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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-dasein.de
 
 
 
   

News vom 06. - 15. Juni 2009

 
 
     
 
   

Zitate des Monats:

Frauenfreundschaften - gestern & heute

"Freundschaft lebt (...) von der Distanz. Deshalb ist es nicht gut, wenn man seine Freunde zu Zeugen ehelicher Zerwürfnisse macht und immer wieder alle die kleinen Mißhelligkeiten, Ärgerlichkeiten und Zwistigkeiten vor ihnen auspackt, die in fast allen Ehen einmal vorkommen. Wie oft wird aber gerade das getan, und wie oft entstehen dadurch neue Konflikte zwischen Mann und Frau? Männer sind in diesen Dingen meistens wesentlich zurückhaltender als Frauen, die vor der besten Freundin gern ihr gesamtes Seelenleben ausbreiten. An solchen »besten Freundinnen« sind schon Ehen gescheitert. Denn diese Freundinnen pflegen ihren Einfluß nicht immer zur Milderung und Beseitigung der Konflikte zu verwenden."
(aus: Gertrud Oheim/Guido Möring/Theo Zimmermann: "Die gute Ehe" 1959, S.202)

"Der Alptraum ist wahr geworden. Vielleicht ist es doch besser, die beste Freundin anzurufen oder gleich zu ihr zu fahren und sich an ihrer Schulter auszuweinen. Ganz bestimmt: Das ist besser.
Untreue ist nichts Ungewöhnliches
."
(aus: Cordula Bachmann/Birgitta Kauffmann/Christiane Tewinkel: "Das kleine Schwarze" 2009, S.240)

 
 
 
Ab sofort finden Sie auf der Website www.single-luege.de einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und verlinkt.

Den aktuellen Rückblick Juni 2009 finden Sie hier.  

 
       
     
     
   
SPIEGEL-Titelgeschichte: Wir Krisenkinder.
Wie junge Deutsche ihre Zukunft sehen
  • OEHMKE, Philipp/ROHR, Mathieu von/SCHULZ, Sandra (2009): Die Krisenprofis.
    Sie sind die Deutschen von morgen, die 20- bis 35Jährigen - sie sind vernetzt, sie denken global, sie sind angepasst. Die Krise trifft sie härter als andere, aber nicht einmal das treibt sie zur Rebellion. Sie schäumen lieber Milch auf, als auf dei Straße zu gehen. Wie sie denken und leben, zeigt die neue SPIEGEL-Umfrage unter den jungen Deutschen.
    in: Spiegel Nr.25 v. 15.06.
  • SPIEGEL (2009): Sie lernen jemanden kennen, googeln Sie ihn?
    Wer die jungen Deutschen zwischen 20 und 35 fragt, wie sie denken, was sie wollen, wem sie trauen, bekommt das Selbstporträt einer Generation, die düster in die gesellschaftliche Zukunft blickt. Die Politik und Sex nicht wichtig findet, auf Barack Obama hofft und mit 85 sterben möchte,
    in: Spiegel Nr.25 v. 15.06.
  • TITZ, Christoph & Britta MERSCH (2009): Jung, gut ausgebildet, chancenlos,
    in: Spiegel Online v. 15.06.
 
   
Aus Politik und Zeitgeschichte-Thema: Architektur der Gesellschaft
 
     
     
   
  • STUCKRAD-BARRE, Benjamin (2009): Liebeserklärung an die Zeitung,
    in: Welt v. 15.06.
    • Anmerkungen:
      "
      »Informare« heißt, unter anderem: eine Form geben. Also auswählen, filtern, destillieren, weglassen, weglassen, weglassen. Dies ist Aufgabe der Nicht-Internetmedien und nicht ihr Manko",
      belehrt uns Benjamin von STUCKRAD-BARRE. Manchmal dichtet die Welt aber auch etwas dazu und das ist das Problem der Zeitungen.

                  Im Hinblick auf das Thema Demografie hat die deutsche Presse im März 2006 einen dramatischen Glaubwürdigkeitsverlust erlitten, wie Christoph BUTTERWEGE im lesenswerten Buch Generationen darlegt:
                  "Alles, was es im Hinblick auf die demografische Entwicklung an Übertreibungen im deutschen Blätterwald gegeben hatte, wurde in den Schatten gestellt, als das von Unternehmensstiftungen und prvaten Geldgebern finanzierte, auf die Beeinflussung der öffentlichen Meinung zielende Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung im März 2006 seine Studie »Die demografische Lage der Nation« (Kröhnert u.a. 2006) präsentierte und dabei auch vor der Falschmeldung, Deuschland liege bei der Geburtenrate »seit über 30 Jahren weltwweit auf dem letzen Platz«, und spektakulären Überschriften wie »Nach dem Menschen kommt der Wolf« nicht zurückschreckte (...). Damit hatten die Dramatisierer den Bogen jedoch offenbar überspannt. Obwohl die am 7. November 2006 veröffentlichte 11. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung (...) problematischer ausfiel (...), fiel das Medienecho moderater aus." (2009, S.212) 
 
   
  • HEIN, Till (2009): Der richtige Riecher.
    Sissel Tolaas weiß, was Nasen wollen: Der Duft von Babyhaut baut Aggressionen ab, Frauen suchen nach dem Geruch des Vaters. Zu Besuch bei einer Duftforscherin,
    in: Tagesspiegel v. 14.06.
 
   
  • KLOEPFER, Inge (2009): Firmen in der Demographie-Falle.
    Weil den Unternehmen der Nachwuchs ausgeht, müssen die Alten mehr leisten. Darauf sind sie nicht vorbereitet,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 14.06.
 
   
  • LOCKE, Stefan (2009): "Wer kennt Nintendo?"
    Beim Leipziger Seniorentag werden Rentner von Nichtrentnern umworben - aber die Generationen reden meist aneinander vorbei,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 14.06.
 
     
     
     
     
   
  • ROTEN, Michèle (2009): Recht auf Unglück.
    Ja, Frauen sind tatsächlich weniger glücklich als vor vierzig Jahren. Doch das ist erstens nur logisch und zweitens vollkommen in Ordnung,
    in: Das Magazin des Tages-Anzeiger v. 13.06.
 
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
   
beziehungsweise - Informationsdienst des Österreichischen Instituts für Familienforschung
 
   
  • WOLF, Naomi (2009): Der kleine Unterschied.
    Feministinnen streiten die Eigenarten der Geschlechter ab. Doch immer mehr Wissenschaftler pochen auf angeborene Gegensätze - schon allein, wenn es um Hausarbeit geht,
    in: Welt v. 09.06.
    • Anmerkungen:
      Ginge es nach Naomi WOLF und Michael GURIAN, dann müsste nun der französische Soziologe Jean-Claude KAUFMANN sein Buch "Schmutzige Wäsche" neu schreiben:

                  "Gurian postuliert (...), dass das männliche Gehirn tatsächlich nicht wahrnehmen könne, dass sich schmutzige Wäsche anhäufe, so wie es das weibliche Gehirn oft vermöge - was erklärt, warum Männer und Frauen dazu neigen, unterschiedlich an die Hausarbeit heranzugehen."
                  Nicht mehr eingeübte alltägliche Gewohnheiten, sondern das männliche Gehirn ist schuld am ständigen Zwist zwischen Mann und Frau um die Hausarbeit - wenn sie nicht sowieso ausgelagert ist.
 
   
  • GRIESSMEIER, Kerstin (2009): In Einzelhaft mit Kind.
    Familie: Monatelang sich ganz dem eigenen Neugeborenen widmen zu dürfen ist unvergleichlich und manchmal ziemlich ätzend - wer das aber offen ausspricht, eckt vielerorts an. Ein Erfahrungsbericht,
    in: TAZ v. 09.06.
 
   
  • DIEDERICHSEN, Diedrich (2009): Öffentlichkeit und Erfahrung.
    Diedrich Diederichsen nimmt Stellung zu den jüngsten Debatten um Karl-Heinz Kurras: "Klar, Kraushaar ist immer noch besser als Götz Aly." Aber seine antiautoritäre Revolte will er sich von niemandem nehmen lassen,
    in: TAZ v. 09.06.
    • Anmerkungen:
      1998 erschien in Frankreich "Die Tyrannei der Lust". Der Journalist  Jean-Claude GUILLEBAUD entdeckte darin den Familienmenschen als Widerstandskämpfer.

                  Nun entdeckt der Poplinke Diedrich DIEDERICHSEN die Familie, was immer man sich darunter auch vorstellen mag. Die traditionelle Familie kann er nicht meinen, denn diese hat der Generationsgenosse Norbert BOLZ bereits erfolgreich medial besetzt.
                  Ist das nun die letzte Kernkompetenz, die eine desolate Poplinke angesichts der kulturellen Hegemonie alteingesessener 68er-Exegeten einbringen kann, um nicht völlig in der medialen Unsichtbarkeit zu verschwinden?
                  Die zweite Variante desolater Poplinker verkörpert Robert MISIK, der sich  heute in der Analyse des Absturzes der Sozialdemokratie erschöpft. Nach seiner durchaus stimmigen Problemanalyse im Jahr 2005 kam nichts mehr, womit wir wieder bei DIEDRICHSEN wären. 
 
     
     
     
     
     
     
     
     
   
  • FR (2009): Party-Hauptstädte: Hier feiert Europa.
    Von wegen, vom vereinten Europa merkt man nichts. In den Clubs der Metropolen treffen sich junge Leute des ganzen Kontinents. Eine Reise durch vier Party-Hauptstädte,
    in: Frankfurter Rundschau v. 06.06.
    • KROHN, Knut (2009): Blick nach Westen (Warschau),
      in: Frankfurter Rundschau v. 06.06.
    • GERNERT, Johannes (2009): Europas Easyjetset (Berlin),
      in: Frankfurter Rundschau v. 06.06.
    • LEETZ, Christian (2009): Drei Stunden Vollgas (Barcelona),
      in: Frankfurter Rundschau v. 06.06.
    • DEBRANT, Serge (2009): Interrail ohne Wegfahren (London),
      in: Frankfurter Rundschau v. 06.06.
 
     
     
   

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