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Medienrundschau:
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News vom
01. - 07. März 2011
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Zitat
des Monats:
Das Leitbild des pädagogischen Früh-Förderstaates:
Ressourcentheoretische Perspektive und Umsetzungsgefahren im
konservativen Wohlfahrtsstaat à la Deutschland
"Betrachtet
man das Leitbild des pädagogischen Früh-Förderstaates aus
einer ressourcentheoretischen Perspektive, so haben
Kindertagesstätten dort eine mehrfache Funktion: Einerseits
vermitteln Sie den Kindern Bildung und Fähigkeiten. Dabei ist
die Qualität der Betreuungsangebote von entscheidender
Bedeutung (...). Des Weiteren stellen sie Einrichtungen dar,
die den Eltern die Ressource Zeit zur Verfügung stellen. Diese
Zur-Verfügung-Stellung von Ressourcen interagiert allerdings
auch mit den ökonomischen Ressourcen: Esping-Andersen weist
darauf hin, das gerade der egalisierende Effekt nur dann
erreicht werden kann, wenn die Betreuungs- und
Bildungsangebote möglichst viele und insbesondere auch Kinder
aus »bildungsfernen« Familien erreichen (...). Andernfalls
wären sie nur ein neuer Mechanismus der Stratifikation. (...).
Kaum diskutiert werden in der Öffentlichkeit bisher die
Auswirkungen des Besuchs von Kindertagesstätten auf die
Gesundheit (...).
Soweit es zu
einer Umsetzung des Leitbildes des pädagogischen
Früh-Förderstaates kommt, ist allerdings zu erwarten, dass die
konkrete Ausgestaltung je nach Wohlfahrtsregime divergiert:
(...). (Im konservativen Wohlfahrtsstaat) könnte man auf die
Idee kommen, dass nach der Welt der Arbeit und der Schule nun
die Welt der Frühpädagogik als neue Sphäre der Stratifikation
entdeckt wird. In der Schule wird Stratifikation durch einen
Glauben an genetische Begabung, also durch
Naturalisierung, legitimiert - und zugleich produziert. Ein
Transfer dieser stratifizierenden Mechanismen könnte darin
bestehen, die Dreigliedrigkeit der Sekundarstufe auf
Kindergarten, Vorschule und Grundschule auszudehnen."
(aus: Alban Knecht "Lebensqualität
produzieren" 2010, S.277ff.)
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SCHWENTKER,
Björn & James W. VAUPEL (2011):
Eine neue Kultur des Wandels,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.10-11 v. 07.03.
BRYANT, Thomas (2011): Alterungsangst und Todesgefahr.
Der deutsche
Demografie-Diskurs (1911-2011)
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.10-11 v. 07.03.
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Gerd Bosbach & Jens Jürgen Korff - Lügen mit Zahlen
OSEL, Johann (2011):
Schönfärbereien, Schwindeleien.
Wie Politiker,
Medien, Lobbyisten und Werbeleute mit Statistiken Unfug treiben: Ein
amüsantes Brevier klärt auf,
in: Süddeutsche Zeitung v. 07.03.
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Der Statistiker Gerd BOSBACH, in der Öffentlichkeit bekannt
geworden durch seine Kritik an Bevölkerungsvorausberechnungen
("moderne Kaffeesatzleserei"), hat zusammen mit dem Historiker und
Werbetexter Jens Jürgen KORFF ein Buch über das Lügen mit Zahlen
verfasst, das hilfreich beim Lesen von Statistiken und Grafiken
ist. Im Gegensatz zu vielen blutleeren Büchern zu diesem Thema,
die zwar witzig zu lesen sind, aber wenig für den eigenen Alltag
bringen, werden hier
vor allem die Lügen im
Zusammenhang mit dem Wohlfahrtsstaat aufgedeckt: Hartz IV,
Rentenversicherung, Altersvorsorge und Gesundheitswesen sind in
Zeiten
der Finanzialisierung und der
Umgestaltung
der sozialen Dienste zu hart umkämpften und hochprofitablen
Sozialmärkten zu hoch brisanten Kampfarenen geworden. Wer
hinter diese Kulissen blicken will, der muss auch Statistiken und
Grafiken richtig interpretieren können. Dafür ist man mit diesem
Buch gut gerüstet.
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SCHNEIDER, Peter (2011):
Das Freudlose jener Jahre.
Andres Veiel
gelingt mit "Wer wenn nicht wir" ein Porträt der Bundesrepublik vor 68
und RAF - wie kein anderer vor ihm und ohne jede Spekulation auf den
"Action-Bonus" der RAF-Geschichte,
in: Tagesspiegel v. 07.03.
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Uwe Timm - Freitisch
BARTELS, Gerrit (2011):
Muntere Sechziger.
Von München über
Bargfeld bis Anklam: Uwe Timms Erzählung "Freitisch",
in: Tagesspiegel v. 06.03.
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KEUCHEL, Jan (2011):
Fit und fleißig.
In Japan startet
die Rente mit 69 Jahren,
in: Tagesspiegel v. 06.03.
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ZASTROW, Volker (2011):
Wie Ken den Kopf verlor.
Guttenbergs verschleppter Rücktritt,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 06.03.
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RÖTZER, Florian (2011):
Nein Danke: Junge Menschen und Sex.
Nach einer US-Studie hat ein Viertel der Menschen unter
24 Jahren noch keinen Sex ,
in: Telepolis v. 05.03.
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Hannelore Schlaffer - Die intellektuelle Ehe
SCHLAFFER, Hannelore (2011):
Ein Projekt der Moderne.
Bindung: Als Institution hat die Ehe viel von ihrer
Bedeutung verloren. Beziehungen ohne Trauschein sind Alltag. Bereits
vor über hundert Jahren experimentierten Paare mit neuen Formen des
Zusammenlebens - in Liebe und Freiheit. Hannelore Schlaffer prägt
den Begriff "intellektuelle Ehe". Wir drucken vorab einen Auszug aus
ihrem neuen Buch,
in: Stuttgarter Zeitung v. 05.03.
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SYLVESTER, Regine (2011):
Dann feiern wir uns eben selber.
Der Frauentag wird 100.
Eine Zwischenbilanz vom Küchentisch,,
in: Magazin der Berliner Zeitung v. 05.03.
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HERZINGER, Richard (2011): Unsere Krise gib uns heute.
Gegen Alarmismus kennt
Gerhard Schulze ein Mittel: Skepsis. Reicht das wirklich?
in: Welt v. 05.03.
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BUSCH, Sandra (2011): Kinder sind hier unerwünscht.
Ein Café im Nordend fühlt
sich mit einem Hort verwechselt – und erntet Empörung dafür. Die
Betreiber setzen Grenzen, weil Eltern keine setzen,
in: Frankfurter Rundschau v. 04.03.
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WEBER, Christian (2011):
Der Mythos vom Elternglück.
Kinder nerven
und kosten Geld - trotzdem reden Väter und Mütter sich ein, dass
Nachwuchs das Leben bereichert,
in: Süddeutsche Zeitung v. 04.03.
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In
Zeiten des Rückgangs des Kinderwunsches war vor gar nicht
langer Zeit öfter die Rede von der Niedrigfertilitätsfalle und
einer
Kultur der Kinderlosigkeit:
"Eine
mögliche Erklärung für diese jüngste Abnahme des Kinderwunsches in
Österreich und in den anderen deutschsprachigen Ländern kann die
so genannte »Low Fertility Trap Hypothese« bieten. Diese am Wiener
Institut für Demographie der ÖAW und dem Internationalen Institut
für angewandte Systemforschung (IIASA) in Laxenburg entwickelte
Hypothese besagt, dass der Kinderwunsch junger Menschen durch die
Zahl der Kinder, die sie in ihrer Umgebung und den Medien erleben
und sehen, beeinflusst wird. Erleben sie nur wenige Erwachsene mit
Kindern, so spielen auch Kinder für ihre eigenen Lebensziele eine
geringere Rolle. Es entwickelt sich eine Kultur der geringen
Kinderzahl bzw. Kinderlosigkeit."
Christian WEBER stellt nun - im
Einklang mit der Ausrufung wieder steigender Kinderwünsche - ein
Experiment kanadischer Psychologen vor, das den gegenteiligen
Effekt zur Niedrigfertilitätsfalle bewirken soll. Wenn die
Kinderkosten als hoch wahrgenommen werden, müssen Eltern ihre
Elternschaft idealisieren. Diese Idealisierung wiederum solle
kinderlose Paare zum Kinderkriegen motivieren.
Während
die Annahme einer Niedrigfertilitätsfalle auf wenig plausiblen
makrodemografischen Spekulationen beruht, entstammt letztere
Annahme Experimenten, die zwar Korrelationen ermitteln können,
aber keine Kausalitäten. Eine politische Erklärung, die dem Klima
unserer Gesellschaft eher entspricht, wäre dagegen:
Das Feindbild Single/Kinderloser dient als Identitätsstabilsator
für unzufriedene Eltern. Eine Motivation für Kinderlose, sich
Nachwuchs zuzulegen ist das nicht. Auch das
Medienbild der
Prenzlauer-Berg-Eltern ist hinsichtlich der Attraktivität des
Kinderkriegens eher ambivalent. Hinzu kommt, dass Elternschaft
heutzutage eher in Special Interest-Magazinen wie Nido
zelebriert wird, die Kinderlose gar nicht erst ansprechen. Es
stellt sich dann die Frage: Wie wird aus einem Neon- ein
Nido-Leser.
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Uwe Timm - Freitisch
STERNBERG, Judith von (2011): Als wir Arno Schmidt lasen.
Uwe Timm erinnert sich in
seiner neuen Novelle an die Zeit am "Freitisch", die lange her ist.
Sanftmut und Unverlogenheit gehen selten so stimmig Hand in Hand wie
hier,
in: Frankfurter Rundschau v. 04.03.
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BENZ, Matthias (2011): Vom kranken
Mann zum Musterknaben.
EU und EU-Länder im
Wettbewerbstest: Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit sieht vor allem im
europäischen Vergleich gut aus,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 04.03.
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HAARHOFF, Heike (2011): Der Tod kommt billiger.
Sterbehilfe:
Als oberstes Gebot am Lebensende gilt der Patientenwille. Doch wie
frei ist der, wenn Leistungen für Todkranke verweigert werden?
in: TAZ v. 03.03.
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STELZER, Tanja (2011): Kristina Schröder. Jung.Mächtig.Schwanger.
Ministerin Schröder wird
Mutter – und die ganze Nation schaut zu. Hält sie das aus?
in: Die ZEITmagazin Nr.10 v. 03.03.
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Wie wollen wir wohnen?
RAUTERBERG, Hanno (2011): Freier leben.
Die Glücksvorstellungen
der Deutschen haben sich gewandelt. Nirgends zeigt sich das
deutlicher als im Wohnungsbau,
in: Die ZEIT Nr.10 v. 03.03.
RAUTERBERG, Hanno (2011): Nie mehr allein sein.
Wieso sich eine
kinderreiche Familie mitten in Frankfurt ein Haus baute,
in: Die ZEIT Nr.10 v. 03.03.
Timm, Tobias (2011): Wohnen, wo niemand wohnen will.
Warum
wohlhabende Rentner freiwillig in einer Berliner Sozialbaughetto
ziehen,
in: Die ZEIT Nr.10 v. 03.03.
BEHRISCH, Sven (2011): Gentrifizierung, umgekehrt.
Warum Münchner
Hartz-IV-Empfänger im Luxusviertel wohnen dürfen,
in: Die ZEIT Nr.10 v. 03.03.
MAYER, Susanne (2011): Und der Nachbar hat ein Huhn.
Warum Hamburger mit sehr
viel Geld in einen Wohnturm ziehen,
in: Die ZEIT Nr.10 v. 03.03.
SOJITRAWALLA, Shirin (2011): 84
qm Schweden.
Neuerdings
bietet Ikea auch das zu den Möbeln passende Haus - wer will so
etwas?
in: Die ZEIT Nr.10 v. 03.03.
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KAILITZ, Susanne (2011): Wenn Mutti früh zur Arbeit geht.
Bei der Kindererziehung
unterscheiden sich Ost und West noch deutlich – längst nicht alle
Eltern finden DDR-Relikte schlecht,
in: Die ZEIT Nr.10 v. 03.03.
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Andreas Riesenfelder - Erwerbspotenzial in der Sozialhilfe (Stadt
Wien)
GASSER,
Florian (2011): Mittelloser Mittelstand.
Armut betrifft alle. Gute
Ausbildung ist kein Garant mehr für ein Einkommen, das zum Leben
reicht,
in: Die ZEIT Nr.10 v. 03.03.
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SCHNABEL, Ulrich (2011): Die Titelverteidiger.
Nicht zuletzt der massive
Protest von Jungforschern hat Karl-Theodor zu Guttenberg zu Fall
gebracht. Die Affäre wirft auch peinliche Fragen an die Wissenschaft
auf,
in: Die ZEIT Nr.10 v. 03.03.
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LEINKAUF, Maxi (2011): "Bei mir ist
das Prekäre ja eher selbst gewählt".
Bernadette La Hengst
träumte vom großen Durchbruch. Der kam nicht. Also wurde sie zu einer
rebellischen Lebenskünstlerin. Ein Gespräch,
in: Freitag Nr.9 v. 03.03.
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POSCHARDT, Ulf (2011): Im Reich der
Anständigen.
Deutschland atmet auf.
Ein großer Teil zumindest, der sich freut, dass nun wieder alles mit
rechten Dingen zugeht. Karl-Theodor zu Guttenberg verschwindet aus der
Politik und überlässt diese dem Diktat der vermeintlich Redlichen,
in: Welt v. 03.03.
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JÜRGENS, Isabell & Wolf-Hendrik MÜLLENBERG (2011): Singles treiben die
Mieten in Berlin hoch,
in: Berliner Morgenpost v. 02.03.
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RATH, Christian (2011): Weiblichkeit kein Nachteil mehr.
Justiz: Der
Europäische Gerichtshof kassiert unterschiedliche Versicherungsprämien
für Männer und Frauen. Diese sind nur noch übergangsweise bis 2012
anwendbar,
in: TAZ v. 02.03.
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HAMANN, Sibylle
(2011): Die Mutprobe.
Sind Frauen zu
feig für die Karriere? Oder lässt man sie nicht? Beides. Damit sich
das ändert, brauchen wir eine neue Arbeitskultur. Ein Plädoyer zum
Frauentag,
in: Falter Nr.9 v. 02.03.
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JANOVSKY, Silke (2011): Gründerzeit.
Neukölln stand
lange für Armut und Gewalt. Doch der Reuterkiez im Norden des Berliner
Bezirks hat sich zu einem Ausgehviertel gewandelt, in dem viel
Hoffnung steckt. Auch Orhan Demirel, ein 47-jähriger Türke, versucht
sich dort als Barbesitzer - und hat andere Probleme als seine
deutschen Kollegen,
in: Berliner Zeitung v. 01.03.
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Uwe Timm - Freitisch
MAGENAU,
Jörg (2003): Wiedersehen zweier Arno-Schmidt-Fans.
Uwe Timm erzählt vom späten Wiedersehen zweier sehr
verschiedener Männer, die in den frühen Sechzigern, noch vor dem
großen Aufbruch, als Studenten in München ihren Weg suchten. Beiden
gemeinsam ist die Begeisterung für Arno Schmidt,
in: DeutschlandRadio v. 01.03.
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"Das Volk sollte den Kairos nicht verpassen und sich an die Lektüre
der Dissertation seines Ministers machen." (FAZ v. 18.03.2009)
TICHOMIROWA, Katja & Joachim FRANK
(2011): Aufstand der Akademiker.
In der
Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit übt inzwischen die
wissenschaftliche Elite des Landes erheblichen Druck auf
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg aus, endlich
zurückzutreten,
in: Frankfurter Rundschau v. 01.03.
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MÜNKLER, Herfried
(2011): Über Nachbarschaft.
Der Nutzen und
Nachteil von Partnerschaft, Mitgliedschaft und Freundschaft,
in: Merkur Nr.742, März
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Heinz Bude u. a. (Hg.) - Bürgerlichkeit ohne Bürgertum
KRONENBERG, Volker (2011): Der letzte Träger der Aufklärung?
Bürgerlichkeit
und Bürgertum als Herausforderungen aktueller Gesellschaftstheorie,
in:
Berliner Republik, Heft 1
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Michel Houellebecq - Karte und Gebiet
DETJE,
Robin (2011): Ein Dichter nimmt sich das Leben.
Vom Skandalautor
zum Klassiker: Der lang erwartete neue Roman von Michel Houellebecq
war in Frankreich eine Sensation und liegt nun auch in deutscher
Übersetzung vor,
in: Cicero, März
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BRUDER, Anke (2011):
Spießig - Ja, bitte!
Warum
Spießigkeit in Deutschland sein Revival feiert und warum gerade junge
Menschen sich zu ihr bekennen sollten,
in: Psychologie Heute, März
BRUDER, Anke (2011): "Wir
dürfen gewöhnlich sein"
Der Philosoph Matthias C.
Müller plädiert für gelebte Spießigkeit: In seinem Buch Alle im
Wunderland - Verteidigung des gewöhnlichen Lebens wendet er sich
gegen den Zeitgeist, der uns allen suggeriert, wir müssten etwas
Besonderes sein. Für Müller liegt das Glück in der Wiederentdeckung
des Gewöhnlichen - und in der guten alten Spießigkeit,
in: Psychologie Heute, März
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OTTO, Anne (2011): "Ich
habe oft geweint, als ich über meinen Vater schrieb".
Die Lyrikerin
und Schriftstellerin Ulla Hahn hat zwei autobiografische Romane über
ihre Kindheit und Jugend geschrieben. Sie schildert darin den
Lebensweg eines Proletarierkindes, das es bis an die Universität
schafft. Hahn ist Expertin für das Thema Entwicklung - von Menschen,
Büchern und Romanfiguren,
in: Psychologie Heute, März
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HÖFER, Max A. (2011): Doch
keine bessere Welt?
In der Finanzkrise
kollabierte nicht nur die Wall Street. Mit der Finanzblase zerplatzten
auch die Räume der "Postmaterialisten" von einer besseren Welt,
in: Psychologie Heute, März
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NEON-Titelgeschichte:
Geliebte Nervensäge!
Wie sehr uns das Verhältnis zu Geschwistern prägt - und wie
sich Konflikte am besten lösen lassen |
ECKARDT, Ann-Kathrin (2011): Geliebter Feind.
Sie kommen aus demselben Bauch, demselben Kinderzimmer, derselben
Familie. Sie bleiben ein Leben lang Konkurrenten und Vertraute. Und
doch sind unsere Geschwister vor allem eines: ganz anders als wir
in: Neon,
März
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DILLIG, Annabel (2011): Du liebst ein Arschloch!
Er behandelt selbst das
Basilikum auf dem Balkon besser als dich. "Er hat auch seine guten
Seiten", sagst du. Hör auf, dir etwas vorzumachen,
in: Neon,
März
STOLLE, Oliver (2011): "So Leiden? Nie wieder".
Als der französische
Schriftsteller Nicolas Fargues seiner Frau eine halbherzige Affäre
gestand, machte sie ihm das Leben zur Hölle,
in: Neon,
März
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KALLE, Matthias
(2011): Keine Geheimnisse.
Einander nichts ersparen, nicht einmal
die Wahrheit: Manchmal hält die Liebe tatsächlich länger, wenn man
ehrlich ist,
in: Neon, März
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EUL, Alexandra (2011):
"Meine Wochenenden
gehören dem Fußballverein Holstein Kiel".
Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als
die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und
warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: Neon,
März
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SCHRENK, Jakob (2011):
"Aber hier leben?
Nein danke!"
Als Student und Berufsanfänger
findet man das WG-Leben cool, aber spätestens mit dreißig ziehen alle
aus. Warum eigentlich?
in: Neon,
März
MUCH, Mauritius (2011): Auf der Durchreise.
Business-WGs sind die Konsequenz von
mehr Flexibilität im Arbeitsleben. In Hamburg wohnen 56 Jobnomaden in
einer der größten Wohngemeinschaften Deutschlands,
in: Neon,
März
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COUPLAND, Douglas (2011): "Erwartet weniger. Nicht nichts.
Weniger!
Der kanadische Autor Douglas
Coupland ("Generation X") sieht schwarz für unsere Zukunft - und gibt
ein paar Tipps, wie wir sie überstehen werden,
in: Neon,
März
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SCHWENKE, Philipp (2011): Sauerland.
Der
Wutbürger ist dagegen. Er ist renitent, demonstriert gegen alles
und verhindert so die Zukunft. Zum Wort des Jahres hat er es schon
gebracht. Angeblich ist er überall. Dann müsste er ja leicht zu finden
sein. Oder?
in: Neon,
März
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RS-Thema: Pop & Literatur 2011
BRÜGGEMEYER,
Maik (2011): Das späte Wunderkind.
Der US-Autor über seinen neuen
Roman
"Chronic City", Kunst und Pop, Virtualität und Wirklichkeit,
revolutionäre Gedanken und die erleuchtende Wirkung eines guten
Joints,
in: Rolling Stone,
März
MÜLLER, Alexander (2011): Der Herr der guten
Worte.
Dave Eggers ist nicht nur ein
erfolgreicher Schriftsteller, sondern zugleich der Kopf eines
alternativen Medienimperiums,
in: Rolling Stone,
März
BRÜGGEMEYER,
Maik (2011): Kürbis statt Politik.
Der Element-Of-Crime-Sänger und
Buchautor
Sven Regener über seine literarischen Blogs und das
Missverständnis mit der Popliteratur,
in: Rolling Stone,
März
WONDRATSCHEK, Wolf & Maik
BRÜGGEMEYER
(2011): Chucks Welt.
Der Lebemann und
Gelegenheitsdichter aus den Siebzigern ist Vater geworden. Gespräch
mit einer Romanfigur,
in: Rolling Stone,
März
MÜLLER, Alexander (2011): Rückseite der Idiotie.
Die Groteske ist dem
Wahlstuttgarter Heinrich Steinfest das liebste Mittel zur
Beschreibung der Wirklichkeit. Das zeigt sich auch in seinem
Stuttgart-21-Krimi,
in: Rolling Stone,
März
Rolling Stone
(2011): Klassiker der Popkultur.
Die Redaktion empfiehlt: Strobo
von Airen; Irre von Rainald Goetz, High Fidelity von Nick Hornby u.a.,
in: Rolling Stone,
März
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News
vom 15. -
28. Februar 2011
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