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News vom 01. -
05. Juni 2009
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Zitate
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Frauenfreundschaften - gestern & heute
"Freundschaft
lebt (...) von der Distanz. Deshalb ist es nicht gut, wenn man
seine Freunde zu Zeugen ehelicher Zerwürfnisse macht und immer
wieder alle die kleinen Mißhelligkeiten, Ärgerlichkeiten und
Zwistigkeiten vor ihnen auspackt, die in fast allen Ehen
einmal vorkommen. Wie oft wird aber gerade das getan, und wie
oft entstehen dadurch neue Konflikte zwischen Mann und Frau?
Männer sind in diesen Dingen meistens wesentlich
zurückhaltender als Frauen, die vor der besten Freundin gern
ihr gesamtes Seelenleben ausbreiten. An solchen »besten
Freundinnen« sind schon Ehen gescheitert. Denn diese
Freundinnen pflegen ihren Einfluß nicht immer zur Milderung
und Beseitigung der Konflikte zu verwenden."
(aus: Gertrud Oheim/Guido Möring/Theo Zimmermann:
"Die gute Ehe" 1959, S.202)
"Der
Alptraum ist wahr geworden. Vielleicht ist es doch besser, die
beste Freundin anzurufen oder gleich zu ihr zu fahren und sich
an ihrer Schulter auszuweinen. Ganz bestimmt: Das ist besser.
Untreue ist nichts Ungewöhnliches."
(aus: Cordula Bachmann/Birgitta Kauffmann/Christiane Tewinkel:
"Das kleine Schwarze" 2009, S.240)
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Ab sofort finden Sie
auf der Website
www.single-luege.de
einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der
Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und verlinkt.
Den aktuellen Rückblick Juni 2009 finden Sie
hier.
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GRIESSMAIER, Kerstin (2009): Nicht mit meiner Tochter.
TV-Trash: Für die taz schauen junge Eltern gemeinsam die erste
Folge der umstrittenen Dokureihe "Erwachsen auf Probe". Dabei
schneiden RTL und Expertin Katja Kessler schlechter ab als die
überforderten Teenies,
in: TAZ v. 05.06.
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RÖTZER, Florian (2009): Bevölkerungsdichte führt zu kulturellen
Innovationen.
Mit Simulationen haben britische Wissenschaftler die Hypothese
getestet, dass die kulturelle Evolution auch durch demografische
Faktoren ausgelöst und beschleunigt werden könnte,
in: Telepolis v. 05.06.
- Anmerkungen:
Warum ein simples Konzept von
Bevölkerungsdichte für moderne Gesellschaften nicht plausibel ist,
darüber hat der Soziologe Karl Otto HONDIRCH mit
"Weniger sind mehr" ein kluges Buch
geschrieben.
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Zeit-Thema:
Wie allein sind Alleinerziehende?
Was Mütter (und Väter) leisten, die
ihre Kinder ohne Partner aufziehen. Der Staat ist keine große
Hilfe. |
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NIEJAHR, Elisabeth (2009): Alleinerziehend - allein gelassen.
1,6 Millionen Bürger ziehen ihre Kinder ohne Partner auf - und
sind auf sich gestellt: Der Staat fördert lieber Ehepaare,
in: Die ZEIT Nr.24 v. 04.06.
-
NIEJAHR, Elisabeth (2009): "500 Euro, nein danke!"
Die Arbeitsforscherin Jutta Allmendinger erklärt, warum Mütter
kein Geld brauchen, sondern Jobs,
in: Die ZEIT Nr.24 v. 04.06.
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SCHWARZ,
Patrik (2009): Unsere säumigen Väter.
Flüchtige Elternteile sollten von der Gesellschaft stärker zur
Rechenschaft gezogen werden,
in: Die ZEIT Nr.24 v. 04.06.
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WEICKMANN, Dorion (2009): Wallraffs Enkel.
Ein packendes Buch, wie sich "Deutschland dritter Klasse" anfühlt,
in: Die ZEIT Nr.24 v. 04.06.
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KLAUE, Magnus (2009): Endlich mal loslassen.
Der sehnliche Wunsch danach, eine richtige "Generation" zu sein:
Wenn 68er-Kinder erwachsen werden, nimmt ihr Papierausstoß zu und
das Reflexionsvermögen ab,
in: Freitag Nr.23 v. 04.06.
- Inhalt:
"Wie
»linke« Ideen, um Erfolg zu haben, sich in konservativen Milieus
bewähren müssen, so müssen »konservative« Ideen, um nicht für
obsolet zu gelten, gleichsam linksgedreht und ihres
Traditionalismus beraubt werden.
Gerade aus dieser Perspektive zeigt sich, wie wenig Neues in
Fleischhauers schnodderiger Generalabrechnung steckt. Seit gut
zehn Jahren tauchen nämlich regelmäßig Leute wie er in den Medien
auf, um ihre persönliche 68er-Leidensgeschichte zu erzählen. Sie
alle haben nicht nur dieselben Stereotype, sondern auch denselben
Jargon im Angebot. Vor acht Jahren war es
Mariam Lau mit dem Bestseller
Die neuen Sexfronten, worin der »Mythos« der sexuellen
Befreiung denunziert und statt dessen mit munterer Keckheit für
Kinder, Küche und Kirche plädiert wurde – gefeiert von den
Rezensenten der FAZ und taz gleichermaßen. Vor vier Jahren war es
der Journalist
Ulf Poschardt, der, wiederum
in einem taz-Essay, für eine schwarz-gelbe Koalition
als revolutionärem Projekt der Zukunft warb und »linke« Politik
für überholt erklärte",
meint Magnus KLAUE.
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BUSCH, Anne & Elke HOLST (2009): Berufswahl wichtig für
Karrierechancen von Frauen und Männern.
Der Frauenanteil in Führungspositionen bleibt gering.
Frauenberufe bieten kaum Karrierechancen. Ehefrau und Mutter sein
ist ein weiteres großes Hindernis für den beruflichen Aufstieg.
Dabei stehen Frauen in der Qualifikation den Männern in nichts nach,
in: DIW-Wochenbericht Nr.23 v. 03.06.
- Anmerkungen:
Singles wurden bis in die ersten Jahre der
Jahrtausendwende gerne als Pioniere des flexiblen Kapitalismus
beschrieben. Dieses Bild wurde in der Öffentlichkeit erst in
letzter Zeit erschüttert, obwohl alle ernsthaften
wissenschaftlichen Studien zum Thema anderes sagten.
BUSCH
& HOLST schreiben zum Zusammenhang von Karriereaussichten und
Lebensform folgendes:
"Es
zeigt sich, dass der Status verheiratet zu sein und Kinder zu
haben nur für Männer positive Effekte auf die Wahrscheinlichkeit
hat, in einer Führungsposition zu sein. Ehemänner und Väter mit
mehreren Kindern sind eher in einer Führungsposition zu finden als
männliche Singles und Männer mit weniger Kindern.
Interessanterweise zeigt sich bei Frauen: Unverheiratete, die in
einer Partnerschaft leben, haben eine signifikant höhere
Wahrscheinlichkeit, in einer Führungsposition zu sein, als
weibliche Singles. Es ist davon auszugehen, dass in
unverheirateten Partnerschaften die traditionellen
Geschlechterrollen weniger stark festgelegt sind wie in der Ehe
und Frauen möglicherweise häufiger Unterstützung durch
den Partner erfahren. Dies
wirkt sich dann auch zum Vorteil gegenüber den Singles aus."
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NEON-Titelgeschichte:
Allein unter Freunden.
Trotz Familie und Bekannten: warum so viele Menschen einsam
sind - und wie man hilft |
- SCHRENK, Jakob (2009): Allein unter
Freunden.
Man kann sich von aller Welt verlassen fühlen, auch wenn man viele
Bekannte hat. Jeder dritte Deutsche fühlt sich manchman einsam.
Erwachsen werden heißt eben auch: Freunde verlieren. Umso wichtiger
wird es, für eine Freundschaft zu kämpfen,
in: Neon,
Juni
- PFEIFER, David (2009): Verlassen.
Einsamkeit ist wie Eisspray für die Seele. Und irgendwann fühlt
sich jeder einmal allein. Ob er will oder nicht,
in: Neon,
Juni
- SCHRENK, Jakob (2009): "Freundschaft
ist eine Kunst".
Der Philosph Harald Lemke über kurzsichtige Selbstdarsteller,
Zweckbeziehungen und das gute Leben,
in: Neon,
Juni
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- EUL, Alexandra (2009):
"Ich scheuche mit der
Lichthupe".
Ehrliche Kontaktanzeigen.
Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren
Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: Neon,
Juni
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- EUL, Alexandra & Patrick KREMERS
(2009): Alles offen.
Hartnäckig halten sich Ressentiments gegen Bisexuelle: Sie wollten
sich nicht festlegen, seien zu feige, sich zu einem Geschlecht zu
bekennen, heißt es. Dabei sind wir alle bisexuelle - und verdrängen
es,
in: Neon,
Juni
- MOCEK, Ingo (2009): Jeder hält etwas
geheim".
Placebo-Frontmann Brian Molko über seine Bisexualität, strenge
Väter und das Streben nach Glück,
in: Neon,
Juni
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KALLE, Matthias (2009): Die
Unfall-Liebe.
Zufall statt Lebensplanung: Wie ein ungewolltes Kind und ein
durchwachtes Wochenende das Leben klären kann,
in: Neon,
Juni
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- SCHRÖDER, Vera (2009): "Ich liebe das
Leben".
Unsere Autorin dachte immer, ihre Pubertät wäre ganz spannend
gewesen. Dann entdeckte sie ein altes Tagebuch,
in: Neon,
Juni
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- LUGERT, Verena (2009): Du fehlst.
Sommerlaune, später: Es wird viel gestorben im neuen Erzählband
von Judith Hermann. Sehr gut ist er auch,
in: Neon,
Juni
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LITERATUREN-Schwerpunkt:
Was Sie schon immer über Sex lesen wollten |
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VINKEN, Barbara (2009): Töchter für immer.
Auf Charlotte Roches «Feuchtgebiete» folgt eine Welle neuer
Pornografie: Autorinnen wie Tracey Emin oder Rebecca Martin
schreiben als Frauen über Sex. Ihre Ich-Figuren benehmen sich wie
Kinder – oder Männer,
in: Literaturen, Juni
- DÜKER, Ronald & René AGUIGAH (2009):
"Alles was glänzt".
Was denken Feministinnen über Sex? Darf man die Vulva zeigen? Ist
Scham produktiv? Verändert das Internet die Geschlechter? Ein
Gespräch mit den Sachbuch-Autorinnen Astrid Deuber-Mankowsky und
Mithu M. Sanyal,
in: Literaturen,
Juni
-
KRON, Norbert (2009): In der Peepshow
der Literatur.
Du sollst keine Sexszenen schreiben! Über das letzte literarische
Tabu - und wie man es erfolgreich bricht,
in: Literaturen, Juni
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- DÜKER, Ronald (2009): Von Romantik
beim Bonobo keine Spur.
Richard David Precht verspricht eine Erforschung der Liebe und
sieht dann ein, dass das Wesentliche ungesagt bleiben muss. Also
spricht er über Sex,
in: Literaturen, Juni
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- MEIER, André (2009): Die große
Unterwanderung.
So kann man es auch sehen: Die Ostdeutschen sind die Sieger der
Geschichte,
in: Das Magazin, Juni
- LEHMANN, Andreas (200): Auf der
Couch.
Der Hallenser Psychoanalytiker
Hans-Joachim Maaz hat vor fast 20 Jahren mit seinem Buch "Der
Gefühlsstau" hart mit dem System DDR abgerechnet und seine Bewohner
als "schwer geschädigtes Volk" als "gehemmte, zwanghafte Charaktere"
beschrieben. 20 Jahre später sieht er nach wie vor viele kranke
Seelen - in Ost wie West,
in: Das Magazin, Juni
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BERG, Sibylle (2009): Das Paradies ist geschlossen.
Die Heimat der Autorin gibt es nicht mehr, denn sie war eine
Lüge. Heute lebt Sibylle Berg in der Schweiz und kommt in der Welt
umher, doch wo immer sie ist, meldet sich die Sehnsucht nach
kindlicher Vertrautheit,
in: Das Magazin, Juni
- BARON, Inka & Wiebke POROMBKA (2009):
Hauptsache ein Mann?
Test the Best: Welchen Kerl hätten Sie denn gern?
in: Das Magazin, Juni
- RICHTER, Elisabeth (2009): Geheime
Stammesriten.
Wann duzt man sich, wann zieht man sich nackt aus im Osten? Die
Autorin, im Westen aufgewachsen, ist inzwischen aus Erfahrung klüger
geworden,
in: Das Magazin, Juni
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- EINZMANN, Simone (2009): Flirtet sie?
Bei Frauen können Außenstehende nur schwer einschätzen, ob sie an
ihrem Gegenüber wirklich interessiert sind,
in: Psychologie Heute,
Juni
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- WIMMER, Monika (2009): Eheglück im
leeren Nest.
Nachdem die Kinder ausgezogen sind, sind Paare zufriedener,
in: Psychologie Heute,
Juni
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News
vom 17. - 31. Mai 2009
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