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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-dasein.de
 
 
 
   

News vom 01. - 14. Februar 2010

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Wenn Eltern Pflege brauchen

"Meist kommt der Tag X gar nicht so unerwartet, wie es sich die am meisten betroffene Generation, die heute 45- bis 55-Jährigen, einredet. Viele der 45- bis 55-Jährigen können sich zudem gar nicht vorstellen, dass die eigenen Eltern irgendwann einmal so hilfsbedürftig werden, sodass sich die Rollen vertauschen. Wer 30, 40 oder 50 Jahre das Kind war, möchte es auch irgendwie bleiben, egal wie selbständig er lebt. Wer ehrlich zu sich selbst ist, wird eingestehen, dass es immer kleine Anzeichen für Verfall gibt. Sie werden nur ignoriert bzw. nach kurzzeitiger Beschäftigung mit unausweichlichen Situationen wieder verdrängt." (aus: Rainer Reitzler "Wenn Eltern Pflege brauchen"  2009, S.20)

 
 
 
Ab sofort finden Sie auf der Website www.single-luege.de einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und verlinkt.

Den aktuellen Rückblick November 2009 finden Sie hier.

 
       
     
   
  • KASTILAN, Sonja (2010): Liebe muss bleiben! Langweilig wird es nie.
    Der Schweizer Therapeut Jürg Willi beobachtet den Wandel von Paarbeziehungen seit Jahrzehnten. Von Vernunftehen hält er nichts. Ein Besuch in Zürich
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 14.02.
 
     
     
     
     
     
   
  • KAHLWEIT, Cathrin (2010): Stillen ohne Ende.
    In England propagiert ein Ratgeber, auch großen Kindern noch die Brust zu geben - Ärzte sind entsetzt, Übermüttter begeistert,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 13.02.
 
   
  • JANISCH, Wolfgang (2010): Im Namen des Mannes.
    Die meisten deutschen Ehefrauen wollen so heißen wie ihr Gatte,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 13.02.
 
     
     
   
SZ-Magazin: Bussi.
Kein Witz: Wenn wir uns lieb haben, leben wir gesünder. Endlich entdeckt die Schulmedizin das beste Medikament im Kampf gegen Krankheiten - unsere Gefühle  
  • BARTENS, Werner (2010): Machen Sie sich bitte frei.
    Wer schwere Gedanken los wird, lebt gesünder. Wer Depressionen hat, bricht sich leichter die Knochen. Wir haben es immer geahnt: Unsere Gesundheit hängt von unseren Gefühlen ab. Was wir nicht geahnt haben: Jetzt gibt es dafür wissenschaftliche Beweise,
    in: SZ-Magazin Nr.6 v. 12.02.
 
     
   
  • Helene Hegemann - Axolotl Roadkill

    • HEINE, Matthias (2010): Die heilige Helene der Textblößen: Warum alte Männer sie hassen.
      Der Fall Hegemann rührt an einen ewigen Konflikt,
      in: Welt v. 12.02.
      • Anmerkungen:
        Der Popper Matthias HEINE beschimpft seine Altersgenossen, denn er gehört selber zu den "alten Männern" der Single-Generation, die einerseits HEGEMANN hypten (z.B. Maxim BILLER oder Peter MICHALZIK) und andererseits ob des Plagiats kritisierten (z.B. Willi WINKLER oder Jürgen KAUBE). Es handelt sich denn auch nicht um einen Generationenkonflikt oder einen ewigen Konflikt zwischen Jung und Alt, sondern um die üblichen Style-Wars in der Popmoderne, Marke Spaßgesellschaft 2.0. Das Kulturestablishment bleibt bei dieser Debatte auf alle Fälle unter sich...
    • KNIPPHALS, Dirk (2010): Der Fall Hegemann geht weiter.
      Axolotl Roadill: "Diese junge Frau ist extrem begabt": Trotz der Plagiatsvorwürfe steht die Autorin Helene Hegemann auf der Shortlist zum Preis der Leipziger Buchmesse. Wie sensibel die Öffentlichkeit auf literarische Hypes reagiert, kann man dennoch befriedigt feststellen,
      in: TAZ v. 12.02.
    • SZ (2010): Vom Wunderkind zum Dussel.
      Kritiker zu Helene Hegemanns Plagiat,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 12.02.
    • SCHNEEBERGER, Ruth (2010): Schulmädchen-Report.
      ARD-Moderator Harald Schmidt umschmeichelt Helene Hegemann. Nur einmal fragt er die Skandal-Autorin: Muss das sein? Eine kleine Nachtkritik,
      in: sueddeutsche.de v. 12.02.
 
     
     
     
     
     
   
  • VÖLPEL, Eva (2010): "Ich bin sehr zufrieden".
    Regelsätze: Der Armutsforscher Richard Hauser hält die bisherigen Berechnungsgrundlagen zur Ermittlung von Hartz-IV-Regelsätzen für mangelhaft. Auch das Lohnabstandsgebot findet er falsch und überflüssig,
    in: TAZ v. 10.02.
 
   
  • SIEMS, Dorothea (2010): Der Kampf des Jürgen Borchert.
    Hessischer Sozialrichter erwirkt in Karlsruhe den dritten Sieg für die Familien,
    in: Welt v. 10.02.
 
     
     
     
   
  • Helene Hegemann - Axolotl Roadkill

    • MICHALZIK, Peter (2010): Mieter im eigenen Kopf,
      in: Frankfurter Rundschau v. 09.02.
      • Inhalt:
        Für Peter MICHALZIK, der das Buch erst in der vergangenen Woche besprochen hat, bleibt das Buch nach den Plagiatsvorwürfen das gleiche, aber er sieht es mit anderen Augen:

                    "Das Buch bleibt das gleiche, die Autorin ist auch weiterhin enorm talentiert. Aber ein Untermieter, als den sie sich in der Rechtfertigung bezeichnet, muss doch Mietzins entrichten. Der wird nun darin liegen, dass sich weniger Exemplare ihres Buchs verkaufen. Auch für die Kritik, wir geben es gerne zu, liegt etwas Peinliches in dem Vorgang. Wer ehrlich ist, wird das Gefühl, jemandem auf den Leim gegangen zu sein, nicht verleugnen wollen. Der Fall erinnert daran, dass Helene Hegemanns wesentliche Leistung vielleicht darin besteht, eine Erfahrung von der Sub- in die Hochkultur (schau an, die beiden gibt´s ja doch noch!) transponiert zu haben. Deswegen haben wir Kulturzirkel davon überhaupt Notiz genommen. Auch das bedeutet: Das Buch bleibt das gleiche, aber wir schauen es jetzt mit anderen Augen an."
    • WINKLER, Willi (2010): Untermieter im eigenen Kopf.
      Die junge Erfolgsautorin Helene Hegemann will für ihr Buch "Axolotl Roadkill" bewusst abgeschrieben haben. Das sei schließlich die Technik ihrer Generation. Geht so Sowjetpropaganda?
      in: Süddeutsche Zeitung v. 09.02.
    • APIN, Nina (2010): Axolotl Remix.
      Plagiat: Die gefeierte Jungautorin Helene Hegemann soll für ihren Roman "Axolotl Roadkill" aus einem Blog abgeschrieben haben. Sie selbst spricht vom "Recht auf Kopie",
      in: TAZ v. 09.02.
    • KILB, Andreas (2010): Entriegelung der Sinne.
      Vom "poète maudit" zur verfluchten Poetin: Die junge Autorin Helene Hegemann hat sich von dem Roman "Strobo" des Bloggers Airen inspirieren lassen. Was taugt die Vorlage?
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.02.
    • GÜNTNER, Joachim (2010): "Total legitim".
      Kann Plagiat denn Sünde sein?
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 09.02.
    • dirk-vongehlen (2010): Die Verteidigung des Remix gegen den Betrug.
      In der Debatte um die Abschreiberin Helene Hegemann verrutschen selbst renommierten Autoren die Begriffe. Zeit für eine Klarstellung,
      in: jetzt.sueddeutsche.de v. 09.02.
 
   
  • OESTREICH, Heide & Simone SCHMOLLACK (2010): "Wir brauchen einen Arschtritt".
    Junge Frauen: Die neue Familien- und Frauenministerin Kristina Köhler, 32, CDU, hat schon mit 18 gesagt: Sie wird nie Feministin! Spricht sie damit für eine Generation? Dorothee Bär, Katja Dörner und Katrin Rönicke sind ebenfalls um die 30 Jahre alt. Sie debattieren über die Frauenpolitik der Zukunft,
    in: TAZ v. 08.02.
 
   
  • WIEGEL, Michaela (2010): "Frankreich altert, Deutschland vergreist".
    Beim Ländervergleich zeigen sich gegenläufige demographische Entwicklungen,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.02.
    • Anmerkungen:
      Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung zeichnet sich dadurch aus, dass es hohe Geburtenraten mit wirtschaftlichem Erfolg gleichsetzt. Das ging bereits ziemlich daneben. Kurz bevor Island in den Staatsbankrott driftete, kürte das Berlin-Institut Island zum Sieger in Sachen Nachhaltigkeit. Nun hat Reiner KLINGHOLZ erneut zugeschlagen. Diesmal nicht Island, sondern Frankreich. "Ungleiche Nachbarn" heißt das neue Machwerk dieser Vulgär-Demografie, in der die gesellschaftlichen Probleme hoher Geburtenraten - die Jugendunruhen der vergangenen Jahre sind offenbar bereits vergessen - ausgeblendet werden. Ein Schwachpunkt ist auch die mangelnde Vergleichbarkeit der deutschen und französischen Bevölkerungskonzepte. Das Konzept "Frauen mit Migrationshintergrund" kennt man in Frankreich nicht. Viele Frauen, die bei uns als Ausländerinnen eingestuft würden, werden in Frankreich als Französinnen gezählt Auch in Frankreich gebären Akademikerinnen weniger Kinder als die so genannte "Unterschicht", wenngleich die Kinderlosigkeit geringer ist.

                  Der Ländervergleich Deutschland - Frankreich hat nicht zuletzt eine lange unselige historische Tradition. Es waren in der Vergangenheit hauptsächlich militärische Gründe, die zu verzerrten Vergleichen führten. Diese werden nun offensichtlich von ökonomischen Gründen abgelöst.   
 
     
   
  • MEYER, Thomas (2010): Der verachtete Sozialstaat.
    In deutschen Feuilletons wird plötzlich wieder gefragt, ob unser Sozialstaat denn überhaupt zum Status freier Bürger passt und ob er wohl noch zu rechtfertigen sei. Man will ihm an die Wurzeln. Debattiert wird, als hätte er keine Geschichte,
    in: DeutschlandRadio v. 08.02.
 
     
     
   
  • BECK, Ulrich (2010): Die Wiederkehr des Sozialdarwinismus.
    Weltinnenpolitik: Der Bologna-Prozess ist gescheitert. Als Ergebnis zeichnet sich eine Bildungskatastrophe ab. Was zwei Weltkriege nicht geschafft haben, könnte Bologna erreichen: die deutsche Universität zu zerstören,
    in: Frankfurter Rundschau v. 06.02.
 
   
Journal Frankfurt-Titelgeschichte:
Single gesucht.
Wie sich Frankfurter suchen und finden
  • LORENZ, Julia (2010): Singles in Frankfurt.
    Wie Frankfurter sich suchen und finden,
    in:
    Journal Frankfurt Nr.4 v. 05.02.
 
   
  • WALTER, Birgit (2010): Trennungskinder.
    Wenn sich Eltern bis aufs Blut um ihre Söhne und Töchter streiten, ist nicht das deutsche Recht das Problem, sondern die Unvernunft,
    in: Berliner Zeitung v. 05.02.
 
   
  • Kommentar zu Nachrichten aus der Mottenkiste

    • LEHMING, Malte (2010): Der dumme Rest bleibt.
      Erstmals seit 25 Jahren gibt es in Deutschland mehr Abwanderung als Zuzug – doch nicht nur das alarmiert,
      in: Tagesspiegel v. 05.02.
      • Anmerkungen:
        Malte LEHMING setzt die letztjährigen Abwanderungzahlen des Statistischen Bundesamtes mit einer politischen Exit-Strategie (Albert O. HIRSCHMAN) gleich. Verschwiegen wird jedoch dabei, dass sich unter den Abwandernden eine nicht bekannte Zahl von Karteileichen befinden, wie das Statistische Bundesamt bereits am 23. Juli letzten Jahres meldete. Und am 20.08.2009 wurde diese Meldung auch von Kostas PETROPULOS kommentiert. Offenbar herrscht beim Tagesspiegel Nachrichtenflaute, sodass man dort die Mottenkiste öffnen muss.
 
   
  • HÖFLING, Gabriele (2010): Jung, weiblich, Hessin.
    Kristina Köhler: Die neue Familienministerin steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie muss sich aus dem Schatten ihrer Vorgängerin lösen. Eigene Akzente sind bislang kaum in Sicht,
    in: Rheinischer Merkur Nr.5 v. 04.02.
 
     
     
     
     
     
   
Falter-Titelgeschichte: Arno Geiger.
Auf den
Erfolgsroman "Es geht uns gut" folgt nun "Alles über Sally". Das große Interview
 
   
  • SCHUMACHER, Claudia (2010): Die Liebe kommt auf den Schrottplatz der Geschichte.
    Neue Bücher propagieren die Vernunftehe und die Abkehr von jeder Romantik. Sie argumentieren überzeugend,
    in: Welt v. 02.02.
 
   
  • BECK, Sebastian (2010): Schnulleralarm.
    Deutschland stirbt aus? Das gilt ausgerechnet nicht für das teure München. 2009 wurden hier so viele Kinder geboren wie seit 1969 nicht mehr. Und 2010 geht es so weiter. Über die Gründe für ein erstaunliches Phänomen - und die Herausforderungen, die es mit sich bringen wird, 
    in: Süddeutsche Zeitung v. 01.02.
 
   
  • fiona-weber-steinhaus (2010): Mama, ich bin wieder da!
    Wie ist es, nach dem Studium wieder bei den eigenen Eltern einzuziehen? Unsere Autorin hat es gemacht - und findet es nicht ganz so schlimm wie es klingt,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 01.02.
  • peter-wagner (2010): Du bist nicht allein.
    Von Abwasch bis Zwischenmieter - das Alphabet der Wohngemeinschaft,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 01.02.
  • max-scharnigg (2010): Eltern, haut ab!
    Das Prinzip Jugendzimmer. Eine Besichtigung im Möbelhaus,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 01.02.
 
     
     
     
     
     
   
NEON-Titelgeschichte:
Die Liebe ohne Ende.
Was bei
Liebeskummer zu tun ist - und warum das Gefühl sogar hilfreich sein kann
  • PFEIFER, David & Ingo MOCEK (2010): Lasst sie heulen!
    Menschen mit Liebeskummer sind ebenso verzweifelt wie beratungsresistent. Was zu tun ist, damit alle Beteiligten die Nerven behalten - und wie Freunde wirklich helfen können,
    in: Neon, Februar
  • DILLIG, Annabel (2010): "Bloß keine Floskeln".
    Wenn Freunde nicht mehr helfen können, muss sie ran: Silvia Fauck betreibt deutschlandweit Praxen für Liebeskranke,
    in: Neon, Februar
 
   
  • KALLE, Matthias (2010): Perfekte Liebe.
    Die Liebe kann länger halten als eine Beziehung. Der Kolumnist kennt zwei, die mit der Trennung gemeinsam glücklich wurden,
    in: Neon, Februar
 
   
  • EUL, Alexandra  (2010): "Ich bin ein Sextheoretiker".
    Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
    in: Neon, Februar
 
   

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Zu den News vom 16. - 31. Januar 2010

 
 
   
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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Stand: 27. März 2010