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- NZZ Folio
(1999): Singles.
Lust und Last der
Ungepaarten,
in: NZZ
Folio. Zeitschrift der Neuen Zürcher Zeitung,
Nr.5, Mai
- HELLER, Andreas
(1999): Hätschelkinder der Konsumgesellschaft.
Singles sind die, die als
erste neue Kaffeemaschinen kaufen, mehr
telefonieren, öfter in fremde Städte reisen und
auch mehr Geld zur Verfügung haben als andere,
in: NZZ
Folio. Zeitschrift der Neuen Zürcher Zeitung,
Nr.5, Mai
- ROSENBERG, Monika
(1999): Zapfsäulen der Gesellschaft.
Singles gelten gemeinhin als
asoziale Egoisten. Zu Unrecht. Sie zahlen
nämlich die Freuden der anderen kräftig mit.
Und legen auch sonst meistens drauf,
in: NZZ
Folio. Zeitschrift der Neuen Zürcher Zeitung,
Nr.5, Mai
- STIDEL,
Monique (1999): Vie en solo.
La
femme seule et le Prince charmant,
in: Femina
Nr.18 v. 02.05.
- SCHMID,
Claudia (1999): Sozialhilfe: Viele Singles
betroffen.
Acht
Städte erheben Kennzahlen zur Sozialhilfe -
Erste Resultate aus St. Galler Sicht,
in: St.
Galler Tagblatt v. 02.07.
- EMMENEGGER,
Bea & Oliver ZIHLMANN (1999): Alle stehen auf
Singles.
Sie
haben mehr Geld und geben es schneller aus:
Allein Stehende sind ein wichtiger
Wirtschaftsfaktor,
in: Sonntagszeitung
v. 11.07.
- OEHMIGEN,
Karin (1999): Das Alleinsein bezahlen,
in:
Sonntagszeitung
v. 11.07.
- TAGES-ANZEIGER
(1999): Singles am laufenden Band.
Fremde
sehen unsere Stadt (4). Die Experten der
Entwicklungshilfe- organisation Hope lassen kein
Zürcher Tabu unberührt; ein weiterer Ausschnitt
aus dem geheimen Bericht,
in: Tages-Anzeiger
v. 27.07.
- Kommentar:
Die Verfremdung ist
näher an der Realtität als die meisten
wissenschaftlichen Beschäftigungen mit
dem Thema. Und die Erkenntnis, dass
"die Analyse städtischer Singles am
"Yeti-Syndrom" leidet: Alle
wissen, dass sie existieren, jeder
beschreibt sie völlig anders, und keiner
hat sie gesehen" ist so falsch
nicht.
- BOSSART,
Pirmin (2000): Single: Lebensform mit Zukunft?
Beziehungsfrei,
in:
Neue Luzerner Zeitung
v. 19.01.
- MAROWSKY,
Anne (2000): Er ist alleine, also kauft er.
Sie
haben mehr Geld und geben es auch gerne aus.
Trotzdem gilt der Single in der Verkaufswelt und
unter Werbetreibenden als uninteressant,
in: Neue
Luzerner Zeitung v. 05.04.
- Gilles,
Elisabeth (2000): Célibataires, vous n'êtes pas
seuls!,
in: Construire
Nr. 15 v. 11.04.
- BRÜDERLEIN, Ruth
(2000): Single Belles
Attraktiv, intelligent - und
solo. Viele Frauen finden keinen Mann, der ihren
Ansprüchen genügt. Singles zwischen
One-Night-Stand und Happy End sind ganz schön
allein.
in: Facts
Nr.23 v. 07.06.
- STEFFEN,
Christine (2001): "Wer unabhängig ist, ist
auch allein".
Muss eine Dreissigjährige
ohne Mann zwangsläufig verzweifelt sein?,
in: Tages-Anzeiger
v. 03.02.
- Inhalt:
Interview mit der
Psychoanalytikerin Maja STORCH:
"Das
positive Bild der Emanzipation, wie es Alice
Schwarzer postuliert
hat, zeichnet eine Frau, die unabhängig
von gesellschaftlichen Wertvorstellungen
lebt und ihr Selbstwertgefühl nicht
über Männer definiert. Was wir bei
diesen Frauenfiguren
am Rande des Wahnsinns sehen, ist
ein Zerrbild davon, bei dem die
Schattenseiten im Vordergrund stehen. Die
Frau, die autonom lebt, der aber dafür
die sozialen Bezüge fehlen. Sie hat die
traditionellen weiblichen Werte abgelegt,
kann nicht mehr kochen, ist nicht mehr in
der Lage, einen Haushalt anständig zu
führen, verweigert sich einem
traditionellen Bild. Die Frage ist bloss:
Was macht sie stattdessen? Dafür gibt es
leider noch wenig Modelle. Es entsteht
ein Rollenvakuum, das verunsichernd
wirken kann.
Und diese Unsicherheit löst Ängste aus?
Natürlich. Einerseits die Angst, eine
verbiesterte alte
Jungfrau zu werden,
andererseits, irgendwann von allen
verlassen, allein zu sterben. Das ist die
Kehrseite der Autonomie. Wenn man
unabhängig ist, ist man auch allein. Der
Mensch ist aber ein zutiefst soziales
Wesen. Darum haben die Frauen in diesen
Büchern immer ein Heer von Freundinnen.
Die Freundschaftsbeziehungen ersetzen die
familiären Bande."
- HOPHAN, Franz
(2001): Die AHV in Finanznöten.
Mehr Babies hätten das
Problem nicht gelöst, sondern nur vertagt,
in: Berner
Zeitung v. 07.05.
- Auszug:
"Mehr Babies in
den Achtziger- und Neunzigerjahren
hätten das Finanzierungsproblem der AHV
wahrscheinlich wesentlich entschärft.
Aber nicht ohne einen hohen Preis. Das
Bundesamt für Statistik (BFS) hat für
unsere Zeitung eine hypothetische
Berechnung (Projektion) angestellt:
Hätte die Geburtenhäufigkeit bis heute
auf dem hohen Niveau der frühen
Sechzigerjahre verharrt, wäre die
Einwohnerzahl der Schweiz bis Ende 1999
auf 8,8 Millionen Personen angestiegen.
Mit dieser
Annahme würde die Alterspyramide der
Bevölkerung zwar richtig schön
aussehen, nämlich mehr nach Pyramide als
nach Zwiebel (vgl. Grafik). Aber wer mag
sich eine Schweiz mit 8,8 Millionen
Einwohnern vorstellen? 1,6 Milionen mehr
als heute, 13-mal die Bevölkerung der
Stadt Bern zusätzlich. Noch mehr Stress,
Verkehr und Lärm, noch mehr
Landverschleiss und Umweltzerstörung,
noch mehr Abfall und CO2-Emissionen - und
sehr wahrscheinlich auch wesentlich mehr
Arbeitslose.
Und bald
wären wir 10 Millionen gewesen. Eine
Bevölkerungszahl, die der
St. Galler Professor Francesco
Kneschaurek einmal als gerade «noch
tragbar» bezeichnet hat. Heute würde er
das angesichts des herrschenden
Lebensstils mit dem enormen
Ressourcenverschleiss wohl etwas anders
sehen. Einmal musste das
Bevölkerungswachstum gebremst werden.
Dass es in den Sechziger- und
Siebzigerjahren ohne jegliche
Zwangsmassnahmen, sozusagen
«natürlich» geschah, hat uns noch
grössere Probleme mit der AHV erspart.
Weil es kein unendliches
Bevölkerungswachstum geben kann, wäre
der Rückgang einige Jahrzehnte später
ohnehin eingetreten, hätte uns aber -
weil auf höherem Niveau - noch härter
getroffen."
- BÜRER,
Barbara (2001): Ohne Partner leben, ist im Trend.
Aber nicht jedes Singledasein ist frei gewählt.
Vier Frauen berichten,
in: Das Magazin. Beilage des
Tages-Anzeiger v. 30.06.
- Inhalt:
Neben den
Erfahrungsberichten der Partnerlosen
werden Daten über die Alleinstehenden
bzw. Alleinlebenden in der Schweiz
geliefert. Es werden die Zürcher
Soziologen Beat FUX & Doris
BAUMGARTNER sowie Anne-Françoise GILBERT
zitiert.
- IM (2001):
MEhr als 8 Millionen?
Neue Entwicklungsszenarien
für die Schweiz bis 2060,
in: Neue
Zürcher Zeitung v.01.11.
-
- HEUSSER-
MARKUN, Regula (2001): Die Alterung der
Welt,
in: Neue Zürcher
Zeitung v.10.11.
- Inhalt:
HEUSSER-MARKUN
beleuchtet u.a. die Irrtümer der
Demografen:
"Prognosen aus den frühen
sechziger Jahren stellten
angesichts des damaligen
Babybooms für die achtziger
Jahre eine Bevölkerung von gegen
10 Millionen in Aussicht. Schul-
und Spitalplanung richteten sich
danach, manches musste später
modifiziert werden, um
Überkapazitäten zu vermeiden.
Bereits 1985 erschien dann ein
Report unter dem Titel «Sterben
die Schweizer aus?», gemäss
welchem um 2010 nur mehr etwas
über 4 Millionen Schweizer das
Land bewohnen würden.
Bevölkerungspolitische
Massnahmen wurden angeregt:
Steuererleichterung,
Mutterschutz, Kinderkrippen
sollten die Gebärfreudigkeit
heben.
Inzwischen leben über 7
Millionen Menschen in der
Schweiz, davon rund 6 Millionen
Schweizer."
- GROSS,
Peter (2001): Grauer, aber bunter - kein
Widerspruch.
Das neue Altern und
die Grenzen des Rechnens,
in: Neue
Zürcher Zeitung
v.10.11.
- Inhalt:
Der
Soziologe Peter GROSS kritisiert
die Einseitigkeit der
Argumentation von
Bevölkerungspolitikern:
"der Anteil der Älteren
wird steigen. Dieser Prozess
lässt sich (...) auch mit
erhöhter Einwanderung und
steigenden Geburtenraten nur
kurzfristig bremsen. Denn die
Migranten und die künftig
geborenen Kinder werden im Zug
der allgemein erhöhten
Lebenserwartung auch wieder
älter als ihre Grosseltern und
Eltern. Eine steigende
Geburtenrate wirkt wie ein
Kettenbrief und führt dazu, dass
jede folgende Generation mehr
belastet statt entlastet wird.
Übersehen wird ausserdem meist,
dass eine Erhöhung der
Geburtenrate zunächst eine
Erhöhung der Ausgaben für
Kinder und Jugendliche nach sich
zieht. Diese tragen in den ersten
zwanzig bis fünfundzwanzig
Jahren nichts zur Finanzierung
des Alters bei. Sie zehren
ebenfalls von öffentlichen
Ausgaben, sei es in Form von
Kinder- und Familiengeld, sei es
durch Bildung und Ausbildung. Die
Renten sind daher leichter zu
finanzieren, wenn der Anteil des
Bruttosozialprodukts, der an
Kinder geht, kleiner wird. Das
ist mithin der Fall, wenn es
weniger Kinder gibt. Dies gilt
es, wenn immer der Ruf nach
gezielter familienpolitisch
sekundierter Steuerung der
Geburtenraten laut wird, zu
beachten."
GROSS fordert deshalb eine neue
Sicht auf das Alter.
- MÜNZ,
Rainer & Ralf ULRICH (2001): Die
Schweiz im 21. Jahrhundert.
Politik und
Gesellschaft im Licht demographischer
Prognosen,
in: Neue
Zürcher Zeitung
v.10.11.
- Inhalt:
Die beiden
Autoren stellen die neue Prognose
von Avenir
Suisse
vor. Es wird nicht von einem
zukünftigen
Bevölkerungsrückgang in der
Schweiz ausgegangen. Grundlage
der Prognose ist die Annahme
einer geringeren Sterblichkeit im
Alter und eine höhere
Einbürgerungsrate.
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