dort sind die weiblichen
Angestellten mit unsicherer beruflicher
Position dann Freiwild für hochstaplerische
Gigolos oder sich ein Herz nehmende blasse
Buchhalter. "
(Bernhard Fetz in der NZZ
vom 29.11.2001)
Pressestimmen zur
Protagonistin
"Luise Schmidt,
Ich-Erzählerin in Mela Hartwigs
Romanmanuskript von 1931, ist ein perfektes
Durchschnittsexemplar: Büroarbeit,
Bühnensehnsucht und unglückliche
Liebschaften sind die drei Säulen ihrer
Existenz"
(Jutta Person in
Literaturkritik.de Nr.11/2001)