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News vom
01. - 15. Januar 2010
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Zitat
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Wenn Eltern Pflege
brauchen
"Meist
kommt der Tag X gar nicht so unerwartet, wie es sich die am
meisten betroffene Generation, die heute 45- bis 55-Jährigen,
einredet. Viele der 45- bis 55-Jährigen können sich zudem gar
nicht vorstellen, dass die eigenen Eltern irgendwann einmal so
hilfsbedürftig werden, sodass sich die Rollen vertauschen. Wer
30, 40 oder 50 Jahre das Kind war, möchte es auch irgendwie
bleiben, egal wie selbständig er lebt. Wer ehrlich zu sich
selbst ist, wird eingestehen, dass es immer kleine Anzeichen
für Verfall gibt. Sie werden nur ignoriert bzw. nach
kurzzeitiger Beschäftigung mit unausweichlichen Situationen
wieder verdrängt."
(aus: Rainer Reitzler
"Wenn
Eltern Pflege brauchen" 2009, S.20)
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Ab sofort finden Sie
auf der Website
www.single-luege.de
einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der
Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und verlinkt.
Den aktuellen Rückblick November 2009 finden Sie
hier. |
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SCHURZ, Robert (2010): Volkssport Online-Dating.
Die Partnersuche im Internet hebt die alte Balance von Zufall und
systematischer Suche auf. Das angestrebte Ideal der optimalen Wahl
lässt Beziehungen fragiler und konsumorientierter werden,
in: Welt Online v. 15.01.
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MESCHER, Martina (2010): Das Glück der Anderen.
Die Glücksforschung ist so erfolgreich, dass ihre Ergebnisse von
Regierungen, der EU und den Vereinten Nationen diskutiert werden. In
Deutschland hat sich die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft des
Themas angenommen,
in: Jungle World Nr.2 v. 14.01.
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DIEDERICHSEN, Diedrich (2010): Stirb langsam.
Das Magazin "Spex" will in Zukunft keine Platten mehr rezensieren,
sondern lieber darüber plaudern. Das kann nicht im Ernst das letzte
Wort der Pop-Musik-Kritik sein,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.01.
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DOLIF, Nicole (2010): "Es gibt schwierige Fälle, aber keine
hoffnungslosen".
Das Single-Dasein - für den einen Lebenseinstellung, ein anderer
leidet darunter. Warum Phasen ohne Partner auch wichtig sein können
und wie man dann eine neue Liebe findet. Gespräch mit Singleberater
Christian Thiel,
in: Berliner Morgenpost v. 09.01.
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MERKEL, Karen (2010): Allein unter Ehepaaren.
Von einem gewissen Alter an steht der Begriff "weiblicher Single"
als ein Synonym für "biologisches Desaster". Nur wähnte ich mich von
diesem Zeitpunkt noch weit entfernt - bis ich ein Wochenende mit
meinen engsten Studienfreunden verbrachte,
in: Berliner Morgenpost v. 09.01.
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OESTREICH, Heide (2010): Elternzeit diskriminiert Frauen.
Studie: Seit es drei Jahre Elternzeit gibt, haben sich die
Karrierechancen junger Frauen verschlechtert, zeigt eine Untersuchung.
Betriebe investieren nicht in ihre Weiterbildung - egal ob sie Mütter
sind oder nicht,
in: TAZ v. 09.01.
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LANGHAMMER, Franziska (2010): Die Grauen kommen.
Internet: Lange haben sich die Senioren nicht ins Netz getraut,
heute ist mehr als die Hälfte von ihnen online. Die 68er-Ikone Rainer
Langhans ist solch ein "Silver Surfer". Und auch immer mehr Singles
der Generation 60 plus sind online auf Partnersuche,
in: TAZ v. 08.01.
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NOWAKOWSKI, Gerd (2010): Familie ist, wo Kinder sind.
Welche Ironie. Nun profitieren Trennungskinder vom
Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Immerhin wächst deren Zahl. Weil das
Gesetz, das die Wirtschaft ankurbeln soll, auch Kinderfreibeträge
steigen lässt, werden Unterhaltszahlungen kräftig erhöht,
in: Tagesspiegel v. 07.01.
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SAUERBREY, Anna (2010): Ein bisschen mehr Unterhalt.
Der Unterhaltsanspruch von Trennungskindern steigt 2010 so stark
wie noch nie. Das geht aus der am Mittwoch veröffentlichten neuen
"Düsseldorfer Tabelle" hervor. Wie wirkt sich das aus?
in: Tagesspiegel v. 07.01.
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WELT-Debatte: Sind Kitas für Kinder wichtig?
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GIRGERT, Werner (2010): Die sesshafte Klasse,
in: Frankfurter Rundschau v. 02.01.
- Anmerkungen:
"Früher ging man immer davon aus, dass die Leute dahin
gehen, wo die Jobs sind. Jetzt scheint das Gegenteil zu gelten. Die
Jobs gehen dahin, wo die Leute sind. Kein Mensch weiß, ob das stimmt
oder nicht, aber es ist eine Erzählung, die allen Beteiligten Vorteile
verspricht", erläutert Tobias RAPP in der aktuellen
Ausgabe der Zeitschrift De:Bug.
GIRGERT berichtet nun über
eine
Wissenschaftlergruppe, die es genauer wissen
wollte und die Wohnortwahl der Kreativen untersucht hat. An
der großen Erzählung, die Richard FLORIDA populär gemacht hat, scheint
zumindest in Europa nicht viel dran zu sein, wie GIRGERT ausführt:
"Europäische
Kultur- und Wissensarbeiter hält es in der Mehrzahl an ihrem Geburts-
oder Studienort. Bei einem Wechsel des Wohnorts ist ihnen die Aussicht
auf einen sicheren und gut bezahlten Arbeitsplatz wichtiger als
Toleranz und kulturelle Vielfalt. Bei der Mobilität unterscheiden sich
die Kreativen in Europa kaum von anderen Berufsgruppen."
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BECK, Ulrich (2010): Weltinnenpolitik.
7200 Soldaten der Bundeswehr sind an Einsätzen im Ausland
beteiligt, 83 starben dabei. Über die Zahl der von deutschen Soldaten
Getöteten wird – jedenfalls öffentlich – keine Statistik geführt,
in: Frankfurter Rundschau v. 02.01.
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REICHERT, Kolja (2010): Forderung zum Tanz.
Die Trümmerfrauen des Techno: Aus Ruinen bauten sie die
Musikhauptstadt Berlin auf. Seit auf der die Bürokraten herumtrampeln,
geben sie einen neuen Takt vor,
in: Tagesspiegel v. 02.01.
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- SCHWARZER, Alice (2010): Ein Schritt
vor, drei Schritte zurück?
Der schwarz-gelbe Koalitionsvertrag und die Regierungserklärung der
Kanzlerin verheißen nicht nur Gutes - vor allem für die Frauen nicht.
Die wurden schlicht vergessen,
in: Emma, Winter
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ANTON, Annette C. (2010): Wir sind
Helden...
...oder doch nur arme Würstchen? Zumindest scheint das Gruner &
Jahr zu glauben, die mit drei neuen Männermagazinen auf das
angeschlagene Ego des Loser zielen,
in: Emma, Winter
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- EUL, Alexandra (2010):
"Mein Herz gehört der
Feuerwehr".
Ehrliche Kontaktanzeigen.
Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren
Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: Neon, Januar
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- KALLE, Matthias (2010): Die Büroliebe.
Erst Verbündete im Praktikum und dann ein Paar. Kann aus heimlichen
Küssen im Kopierraum eine echte Liebe werden?
in: Neon, Januar
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- SARREITER, Benedikt & Vera SCHROEDER
(2010): Spaß beiseite.
Noch nie begegneten sich Männer und Frauen so auf Augenhöhe wie
heute. Der Kampf um Gleichberechtigung geht damit aber erst richtig
los. Zehn Forderungen, von denen beide Geschlechter profitieren
könnten,
in: Neon, Januar
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- ZIEMER, Jürgen (2010): In weiter
Ferne so nah.
Mit ihrem jüngsten Album "Schall & Wahn" schließen Tocotronic die
"Berlin-Trilogie" ab. Außerdem wird die Band 18. Ein Gespräch
darüber, wie man im Leben und in der Kunst weitermacht,
in: Rolling Stone, Januar
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Spex-Titelgeschichte:
Tocotronic.
Wahnverwandtschaft |
- WETZKER, Wiebke & Max DAX (2010):
Tocotronic.
Rekapitulation - Wahnverwandt,
in: Spex Nr.324, Januar/Februar
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Jahresrückblick 2009
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LINTZEL, Aram (2010): Gleichgültigkeit, gefolgt von Panik.
Die Bundestagswahl und die Tage danach: 2009 wurde der vor fünf
Jahren beobachtete kulturelle Wechsel zum neuen Konservatismus in
Deutschland auf politischer Ebene nachvollzogen. Die Reaktionen
hätten nicht unterschiedlicher sein können,
in: Spex Nr.324, Januar/Februar
- DAX, Max (2010): Stachel im Fleisch
der Aufwertung.
Christoph Twickel, Co-Autor des Manifests "Not In Our Name,
Marke Hamburg!", über das Jahr des Widerstands gegen die Hamburger
Turbo-Gentrifizierung,
in: Spex Nr.324, Januar/Februar
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De:Bug-Titelgeschichte:
No Future!
What's next, Utopia? |
- SCHULZE-BECKINGHAUSEN, Moritz (2010):
Atemporality.
Bruce Sterling ist auch 30 Jahre nach Erscheinen seines
Debüt-Romans ein zentraler Taktgeber für Zukunftsvisionen, Utopien
und Futurismus. Im Rahmen der Anfang Februar anstehenden
Transmediale plädiert der beeindruckend agile Visionär für ein
grundlegendes Umdenken in der kulturellen wie auch
wissenschaftlichen Gewichtung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und
Zukunft,
in: De:Bug, Januar/Februar
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- WALDT, Anton (2010):
Lass uns nicht von Techno reden.
Rave in den Medien: Wir analysieren die großen Technoleitthematiken
von 2009 im Spiegel des Jahres 1999 und bespricht sie mit Tobias Rapp,
der in diesem Jahr das fulminante
Berlin-Techno-Buch "Lost and Sound" vorlegte und der erste
Popmusikredakteur des Spiegels wurde. Es geht um
Techno-Paradigmenwechsel, den neuen Mainstream, Techno als
Standortfaktor und das Berghain als "Labor der digitalen Revolution",
in: De:Bug, Januar/Februar
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- LIE, Sulgi (2010): Antonionis
Prophezeihungen.
Klassische Zukunft: Der italienische Regisseur Michelangelo
Antonioni ging bereits stramm aufs Rentenalter zu, als er Ende der
60er Jahre mit zwei geradezu prophetischen Filmen zur blutjungen
Popkultur überraschte:
"Blow up" nimmt digitale Bilderskepsis vorweg, "Zabriskie Point"
das Scheitern der Gegenkultur,
in: De:Bug, Januar/Februar
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News
vom 17. - 31. Dezember 2009
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