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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-dasein.de
 
 
 
   

News vom 01. - 04. April 2010

 
 
     
 
   

Zitate des Monats:

 

Ganztagskinderbetreuung wünschen sich in den alten Bundesländern vor allem Frauen mit Universitätsabschluss

"Fehlende Kinderbetreuung wird in Widerspiegelung der tatsächlichen Situation insgesamt in den alten Bundesländern immer wieder als Manko angesprochen. Interessant ist jedoch, dass im Westen überhaupt nur bei den Frauen mit Universitätsabschluss Kinderbetreuung, die über die altbekannte und als unzureichend charakterisierte Halbtagsbetreuung hinausgeht, nämlich Ganztagsbetreuung für unter Dreijährige, möglicherweise in Frage kommt. Frauen mit Haupt- oder Realschulabschluss und Ausbildung sprechen sich explizit gegen außerfamiliale Betreuung in den ersten drei Jahren aus. Hier wirkt in massiver Weise das westdeutsche Mutterideal fort."
(aus: Mandy Boehnke "Gut gebildet = kinderlos?", BIOS, Heft 1, 2009, S.28)

Der typische Alltag eines erfolgreichen Techno-DJs

"Eine typische DJ-Arbeitswoche beginnt freitags mit der Reise in eine Stadt in Deutschland oder Europa, um dort in einem Club aufzulegen. Der Auftritt, ein DJ-Set, ist häufig für sehr spät in der Nacht angesetzt und dauert durchschnittlich ungefähr zwei Stunden. Die anschließende Nachtruhe ist meist kurz, und fast immer schließt sich die Weiterreise in eine andere Stadt, zu einem anderen Club an. Auftritte in anderen Kontinenten werden in Form kleiner Tourneen gebucht. Der Montag ist der Sonntag des DJs und dient auch der Entlastung des Gehörs. Die Zeit zwischen den Gigs wird für die Studioarbeit, Interviews und Promotions-Termine, für die Arbeit im eigenen Plattenlabel, Club oder sonstigen mit der Musik zusammenhängenden Aktivitäten genutzt. Der Lebens- und Arbeitsrhythmus der DJs ist dem Ablauf einer konventionellen Arbeitswoche entgegengesetzt. (...). Eine zentrale Bedeutung im DJ-Arbeitsrhythmus hat das Studio."
(aus: Maren Brandt "Techno-Biographien", BIOS, Heft 1, 2009, S.80)

 
 
 
Ab sofort finden Sie auf der Website www.single-luege.de einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und verlinkt.

Den aktuellen Rückblick November 2009 finden Sie hier.

 
       
     
   
WELT AM SONNTAG-Politikthema: Ja, ich will!
....aber nicht heiraten
  • SIEMS, Dorothea (2010): Heiraten? Ja, bitte! Oder?
    Die Ehe genießt bei den Deutschen nach wie vor ein hohes Ansehen. Doch immer mehr junge Männer und Frauen trauen sich nicht mehr,
    in:
    Welt am Sonntag v. 04.04.
    • Anmerkungen:
      Die Schizophrenie der Medien drückt sich heutzutage darin aus, dass sich die Print-Aussgaben mit den Headlines an die Familien richten, während die Online-Ausgaben auf die Singles zielen. Typisch ist dieser Artikel von SIEMS, der sich einzig in den Schlagzeilen unterscheidet.

                  Die WAMS hat eine Prognose beim Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung beauftragt, deren Prämissen tunlichst verschwiegen werden. Man hätte sich das also auch sparen können! Der Hinweis auf ein "aufwendiges Prognoseverfahren" kann höchstens Wissenschaftsgläubige zufriedenstellen. 
                  In einem Artikel über die Ehe vermutet man normalerweise, dass unter Alleinstehenden Unverheiratete verstanden werden. Dies ist bei SIEMS nicht der Fall, sondern Alleinstehende sind dort Personen, die in einem Einpersonenhaushalt leben. Paare, die in einem Haushalt zusammen leben, werden damit zu Quasi-Ehen stilisiert. Der Bruch mit dem "Ehemodell" wird dagegen im Bereich der Partnerschaften ohne gemeinsamen Haushalt angesiedelt. 
                  Als Experte wird der Psychologe Jens ASENDORPF befragt. Die höhere Trennungswahrscheinlichkeit soll den Bruch rechtfertigen. Es ist jedoch zu fragen, ob die heutzutage gängigen Forschungsansätze überhaupt in der Lage sind, den Living Apart Together-Partnerschaften (LAT) gerecht zu werden. 
                  Es mangelt an Typologien, die zwischen verschiedenen Formen der LAT-Partnerschaften unterscheiden, weswegen allgemeine Aussagen zur Trennungshäufigkeit allein den Defiziten der gegenwärtigen Sozialwissenschaften geschuldet sind. Bis in die 90er Jahre haben viele repräsentative Forschungsdesigns LAT-Partnerschaften ignoriert, sodass der Datenbestand zu diesen Lebensformen meist keine 2 Jahrzehnte zurückreicht. Es ist davon auszugehen, dass LAT-Partnerschaften in den nächsten Jahrzehnten genauso selbstverständlich werden wie das für das unverheiratet Zusammenleben bereits heutzutage gilt, sollten sich die Mobilitätsanforderungen des Arbeitsmarktes und die Partnerschaftsvorstellungen nicht drastisch ändern.
                  SIEMS behauptet, dass die kindorientierte Ehe deutschlandweit verbreitet sei, dies gilt jedoch nur für Westdeutschland, weswegen die Forschung zur Geburtenentwicklung in Ostdeutschland in den Nullerjahren ein Desaster sondergleichen erlebte.
  • LEINEMANN, Susanne (2010): Alles Liebe - und sehr viel Arbeit.
    Wir treten vor den Altar, um Sicherheit zu haben. Nicht materielle, sondern emotionale. Ein Lob der Ehe,

    in:
    Welt am Sonntag v. 04.04.
  • KAMANN, Matthias (2010): Gelächter und Spaß im Bett.
    Wenn Ehen lange halten, liegt das nicht so sehr an Disziplin oder Gewöhnung, sondern am Willen, zu zweit viel Schönes zu erleben,
    in:
    Welt am Sonntag v. 04.04.
  • WAMS (2010): Beziehungskisten.
    Es gibt ungezählte Varianten, zusammenzuleben oder mit dem Alleinsein zurechtzukommen. Wir haben ein paar davon ausgesucht, jene, die hierzulande typisch sind. Ein Blick in die Typologie des Miteinanders und der Sehnsucht,
    in:
    Welt am Sonntag v. 04.04.
 
   
  • WOLF, Patricia (2010): Was ist Familie heute?
    Sie ist vielfältiger geworden. Und schwieriger. Schon oft wurde sie zum Auslaufmodell erklärt. Dabei bleibt sie für viele unverzichtbar. An Festtagen spürt man das besonders,
    in:
    Tagesspiegel v. 04.04.
 
     
     
   
  • DRIBBUSCH, Barbara (2010): Schäuble gegen mehr Elterngeld.
    Familienpolitik: Neue "Vätermonate" und längeres Teilelterngeld sind Finanzminister Schäuble zu teuer. Nun wird für 250 Millionen Euro eine "Gegenfinanzierung" gesucht,
    in:
    TAZ v. 03.04.
  • SIEVERS, Markus (2010): Das große Feilschen.
    Schäuble gegen Schröder: Familienministerin Kristina Schröder würde das Elterngeld gerne von 14 auf 16 Monate verlängern, damit Väter mehr Zeit für Kinderbetreuung haben. Finanzminister Schäuble macht ihr einen Strich durch die Rechnung,
    in:
    Frankfurter Rundschau v. 03.04.
 
     
     
   
  • PIEPGRAS, Ilka (2010): Zwei Leben.
    Als Kinder waren sie beste Freundinnen, dann trennten sich ihre Wege. Die eine wurde Journalistin, die andere Ordensschwester. Nach zwanzig Jahren trafen sie sich wieder,
    in:
    Das Magazin des Tages-Anzeiger Nr.13 v. 03.04.
 
     
     
     
     
   
JUNGLE WORLD-Thema:
Traum ist Haus.
Hausbesetzen ist out, Hausbauen ist in
 
   
De:Bug-Titelgeschichte: The DJ Issue
Losing Control
  • DE:BUG (2010): Ausgemixt, DJ!
    Der DJ hat es als musikalischer Prototyp im Lauf eines Jahrhunderts vom technischen Assistenten zum Pop-Star gebracht. Lange Zeit Schrittmacher des kulturtechnischen Fortschritts, steckt der DJ heute unerwartet tief im digitalen Schlamassel. Seinem innovativen Image zum Trotz ringt der DJ plötzlich um Authentizität. Ein Rundgang durch paradoxe Verhältnisse,
    in: De:Bug,
    April
  • WALDT, Anton (2010): Der Hochzeits-DJ.
    Ein Gespräch mit Bertram Denzel,
    in: De:Bug,
    April
  • WALDT, Anton (2010): Der Ex-DJ.
    Gespräch mit Clemens Kahlcke,
    in: De:Bug,
    April
  • THÜLEN, Sven von (2010): Ist Gott immer noch DJ?
    Gespräch mit Bill Brewster,
    in: De:Bug,
    April
  • KÖSCH, Sascha (2010): Wellenformen zum Anfassen.
    Zukunftsorakel: Gespräch mit Peter Kirn,
    in: De:Bug,
    April
 
   
NEON-Titelgeschichte:
Ich liebe dich trotzdem!
Alle machen's, keiner kann's: Wie man lernt, bestmöglich mit seinem Partner zu streiten
  • PFEIFER, David (2010): Lass es krachen!
    Streit in der Beziehung ist so alltäglich wie schrecklich. Doch es muss möglich sein, dem Partner die Meinung zu sagen. So, dass man sich hinterher noch in die Augen schauen kann,
    in: Neon,
    April
  • SCHÜRMANN, Marc (2010): "Er kann Sie nicht hören".
    Die texanische Paartherapeutin Patricia Love (heißt wirklich so) empfiehlt eine radikale Streitkultur: nicht reden,
    in: Neon,
    April
 
   
  • RODINA, Elena (2010): Russenbräute.
    In der russischen Stadt Welikij Nowgorod gibt es fast ein Drittel mehr Frauen als Männer. Für diese Geschichte nutzten verzweifelte Singlefrauen die Chance, ein Phantombild ihres Traummanns zu erstellen,
    in: Neon,
    April
 
   
  • KALLE, Matthias (2010): Landlust.
    Sie haben ihr Dorf nie wirklich verlassen. Ein Dutzend Jahre nach einer Nacht mit Bier und Apfelschnaps lieben sie sich noch immer. Unser Kolumnist ist ernsthaft gerührt,
    in: Neon,
    April
 
   
  • EUL, Alexandra  (2010): "Ich trage pinke Slips".
    Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
    in: Neon,
    April
 
   
DAS MAGAZIN-Titelgeschichte:
Stadt oder Land?
Das ewige Hin und Her, wo es sich besser leben lässt
  • BRÜGGE, Christine (2010): Ich pendle, also bin ich.
    Sitze man in einem grünen Beet, fehlen Kino und Theater. Hat man sich in der Stadt installiert, macht der Lärm einen fertig. Wo ist es besser? Auf dem Land oder in der Metropole? Viele Menschen plagt eine lebenslange Schizophrenie,
    in: Das Magazin,
    April
  • LEHMANN, Andreas (2010): Die Stadt wird sich verändern.
    Der Architekt und Direktor der Bauhausstiftung über Arbeiter, die die Stadt brauchen, die Zukunft des Schrebergartens und Venedig als tote Kulisse,
    in: Das Magazin,
    April
  • MEIER, André (2010): Stadt, Land, Sex.
    Die Großstadt galt seit jeher als Hort der Verführung. Heute versuchen die Metropolen, ihre wilde Vergangenheit schamhaft zu kaschieren, und tun nicht mehr viel für ihren schlechten Ruf,
    in: Das Magazin,
    April
  • BOMBOSCH, Frederik (2010): Die neuen Siedler.
    Der Begriff "Raumpioniere" klingt ziemlich gut. Er adelt Leute, die in Landschaften ziehen, wo kaum mehr jemand leben will. Fragt sich, wer sie sind und was sie suchen,
    in: Das Magazin,
    April
  • MÖSKEN, Anne Lena (2010): Es geht immer noch eine Nummer größer.
    Sie trieben ihren Traum von der Weltstadt auf die Spitze: Sieben Ex-Berliner erzählen von ihrem Alltag in New York,
    in: Das Magazin,
    April
 
   
  • Airen - I am Airen Man

    • AIREN (2010): Das Skandal-Tagebuch.
      Nur Insider kannten den Blogger Airen und sein Buch "Strobo". Dann kam heraus: Helene Hegemann hat in ihrem Bestseller "Axolotl Roadkill" bei ihm abgeschrieben. Exklusiv für den Rolling Stone hat Airen über diese Phase Tagebuch geführt,
      in: Rolling Stone, April
    • SCHIMMELBUSCH, Alexander (2010): "Drogen und Geilheit".
      Kaum hat die Welt sein erstes Buch "Strobo" registriert, veröffentlicht der Blogger Airen jetzt den Roman "I Am Airen Man". Ein Gespräch über die Lust am Rausch, Sex mit Transen und seine Auswanderungspläne,
      in: Rolling Stone, April
 
   

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Zu den News vom 20. - 31. März 2010

 
 
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Stand: 14. April 2010