| |
|
[
News-Hauptseite
]
[ Suche ] [ Homepage ]
|
|
| |
|
Medienrundschau:
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
News vom
07. - 31. August 2011
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Zitat
des Monats:
Raus aus der Hölle!
"Stellen
wir uns vor, ein Mann begegnet eines Abends einer jungen Frau,
verliebt sich und schwebt wie auf Wolken. Drei Monate später
zieht das frischgebackene Paar zusammen. Das ist der Anfang
vom Ende. Von nun an verengt sich der Horizont des Mannes
rapide. Er vernachlässigt seine Freunde, wird jähzornig,
pedantisch, empfindlich und verändert sich stark. Mit
ausdruckslosem Blick schleppt er sich in Filzpantoffeln vom
Sessel zum Sofa. Er setzt Hüftspeck an, wird blass und
schlaff. Er erträgt kaum noch den eigenen Anblick im Spiegel;
er schämt sich. Er ist nicht mehr Herr über sein Leben, seine
Sexualität und seine Freizeit. Er verdrängt und grollt. Die
Erinnerung an das Leben davor schnürt ihm die Kehle zu. Er
fragt sich, ob er eine neue Brille braucht. Die Haare fallen
ihm aus. Binnen drei Monaten ist er um ein Jahr gealtert."
(aus: Robert Macia & Julien Péluchon
"Endlich
Single!" 2011, S.13)
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Katja Kullmann - Echtleben
AREND,
Ingo (2011): Die Künstler kamen, aber bleiben sie auch?
Kulturstadt
Berlin: Was arm, aber sexy begann, wird irgendwann teuer: Das
dämmert auch Klaus Wowereit,
in: TAZ v. 17.08.
|
|
| |
|
MISSY MAGAZINE-Titelgeschichte:
Generation Gehetzt.
Warum Coolsein keine Lösung ist |
KRÖVER, Chris &
Stefanie LOHAUS (2011): "Uns geht's nicht gut."
Nina Pauer (28) und
Katja Kullmann (41) haben beide ein Buch über die Auswirkungen
der Flexibilisierung auf ihre je eigene Generation geschrieben. Sie
vermitteln vor allem eins: So kann es nicht weitergehen. Aber wie
dann? Zeit für ein (Generationen-)Gespräch,
in: Missy Magazine,
Heft 3
|
|
| |
|
STANZL, Eva & Ina WEBER (2011): Das Paradoxon des Allein-Seins.
Lebenswelten II:
Die Sehnsucht nach Selbstverwirklichung kommt der traditionellen
Beziehung in die Quere,
in: Wiener Zeitung Online v.
15.08.
|
|
| |
|
NEW
YORK TIMES MAGAZINE-Titelgeschichte:
The Two-Minus-One Pregnancy.
A woman pregnant with twins can now decide to have only one. Is
there anything wrong with this choice? |
PADAWER, Ruht (2011):
The Two-Minus-One Pregnancy,
in: The New York
Times Magazine v.
14.08.
|
|
| |
|
Merkwürdiges aus der Welt der Single-Haushalte
KAUNE, Juliane (2011): Hannover ist die Hauptstadt der Singles.
In jeder zweiten
Wohnung im Stadtgebiet lebt nur eine Person – damit führt Hannover
im Großstadtvergleich die Statistik der Ein-Personen-Haushalte an.
Doch das heißt keineswegs, dass die Hannoveraner einsam wären. Viele
wohnen allein, weil sie sich bewusst dafür entschieden haben. Drei
Hausbesuche,
in: Welt v.
13.08.
|
Was für
Hamburg, Berlin oder
Köln
gilt, das gilt auch für Hannover: die falsche Gleichsetzung
von Haushalt und Wohnung.
 |
|
Quelle: Lagebericht zur Stadtentwicklung 2010. Schriften
zur Stadtentwicklung 109, Hannover, Juli 2011, S.23 (PDF-Datei
hier downloadbar) B = Berlin; H = Hannover; L =
Leipzig; F = Frankfurt; M = München; K = Köln; HH =
Hamburg; DD = Dresden; HB = Bremen; D = Düsseldorf; S =
Stuttgart; N = Nürnberg; E = Essen; DO = Dortmund; DU =
Duisburg |
In der Broschüre wird
darauf hingewiesen, dass
bei Einpersonenhaushalte nicht in jeder Wohnung nur eine
Person gemeldet sein muss, wie das im Bericht von KAUNE
fälschlicherweise behauptet wird:
"Außerdem lebt nicht in
jedem Einpersonenhaushalt nur eine Person im Sinne eines
Singlehaushalts. In einer Wohngemeinschaft z. B., in der jedes
Mitglied allein wirtschaftet, wird jeder Bewohner als
Einpersonenhaushalt gezählt." (2011, S.22)
KAUNE porträtiert 3
alleinwohnende Partnerlose (2 Frauen (Studentin, Rentnerin)
und einen Mann, der Geschäftsführer ist). Das
Spektrum des Alleinlebens, das sich hinter dem
statistischen Begriff "Einpersonenhaushalt" verbirgt, bleibt
auch im Bericht unterbelichtet, wenngleich zumindest auf
Fernbeziehungen oder Paare ohne gemeinsamen Haushalt
hingewiesen wird.
|
|
|
| |
|
Wilhelm Genazino - Wenn wir Tiere wären
KÜVELER, Jan (2011): Wilhelm Genazino.
Tischgespräch:
Der Schriftsteller zeigt sich auch beim Mittagsmahl milde
melancholisch. Und begnügt sich mit Babycalamari und Gemüse,
in: Welt v.
13.08.
|
|
| |
|
CAILLOUX, Bernd (2011): Nur Vopos schauten uns zu.
Subkultur: Das
Ding glitzerte: Die Alternative Szene West fühlte sich im Schutz der
Mauer über Jahre sauwohl - Erinnerungen an den Sehnsuchtsort
Westberlin,
in: TAZ v. 13.08.
|
|
| |
|
Katja Kullmann - Echtleben
ENGELMEIER, Hanna (2011): Vermessung des Prekären.
Eine Reihe von
Sachbüchern beschreibt die 25- bis 35-Jährigen als verängstigte
Generation. Aber stimmt das? Eine Recherche in der Welt jenseits der
Festanstellungen,
in: Freitag Online v. 12.08.
|
Hanna ENGELMEIER nimmt 3
Generationenbücher zum Anlass, um ihr Bild der jungen
Kreativwirtschaftler zu zeichnen. Nicht Angst, sondern
Pragmatismus sei ihr Kennzeichen. Während Katja KULLMANNs
Echtleben bereits erschienen ist, kommen diesen Herbst
noch zwei Bücher von in den 1980er Jahren geborenen Autorinnen
auf den Markt: Nina PAUERs Buch
Wir haben keine Angst und Meredith HAAFs Buch
heult doch. Über eine Generation und ihre Luxusprobleme.
Ein Buch, dessen Thesen man bereits
vor fast genau zwei Jahren im SZ-Magazin reifen
sehen konnte. Dort stand u. a.:
"Meine Generation macht
einfach alles irgendwie ein bisschen. Die zwei Alternativen
zum Mainstream heißen Emos und
Hipster. Die einen sind eskapistische Heulsusen, die
anderen definieren sich über ein ganz bestimmtes
Lifestyleprogramm, das sich aus diversen Posen (ein altes
Rennrad fahren), Konsum (MacBooks, enge Hosen, Hornbrillen)
und ironischen Anspielungen (billiges Bier, Pornoästhetik)
zusammensetzt. Hipsterkultur grenzt sich gegen nichts ab außer
gegen den Hipster von gestern. Sie bringt wenig hervor außer
einer Ansammlung von Konsumvorgaben."
|
|
|
| |
|
DESTATIS (2011): Eltern jedes dritten Neugeborenen sind nicht
verheiratet,
in: Pressemeldung des
Statistischen Bundesamt Deutschland v.
12.08.
|
|
| |
|
GÖTZKE, Manfred (2011): Wickeln statt Diktat.
Familiäre
Qualifikationen in der Schule erlernen. Gespräch mit Wasilios
Fthenakis,
in: DeutschlandRadio v.
11.08.
|
|
| |
|
Tomás Sobotka - Der Aufschub des Kinderkriegens in Europa
KRICHMAYR, Karin (2011): Kinderkriegen im 21. Jahrhundert.
Der Demograf
Tomás Sobotka untersucht die Bevölkerungsentwicklung in Europa,
in: Der Standard v. 10.08.
|
|
| |
|
Maren Brandt - Techno-Biographien
ZWEIFEL, Philippe (2011): "Was spielt denn der Idiot da?
Was ist
schlimmer für einen DJ: Ohne Publikum zu spielen, an den Leuten
vorbeizuspielen oder an der Street-Parade aufzulegen? Schriftsteller
und DJ Hans Nieswandt erklärt die Psyche des Plattenauflegers,
in: Tages-Anzeiger Online v.
10.08.
|
|
| |
|
STÖGER, Gerhard (2011): Die Welt ist eine Scheibe.
Zum Welttag der
Schallplatte am 12. August: Poptheoretiker Diedrich Diederichsen über
die Qualität ausgewählter historischer Plattencover,
in: Falter Nr.32 v. 10.08.
|
|
| |
|
Merkwürdiges aus der Welt der Single-Haushalte
RIEDEL, Sonja & Alexander SCHULLER (2011): Barmbek-Nord: Willkommen im
Single-Paradies.
In mehr als 71
Prozent der Haushalte in Barmbek-Nord leben die Menschen allein,
in: Hamburger Abendblatt v.
09.08.
"Die Wohnungsnachfrage wird
(...) nicht vorrangig durch die Zahl der Einwohner bestimmt,
sondern von der Zahl der Haushalte. Und in den vergangenen 20
Jahren hat sich nach Einschätzung des Bundesverbands deutscher
Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) eben diese Zahl der
Haushalte im Vergleich zur Bevölkerungszahl nahezu
vervierfacht. Mit anderen Worten: Hamburg versingelt.
(...).
Schon fast 30 Prozent
aller Hamburger und Hamburgerinnen leben inzwischen allein,
was 53 Prozent der Haushalte entspricht. Und Barmbek-Nord
nimmt dabei mit mehr als 71 Prozent Einpersonenhaushalten eine
Spitzenstellung unter den Stadtteilen ein."
berichten RIEDEL & SCHULLER.
Einpersonenhaushalte gelten
auf dem Wohnungsmarkt als Problemgeneratoren. Immer wieder
wird jedoch ein falscher Zusammenhang zwischen Wohnung und
Haushalt hergestellt. Im Gegensatz zu Berlin
lässt sich anhand einer Veröffentlichung des Statistischen
Amtes für Hamburg und Schleswig Holstein zeigen, dass der
Zusammenhang komplexer ist.
So sind ausgerechnet
Hamburger Stadtteile mit hohem Anteil an Einpersonenhaushalten
jene, in denen die Relation Wohnung und Haushalt (meistens)
höher ist als in jenen mit geringerem Anteil an
Einpersonenhaushalten.
|
TABELLE: Zusammenhang Anteil Einpersonenhaushalte und
Relation Haushalte je Wohnung in ausgewählten Hamburger
Stadtteilen |
|
Stadtteil |
Anteil
Einper-sonenhaushalte (2009) |
Haushalte je
Wohnung (2009) |
|
Hammerbrook |
69,7 % |
1,34 |
|
St. Georg |
67,2 % |
1,33 |
|
St. Pauli |
65,8 % |
1,27 |
|
Blankenese |
45,2 % |
0,95 |
|
Othmarschen |
44,7 % |
0,96 |
|
|
Quelle:
Adriane Hartmann - Haushalte in Hamburg (November
2010;
hier als PDF-Datei downloadbar) Tabelle 3, S.5
und Tabelle 6, S.8f. |
Das heißt nichts anderes:
Einpersonenhaushalte teilen sich öfters Wohnungen als
andere Haushaltstypen. Dies gilt vor allem für jüngere
Alleinlebende in Wohngemeinschaften. Die Gründe können jedoch
von Stadtteil zu Stadtteil unterschiedlich sein. Auch
Falschzuordnungen spielen eine Rolle. Eines ist jedoch klar:
Versingelung ist ein Etikett für fehlende Analyse.
Die Erfassung der Haushalte
- hier per Melderegister im Gegensatz zum Mikrozensus - ist
mit Problemen behaftet, denn die Werte 0,95 bzw. 0,96 sind
unrealistisch. Haushalte, die sich über mehrere
Wohnungen erstrecken, gibt es nicht.
|
|
|
| |
|
RATH, Christian (2011): Bayern greift das neue Unterhaltsrecht an.
Unterhaltsrecht:
Der Bundesgerichtshof war bei der Arbeitsaufnahme geschiedener Mütter
früher viel großzügiger als heute. Neuerdings sollen sie Vollzeit
arbeiten, wenn ihr Kind drei ist. Bayerns Justizministerin Beate Merk
(CSU) will die harte Linie korrigieren,
in: TAZ v. 09.08.
DRIBBUSCH, Barbara (2011): Die neue Härte.
Familie:
Das neue Scheidungsrecht zwingt Mütter zur konsequenten Berufsplanung.
Egoistische Karrieremänner verlieren dabei an Wert,
in: TAZ v. 09.08.
|
|
| |
|
MAU, Ulrike (2011): Single ahoi!
Segeln als
Partner- oder Sinnsuche - Der Hamburger Online-Veranstalter Sunwave
hilft beim Anpacken,
in: Welt Hamburg v. 08.08.
|
|
| |
|
WARNECKE, Tilmann (2011):
Aufräumen in der Beziehungskiste.
Homo- und
Hetero-Ehe sollten gleich sein: Weg mit dem Ehegattensplitting,
in: Tagesspiegel v. 08.08.
|
|
| |
|
Christian Rickens - Ganz oben
JELLEN, Reinhard (2011):
"Überraschend wenig komplett Wahnsinnige".
Interview mit
Christian Rickens über Reiche in Deutschland,
in: Telepolis v. 08.08.
|
|
| |
|
Katja Kullmann - Echtleben
KULLMANN, Katja (2011):
Ich war ein anderer.
Und ein anderer
war ich: wie unsere Autorin einmal den Facebook-Tod starb, und sich
durch die Wirklichkeit ins virtuelle Leben zurückkämpfte,
in: Frankfurter Allgemeine
Sonntagszeitung v. 07.08.
|
|
| |
|
KLEIST,
Bettina von (2011):
Scheiden tut weh.
Männer suchen
sich schnell eine neue Liebe, Frauen entdecken sich selbst. Wie das
Leben nach einer Trennung weitergeht,
in: Tagesspiegel v. 07.08.
|
|
| |
|
LUIG, Judith (2011):
Du sitzt mir gegenüber.
Im Untergrund
wird wild geflirtet. Im Neonlicht. Auf Plastikpolstern. Schräge,
romantische Augenblicke, die auf der Webseite der BVG dokumentiert
sind. Ein Episodenroman der flüchtigen Begegnungen,
in: Berliner Illustrierte
Zeitung. Magazin der Berliner Morgenpost v. 07.08.
|
|
| |
|
Merkwürdiges aus der Welt der Single-Haushalte
HAAS, Birgit (2011):
Die neue Berliner Jugendbewegung.
Immer mehr 18-
bis 30-Jährige zieht es an die Spree. Sie machen die Stadt lebendig
und kreativ und sichern die Zukunft der Wirtschaft,
in: Berliner Morgenpost v.
07.08.
"Zwischen 2005 und 2010 ist
die Zahl der Haushalte in Berlin um fast 100.000 gestiegen,
gibt der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen
an (BBU). Da im gleichen Zeitraum nur 3100 neue Wohnungen
errichtet worden sind, ergibt sich diese Zahl aus
Haushaltsverkleinerungen",
erläutert uns HAAS. Der
ungeübte Leser mag darüber hinweglesen und wundert sich nicht
mal, was er aber sollte! Das krasse Missverhältnis zwischen
Haushaltszahl und Wohnungsanzahl würde ja bedeuten, dass auf 1
Wohnung ca. 32 Haushalte kämen.
Selbst für Wohngemeinschaften, die ja als Einpersonenhaushalte
zählen, wäre das zuviel!
Des Rätsels Lösung: HAAS
hat offenbar von ihrer Kollegin Isabell JÜRGENS Textteile
falsch übernommen und durch unsinniges Redigieren auch noch
den Nachvollzug des Geschriebenen für den Leser der
Printausgabe unmöglich gemacht. JÜRGENS schreibt:
"2010 lebten rund 65 000
Menschen mehr in der Stadt als noch 2005. Das entspricht einem
Zuwachs von rund 13 000 Menschen pro Jahr. Dass die Zahl der
Haushalte wesentlich stärker gestiegen ist, liegt vor allem
daran, dass in mehr als der Hälfte der Wohnungen (54,1
Prozent) nur noch eine Person lebt. Im gleichen Zeitraum
wurden im Durchschnitt pro Jahr nur rund 3100 neue Wohnungen
errichtet, so die Verbandschefin." (Abruf aus dem Internet)
HAAS hat den Satzteil "pro
Jahr" weggelassen, weshalb aus 15.500 Wohnungen in 5 Jahren
ganze 3.100 wurden. 65.000 Menschen auf 15.500 Wohnungen, das
sind immer noch durchschnittlich 4,2 Menschen pro Wohnung,
aber viel nachvollziehbarer als 32 Haushalte pro Wohnung.
Was mit
Haushaltverkleinerung bei HAAS gemeint ist, aber nicht
deutlich wird, wird bei JÜRGENS zumindest im Ansatz klar: In
den 100.000 Haushalten leben nur 65.000 Menschen.
EXKURS: Die Aussage von
JÜRGENS:
"Dass die Zahl der
Haushalte wesentlich stärker gestiegen ist, liegt vor allem
daran, dass in mehr als der Hälfte der
Wohnungen
(54,1 Prozent) nur noch eine Person lebt."
enthält eine Falschaussage.
Es ist unzulässig Haushalt und Wohnung gleich zu setzen, weil
es mehr Haushalte als Wohnungen gibt. Die
Haushaltsstatistik gibt lediglich über Haushalte Auskunft,
während man die Anzahl von Wohnungen der Wohnungsstatistik
entnehmen muss. Wie viele Einpersonenhaushalte in wie vielen
Wohnungen existieren ist schlichtweg unbekannt.
Das Amt für Statistik
Berlin-Brandenburg weist 1.988.500 Haushalte für Berlin im
Jahr 2010 aus, aber nur ca. 1.898.800 Wohnungen (hier
als PDF-downloadbar) aus. Das ist immerhin eine Differenz von
89.700.
Zumindest amtlich korrekt
(also unter
Ausblendung der erhebungs- und definitionstechnischen Probleme)
muss es also heißen:
"Dass die Zahl der
Haushalte wesentlich stärker gestiegen ist, liegt vor allem
daran, dass in mehr als der Hälfte der
HAUSHALTE
nur noch eine Person lebt."
Um als Leser beurteilen zu
können, ob in Berlin die Wohnungsknappheit von 2005 bis 2010
größer geworden ist, fehlen im Artikel von HAAS
Vergleichsangaben. Der Leser muss sich also darauf verlassen,
dass die Journalisten den nötigen Sachstand zur Beurteilung
haben bzw. den zitierten Experten Vertrauen. Die zitierten
Sätze lassen jedoch am nötigen Verständnis der Journalistin
zweifeln.
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom 01. -
06. August 2011
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-dasein.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
[Suche] [ Homepage ] |
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|