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News vom
16. - 31. Dezember 2011
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Zitat
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Familien mit mehr
als zwei Kindern sind häufig Patchwork-Familien

"Wenn nach der Geburt
des zweiten Kindes eine neue Partnerschaft begonnen wurde, ist
die Übergangsrate zu dritten Kindern beider Geschlechter
deutlich erhöht - und zwar nicht nur im Vergleich zu
denjenigen, die nach der Geburt des zweiten Kindes partnerlos
sind, sondern eben auch im Vergleich zu denjenigen, die (ihre
zum Zeitpunkt des zweiten Kindes bereits existierende)
Partnerschaft kontinuierlich weiterführen. Auch
Partnerschaftsneugründungen nach der ersten Geburt erhöhen bei
beiden Geschlechtern die Drittgeburtneigung. Wenn also nach
der ersten Geburt eine neue Partnerschaft begann, die zur
Geburt eines zweiten Kindes führte, dann ist die
Wahrscheinlichkeit vergleichsweise hoch, dass noch ein drittes
Kind geboren wird. Insgesamt also deuten die Ergebnisse (...)
darauf hin, dass höhere Kinderzahlen von mehr als 2 Kindern
dann vergleichsweise oft erreicht werden, wenn sich die Kinder
auf mehr als eine Partnerschaft verteilen."
(aus: Jan Eckhard
"Partnerschaftswandel und Geburtenrückgang", 2010, S.156) |
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ANTON, Annette C. (2012): Schwer vermittelbar?
Dating down heißt das Phänomen, wenn gesellschaftlich
starke Frauen mit gesellschaftlich schwachen Männern flirten.
Umgekehrt handelt es sich um die traditionelle Geschlechterordnung,
in:
Emma, Winter
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HAMANN, Sibylle (2012): Hana ist fertig mit Putzen.
Globalisierung: 13 Jahre lang hat Hana aus Südpolen in
Wiener Haushalten saubergemacht. Jetzt ist sie zurück im Dorf, als
Hausbesitzerin. Und plötzlich stehen die Machtverhältnisse Kopf,
in:
Emma, Winter
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In den 1980er Jahren begann
in Deutschland die Debatte um die Rückkehr der
Dienstbotengesellschaft, aber erst Ende der 1990er Jahre
wurden Haushaltshilfen in den Doppelkarriere-Haushalten der
Generation Golf selbstverständlich. Zu Beginn der Debatte
galt es vor allem das hinderliche schlechte Gewissen der
Deutschen in Sachen Dienstleistungen zu beseitigen. Im Jahr
2000 erschien eine erste wissenschaftliche Arbeit über die
heimliche Rückkehr der Dienstmädchen.
In Zeiten, in denen
ein erhöhter Rechtfertigungsdruck auf den
Top Girls lastet, benötigt der
Mittelschicht-Feminismus eine positive Theorie der
Globalisierung. Ulrich BECKs
Transnationalisierungsansatz liefert sie:
Globalisierung wird nicht als Problem, sondern als Chance
(auch für Migranten/innen) betrachtet. Der Artikel von HAMANN
kann als journalistische Umsetzung dieser Perspektive
betrachtet werden. Die traditionelle Sichtweise liest sich
dann folgendermaßen:
"Die moderne Arbeitswelt
verlangt vollen Einsatz, von Männern ebenso wie von Frauen,
aber die Frage, wer derweil den Geschirrspüler ausräumt und
den Müll hinunterträgt, ist nach wie vor unbefriedigend
gelöst. Entschärft wird dieser potenzielle Konflikt bei allen,
die es sich leisten können, am einfachsten, indem sie
Hausarbeit auslagern. An eine Fremde delegieren. Man kann das,
je nach Empörungstalent »Ausbeutung« nennen, oder einfach nur
»Arbeitsteilung«. Sicher ist bloß: Menschen wie Hana haben
schon viele Beziehungen gerettet; und ohne Menschen wie Hana
gäbe es viele Familien nicht."
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EUL, Alexandra (2012): Generation Angst.
Ist das Leben echt so furchtbar? Junge Autorinnen
schreiben über ihre Generation, die vor lauter Angst manchmal
vergisst, sich einzumischen,
in:
Emma, Winter
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BILLIG, Susanne (2011): Die psychologische Erforschung der
Einsamkeit,
in: DeutschlandRadio v. 27.12.
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UIrich Beck & Elisabeth Beck-Gernsheim - Fernliebe
WAAK,
Anne (2011): "Weihnachten ist eine Art Test".
Das Fest in Zeiten der Globalisierung: Wenn die Familie
aus allen Ecken der Welt zusammenkommt, wird das Politische privat
und das Private politisch. Ein Gespräch mit den Soziologen und
Bestsellerautoren Elisabeth Beck-Gernsheim und Ulrich Beck,
in: Welt am Sonntag v. 25.12.
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BREDOW, Rafaela von (2011): Sieht sie gut aus? Ist sie nett zu mir?
Partnercoach im Interview: Was ist das Geheimnis
glücklicher Paare? Eine tiefe Freundschaft, glaubt zumindest der
Partnerschaftsberater
Christian Thiel. Im Interview erklärt er, warum sich gerade Männer
bei der Suche mehr anstrengen müssen - und warum man mit dem Sex etwas
warten sollte,
in: Spiegel Online v. 24.12.
BERG,
Sibylle (2011): Du scharchst, und dafür liebe ich dich.
Partnerschaft: Im Schlager heißt es, eine neue Liebe sei
wie ein neues Leben - darf ich darauf vertrauen? Kann mir ein neuer
Mensch an meiner Seite mehr Zuversicht geben und mir die Einsamkeit
nehmen? Zu Weihnachten eine Richtigstellung in Sachen Neu-Verlieben,
in: Spiegel Online v. 24.12.
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SCHMIDT, Kathrin (2011): Heilige Abendlichtzeichen.
Eine Weihnachtsgeschichte aus Marzahn,
in: Berliner Zeitung v. 24.12.
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BERG,
Sibylle (2011): Hier esse ich Geld. Und alle schauen zu.
Luxus: Nehmen wir an, ich habe 60 Millionen Euro in
meiner Urlaubskasse. Warum 60? Egal. Was mache ich da jetzt als
Superreiche in St. Moritz?
in: TAZ v. 24.12.
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LEINEMANN, Susanne (2011): Eskalation unterm Weihnachtsbaum.
Heiligabend: Wie man zwischen roten Dessous, kaputten
Bohrmaschinen und aufgebrachten Kinder doch noch wunderbar feiern
kann,
in: Berliner Morgenpost v. 24.12.
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Spiegel-Titelgeschichte:
Ewige Liebe.
Was Paare unzertrennlich macht |
BREDOW, Rafaela von (2011): Liebe lieber unvollkommen.
Wieso scheitert das eine Paar an Bagatellen, während das
andere sogar Katastrophen gemeinsam übersteht? Wie lässt sich der
Tod der Leidenschaft in einer langen Ehe vermeiden? Wissenschaftler
suchen nach der Glücksformel für das Leben zu zweit,
in: Spiegel Nr.52 v. 23.12.
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SONNABEND, Lisa (2011): Schrille Nacht.
Heiligabend im Club: Exzess statt Besinnlichkeit? In
Großstädten haben mittlerweile fast alle Clubs an Heiligabend geöffnet
und konkurrieren um das Weihnachtsgeld derjenigen, die nach der Feier
im Kreis der Familie noch nicht genug haben. Viele finden: Die stille
Nacht ist die heißeste des Jahres,
in: sueddeutsche.de v. 23.12.
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BENDER,
Justus (2011): Früher war mehr Lametta.
Weihnachtsbäume: Ob Fichte, Nordmann- oder Nobilistanne:
Der Weihnachtsbaum verrät über die Menschen, die ihn schmücken, viel
mehr, als sie denken,
in: faz.net v. 23.12.
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JÄNICKE, Martin (2011): Umverteilung der Umverteilung.
Positionen: Wir werden auch mit weniger Wachstum gut
leben können,
in: Tagesspiegel v. 23.12.
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KOLBE, Uwe (2011): Ein Geräusch namens Zufall.
Paare und Passanten am Savignyplatz: eine diagonale
Geschichte zur Weihnachtszeit,
in: Tagesspiegel v. 23.12.
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GRÄBNER, Matthias (2011): Die Last des Alterns, neu verteilt.
Industrieländern schadet die Überalterung der Bevölkerung
weniger als befürchtet: Weil die vielen Alten geistig noch
überraschend fit sind,
in: Telepolis v. 22.12.
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MATTHIES, Bernd (2011): Immer ruff da. Neuer Lesestoff für
Berlin-Verächter.
Anti-Hauptstadt-Bücher: Gerade sind wieder ein paar neue
Hassbücher über die Hauptstadt erschienen. Die Autoren brühen die
Melange bekannter Nichtigkeiten: Hundescheiße, Kasernenhofton und
die Mütter Prenzlauer Bergs,
in: Tagesspiegel v. 22.12.
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Jean-Claude Kaufmann - Sex@amour &
Eva Illouz - Warum Liebe wehtut
PFOHLMANN, Oliver (2011): Nur einen Klick entfernt.
Neue Bücher zum Dauerthema «Liebe» sind sich zumindest in
einem einig: Das Internet hat alles verändert ,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 21.12.
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Jean-Claude Kaufmann - Sex@amour &
Eva Illouz - Warum Liebe wehtut
SCHÖNHERR-MANN, Hans-Martin (2011): Sex oder Liebe.
Der französische Soziologe Jean-Claude Kaufmann geht in
seinem Buch anhand von zahllosen Internetrecherchen dem Wandel des
Sexualverhaltens und des Liebeslebens nach - und wir werfen zusätzlich
einen Blick auf das neue Buch der Jerusalemer Soziologie-Professorin
Eva Illouz, "Warum Liebe weh tut",
in: DeutschlandRadio v. 19.12.
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DIEBEL, Frank Heinz (2011): Liebe ohne Liebemachen.
Dating-Website "2date4love": Wer keinen Sex mehr haben
kann, tut sich bei der Partnersuche schwer. Laura Brashier weiß das
aus eigener Erfahrung – und gründete eine Dating-Webseite,
in: TAZ Online v. 19.12.
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INNERHOFER,
Judith (2011): Oh Du stressfreie Weihnachtszeit.
Paar-Psychologie: Mit den Feiertagen beginnt eine
riskante Zeit für die Liebe. Der Psychologe Guy Bodenmann rät Paaren,
sich rechtzeitig Freiräume zu sichern, um Streit zu vermeiden,
in: ZEIT Online v. 19.12.
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KAMINER, Wladimir (2011): Die Liebe in Zeiten pauschaler Reisen.
Loveaffairs: Die Russinnen kommen! Und führen schwarze
Listen über glutäugige Beznesser,
in: TAZ v. 17.12.
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FEDDERSEN, Jan (2011): Kampf um Anerkennung.
Bildung: Franz Walter - vom Arbeiterkind zum Professor,
in: TAZ v. 17.12.
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HESSE,
Michael (2011): Europas Zeit ist nicht vorüber.
Kapitalismuskrise: Der Historiker Hans-Ulrich Wehler über
die wachsende soziale Ungleichheit, die politische und wirtschaftliche
Zukunft des Kontinents und das vermeintliche Ende der Demokratie,
in: Frankfurter Rundschau v. 16.12.
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Zu den News vom 01. -
15. Dezember 2011
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