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News vom 06. -
16. Juli 2009
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Zitat
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Schüchterne Menschen können vom Online-Dating profitieren
"Im
realen Leben beklagen Singles vor allem, dass sie keinen
Zugang zu anderen Gruppen von Singles haben. Im Cyberspace
haben sie primär den Vorteil, der alltäglichen Stigmatisierung
des Singleseins zu entfliehen und damit Vorurteilen gegenüber
herkömmlichen Singletreffs auszuweichen. Versteckt hinter der
Anonymität einer virtuellen, von ihnen selbst konstruierten
Identität, dürfen scheue und introvertierte Leute im Netz mit
neuen Mustern der Kontaktsuche experimentieren."
(aus: Evelina Bühler-Ilieva:
"Einen
Mausklick von mir entfernt" 2006, S.65)
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Ab sofort finden Sie
auf der Website
www.single-luege.de
einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der
Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und verlinkt.
Den aktuellen Rückblick Juli 2009 finden Sie
hier.
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PENZEL, Matthias (2009): Eine Art Tourist im eigenen Leben.
Am heutigen 16. Juli wäre Jörg Fauser 65 Jahre alt geworden. Der
Dichter unter den Romanciers, der Schriftsteller unter den
Journalisten. Matthias Penzel über einen der wichtigsten
Nachkriegsautoren Deutschlands,
in: Titel-Magazin v. 16.07.
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PEITZ, Christiane (2009): Versuchte Nähe.
Das Recht auf das eigene Bild, im Privatleben wissen wir damit
umzugehen. Im Zweifel löscht man das unvorteilhafte Foto aus dem
Computer. In der Öffentlichkeit ist die Sache komplizierter.
Christiane Peitz über den Streit um die Doku "Der entsorgte Vater",
in: Tagesspiegel v. 16.07.
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SCHOLTER, Judith (2009): Mutter-Mädchen.
Katarina war 14, als sie schwanger wurde. Sie brachte ihre Tochter
zur Welt und ging weiter zur Schule. Die Geschichte einer mutigen
jungen Frau,
in: Die ZEIT Nr.30 v. 16.07.
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LINNEWEBER, Silke (2009): Wie viel ist ein Baby wert?
Rente: Die von Peer Steinbrück kritisierte Garantie für
Altersbezüge ist nur ein kleines Problem. Schwerer wiegt, dass
Familien gegenüber Kinderlosen benachteiligt werden,
in: Rheinischer Merkur Nr.29 v. 16.07.
- Anmerkungen:
Wurde im Jahr 2003 die
Rente nach Kinderzahl
noch als das Nonplusultra der christlichen Rentenpolitik zur
Förderung der Familie betrachtet, so schlägt LINNEWEBER in ihrem
Artikel erstaunlich moderate Töne an und zeigt sogar die Nachteile
solcher Konzepte auf.
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zitty-Titelgeschichte:
Das Experiment Bar 25.
Anatomie eines Lebensgefühls |
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Inhalt:
Am 30. August schließt die Bar 25, die
Teil der
Berliner Techno-Kultur ist. Der
Fotograf Robert Lebeck hat für Zitty die Atmosphäre der Bar
noch einmal festgehalten.
-
JOSWIG, Jan (2009): Anatomie eines Lebensgefühls.
Ein Plädoyer für den gebührenden Abschied von einer besonderen
Welt,
in: zitty Nr.15 v. 16.07.
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KLÄN, Franziska (2009): Kommunale Innenansichten.
Sechs Tage hat die Woche in der Bar 25. Wir heben ihre Bewohner
von Dienstag bis Sonntag begleitet,
in: zitty Nr.15 v. 16.07.
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HÖFFE, Otfried (2009): Gewonnene Jahre.
Wider die unbedachte Rede von der «Überalterung» der
Gesellschaften,
in: Neue Zürcherer Zeitung v. 16.07.
- Anmerkungen:
Der Kampfbegriff
"Unterjünging", den
Otfried HÖFFE präferiert, haben
Nationalkonservative um Herwig BIRG und Franz-Xaver KAUFMANN in die
Debatte um den demografischen Wandel eingeführt. Er soll die Schuld
an der Misere der Welt den Kinderlosen zuschieben.
Die
Gegenfraktion, die von Überalterung spricht, ist ebenfalls dem
demografischen Sachzwangdenken verpflichtet, sieht jedoch in der
Überhandnahme der Alten die Misere der Welt.
Auf
dieser Website wird dagegen seit dem Jahr 2003 der Begriff von der
Gesellschaft der Langlebigen
verwendet. Im Gegensatz zu den bevölkerungspolitisch motivierten
Polarbegriffen Unterjüngung - Überalterung ist der Begriff nicht
normativ, sondern beschreibt den
Sachverhalt der gewonnenen Jahre (Arthur E.
IMHOF) neutral.
In
seinem Buch
"Weniger sind mehr" hat der
Soziologe Karl-Otto HONDRICH die Langlebigkeit in einen positiven
Kontext der sozialkulturellen Evolution
gestellt.
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GASEROW, Vera (2009): Familie in Zeiten der Krise.
Lange Wunschliste,
in: Frankfurter Rundschau v. 15.07.
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SPERBER, Katharina (2009): Im Schoß der Familie,
in: Frankfurter Rundschau v. 15.07.
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LÖWENSTEIN, Stephan (2009): Jeder zweite Vater spürt die Krise, aber
nur jede vierte Mutter.
Studie des Familienministeriums. Vertrauen auf Verwandte,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 15.07.
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MERKEL, Karin (2009): In der modernen Familie kommt es auf den Mann
an,
in: Berliner Morgenpost v. 15.07.
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MONATH, Hans (2009): Von wegen große Krise.
Eine Umfrage zur Familienpolitik hat ergeben: Drei Viertel merken
nichts von Wirtschaftsflaute. Nur sechs Prozent der Befragten gaben
an, sie seien durch die Krise stark betroffen,
in: Tagesspiegel v. 15.07.
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TAZ-Titelthema:
Deutschlands Väter kriegen die Krise |
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Debatte um Rentengarantie
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PFAFF, Jan (2009): Grenzenlose Gefühle.
Das ZDF will die Einheit vorantreiben. Deshalb schickt man zehn
West-Frauen nach Schwerin, um Ost-Männer zu daten. Und verkauft das
Ganze als exotisches "Liebesabenteuer",
in: Freitag Online v. 13.07.
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POSCHARDT, Ulf (2009): "Aus Steueruntertanen müssen Bürger werden".
Er ist einer der bedeutendsten Denker Deutschlands und einer der
wenigen Philosophen, die über ein nahezu universelles Wissen
verfügen. Ein Gespräch mit Peter Sloterdijk über die Affäre Kurras,
das Steuerrecht und die Frage, warum jeder dringend sein Leben
ändern sollte,
in: Welt am Sonntag v. 12.07.
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CORINO, Eva (2009): Die effiziente Familie.
Drei Kühlschränke, zwei Au-Pair-Mädchen, fünfzig Tiefkühlportionen.
Judith Nussbaum hat einen Weg gefunden, Kinder und Karriere zu
vereinbaren. Sie managt ihr Privatleben wie ein Unternehmen,
in: Magazin der Berliner Zeitung v. 11.07.
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Die TAZ auf dem Weg von der Alternativkultur zur neuen
Bürgerlichkeit
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STEINBERGER, Petra (2009): Operation mit brutalen Entscheidungen.
Ein Bericht der UN zum "Tag der Bevölkerung" macht klar, dass die
"demographische Bombe" der Überbevölkerung keineswegs entschärft
ist,
in: Süddeutsche Zeitung v. 11.07.
- Inhalt:
"Ob (...)
Überbevölkerung tatsächlich existiert, ist nicht ganz klar. Dass
es benutzt wurde, um ganz andere Interessen durchzusetzen, ist
sicher", meint Petra STEINBERGER.
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LAUTERBACH, Jörn (2009): Das Leben nach dem Kampf.
Deutsche Orte (10): Sechs Jahre lang provozierten Hausbesetzer in
der Hamburger Hafenstraße den Rechtstaat. Heute protestieren hier
Künstler und Steuerberater in sanierten Häusern gegen den Bau eines
Einkaufzentrums,
in: Welt v. 11.07.
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HEUZEROTH, Corinna & Jürgen DORBRITZ (2009): Gleich und gleich
gesellt sich gerne?
Eine deskriptive Analyse der Homogamie von Ehepaaren und
nichtehelichen Lebensgemeinschaften im Hinblick auf den
Bildungsabschluss der Partner,
in:
BIB-Mitteilungen, Heft 2 v. 10.07.
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DRÖSSER, Christoph (2009): Republik in Schieflage.
Deutschlands Bevölkerung schrumpft - doch nicht überall in gleichem
Maße. In manchen Regionen ist die Zahl der Geburten größer als die der
Todesfälle, manche ziehen Zuwanderer an, andere verlieren Einwohner.
Blick auf ein Land im Wandel,
in: Die ZEIT Nr.29 v. 09.07.
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KEEVE, Viola (2009): Paradies hinter Schloss und Riegel.
Urbanes Wohnen: In vielen Innenstädten schafft sich die obere
Mittelschicht Enklaven des gutbürgerlichen Lebens. Wer früher mit
seiner Familie in den Speckgürtel zog, schließt sich jetzt in der
Stadt zu Hausgemeinschaften zusammen und grenzt sich ab von seiner
Umwelt,
in: Rheinischer Merkur Nr.28 v. 09.07.
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LANGBEIN, Kurt (2009): Gebär Streik!
Österreichs Frauen kommentieren die konservative Familienpolitik,
indem sie keine Kinder mehr gebären. Länder wie Dänemark leben eine
Lösung vor,
in: Falter Nr.28 v. 08.07.
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GEPP, Joseph (2009): Generation Aufstieg.
Ihre Väter servierten Tee und teerten Straßen. Sie selbst führen
Handelsketten, besitzen Immobilien und Großrestaurants. Wie in Wien
eine neue türkische Mittelschicht entstanden ist,
in: Falter Nr.28 v. 08.07.
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25 Jahre Hamburger Institut für Sozialforschung
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FEDDERSEN, Jan (2009): Die Zivilgesellschaft tanzt!
Denkfrabrik: Das Hamburger Institut für Sozialforschung feiert
sich selbst zum 25. Geburtstag und den 60. der Bundesrepublik mit
der Tagung "Im Blick der Nachbarn". Deutschland wurde viel Lob
gespendet, kritische Beiträge trübten nicht die Konsensstimmung
in: TAZ v. 06.07.
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WINKLER, Thomas (2009): Neues Album von Nouvelle Vague.
Unerfüllte Träume der Bionade-Bohème,
in: Frankfurter Rundschau v. 06.07.
- Inhalt:
Thomas WINKLER sieht in den
Prenzlauer Berg-Eltern, die an den
kreativen Schalthebeln sitzen, die Zielgruppe für die eingängigen
Punk-Gassenhauer von Nouvelle Vague:
"Diese
Zielgruppe hottete vor zwei Jahrzehnten noch zu Indie-Disco-Hits
(...) über die Tanzfläche des alternativen Jugendzentrums in der
Provinz. Oder träumte zu unkaputtbaren Sehnsuchtssongs (...).
Heute
will sie sich aber vor allem nicht mehr aufregen. Sondern abends ein
gutes Glas Wein schlürfen, wenn der Nachwuchs endlich schläft, und
dazu dieselbe Musik wie früher hören - nur irgendwie anders. Nicht
so nervig eben. Und das ist dann wohl der Witz an Nouvelle Vague:
Sie spielen den Soundtrack zu den unerfüllten Träumen der
Bionade-Bohème als nur mehr blassen Wiederhall seiner selbst."
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Zu den News
vom 01. - 05. Juli 2009
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