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Medienberichte über single-dasein.de
 
 
 
   

News vom 01. - 12. September 2011

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Raus aus der Hölle!

"Stellen wir uns vor, ein Mann begegnet eines Abends einer jungen Frau, verliebt sich und schwebt wie auf Wolken. Drei Monate später zieht das frischgebackene Paar zusammen. Das ist der Anfang vom Ende. Von nun an verengt sich der Horizont des Mannes rapide. Er vernachlässigt seine Freunde, wird jähzornig, pedantisch, empfindlich und verändert sich stark. Mit ausdruckslosem Blick schleppt er sich in Filzpantoffeln vom Sessel zum Sofa. Er setzt Hüftspeck an, wird blass und schlaff. Er erträgt kaum noch den eigenen Anblick im Spiegel; er schämt sich. Er ist nicht mehr Herr über sein Leben, seine Sexualität und seine Freizeit. Er verdrängt und grollt. Die Erinnerung an das Leben davor schnürt ihm die Kehle zu. Er fragt sich, ob er eine neue Brille braucht. Die Haare fallen ihm aus. Binnen drei Monaten ist er um ein Jahr gealtert."
(aus: Robert Macia & Julien Péluchon "Endlich Single!" 2011, S.13)

 
 
       
   
Aus Politik und Zeitgeschichte-Thema: Frauen in Europa

VINKEN, Barbra (2011): Erkenne Dich selbst.
Frauen - Mütter - Emanzipation,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.37-38 v. 12.09.

 
   

LOHRE, Matthias (2011): Grün, erfolgreich, Vater.
Cem Özdemir, Volker Ratzmann, Boris Palmer - grüne Spitzenpolitiker alle drei und junge Väter zugleich. Klappt das?
in: TAZ v. 12.09.

OESTREICH, Heide (2011): Versetzung gefährdet.
Familienministerium: Ressortchefin Kristina Schröder (CDU) kehrt in ihr Amt zurück. Extremismusklausel, Krippenflaute und Männerförderung - eine mäßige Halbzeitbilanz,
in: TAZ v. 12.09.

 
   

Melanie Mühl - Die Patchwork-Lüge

BARTELS, Gerrit (2011): Kinder, die pendeln.
Melanie Mühl will den Mythos vom Erfolg der Patchwork-Familie entlarven. Doch der existiert gar nicht,
in: Tagesspiegel v. 12.09.

BARTELS kritisiert an Melanie MÜHLs Buch Die Patchwork-Lüge, dass sie darin den medialen Inszenierungen von Politikern und Promis sowie den Filmproduktionen auf den Leim geht, statt die Alltagsrealität in den Blick zu nehmen. Andererseits hat sie sich mit dem Buch den Zutritt zu den Talkshows dieser Republik gesichert.

Aber mehr noch: MÜHL hat insbesondere über das individualisierte Medien-Milieu geschrieben, das sich für den Nabel der Welt hält:

"Dass es den Trend zur Patchwork-Familie gibt, also zu einer Familie, in der beispielsweise Kinder mit unterschiedlichen Elternteilen aufwachsen, ist unbestritten. Das belegen Zahlen, etwa dass inzwischen in Deutschland jede dritte Ehe wieder geschieden wird, das belegen die immer erfolgreicher werdenden »Kids-On-Tour« Angebote der Bahn oder der »Rotkäppchen«-Service der Lufthansa, die sich um alleinreisende Kinder kümmern – Kinder, die jenen Elternteil besuchen, mit dem sie nicht ständig zusammenleben. Und das deckt sich natürlich mit alltagsweltlichen Erfahrungen. Wenn (...) es im Freundes- und Kollegenkreis plötzlich mehr Alleinerziehende oder eben »Patchworker« gibt als Paare mit Kindern, die seit ewig und drei Tagen zusammen sind."

Wenn in Deutschland jede dritte Ehe wieder geschieden wird, beweist dies allein schon einen Trend zur Patchwork-Familie? Eher belegt es die Normativität unserer amtlichen Statistik, die eine sagenhafte Parallelwelt konstruiert hat, die es in Deutschland nie gegeben hat. Das Golden Age of Marriage - jener kurze Zeitabschnitt nach dem 2. Weltkrieg, als die Beseitigung der Trümmer alle Kraft in Anspruch nahm, und vor dem Beginn des Wirtschaftswunders, beherrscht immer noch das Denken. Es ist ein magisches Denken, dem die Alltagsrealität von Onkelehen, gebrannten Kindern, Schlüsselkindern und italienischen Scheidungen nicht Stand hält.

Romantiker wie MÜHL sitzen dem Trugschluss amtlicher Statistiken auf, die eine Entwicklung vorgaukeln, die es nicht gegeben hat. Jede Gesetzesänderung im Bereich der Lebensformen, schreibt die Wirklichkeit neu. Brüche, wie z.B. der Wegfall des Kuppeleiparagraphen im Jahr 1977, definieren Partnerschaft neu. Von heute auf morgen ist Partnerschaft nicht mehr identisch mit der Ehe, sondern es beginnt die Konkurrenz von "nicht-ehelicher Lebensgemeinschaft" und Ehe. Es stellt sich also die Frage: Inwiefern ist die Patchwork-Familie tatsächlich ein neues Phänomen oder nur ein Produkt statistischer Konstruktion. Diese Frage wird aber gar nicht erst gestellt, denn sie rüttelt an den Verdrängungen dieser Republik.  

 
   

SENFT, Elena (2011): Bitte nichts vom "Kleinen Prinzen".
Das Onlinedating wird gegenüber dem üblichen Verfahren des pärchenbildenden Sich-Kennen-Lernens immer noch recht stiefmütterlich behandelt,
in: Tagesspiegel v. 11.09.

 
   

Ulrich Beck & Elisabeth Beck-Gernsheim - Fernliebe

ANDRE, Thomas (2011): Der lange Fluch über die Entfernung der Liebe.
Fernbeziehungen: Sie lebt in Hamburg, er in Berlin. Oder er wohnt in Deutschland, die Familie in den USA. Fernbeziehungen schaffen Weltfamilien, sagen Soziologen,
in: Hamburger Abendblatt v. 10.09.

Mit dem Buch Das ganz normale Chaos der Liebe (1990) begann vor über 20 Jahre die Debatte um die Single-Gesellschaft in Deutschland. Mit Fernliebe verabschieden sich nun auch Ulrich BECK & Elisabeth BECK-GERNSHEIM von der inzwischen widerlegten These, dass Deutschland sich zu einer Single-Gesellschaft entwickele. Denn mit Fernliebe steht nicht mehr der Single (Alleinstehende), sondern das mobile Paar bzw. die mobile Familie im Mittelpunkt.

Bereits im Jahr 2006 kritisierte single-generation.de in einem Thema des Monats den beschränkten Ansatz  der Soziologie zu Fernbeziehungen. BECK & BECK-GERNSHEIM popularisieren bereits seit etlichen Jahren den transnationalen Ansatz, der angeblich nationale Beschränkungen überwinden soll. Doch was nützt dieser Ansatz, wenn alle empirischen Erhebungen politische Restriktionen aufweisen? Das politische Territorialprinzip amtlicher Statistiken verhindert nicht erst auf nationaler, sondern bereits auf lokaler und regionaler Ebene brauchbare Ergebnisse.

Gesetzgebungen definieren sogar, wer überhaupt ein Paar oder eine Familie ist. Eine Folge davon: Paare und Familien werden mitunter in der Entstehungsphase behindert. So das Ergebnis des Beitrags »Hartz« oder Herz? von Katharina DIENER & Michael FELDHAUS in Heft 2 der Zeitschrift für Sozialreform.

Während BECK & BECK-GERNSHEIM gesellschaftliche Fragen aus der Überfliegerperspektive betrachten, wäre es sinnvoller diese vom Boden aus zu betrachten.

 
   

DRIBBUSCH, Barbara (2011): Mütter profitieren von der Aufstockung von Minirenten.
Alterssicherung: Für die "Zuschussrente" wird die Erziehung eines Kindes höher bewertet als bisher,
in: TAZ v. 10.09.

 
   

WACKWITZ, Stephan (2011): Schluss mit Bürgerboheme.
New York: Die soziologische Basis der New Yorker Moderne hat nach 9/11 die Stadt verlassen, das glaubt der frühere Programmdirektor des dortigen Goethe-Instituts,
in: TAZ v. 10.09.

 
   

GÖTZE, Grete (2011): Was, du bist links?
Sie heiraten in Weiß, ziehen ins Grüne und überlassen politisches Engagement lieber ihren Eltern. Gedanken über eine konservative Generation,
in: Berliner Zeitung v. 10.09.

 
   

Nick Hornby - Small Country

MAGENAU, Jürg (2011): Das Normale in Ausnahmesituationen auflösen,
in: DeutschlandRadio v. 09.09.

 
   

SCHÄDER, Katharina (2011): Eine Trendwende macht noch keinen Babyboom.
Frauen in Deutschland bekommen offenbar mehr Kinder als lange angenommen. Von Babyboom kann dennoch nicht die Rede sein, erklärt eine Demografieforscherin,
in: Welt Online v. 08.09.

 
   

Katja Kullmann - Echtleben

KNOBLOCH, Peter (2011): Einmal Hartz IV und zurück.
Interview mit Katja Kullmann,
in: Cicero Online v. 08.09.

 
   

taz-Tagesthema: Pflegeversicherung

HAARHOFF, Heike (2011): Es gibt Grund, sich um Frau P. Sorgen zu machen.
Pflege: Demenzkranke sind akut von der Abschiebung in stationäre Heime bedroht. Weil das Geld fehlt und weil die Politik untätig bleibt,
in: TAZ v. 08.09.

HAARHOFF, Heike (2011): Drei Koalitionäre, drei Finanzmodelle.
Kosten: Die schwarz-gelbe Koalition ist uneins darüber, woher zusätzliches Geld für die Pflege kommen soll,
in: TAZ v. 08.09.

 
   

Heinz Bude - Bildungspanik

VERBEET, Markus (2011): Beflissene Eltern.
Macht eure Kinder nicht zu Bildungs-Märtyrern,
in: Spiegel Online v. 08.09.

GÖTZKE, Manfred (2011): Die Angst vor dem Abstieg der Kinder.
Gespräch mit Heinz Bude,
in: DeutschlandRadio v. 07.09.

 
   

BERLINER ZEITUNG-Tagesthema: Altersarmut

VATES, Daniela (2011): Wer später stirbt, ist länger arm.
Mini-Renten: In wenigen Jahren werden Millionen von Senioren kein ausreichendes Einkommen mehr haben. Ministerin von der LEYEN will etwas für sie tun und berät sich ab heute mit den Verbänden. Aber zu bieten hat sie wenig,
in: Berliner Zeitung v. 07.09.

 
   

PANY, Thomas (2011): 150 unverhoffte Halb-Geschwister.
USA: Wie Fortschritte in der Reproduktionsmedizin und die Informationsgesellschaft neue Familienbande schaffen, für die es noch keine sozialen Regeln gibt,
in: Telepolis v. 06.09.

 
   

LEHN, Birgitta vom (2011): Umstrittener Bluttest.
Eine Erbgutanalyse macht es künftig leicht, das Down-Syndrom zu erkennen. Das Verfahren schlägt Wellen,
in: Berliner Zeitung v. 06.09.

 
   

DESTATIS (2011): Elterngeld steht bei Vätern und Müttern hoch im Kurs,
in: Pressemeldung des Statistischen Bundesamt Deutschland v. 06.09.

 
   

MAUERLE, Eric (2011): "Alle Singles aufstehen!"
Klar, manchmal hätte man auch gerne jemanden zum Ankuscheln. Aber am meisten nervt am Single-Sein das herablassende Getue der anderen,
in: jetzt.sueddeutsche.de v. 05.09.

 
   

Felix Berth - Die Verschwendung der Kindheit

BERTH, Felix (2011): Möhrenbrei und Latte macchiato.
Junge Frauen bekommen wieder mehr Kinder,
in: Süddeutsche Zeitung v. 05.09.

Die SZ berichtet auf der Titelseite über eine Pressemeldung des Max-Planck-Institut für demografische Forschung vom 2. September. Demnach bekommen die Frauen um den Geburtsjahrgang 1970 wieder mehr Kinder. Das sind jene Jahrgänge, über die Joachim LOTTMANN im Jahr 2004 den Poproman Die Jugend von heute verfasst hat. Damals wurde die Front im Demografiekrieg von den 1965 geborenen Frauen auf die in den 1970ern geborenen Frauen verlegt. Was das Max Planck-Institut für demografische Forschung nun belegt, das ist nichts anderes als das, was single-generation.de bereits im Jahr 2005 gegen die Interpreten des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung einwandte:

"HULLEN hat für die ab 1970 geborenen Frauen eine signifikant niedrigere Geburtenneigung nachgewiesen, eine Tatsache, die sich im steigenden Erstgebäralter  ausdrückt.
        
 
Die Frage ist also, ob die nach 1970 geborenen Frauen ihre Geburten im späteren Alter nachholen, denn HULLEN konnte keinen direkten Zusammenhang zwischen Erstgebäralter (Tempo) und Geburtenhäufigkeit (Quantum) feststellen."

Bislang hat das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung auf solche Berechnungen des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung mit Dementis reagiert. Bei der Geburtenentwicklung in den neuen Bundesländern musste das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung jedoch seine Einschätzungen wegen Unhaltbarkeit revidieren. Das könnte bald auch auf anderen Feldern der Geburtenentwicklung der Fall sein. 

 
   

FAS-Extra: Im Land der Singles

ANKENBRAND, Hendrik (2011): Allein, aber nicht einsam.
Diese Randgruppe hat mehr als 17 Millionen Mitglieder: Jeder vierte Deutsche gehört zu den Singles. Ihre Anzahl steigt, ihr Ruf leidet. Doch die Wirtschaft liebt den Single. Er gilt als konsumfreudig und kaufkräftig,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 04.09.

 
   

SAEHRENDT, Christian (2011): Rendez-vous mit der Kunst.
Das Museum als Single-Treff,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 03.09.

SAEHRENDT berichtet über 5 mehr oder weniger mäßig erfolgreiche Versuche von Museen Singles anzusprechen: "Art-Dating" des Stadtmuseum Simeonstift in Trier, ein einmaliges Art-Speed-Dating des Frankfurter Städel, "Kunst zum Verlieben" des Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte Münster, ein sonntägliches "Singlefrühstück" des Museum für Kunst- und Kulturgeschichte Dortmund sowie das "Rendez-vous für Singles" im Kunstmuseum Bern. Hauptproblem: ein Frauenüberschuss bei diesen Single-Veranstaltungen.

 
   

Jochen Schimmang - Neue Mitte

PLATTHAUS, Andreas (2009): Im Bannkreis des Totalitarismus.
Jochen Schimmangs "Neue Mitte" ist das Gegenstück zu seinem Bonn-Roman "Das Beste, was wir hatten". Der Autor entwirft darin ein düsteres Zerrbild deutscher Geschichte in der Zukunft,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 03.09.

 
   

Heinz Bude - Bildungspanik

SAUPE, Volker (2011): Das Ende der Aufstiegsgesellschaft.
Heinz Bude plädiert gegen die Bildungspanik,
in: Frankfurter Rundschau v. 02.09.

 
   

Meredith Haaf - heult doch

HAAF, Meredith (2011): Müdebinichgehzurruh.
Moderne Eltern wollen, dass ihr Baby sich früh an einen geordneten Schlafrhythmus gewöhnt – und lassen sich dabei von Profis helfen. Ist das wirklich eine gute Idee?,
in: SZ-Magazin Nr.35 v. 02.09.

 
   

JURT, Pascal (2011): "Die Mittelschicht befindet sich in einer Reproduktionskrise".
Der Soziologe Berthold Vogel, Direktor des Soziologischen Forschungsinstituts in Göttingen und Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung, spricht über die wachsende Ungleichheit innerhalb der Mittelschicht, das Bildungs-Upgrade der Gesellschaft und die Benachteilung der jungen Generation auf dem Arbeitsmarkt,
in: Jungle World Nr.35 v. 01.09.

 
   

GEYER, Christian (2011): Dieser unselige Kinderwunsch.
Immer häufiger sind es die Männer, an denen die Fortpflanzung scheitert. Der Roman "Nichtschwimmer" ist eine Patientenakte über die Zerstörungskraft der reproduktiven Medizin,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.09.

 
   

TICHOMIROWA, Katja (2011): Altersarmut.
Keine Rente ohne Kinder,
in: Berliner Zeitung v. 01.09.

 
   

NOLTE, Paul (2011): Deutsche Einheit und Vielfalt vom Kaiserreich bis heute.
Von der Ordnung zur Überordnung und zurück,
in: Berliner Zeitung v. 01.09.

 
   

BAUER, Patrick (2011): Ich & ich.
Einzelkinder haben einen schlechten Ruf. Zu Unrecht,
in: Neon,
September

 
   

KALLE, Matthias (2011): Zugpersonal.
Unser Kolumnist sitzt im ICE nach Hannover neben einem Paar, bei dem einfach alles stimmt. Scheinbar,
in: Neon, September

 
   

BUCHHOLZ, Jenny  (2011): "Mein Papa finanziert mein Leben".
Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: Neon,
September

 
   

LEGGEWIE, Claus (2011): Die Ohnmacht der Getriebenen.
Beängstigend viele Menschen fühlen sich in ihrem Job überlastet und verschlissen. Burnout, Depression und andere Stresserkrankungen nehmen epidemische Ausmaße an. Irgendetwas läuft grundlegend schief, nicht nur in der Arbeitswelt. Welche Therapie braucht unsere Gesellschaft,
in: Psychologie Heute,
September

Claus LEGGEWIE, der mit der 89er-Generation floppte, rührt zuerst einen Gesellschaftscocktail aus Alain EHRENBERG ("Das erschöpfte Selbst"), Ulrich BRÖCKLING ("unternehmerisches Selbst") und Frank HERTEL ("Knochenarbeit") an, dessen Diagnose lautet: Arbeit macht krank.

"Das Problem für viele ist nicht persönliches Versagen, sondern dass vorhandene Fähigkeiten und Talente nicht mehr angemessen bewertet werden. Scheinbar individuelle Konflikte sind vielfach in externen Zwangslagen begründet."

Aber was ist für LEGGEWIE die Lösung dieses Problems? Die Wende zum Weniger! Ein Schlagwort der großen Koalition von  Kurt BIEDENKOPF über Meinhard MIEGEL bis Ulrich BECK. Und die Verantwortung für die künftigen Generationen ist dann auch nicht weit weg. Man fragt sich höchstens: Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Und welche Interessen verbergen sich tatsächlich hinter diesen nebulösen Begriffen? Die Produktion von Lebensqualität in einer Gesellschaft der Langlebigen ist eine große Zukunftsaufgabe und viel zu wichtig, um sie Ideologen wie LEGGEWIE & Co. zu überlassen.  

 
       
 

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Bernds@single-dasein.de Stand: 01. Oktober 2011