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Medienrundschau:

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News vom 10. - 31. Januar 2009

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Universitäten als eltern- und kinderfeindliche Institutionen

"In ihrer sozialen Organisation ist die Universität mit ihren langwierigen und riskanten Qualifizierungsprozessen weder auf Kinder noch auf egalitäre Elternpaare eingestellt, so dass für sie die Charakterisierung als kinder- und elternfeindliche Institution gegenwärtig zutreffend ist. Zudem gibt es eine gefühlte Kinderfeindlichkeit als Vorwegnahme universitärer Reaktionen von Wissenschaftler/innen, bevor sie Eltern geworden sind. Diese gefühlte Kinderfeindlichkeit hat aber gleichwohl Einfluss auf die Lebensentscheidungen potenzieller Eltern".
(aus: Sigrid Metz-Göckel/Christina Möller/Nicole Auferkorte-Michaelis "Wissenschaft als Lebensform - Eltern unerwünscht?" 2009, S.67)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Weltwoche-Titelgeschichte: Die Facebook-Epidemie
  • HUTT, Felix (2009): Sternstunden der Menschheit.
    150 Millionen Mitglieder: das weltgrösste Sozialnetzwerk Facebook hat als Plauderbörse im Internet gewaltigen Zulauf. Wo liegt der Reiz? Unser Autor wurde vom Verächter zum süchtigen Anhänger. Der Wandel brach dramatisch in sein Leben ein,
    in:
    Weltwoche Nr.3 v. 15.01.
  • MAIER, Michael (2009): Von wegen Hype.
    Mit Facebook lässt sich kein Geld durch Werbung verdienen. Trotzdem wird die Blase nicht platzen,
    in:
    Weltwoche Nr.3 v. 15.01.
 
 
  • Brigitte-Dossier: Wie sieht's auf deinem Konto aus, Schatz?
    Was Geld jetzt mit der Liebe macht.

    • WOLFF, Ann (2009): Der arme Mann.
      Inzwischen sollte man sich daran gewöhnt haben: dass Frauen gut verdienen und manchmal sogar mehr als ihre Männer. Ann Wolff hat auf der Suche nach einer neuen Normalität mit Paaren gesprochen - und ist auf große Verunsicherung gestoßen, 
      in:
      Brigitte Nr.3 v. 14.01.
    • OTTENSCHLÄGER, Madlen (2009): "Wir reden über Geld, um Empfindungen zu verschweigen".
      Bevor Sie das nächste Mal über sinnlose Ausgaben streiten, sollten Sie mit Ihrem Partner erst mal die unaufgeräumte Küche diskutieren, rät der Therapeut Franz Thurmaier. Ein Gespräch über heimlichen Groll, Haushaltskassen und das erste Date,
      in:
      Brigitte Nr.3 v. 14.01.
    • PFERSDORF, Silke (2009): "Am liebsten hätte ich mich unsichtbar gemacht".
      Keine Aufgabe, kein eigenes Geld, den ganzen Tag zu Hause. Schlimm genug für eine Frau, die immer berufstätig war. Doch als Vera L. ihren Job verliert, verändert sich nicht nur ihr Alltags, sondern auch die Beziehung zu ihrem Mann,
      in:
      Brigitte Nr.3 v. 14.01.
    • SCHNEIDER, Britta (2009): "Für dich, Baby".
      Geizige Männer sind die Hölle. Großzügige auch. Denn umsonst kriegt man sie nicht, diese grenzenlose Freigebigkeit
      in:
      Brigitte Nr.3 v. 14.01.
 
  • KEGEL, Sandra (2009): Das Lied vom traurigen Sonntag.
    Johanna Adorjáns Romandebüt "Eine exklusive Liebe" als Vorabdruck in der F.A.Z.,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14.01.
 
Falter-Titelgeschichte: Kehlmann und sein Ruhm.
Klaus Nüchtern spricht mit dem Autor. Siegrid Löffler rezensiert seinen neuen Roman
 
Demografische Forschung aus Erster Hand
  • FREJKA, Tomas (2008): Weite Teile Europas dauerhaft im Geburtentief.
    Aufschub von Geburten im Lebenslauf wichtiger Faktor,
    in:
    Demografische Forschung aus erster Hand, Nr.4
  • SOBOTKA, Tomáš (2008): Erhöht Zuwanderung die Geburtenraten in Europa?
    Geringer Beitrag, aber nachhaltiger Einfluss auf Altersstruktur und Bevölkerungsgröße,
    in:
    Demografische Forschung aus erster Hand, Nr.4
 
 
  • GIDNER, Jette (2009): Putzjobs oft nicht ganz sauber.
    Jeder fünfte Haushalt in Deutschland hat schon einmal Putzfrauen, Babysitter oder andere Hilfen schwarzbeschäftigt. Dabei könnten sich viele Auftraggeber eine angemeldete Haushaltshilfe leisten - und sie so auch versichern,
    in:
    TAZ v. 13.01.
 
 
  • BARTELS, Gerrit (2009): "Schreiben ist etwas Brutales".
    Porträt Daniel Kehlmann, Schriftsteller,
    in:
    Tagesspiegel v. 13.01.
    • Inhalt:
      "Mit dem Künstlerroman »Ich und Kaminski« wurden 2003 erstmals jenseits des Feuilletons Menschen auf ihn aufmerksam, zum Beispiel Elke Heidenreich. Und erstmals leuchtete auch der Faden tiefrot, der sich durch alle Arbeiten Kehlmanns zieht. Was seine Figuren eint: die Flucht aus dem eigenen, öden Leben hinüber in ein aufregenderes, genialerisches. »Ruhm« macht da keine Ausnahme", meint Gerrit BARTELS, der das neue BUCH von Daniel KEHLMANN für das Highlight dieses Bücherfrühlings hält.
 
  • Andreas Maier - Sanssouci

    • BUCHELI, Roman (2009): Ästhetik der Anspruchslosigkeit.
      Andreas Maier blickt in seinem Roman "Sanssouci" auf ein Menschengewimmel,
      in:
      Neue Zürcher Zeitung v. 13.01.
    • SEIBT, Gustav (2009): Parklandschaft mit Punks.
      Wie man aus Geschwätz Bedeutung destilliert: Andreas Maiers neuer Roman "Sanssouci",
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 13.01.
      • Inhalt:
        "Mit liebevollem Hass zeichnen ein paar lustige Seiten - es sind die gelungensten des Buches - den selbstverliebten Tageslauf einer von Unterhaltszahlungen lebenden, Männer nur als Samenspender zulassenden alleinerziehenden Bioladenmutter, die mit ihrem Söhnchen Jesus (ja, so heißt das Kind) in inzestuöser Zweierbeziehung lebt", meint Gustav SEIBT.
 
 
 
 
Das Parlament-Thema: Jugend
 
 
  • ANONYM (2009): Die getarnten Zulieferer.
    Der schmale Grat zwischen Public Relations und Journalismus wird von Strategen kreativ genutzt, um Themen in den Medien zu lancieren. Die Projekte werden immer als innovativ präsentiert - egal wie sinnvoll sie sind. Ein Erfahrungsbericht,
    in:
    TAZ v. 12.01.
 
 
 
 
New York Times Magazine-Titelgeschichte: My Genomic Self
  • PINKER, Steven (2009): My Genome, My Self.
    In the coming era of consumer genetics, your DNA will have much to tell you about the biological bases of your health, your physique and even your personality. But will this knowledge really amount to self-knowledge?
    in:
    New York Times Magazine v. 11.01.
 
  • GLAUBRECHT, Matthias (2009): Damenwahl.
    Bei der Partnersuche ergreifen Weibchen die Initiative. Im letzten Teil unserer Darwin-Serie lesen Sie, was der Erfinder der Evolutionstheorie über die intimsten Augenblicke herausfand,
    in:
    Welt v. 10.01.
 
 
 
 
 
 
 
  • REITER, Markus (2009): Wenn Qualität nur noch wenig zählt.
    Die "Generation Internet" geht völlig anders mit Informationen um - mit dramatischen Folgen für die alten Medien,
    in:
    Stuttgarter Zeitung v. 10.01.
    • Inhalt:
      REITER spricht mit Urs GASSER, Professor an der Universität St. Gallen und Direktor der Forschungsstelle für Informationsrecht, von dem im letzten Jahr das Buch "Generation Internet" erschienen ist, das er zusammen mit John PALFREY verfasst hat.

                   GASSER unterscheidet zwischen "Digital Immigrants" und "Digital Nativs". Letztere sind nach 1980 geboren, haben Zugang zu den modernen Kommunikationsmitteln und wissen damit umzugehen.
                   Die neue Elite sind die Supernutzer: Diese haben ein Qualitätsbewusstsein und trauen nur Informationen, die sie von verschiedenen Quellen bestätigt sehen. 
 
 
   

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Zu den News vom 01. - 09. Januar 2009

 
 
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

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