| |
|
[
News-Hauptseite
] [ Suche ] [ Homepage ]
|
|
| |
|
Medienrundschau:
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
News vom 05. - 11. April 2009
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Zitat
des Monats:
Singlefrau, Mitte 30:
Lebenslust statt Partnerfrust
"Sie
wusste nur, dass sie zum ersten Mal in ihrem erwachsenen Leben
Lust hatte, sich treiben zu lassen, statt sich auf die Suche
nach der nächsten Langzeitbeziehung zu machen. Auch, wenn sie
damit Gefahr lief, in die Kategorie der »Verzweifelten« zu
fallen, die ihr Freund Daniel für Frauen ausgerufen hatte, die
sich mit Mitte dreißig immer noch in die Schlange vor dem
Berghain stellen.
»Nach nichts als Nähe« suchten diese Frauen, behauptete Daniel
(...). Warum sollte man sich bewusst um Dinge bringen, die man
mochte? Weil andere Leute im selben Alter jetzt Kinder bekamen
und man dazwischen nicht auffallen wollte? Und warum sollte
betrunkene Haltlosigkeit nur Männern Spaß machen, während man
als Frau besser zu Hause blieb, um den Makel der Bedürftigkeit
zu vermeiden?"
(Lorraine Haist in: Jörn Morisse & Stefan Rehberger (Hg.)
"Saturday
Night" 2009, S.65f.)
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
Ab sofort finden Sie
auf der Website
www.single-luege.de
einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der
Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und verlinkt.
Den aktuellen Rückblick April 2009 finden Sie
hier.
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
-
DENK, Felix (2009): Superhelden der Schlaflosigkeit.
Zeitgeist, verdichtet: Was wurde eigentlich aus Techno? Tobias
Rapp sucht in Berliner Hinterhöfen, Heizkraftwerken und
Holzverschlägen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 11.04.
-
ROLL, Evelyn (2009): Jetset trifft Easyjet-Set.
Das neue Berlin: Die Hauptstadt schmückt sich gern mit Glanz und
Namen. Doch den Takt und den Stil geben hier die vor, die kein Geld
haben. Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall hält das ewig Unfertige die
Leute in Bewegung. Ein Streifzug durch das Tag- und Nachtleben,
in: Süddeutsche Zeitung v. 11.04.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
FOCUS-Titelgeschichte:
Wir - und ihr. Jugendreport 09.
13-20-Jährige über Eltern, Liebe, Ängste, Hoffnungen und das
Internet
|
-
HARTMANN-WOLFF, Elke (2009): Wir suchen Helden.
Materiell bestens versorgt und frei ist die Jungend, dennoch
sehnt sie sich nach starken Leitfiguren. Psychogramm einer
Generation, die durch das Internet geprägt wird,
in: Focus Nr.16 v. 11.04.
-
MARTIN, Rebecca (2009): Liebe in Projekten.
Über das Phänomen der "Halb-Beziehung",
in: Focus Nr.16 v. 11.04.
-
BIENE, J. & Elke HARTMANN-WOLFF (2009): "Vorbilder? Unsere Eltern".
Nele, Miriam und Catharina vom katholischen Canisius-Kolleg in
Berlin über Hedonismus, Eliten, Alkoholkonsum ihrer Generation und
Familiensinn,
in: Focus Nr.16 v. 11.04.
-
HARTMANN-WOLFF, Elke (2009): "Wir sind nichts, wir sind Kings".
Die Mitglieder der Berliner Rap-Band Anaconda Records über
Heimatlosigkeit, Kriminalität und ihre Hoffnungen auf eine
Musikerkarriere,
in: Focus Nr.16 v. 11.04.
|
|
| |
|
-
-
KLONOVSKY, Michael & Stephan SATTLER (2009): "Die Krise wird Gott".
Der Philosoph Peter Sloterdijk hält Religionen für falsch
verstandene Übungssysteme und erklärt, wie man übt, der Weltlage zu
trotzen,
in: Focus Nr.16 v. 11.04.
|
|
| |
|
-
BIRG, Herwig (2009): Integration und Migration im Spiegel harter
Daten.
Zuerst leugnete die Politik die Existenz demographischer Probleme.
Dann wollte man sie durch Zuwanderungen aus dem Ausland lösen.
Inzwischen wird behauptet: Zuwanderung, Alterung, Schrumpfung sind
große Chancen. Aber man entgeht der demographischen Zukunft nicht,
indem man sie überholt,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.04.
|
|
| |
|
-
KEMPEN, Barbara (2009): Kindeswohl? Nur auf der Verpackung.
Risiken und Nebenwirkungen des neuen Unterhaltsrechts,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.04.
|
|
| |
|
SZ-Magazin:
Die neue Trümmergeneration.
Finanzkrise, Glaubenskriege, Klimakatastrophe: Was für eine
Welt hinterlassen wir eigentlich unseren Neugeborenen? |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
BRAUN, Stefan (2009): Riskantes Tempo beim Punkte-Sammeln.
Ursula von der Leyens Bild als Strahlefrau der CDU hat ein paar
Kratzer bekommen, ihr Selbstbewusstsein nicht. Auch deshalb erregt sie
den Neid von Kabinettskollegen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 09.04.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
-
BRAUN, Michael (2009): Kerze im Schnee.
Ralf Rothmanns "Feuer brennt nicht" erzählt vom Leiden an der
Liebe und den Tücken der Zweisamkeit. Die atmosphärische Verdichtung
des Werkes überzeugt,
in: Rheinischer Merkur Nr.15 v. 09.04.
|
|
| |
|
-
-
HEINSOHN, Gunnar (2009): Viele wütende junge Männer.
Afghanistan und Pakistan sind der Nato vor allem demografisch
überlegen. Dieser Vorteil erschwert es der Nato, die Taliban und
Aufständischen erfolgreich zu bekämpfen - doch sie machen es nicht
unmöglich,
in: Tagesspiegel v. 09.04.
|
|
| |
|
-
BERG, Sibylle (2009): Schön auf den ersten Blick.
In Hua Hin steht der Sommerpalast des thailändischen Königs. Das
klingt nach Reichtum, gediegenen Pärken und langen Stränden, ist aber
auch ein Alptraum wie aus einem Roman von Houellebecq. Ein Bericht,
in: Weltwoche Nr.15 v. 09.04.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
-
Anmerkungen:
Die tatsächliche Geburtenentwicklung in
Deutschland bleibt hinter den
Schätzungen des Statistischen Bundesamtes vom
07.01.2009 zurück.
Im
aktuellen Jahresrückblick von
single-generation.de
wurde bereits darauf hingewiesen, dass es fragwürdig sei, von einem
Erfolg der Familienpolitik zu sprechen.
Noch
Mitte Februar wurde die Familienpolitik insbesondere von den
Befürwortern des Elterngeldes - anlässlich einer Pressekonferenz zur
Vorstellung des Familienreports 2009 (Stimmen
hier,
hier und
hier)
bejubelt.
Die
SZ ruderte
erst am 10. März
zurück.
Neuerdings
entdecken postfeministische Journalistinnen die biologische Uhr des
Mannes. Die torschlußpanischen Männer sind derzeit der letzte
Schrei. Ob das die Geburtenentwicklung beeindrucken wird, bleibt
fraglich.
Absolute
Geburtenzahlen sind zudem wenig aussagekräftig in
Zeiten, in denen die Anzahl der potenziellen
Mütter rückläufig ist.
-
LAUFER, Benjamin (2009): "Politik wirkt erst in 15 Jahren.
Ob sich Elterngeld und Kita-Ausbau auf die Geburtenzahlen
auswirken, zeigt sich erst nach langer Zeit, sagt Familienforscher
Hans Bertram. Denn Menschen reagieren nicht mechanisch auf Regeln,
in: taz.de v. 08.04.
-
JANZ, Nicole (2009): Trotz Elterngeld
bleibt Babyboom aus.
Im Jahr 2008 ist die Zahl der Geburten überraschend auf 675.000
gesunken - das liegt unter den bisherigen Schätzungen.
Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) übt sich nun in Demut.
Sie hatte voreilig einen Aufwärtstrend verkündet,
in: TAZ v. 08.04.
-
BRUNS, Tissy (2009): Ursulas heile Familie.
Die sinkenden Geburtenzahlen widerlegen das Elterngeld nicht.
Trotzdem bleibt dessen Wirkung auf die Familientauglichkeit der
Gesellschaft beschränkt,
in: Tagesspiegel v. 08.04.
-
MONATH, Hans (2009): Wieder weniger dicke Bäuche.
Die Geburtenzahlen gehen zurück – das bringt Familienministerin
Leyen in Erklärungsnot,
in: Tagesspiegel v. 08.04.
-
TICHOMIROWA, Katja (2009): Von zarten Pflänzchen.
In Deutschland werden weniger Kinder geboren,
in: Berliner Zeitung v. 08.04.
-
SIEMS, Dorothea (2009): Doch kein Babyboom.
Kinderwunsch ist mit Politik nicht zu manipulieren,
in: Welt Online v. 08.04.
-
SIEMS, Dorothea (2009): Geburten als Maßstab,
in: Welt Online v. 08.04.
-
MÖLLER, Barbara (2009): Der Flop der Familienministerin.
Der Abwärtstrend ist unumkehrbar, sagt der renommierte Demograf
Herwig Birg,
in: Hamburger Abendblatt v. 08.04.
-
FAHRUN, Joachim (2009): Deutsche werden weniger, nur Berliner werden
mehr,
in: Berliner Morgenpost v. 08.04.
-
PANY,
Thomas (2009): Weniger Geburten in Deutschland.
Neueste Zahlen des statistischen Bundesamtes entzaubern den
"magischen Fruchtbarkeitsfaktor" Elterngeld,
in: Telepolis v. 08.04.
-
BEATTY, Sharon & Maike BRAUN (2009): Wo bleiben die Babys?
in: WAZ Online v. 07.04.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
SCHULZE, Gerhard (2009): Die Milchmädchenrechnung.
Unsere Alltagserfahrungen nützen wenig, um zu verstehen, wie die
Wirtschaft funktioniert. Deswegen greift die populäre Kritik an der
Gier zur Überwindung der Finanzkrise viel zu kurz,
in: Welt v. 07.04.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
-
PEZZEI, Kristina (2009): "Die Bürger sind ein wichtiges Korrektiv".
Wenn es um Gegenwart und Zukunft der Stadt geht, kommt an ihm
keiner vorbei: Hartmut Häußermann ist der wohl bekannteste Anmahner
sozialer Mischung in Städten. Er hat stets für ein multikulturelles
Miteinander plädiert und kritisiert, dass Berlin keine soziale
Stadterneuerung mehr finanziert. Was passiert, wenn angestammte
Bewohner verdrängt werden, sieht der Stadtsoziologe vor der eigenen
Haustür: Häußermann wohnt am Kollwitzplatz,
in: TAZ v. 06.04.
|
|
| |
|
-
POROMBKA, Wiebke (2009): Die Literatur schimmert.
Werkstattgespräche in Berlin: 19 SchriftstellerInnen - von Lutz
Seiler bis Katja Lange-Müller, von Jan Böttcher bis Elke Erb - trafen
sich, um über Texte und ihre Bedingungen zu diskutieren,
in: TAZ v. 06.04.
|
|
| |
|
-
FRITZ, Martin (2009): Sick in Japan.
Eifrig, fleißig, strebend: das ist das Klischee von Japanern. David
Schumann ist Punk, pflegt ein proletarisches Macho-Image und ist
Topmodel in Tokio. Wie passt das zusammen?
in: TAZ v. 06.04.
- Inahlt:
Martin FRITZ porträtiert den deutschen Punker
David SCHUMANN, dessen Japan-Bild u.a. von
Haruki MURAKAMIs Romanen
beeinflusst wurde und der nun die Tokyo Diaries veröffentlicht hat,
in dem er über sein Leben in Tokio schreibt.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
SCHWILK, Heimo (2009): Lob der Schüchternheit.
Unsichere Menschen tun sich oft schwer, einen Partner zu finden.
Doch unter der Angst des Schüchternen verbergen sich Tiefsinn und
Liebenswürdigkeit,
in: Welt am Sonntag v. 05.04.
- Anmerkungen:
Geht das Zeitalter des Narzissmus zu Ende?
SCHWILK möchte zumindest den schüchternen Menschen rehabilitieren.
Schüchternheit
gilt seit den 1970er Jahre als dysfunktional. In Deutschland wurde
im gleichen Jahr, in dem der Single-Begriff
von den USA herüberschwappte, die Volkskrankheit Schüchternheit
entdeckt.
In
dem Aufsatz Von der Schüchternheit zur Sozialen Angststörung: Die
Medikamentalisierung alltäglichen Verhaltens (WestEnd
H.2/1978) nennt Peter WEHLING 3
Gründe für die veränderte Wahrnehmung der Schüchternheit:
"Erstens
hatte die Frauenbewegung seit den späten 1960er Jahren traditionelle
Geschlechtsrollen zum Gegenstand der Kritik gemacht und damit den
vermeintlich weiblichen Charakter der Schüchternheit in Frage
gestellt. Zweitens zeigten sich in den 1970er Jahren bereits erste
Anzeichen für eine medial geprägte Kultur, die expressive
Selbstdarstellung und Hemmungslosigkeit immer mehr in den
Mittelpunkt rückte, sowie für jenen
»neuen Geist des Kapitalismus« (Boltanski und Chiapello 2003)(...),
der
aktives Engagement, selbstbewusstes Auftreten und
Kommunikationsfähigkeit fordert und prämiert. Schüchternheit im
beruflichen Kontext erschien (...) als »totales Desaster« (...).
Drittens spielte (...) auch die Zunahme psychologischer Berufe und
Betreuungsangebote eine wichtige Rolle für die veränderte emotionale
Kultur der Schüchternheit." (2008, S.153f.)
SCHWILK
fragt sich, ob ein Schüchterner wirklich das allgemeine
Balzverhalten lernen muss. Oder hilft ihm ein Buch wie
"Der Aufreißer" (Neil STRAUSS)?
Seine
Vorstellungen gehen dahin, dass er den Frauen die Vorzüge des
schüchternen Mannes schmackhaft macht:
"Es
lohnt sich (...), den Schüchternen in seinem einsamen Winkel
aufzusuchenden. (...).
Die
Ich-Schwäche des Gehemmten entpuppt sich bei näherem Hinsehen nicht
selten als Motor der Bescheidenheit, von Rücksicht und Fürsorge. Das
Zusammensein mit ihm wird anstrengend, aber nachhaltig sein. Was er
sagt, ist nicht dahingesagt, sondern erlitten, wohlüberlegt und
nicht selten formvollendet formuliert. Deshalb sind auch die
Liebesbekundungen des Schüchternen keine Floskeln, um den Partner in
einen Nebel von Schmeicheleien zu hüllen. Sie sind in Einsamkeit
gereift, oft ein bisschen zu ehrlich, manchmal, wie bei Kafka,
überaus anstrengend in ihrer den Gefühlen auf den Grund gehenden
Gründlichkeit, aber sie kommen aus dem Herzen."
Vor
dem Hintergrund, den Peter WEHLING aufgezeigt hat, müsste mehr
geschehen als ein solcher Appell an die Frauen. Ein einfaches Zurück
zu den Werten der Aufbaugeneration - wie es bei SCHWILK anklingt,
erscheint wenig wahrscheinlich.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
SUDHOLT, Eva (2009): Hauptsache, es schmeckt.
Die Frühlingszeit ist die Zeit der Küsse. Warum finden Menschen es
schön, wenn zwei Lippenpaare sich berühren? Ein Gespräch mit der
Verhaltensforscherin Elisabeth Oberzaucher über Lust und List der
Evolution,
in: Berliner Illustrierte Zeitung, Beilage der Berliner Morgenpost v. 05.04.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
-
HELG, Martin (2009): Schatz, der Boss bin ich!
Warum eigentlich haben in den meisten Beziehungen die Frauen die
Hosen an? Weil sie, statt Fussball zu spielen, das ganze Leben schon
das Führen von Verhandlungen geübt haben und Meisterinnen des
Manipulierens sind,
in: Neue Zürcher Zeitung am Sonntag v. 05.04.
|
|
| |
|
-
TIMMERBERG, Helge (2009): Der Auszug aus der Medina.
Massenhaft Touristen, explodierende Mieten und Einheimische, die
einen auch nach Jahren noch übers Ohr hauen. Wie der Traum eines
Hauses in Marrakesch und die Freundschaft zu einer Katze ein trauriges
Ende nahm,
in: Neue Zürcher Zeitung am Sonntag v. 05.04.
|
|
| |
|
-
BELKIN, Lisa (2009): Your Old Man.
The Way We Live Now: Men might have biological clocks, too. What
happens when they hear them tick?
in: New York Times Magazine v. 05.04.
|
|
| |
|
[ zum Seitenanfang ]
Zu den News
vom 01. - 04. April 2009
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-dasein.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
[Suche] [ Homepage ] |
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|