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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-dasein.de
 
 
 
   

News vom 01. - 17. Mai 2010

 
 
     
 
   

Zitate des Monats:

 

Ganztagskinderbetreuung wünschen sich in den alten Bundesländern vor allem Frauen mit Universitätsabschluss

"Fehlende Kinderbetreuung wird in Widerspiegelung der tatsächlichen Situation insgesamt in den alten Bundesländern immer wieder als Manko angesprochen. Interessant ist jedoch, dass im Westen überhaupt nur bei den Frauen mit Universitätsabschluss Kinderbetreuung, die über die altbekannte und als unzureichend charakterisierte Halbtagsbetreuung hinausgeht, nämlich Ganztagsbetreuung für unter Dreijährige, möglicherweise in Frage kommt. Frauen mit Haupt- oder Realschulabschluss und Ausbildung sprechen sich explizit gegen außerfamiliale Betreuung in den ersten drei Jahren aus. Hier wirkt in massiver Weise das westdeutsche Mutterideal fort."
(aus: Mandy Boehnke "Gut gebildet = kinderlos?", BIOS, Heft 1, 2009, S.28)

Der typische Alltag eines erfolgreichen Techno-DJs

"Eine typische DJ-Arbeitswoche beginnt freitags mit der Reise in eine Stadt in Deutschland oder Europa, um dort in einem Club aufzulegen. Der Auftritt, ein DJ-Set, ist häufig für sehr spät in der Nacht angesetzt und dauert durchschnittlich ungefähr zwei Stunden. Die anschließende Nachtruhe ist meist kurz, und fast immer schließt sich die Weiterreise in eine andere Stadt, zu einem anderen Club an. Auftritte in anderen Kontinenten werden in Form kleiner Tourneen gebucht. Der Montag ist der Sonntag des DJs und dient auch der Entlastung des Gehörs. Die Zeit zwischen den Gigs wird für die Studioarbeit, Interviews und Promotions-Termine, für die Arbeit im eigenen Plattenlabel, Club oder sonstigen mit der Musik zusammenhängenden Aktivitäten genutzt. Der Lebens- und Arbeitsrhythmus der DJs ist dem Ablauf einer konventionellen Arbeitswoche entgegengesetzt. (...). Eine zentrale Bedeutung im DJ-Arbeitsrhythmus hat das Studio."
(aus: Maren Brandt "Techno-Biographien", BIOS, Heft 1, 2009, S.80)

 
 
 
Ab sofort finden Sie auf der Website www.single-luege.de einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und verlinkt.

Den aktuellen Rückblick Mai 2010 finden Sie hier.

 
       
     
     
   
  • HEYMANN, Nana (2010): Willst Du mit mir Gen?
    Eigentlich dachte unsere Autorin, sie hätte ihren Traummann längst gefunden. Aber hält ihr Gefühl auch einer genetischen Überprüfung stand? Sie machte den Test,
    in: Tagesspiegel v. 16.05.
 
     
     
   
  • SZ-Thema: Alleinerziehend, aber nicht allein.
    Mehr als eine Million Mütter ziehen in Deutschland ihre Kinder ohne Partner groß - ein Leben zwischen Erfüllung und Überforderung. Frauen aus drei Generationen erzählen, wie sie diese Aufgabe bewältigt haben

 
     
     
     
     
   
  • THISSEN, Torsten (2010): Im Namen des Vaters.
    Lärm, Bier und Bollerwagen: Die meisten Männer machen aus dem Vatertag eine wilde Party. Unser Autor feiert eigentlich gern mit seinen Freunden - gestern aber lieber mit seiner Tochter,
    in: Welt v. 14.05.
 
   
  • KLOEPFER, Inge (2010): Alt braucht Jung.
    Deutschland wird älter. Bad Sassendorf hat das Problem aktiv angepackt - und bewusst alte Menschen angesiedelt. Das hat die Einwohnerzahl stabilisiert und die Immobilienvermögen. Jetzt subventioniert Bad Sassendorf den Zuzug junger Familien - um nicht zu überaltern,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14.05.
 
     
     
   
  • MÜLLER, Kai (2010): (Vater) Mutter Kind.
    Er will sie doch nur sehen, für seine Tochter da sein. Aber die Mutter erlaubt es nicht. Denn meist bekommt bei Unverheirateten die Frau das Sorgerecht. Eine schreiende Ungerechtigkeit, sagen viele Väter,
    in: Tagesspiegel v. 12.05.
 
     
   
  • REST, Tanja (2010): Lasst uns mit euren Bäuchen in Ruhe.
    Ein schwangerer Star nackt auf dem Titel, das war mal mutig - inzwischen traut sich sogar Claudia Schiffer,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 12.05.
 
     
     
   
  • KEIL, Ulrich (2010): Für eine pessimistische Sicht auf das Alter gibt es keinen Grund.
    Die Zukunft sieht düster aus. Jedenfalls wenn man den Zeitungen und Zeitschriften glaubt. Dort sind immer wieder pessimistische Prognosen über die Gesundheit älterer Menschen zu lesen,
    in: Tagesspiegel v. 11.05.
    • Anmerkungen:
      KEIL bezieht sich mit seiner Kritik auf die "Morbiditätsprognose 2050" des Fritz Beske-Institut (13seitige Presseinfo als PDF-Datei hier downloadbar), die ausschließlich zu Propagandazwecken im Vorfeld des Bundestagswahlkampfes 2009 erstellt wurde (mehr hier).

                  Wirtschaftsblätter wie die FAZ, auf die sich KEIL beruft, haben diese unseriöse Propagandaschrift unter Schlagzeilen wie "Deutschland 2050 - alt, krank, teuer" (FAZ) verbreitet. Bereits der Analysezeitraum disqualifiziert die Studie als pure Kaffeesatzleserei (Gerd Bosbach) ab.
                  Offenbar gab das Jahr 2030, das bis Mitte der Nullerjahre noch gut für Horrorszenarien wie die Steilvorlage für die Finanzbranche "2030 - Aufstand der Alten" taugte, nichts mehr her, was man bereits an der Focus-Titelgeschichte zum Jahr 2030 sehen konnte. Die Propaganda verlegt sich deshalb auf das Jahr 2050.
 
     
     
   
  • MEIXNER, Silvia (2010): Flatternde Flirts.
    Berliner Merkwürdigkeiten: Berlins Kinderspielplätze sind voller einsamer, alleinerziehender Herzen. Eine Berlinerin, die von sich sagt, dass sie romantisch ist, will das ändern. Ein kleines grünes Band, fröhlich flatternd am Kinderwagen befestigt, soll künftig signalisieren: Sprich' mich an! Ich bin auch allein, ich liebe mein Kind, aber ich hätte auch gern jemanden zum Händchenhalten,
    in: Magazin der Berliner Morgenpost v. 09.05.
 
   
  • STEPHAN, Cora (2010): Bei uns war immer Muttertag.
    Sie war berufstätig, sie war erfolgreich. Sie war das beste Stück, und sie wurde auf Händen getragen. Eine Hommage an meinen Vater,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 09.05.
 
   
  • SCHAAF, Julia (2010): Entspannt euch!
    Am Muttertag das Beste ist: Der Buchhandel hat zu. Denn egal ob neue Promi-Papas oder Anti-Ratgeber - gegen den Druck perfekter Übermütter hilft nur die eigene Erfahrung,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 09.05.
 
   
  • SZ-Thema: Die Macht der Pille

    • ROLL, Evelyn (2010): Das Ende der Sünde.
      Wie die Pille die deutsche Gesellschaft, vor allem aber das Sexualleben im Lande veränderte,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 08.05.
      • Inhalt:
        Evelyn ROLL stilisiert ihre Jahrgangsgenossinnen zur "Generation Pille", was man inzwischen nur noch im Konjunktiv tun sollte:

                    "Wenn es nicht so abgegriffen wäre und man von einer »Generation Pille« sprechen wollte, dann wären das die heute 50- bis 60-Jährigen, die Sandwichgeneration zwischen den 68ern und 89ern, die inzwischen zumeist attraktive alte Schachteln und Großmütter sind und die insgesamt bisher auf historisch einmalig glückliche Lebensumstände zurückblicken können."
                    Und was war für ROLL die gemeinsame Erfahrung dieser weiblichen Generation Pille?
                    "Sexualhistorisch gab es für die Frauen der westlichen Welt (...) nur ein Zeitfenster von etwa zehn, zwölf Jahren, in dem Lust wirklich angstfrei und mit wechselnden Partnern ausprobiert werden konnte, ohne jeden Kinder- oder Krankheitenkriegen-Verhütungsdruck."
    • VAHABZADEH, Susan (2010): Raum für neue Träume.
      Kinderlose Karrierefrauen wurden die neuen Heldinnen in Kino und Fernsehen und somit Vorbilder für alle,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 08.05.
    • BLAWAT, Katrin (2010): Es dauert noch.
      Seit Jahrzehnten wird die "Pille für den Mann" angekündigt,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 08.05.
    • BARTENS, Werner (2010): Sexuell selbstbestimmt, hormonell mangelhaft.
      Das erste Lifestyle-Medikament: Der Umgang mit der Lust wurde freier, doch der weibliche Zyklus stand nun bis ins hohe Alter unter ärztlicher Kontrolle,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 08.05.
    • MÜLLER, Lothar (2010): Kein Stoff mehr für Tragödien.
      Die neue Verhütungsmethode war eine Zäsur der Literaturgeschichte,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 08.05.
    • WEBER, Christian (2010): Unfruchtbarmachung durch Tabletten:
      Wieso es von der ersten Idee über die hormonelle Empfängnisverhütung bis zur Antibabypille in der Apotheke mehr als 40 Jahre dauerte,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 08.05.
 
   
  • LEHNEN, Claudia (2010): Gegen die Norm.
    Sie werden verachtet, beschimpft und gemieden: Mütter, die ihre Kinder nach der Trennung beim Vater gelassen haben. Zwei Frauen erzählen,
    in: Frankfurter Rundschau v. 08.05.
 
     
     
   
  • SCHMOLLACK, Simone (2010): Schröder pokert ums Elterngeld.
    Kinder: Die Bundesfamilienministerin plant zwei weitere Monate Elternzeit und ein längeres Teilelterngeld. Doch Finanzminister Schäuble will nicht zahlen. Deshalb sucht die Ministerin nach Sparmöglichkeiten in ihrem Etat,
    in: TAZ v. 05.05.
 
     
   
  • WINKELMANN, Ulrike (2010): Kinder an die Macht:
    Babyboom: Bei der Grünen Jugend bekommen die Frauen ungewöhnlich früh Nachwuchs. "Vielleicht ist es ansteckend", sagt eine von ihnen - die Familiensoziologie sagt Ähnliches. Hat die Parteichefin noch zugunsten der Karriere auf Kinder verzichtet, so sind die Grünen heute familienfreundlicher - auch dank der Quote,
    in: TAZ v. 04.05.
 
   
  • LUIG, Judith (2010): Frauen zwischen Romantik und Liebesblödheit.
    Was ist bloß aus der Romantik geworden? Sich fallen lassen, taumeln, lodern, liebesblöd sein – das bedeutet für eine Gesellschaft, die es gerne hübsch nüchtern und geordnet hat, nichts mehr. Romantische Gefühle mögen unzeitgemäß sein und sind im Supermarkt nicht zu kaufen. Aber sie bleiben dennoch: unersetzlich,
    in: Berliner Morgenpost Online v. 04.05.
 
   
  • WOLFF, Thomas (2010): Wunschkind von einem toten Vater.
    Künstliche Befruchtung: Ines S. will ein Kind - von ihrem toten Mann. Die Eizellen hat das Paar vor Jahren einfrieren lassen. Doch eine künstliche Befruchtung wäre gegen das Gesetz. Diese Woche entscheidet ein Gericht über den Fall,
    in: Frankfurter Rundschau v. 04.05.
 
   
Time-Titelgeschichte: The 50th Anniversary of The Pill.
So small. So powerful. And so misunderstood
 
     
   
  • BARTELS, Gerrit (2010): Der große Wechsel,
    in: Tagesspiegel v. 02.05.
    • Inhalt:
      Gerrit BARTELS kommentiert die Verleihung des Wolfgang-Koeppen-Literaturpreises an Joachim LOTTMANN:

                  "Hier Wolfgang Koeppen, Großschriftsteller, eine der zentralen Figuren im Kanon der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. Und dort Joachim Lottmann, der umstrittene, halbseidene Popautor mit Geldproblemen, der nur zu gut weiß, was Moden und Zeitgeist bedeuten. Ein starker Kontrast. Für Sibylle Berg, die ihren Nachfolger ausgesucht hat, so sehen es die Statuten des Preises vor, ist Lottmann „einer der unterschätzten Schriftsteller Deutschlands, der ein grandioses erzählerisches Talent besitzt und auf sehr hohem Niveau unterhält“. Er habe die Gabe, »zu beobachten, ohne zu verbittern«."
 
     
   
  • BÄUERLEIN, Theresa (2010): Alt ist das neue Neu.
    Kommt ein getrenntes Paar wieder zusammen, sind alle anderen skeptisch. Dabei könnten Wiederholungstäter Vorbild sein. Weil sie aus Fehlern lernen. Und an große Gefühle glauben,
    in: Neon,
    Mai
 
   
  • KALLE, Matthias (2010): Der schlichte Typ.
    Gleich und Gleich gesellt sich gern. Heißt es. Unser Kolumnist trifft ein Paar, das so gut wie nichts gemeinsam hat und gerade daher perfekt zusammenpasst,
    in: Neon, Mai
 
   
  • EUL, Alexandra  (2010): "Ich mag Mike-Krüger-Filme!".
    Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
    in: Neon, Mai
 
   
DAS MAGAZIN-Titelgeschichte:
Erste Liebe, schönste Liebe?
Neueste Protokolla aus dem Beziehungslabor
  • SCHMOLLACK, Simone (2010): "Wir sind wie die Dinosaurier".
    Umfrage: Paare erzählen von einer alten Liebe, die nicht wirklich rostet,
    in: Das Magazin,
    Mai
 
   
PSYCHOLOGIE HEUTE-Titelgeschichte:
Freundschaft.
Warum Nähe und Vertrautheit so wichtig sind
  • HOFFMAN, Edward (2010): Durch dick und dünn: Freunde für alle Jahreszeiten.
    Freundschaften bereichern unser Dasein. Aber erst im Stadium der Vertrautheit erhalten sie eine ganz besondere Qualität: Erst wenn wir Vertraute haben, denen wir uns vorbehaltlos öffnen können, profitieren wir seelisch und körperlich - und verlängern buchstäblich unser Leben,
    in: Psychologie Heute,
    Mai
  • WEIDT, Birgit (2010): Vertrauen gegen Vertrauen.
    Warum es so wichtig ist, in Freundschaften zu investieren. Ein Gespräch mit dem Psychologen und Freundschaftsforscher Jaap Denissen,
    in: Psychologie Heute,
    Mai
 
   

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Zu den News vom 22. - 30. April 2010

 
 
   
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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Stand: 22. Mai 2010