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News vom 10. - 31. Januar 2009
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Zitat
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Universitäten als
eltern- und kinderfeindliche Institutionen
"In
ihrer sozialen Organisation ist die Universität mit ihren
langwierigen und riskanten Qualifizierungsprozessen weder auf
Kinder noch auf egalitäre Elternpaare eingestellt, so dass für
sie die Charakterisierung als kinder- und elternfeindliche
Institution gegenwärtig zutreffend ist. Zudem gibt es eine
gefühlte Kinderfeindlichkeit als Vorwegnahme universitärer
Reaktionen von Wissenschaftler/innen, bevor sie Eltern geworden
sind. Diese gefühlte Kinderfeindlichkeit hat aber
gleichwohl Einfluss auf die Lebensentscheidungen potenzieller
Eltern".
(aus: Sigrid Metz-Göckel/Christina Möller/Nicole
Auferkorte-Michaelis
"Wissenschaft als Lebensform - Eltern unerwünscht?" 2009, S.67)
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JANSER, Daniela (2009): Die Depression der Sieger.
Schauplatz Ehe: Mit der Verfilmung des Romans "Zeiten des Aufruhrs"
erleben die amerikanischen fünfziger Jahre ein Revival. Wer verstehen
will warum, muss Richard Yates lesen,
in: Freitag Nr.3 v. 16.01.
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GLOMBITZA, Birgit (2009): Billige Zufriedenheit.
Sie glaubt noch an ein besseres Leben. Er ist mit Mittelmaß und
kleinen Affären zufrieden. Im kalten Licht von Sam Mendes' Melodram
"Zeiten des Aufruhrs" brilliert einmal mehr Kate Winslet,
in: TAZ v. 15.01.
- Inhalt:
"»Zeiten
des Aufruhrs«
bebildert mit einer schönen, leisen Traurigkeit, wie das
bürgerliche Leben die
Paradiese der Boheme entzaubert", meint GLOMBITZA.
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LÜTHGE, Katja (2009): Erdrückend banale Existenz,
in: Frankfurter
Rundschau v. 15.01.
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OSTWALD, Susanne (2009): Fenster zur Hölle.
Sam Mendes' kongeniale Verfilmung von Richard Yates'
Jahrhundertroman «Revolutionary Road»,
in: Neue Zürcher
Zeitung v. 15.01.
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SANNWALD, Daniela (2009): Wenn die Liebe untergeht.
Ein Traumpaar wird erwachsen: "Zeiten des Aufruhrs" mit Kate
Winslet und Leonardo DiCaprio ist ein Meisterwerk,
in: Tagesspiegel v.
15.01.
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Weltwoche-Titelgeschichte:
Die Facebook-Epidemie |
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HUTT, Felix (2009): Sternstunden der Menschheit.
150 Millionen Mitglieder: das weltgrösste Sozialnetzwerk Facebook
hat als Plauderbörse im Internet gewaltigen Zulauf. Wo liegt der
Reiz? Unser Autor wurde vom Verächter zum süchtigen Anhänger. Der
Wandel brach dramatisch in sein Leben ein,
in: Weltwoche Nr.3 v. 15.01.
-
MAIER, Michael (2009): Von wegen Hype.
Mit Facebook lässt sich kein Geld durch Werbung verdienen.
Trotzdem wird die Blase nicht platzen,
in: Weltwoche Nr.3 v. 15.01.
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Brigitte-Dossier: Wie sieht's
auf deinem Konto aus, Schatz?
Was Geld jetzt mit der Liebe macht.
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WOLFF, Ann (2009): Der arme Mann.
Inzwischen sollte man sich daran gewöhnt haben: dass Frauen gut
verdienen und manchmal sogar mehr als ihre Männer. Ann Wolff hat auf
der Suche nach einer neuen Normalität mit Paaren gesprochen - und
ist auf große Verunsicherung gestoßen,
in: Brigitte Nr.3 v. 14.01.
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OTTENSCHLÄGER, Madlen (2009): "Wir reden über Geld, um Empfindungen
zu verschweigen".
Bevor Sie das nächste Mal über sinnlose Ausgaben streiten,
sollten Sie mit Ihrem Partner erst mal die unaufgeräumte Küche
diskutieren, rät der Therapeut Franz Thurmaier. Ein Gespräch über
heimlichen Groll, Haushaltskassen und das erste Date,
in: Brigitte Nr.3 v. 14.01.
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PFERSDORF, Silke (2009): "Am liebsten hätte ich mich unsichtbar
gemacht".
Keine Aufgabe, kein eigenes Geld, den ganzen Tag zu Hause.
Schlimm genug für eine Frau, die immer berufstätig war. Doch als
Vera L. ihren Job verliert, verändert sich nicht nur ihr Alltags,
sondern auch die Beziehung zu ihrem Mann,
in: Brigitte Nr.3 v. 14.01.
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SCHNEIDER, Britta (2009): "Für dich, Baby".
Geizige Männer sind die Hölle. Großzügige auch. Denn umsonst
kriegt man sie nicht, diese grenzenlose Freigebigkeit
in: Brigitte Nr.3 v. 14.01.
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KEGEL, Sandra (2009): Das Lied vom traurigen Sonntag.
Johanna Adorjáns Romandebüt
"Eine exklusive Liebe" als Vorabdruck in der F.A.Z.,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 14.01.
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Falter-Titelgeschichte:
Kehlmann und sein Ruhm.
Klaus Nüchtern spricht mit dem Autor. Siegrid Löffler
rezensiert seinen neuen Roman |
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FREJKA, Tomas (2008): Weite Teile Europas dauerhaft im Geburtentief.
Aufschub von Geburten im Lebenslauf wichtiger Faktor,
in: Demografische
Forschung aus erster Hand, Nr.4
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SOBOTKA, Tomáš
(2008): Erhöht Zuwanderung die Geburtenraten in Europa?
Geringer Beitrag, aber nachhaltiger Einfluss auf Altersstruktur
und Bevölkerungsgröße,
in: Demografische
Forschung aus erster Hand, Nr.4
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GIDNER, Jette (2009): Putzjobs oft nicht ganz sauber.
Jeder fünfte Haushalt in Deutschland hat schon einmal Putzfrauen,
Babysitter oder andere Hilfen schwarzbeschäftigt. Dabei könnten sich
viele Auftraggeber eine angemeldete Haushaltshilfe leisten - und sie
so auch versichern,
in: TAZ v. 13.01.
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WEBER, Julian (2009): So etwas macht heute keiner mehr.
Rocko Schamonis "Dorfpunks" wird derzeit verfilmt. Seine
Biografie beschreibt lustig und schwungvoll das Punksein im
Westdeutschland der 80er-Jahre. Für die jungen Schauspieler ist das
sehr weit weg. Eine Ortsbegehung an der schleswig-holsteinischen
Ostsee bei der Schrammfilm-Produktion,
in: TAZ v. 13.01.
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BARTELS, Gerrit (2009): "Schreiben ist etwas Brutales".
Porträt Daniel Kehlmann, Schriftsteller,
in: Tagesspiegel v.
13.01.
- Inhalt:
"Mit dem Künstlerroman
»Ich und Kaminski« wurden 2003 erstmals jenseits des Feuilletons
Menschen auf ihn aufmerksam, zum Beispiel Elke Heidenreich. Und
erstmals leuchtete auch der Faden tiefrot, der sich durch alle
Arbeiten Kehlmanns zieht. Was seine Figuren eint: die Flucht aus dem
eigenen, öden Leben hinüber in ein aufregenderes, genialerisches.
»Ruhm« macht da keine Ausnahme", meint Gerrit BARTELS, der das neue
BUCH von
Daniel KEHLMANN für das Highlight dieses Bücherfrühlings hält.
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BUCHELI, Roman (2009): Ästhetik der Anspruchslosigkeit.
Andreas Maier blickt in seinem Roman "Sanssouci" auf ein
Menschengewimmel,
in: Neue Zürcher
Zeitung v. 13.01.
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SEIBT, Gustav (2009): Parklandschaft mit Punks.
Wie man aus Geschwätz Bedeutung destilliert: Andreas Maiers neuer
Roman "Sanssouci",
in: Süddeutsche
Zeitung v. 13.01.
- Inhalt:
"Mit liebevollem Hass zeichnen ein paar lustige
Seiten - es sind die gelungensten des Buches - den
selbstverliebten Tageslauf einer von Unterhaltszahlungen lebenden,
Männer nur als Samenspender zulassenden alleinerziehenden
Bioladenmutter, die mit ihrem Söhnchen Jesus (ja, so heißt das
Kind) in inzestuöser Zweierbeziehung lebt", meint
Gustav SEIBT.
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ANONYM (2009): Die getarnten Zulieferer.
Der schmale Grat zwischen Public Relations und Journalismus wird
von Strategen kreativ genutzt, um Themen in den Medien zu lancieren.
Die Projekte werden immer als innovativ präsentiert - egal wie
sinnvoll sie sind. Ein Erfahrungsbericht,
in: TAZ v. 12.01.
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PINKER, Steven (2009): My Genome, My Self.
In the coming era of consumer genetics, your DNA will have much
to tell you about the biological bases of your health, your physique
and even your personality. But will this knowledge really amount to
self-knowledge?
in: New York Times
Magazine v. 11.01.
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GLAUBRECHT, Matthias (2009): Damenwahl.
Bei der Partnersuche ergreifen Weibchen die Initiative. Im letzten
Teil unserer Darwin-Serie lesen Sie, was der Erfinder der
Evolutionstheorie über die intimsten Augenblicke herausfand,
in: Welt v. 10.01.
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KREKELER, Elmar (2009): Und hinter tausend Nebeln keine Welt.
Andreas Maier versucht sich mit seinem Roman "Sanssouci" an einer
ganz besonders borstigen Geschichte,
in: Welt v. 10.01.
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OSTERKAMP, Ernst (2009): Potsdam ist überall, und überall ist Potsdam.
Jedes Idyll ist unterkellert von finsteren Abgründen - und dieses
erst recht: Andreas Maiers neuer Roman "Sanssouci",
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 10.01.
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SAAB, Karim (2008): Laboratorium der Beliebigkeit.
Andreas Maiers Potsdam-Roman "Sanssouci" wird weder seinen
zahlreichen Stipendiengebern noch Lesern in nah und fern imponieren,
in: Märkische
Allgemeine v. 10.01.
- Inhalt:
"Mönchische
Gestalten, Penner und bindungsscheue Singles kommen besser weg als
sesshafte, alleinerziehende Mütter",
kritisiert SAAB den Roman "Sanssouci".
SAAB geht
außerdem auf den Medienskandal um den Stadtschreiber von Potsdam ein.
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REITER, Markus (2009): Wenn Qualität nur noch wenig zählt.
Die "Generation Internet" geht völlig anders mit Informationen um -
mit dramatischen Folgen für die alten Medien,
in: Stuttgarter Zeitung
v. 10.01.
- Inhalt:
REITER spricht mit Urs GASSER, Professor an
der Universität St. Gallen und Direktor der Forschungsstelle für
Informationsrecht, von dem im letzten Jahr das Buch
"Generation
Internet" erschienen ist, das er zusammen mit John PALFREY verfasst
hat.
GASSER
unterscheidet zwischen "Digital Immigrants" und "Digital Nativs".
Letztere sind nach 1980 geboren, haben Zugang zu den modernen
Kommunikationsmitteln und wissen damit umzugehen.
Die neue Elite
sind die Supernutzer: Diese haben ein Qualitätsbewusstsein und
trauen nur Informationen, die sie von verschiedenen Quellen
bestätigt sehen.
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Zu den News
vom 01. - 09. Januar 2009
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