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Medienrundschau:
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News vom
01. - 04. Juni 2010
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Zitate
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Ganztagskinderbetreuung
wünschen sich in den alten Bundesländern vor allem Frauen mit
Universitätsabschluss
"Fehlende
Kinderbetreuung wird in Widerspiegelung der tatsächlichen
Situation insgesamt in den alten Bundesländern immer wieder
als Manko angesprochen. Interessant ist jedoch, dass im Westen
überhaupt nur bei den Frauen mit Universitätsabschluss
Kinderbetreuung, die über die altbekannte und als unzureichend
charakterisierte Halbtagsbetreuung hinausgeht, nämlich
Ganztagsbetreuung für unter Dreijährige, möglicherweise in
Frage kommt. Frauen mit Haupt- oder Realschulabschluss und
Ausbildung sprechen sich explizit gegen außerfamiliale
Betreuung in den ersten drei Jahren aus. Hier wirkt in
massiver Weise das westdeutsche Mutterideal fort."
(aus: Mandy Boehnke
"Gut gebildet = kinderlos?", BIOS, Heft 1, 2009, S.28)
Der typische Alltag eines erfolgreichen Techno-DJs
"Eine
typische DJ-Arbeitswoche beginnt freitags mit der Reise in
eine Stadt in Deutschland oder Europa, um dort in einem Club
aufzulegen. Der Auftritt, ein DJ-Set, ist häufig für sehr spät
in der Nacht angesetzt und dauert durchschnittlich ungefähr
zwei Stunden. Die anschließende Nachtruhe ist meist kurz, und
fast immer schließt sich die Weiterreise in eine andere Stadt,
zu einem anderen Club an. Auftritte in anderen Kontinenten
werden in Form kleiner Tourneen gebucht. Der Montag ist der
Sonntag des DJs und dient auch der Entlastung des Gehörs. Die
Zeit zwischen den Gigs wird für die Studioarbeit, Interviews
und Promotions-Termine, für die Arbeit im eigenen
Plattenlabel, Club oder sonstigen mit der Musik
zusammenhängenden Aktivitäten genutzt. Der Lebens- und
Arbeitsrhythmus der DJs ist dem Ablauf einer konventionellen
Arbeitswoche entgegengesetzt. (...). Eine zentrale Bedeutung
im DJ-Arbeitsrhythmus hat das Studio."
(aus: Maren Brandt
"Techno-Biographien", BIOS, Heft 1, 2009,
S.80)
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Ab sofort finden Sie
auf der Website
www.single-luege.de
einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der
Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und verlinkt.
Den aktuellen Rückblick Juni 2010 finden Sie
hier. |
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SZ-Magazin:
Fe|mi|ziss|mus, der:
Wortschöpfung aus ↑ Feminismus und ↑ Narzissmus; bezeichnet ein
Phänomen des frühen 21. Jahrhunderts - weibliches Verhalten, das
scheinbar Selbstbewusstsein ausdrückt, sich jedoch als ↑
Gefallsucht im klassischen Sinne erweist. |
-
RAVEN, Charlotte (2010): That's why the Lady is a Tramp.
Was ist da bloß schiefgelaufen? Es gab mal die tolle Idee des
Feminismus, dann wurde daraus Girlpower, heute hat sich alles in einen
Narzissmus nach ganz altem Muster verwandelt: Ob in Castingshows oder
im Alltag - mehr denn je stellen Frauen sich und ihren Körper als
Objekt aus, um ihre Ziele zu erreichen. Die Frauenbewegung des
beginnenden 21. Jahrhunderts ist der Femizissmus,
in: SZ-Magazin Nr.22 v. 04.06.
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GESTERKAMP, Thomas (2010): Männer im Monolog.
Gegen den Feminismus formieren sich zunehmend Netzwerke von
Männerrechtlern – vor allem im Internet. Sie fühlen sich übervorteilt
und fordern ein Ende der »organisierten Besserstellung« von Frauen,
in: Jungle World Nr.22 v. 03.06.
- Anmerkungen
Während
Thomas GESTERKAMP sich auf die
antifeministische Kritik am Gendermainstreaming à la
Volker ZASTROW und Gerhard AMENDT
einschießt, ist man in Großbritannien bereits weiter.
Die
britische Feministin Angela McROBBIE kritisiert in ihrem Buch
"Top Girls" hauptsächlich den
Beitrag des Postfeminismus zum Aufstieg des neoliberalen
Geschlechterregimes. Dabei kommt aber auch der von GESTERKAMP
vertretene "Eliten-Feminismus" nicht besonders gut weg. Ihre These:
"Gender Mainstreaming ist ein Teil der vorherrschenden Logik der
Abwicklung des Feminismus." (2010, S.201) Gender Mainstreaming
verkommt mehr und mehr zu einer EU-geförderten "neoliberalen
Reorganisationsstrategie".
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MÜLLER, Petra (2010): Das perfekte Kind.
Vor etwa einem Jahr hat der Bundestag eine Verschärfung des
Schwangerschaftkonfliktgesetzes beschlossen. Wessen Situation sich
dadurch verbessert hat, ist weitgehend unklar,
in: Jungle World Nr.22 v. 03.06.
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PANY, Thomas (2010): Elterngeld: Werbepause vom Leben.
Die Maximalzahlungen des Elterngelds sollen von den Sparplänen
verschont werden, heißt es aus dem Familienministerium. Besser wäre
es, das Elterngeld, wie es von der Leyen konzipiert hat, ganz
abzuschaffen,
in: Telepolis v. 03.06.
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BOHSEM/KUHR/HUVESCHEIDT (2010): Das Elterngeld wird gekürzt.
Sparprogramm der Koalition soll alle Bevölkerungsgruppen
gleichermaßen treffen. DGB warnt vor Belastung der "kleinen Leute",
in: Süddeutsche Zeitung v. 02.06.
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HARDENBERG, Nina von (2010): Am Papa gespart,
in: Süddeutsche Zeitung v. 02.06.
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NEON-Titelgeschichte:
Sind wir gute Freunde? |
- NEON (2010): Unter Freunden.
So vertrackt die Liebe, so einfach die Freundschaft. Meint man -
bis man mal wieder an eine jener heiklen Fragen gerät, die den
Beziehungswirren in nichts nachstehen. Wir haben 44 Antworten,
in: Neon, Juni
- SCHÜRMANN, Marc (2010): Michael und
Michael.
Wahre Freunde erkennt man in der Not? Für diese zwei Männer fing
die Freundschaft damit erst an,
in: Neon, Juni
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- KALLE, Matthias (2010): Zu dir oder zu
mir?
Getrennte Schlafzimmer: Wissenschaftlich erprobt und sinnvoll. Was
macht das aus einer Beziehung? Der Kolumnist lässt sich belehren,
in: Neon, Juni
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- EUL, Alexandra (2010):
"Früher war ich bei der Antifa".
Ehrliche Kontaktanzeigen.
Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren
Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: Neon, Juni
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- PAULUS, Jochen (2010): Attraktivität
und Kindersegen.
Wird die Menschheit immer schöner?
in: Psychologie Heute, Juni
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Zu den News
vom 26. - 31. Mai 2010
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