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News vom 14. - 31. Januar 2012

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Der Hipster als Produkt des Selbsthasses

"n+1, so der Vorwurf, sei schließlich selbst ein Hipster-Magazin (...). Ich denke, dass der (...) Vorwurf (...) eine gewisse Berechtigung besitzt. Der Hipster verkörpert auf fundamentale Art und Weise einen kulturellen Trend, den wir mit der Gründung des Magazins bekämpfen wollten. (...). Er ist zugleich Gefahr und Versuchung, ein Feind also, mit dem wir sehr gut vertraut sind. (...). Der subkulturelle Typus des Hipsters ist ein Produkt des Neoliberalismus, dieser berüchtigten Strömung unserer Zeit, öffentliche Güter zu privatisieren und die Umverteilung von unten nach oben voranzutreiben. Die Hipster verherrlichen reaktionäre Politik, tragen Rebellen-Kostüme und verstecken sich hinter der Maske des »Lasters« (englisch vice, ein Schlüsselbegriff der Szene; das gleichnamige Magazin spielt in den USA, inzwischen aber auch in Europa eine wichtige Rolle im Hipster-Milieu; Anmerkung des Übersetzers)."
(Mark Greif im Vorwort zu "Hipster", 2012, S.17f.)

 
 
       
   

Gentrifizierung: Von Yuppies, Yetties, Bobos, digitaler Bohème, Nerds, Hipstern und Latte macchiato-Müttern - Eine Bibliografie der neueren Gentrifizierungsdebatte

MARTENSTEIN, Harald (2012): Ein Kiez verändert sich zum Schlechten.
Berlin: Die Mieten steigen, neue Leute ziehen in sanierte Wohnungen. In Friedrichshain wird gegen Gentrifizierung demonstriert, im Kreuzberger Graefekiez läuft sie ruhiger ab – mit Vor- und Nachteilen. Unser Autor ist sich nicht ganz sicher, was er davon halten soll,
in: Tagesspiegel v. 04.02.

 
   

BACKES, Wieland (2012): Partnerlos glücklich?
in: Nachtcafé. Sendung des SWR Fernsehen v. 03.02.

 
   

Gentrifizierung: Von Yuppies, Yetties, Bobos, digitaler Bohème, Nerds, Hipstern und Latte macchiato-Müttern - Eine Bibliografie der neueren Gentrifizierungsdebatte

ELTZEL, Birgitt (2012): Keine Schmuddelkinder mehr.
Plattenbau-Bezirke: Berlins Osten ist als Wohnort wieder gefragt. Weil die Mieten in der City steigen, ziehen die Menschen an den Stadtrand. Aber nicht nur Arme kommen. Wir haben einige Plattenbau-Bewohner porträtiert,
in: Berliner Zeitung v. 03.02.

ELTZEL, Birgitt (2012): Der Mittelstand unter Druck.
Andrej Holm (41) beschäftigt sich als Stadtsoziologe an der Humboldt-Universität mit der Gentrifizierung in Berlin. Den Zuzug am östlichen Stadtrand sieht er als Ausdruck der extremen Veränderungen auf dem Wohnungsmarkt,
in: Berliner Zeitung v. 03.02.

 
   

Mark Greif u.a. - Hipster: eine transatlantische Debatte

HARTMANN, Andreas (2012): Die Haar schön.
Er legt Wert auf sein Aussehen, hört die richtige Musik, hat meist gute Umgangsformen, und trotzdem mag ihn niemand: den Hipster,
in: Jungle World Nr.5 v. 02.02.

HARTMANN beschreibt die Sicht auf den deutschen Hipster u. a. anhand der Berliner Topographie:

"Der Hipster wurde in Neukölln und Kreuzberg zu einer ähnlichen Hassfigur wie der Tourist, nicht zuletzt, weil der Hipster ja sehr oft auch nichts anderes ist als ein Zugereister aus Barcelona oder New York. Andere Berliner Stadtteile haben längst ähnliche Hassfiguren wie den Hipster entwickelt. Im Prenzlauer Berg ist das der »Schwabe«, in Friedrichshain der »Yuppie«, wobei der Yuppie meist auch ein Hipster ist, aber Friedrichshainer Autonome definieren ihre Feindbilder eben lieber in den Kategorien, die sie gewohnt sind. Nur in Berlin-Mitte ist der Hipster willkommen, weil Berlin-Mitte mit seinen ganzen Hipster-Läden für den Hipster etwas Ähnliches ist wie der Vatikan für den Katholiken."

SCHIMMELBUSCH, Alexander (2012): Kultur gegen Kapital.
Im Gespräch: Der Kultursoziologe und Hipster-Forscher Mark Greif über die Begeisterung der US-amerikanischen Intellektuellen für die Occupy-Wall-Street-Bewegung,
in: Freitag Nr.5 v. 02.02.

 
   

BRAUER, Angelika (2012): Das Unbehagen der Vielen.
Der Philosoph Axel Honneth, Leiter des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt, spricht über die gebrochenen Versprechen des Marktes und die skandalösen Thesen von Peter Sloterdijk,
in: Tagesspiegel v. 02.02.

 
   

Gentrifizierung: Von Yuppies, Yetties, Bobos, digitaler Bohème, Nerds, Hipstern und Latte macchiato-Müttern - Eine Bibliografie der neueren Gentrifizierungsdebatte

HESSELMANN, Markus (2012): Kiezrevolutionäre, die neuen Spießer.
Ein Jahr nach der Räumung der Liebigstraße 14 spielen sich ewig gestrige Linksradikale als Kiezblockwarte auf, die anderen ihren Lebensentwurf aufzwingen wollen. Eine dynamische Szene braucht keinen Artenschutz und keinen Kampf gegen "Gentrification". Sie sucht sich neue Freiräume,
in: Tagesspiegel v. 02.02.

 
   

Mark Greif u.a. - Hipster: eine transatlantische Debatte

HAAS, Daniel (2012): Es wäre besser, Warhol hätte es nie gegeben.
Kapitalismuskritik: Der amerikanische Kulturkritiker Mark Greif ist das New Yorker Sprachrohr einer global protestierenden jungen Intelligenz. Ein Spaziergang ins Herz der Kapitalismuskritik,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.02.

DALKOWSKI, Sebastian (2012): Der Hipster - Streber im digitalen Zeitalter.
Weil der Hipster in Geschmacksfragen stets vorne liegen will, muss er viel Spott ertragen. Auch von Hipstern selbst. Dabei gibt er Hinweise, wie man sich im digitalen Zeitalter verhalten kann,
in: Rheinische Post Online v. 01.02.

 
   

SCHWARZ-ALP, Anja (2012): Partner los.
Jedes Töpfchen findet sein Deckelchen, hat Mutti immer gesagt. In Großstädten gilt diese Weisheit längst nicht mehr, allein in Stuttgart gibt es rund 150.000-Einpersonen-Haushalte. Wie schrecklich ist allein sein unter Schaben? Ein Informatiker beim Dinner-Daten, eine abgebrannte Gastro und ein Plastikprinz: Unsere Autorin über Liebe und so,
in: Lift Stuttgart, Februar

 
   
NEON-Titelgeschichte: Macht dich Liebe klüger?
Nie mehr Stress mit dem Partner! Was man aus früheren Beziehungen lernen kann

MEISSNER, Dirk (2012): Vom Lieben gelernt.
Frühere Beziehungen hängen uns lange nach. Das ist oft anstrengend. Muss aber nicht schlecht sein,
in: Neon, Februar

SCHWENKE, Philipp (2012): Let's talk about Ex.
Die Psychologin Eva-Verena Wendt erklärt, was für Liebeserfahrungen uns in weiteren Beziehungen helfen,
in: Neon, Februar

 
   

KALLE, Matthias (2012): Nichts davor, nichts danach.
Charlotte arbeitet in einer Bar, Markus trinkt dort. Die beiden verbringen eine gemeinsame Nacht, die Folgen hat. "Dinge passieren", sagt Markus,
in: Neon, Februar

 
   

BUCHHOLZ, Jenny  (2012): "Reisen ist nichts für mich".
Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: Neon,
Februar

 
   

Haruki Murakami - 1Q84

ANDERSON, Sam  (2012): Oben auf dem Hügel.
Der japanische Schriftsteller Haruki Murakami lebt wie ein Mönch und schreibt wie ein Magier. Unser Autor hat ihn in seinem surrealen Zwischenreich besucht,
in: Neon,
Februar

 
       
 

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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Stand: 03. Februar 2012