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News vom 12. - 18. März 2009
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Zitat
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Berliner Clubkultur
als existenzielle Herausforderung
"Das
Berghain stellt eine existenzielle Herausforderung dar: Es ist
nicht allein ein Ort, um den Dampf einer Arbeitswoche
abzulassen, einen Partner zu finden oder interessante Musik zu
hören. Es ist ein freier Raum - was man dort macht, muss nicht
aus der sonstigen Lebensweise ableitbar sein. Indem der Club
einem die größtmöglichen Genüsse vorführt, muss man sich selbst
die Frage stellen: Was will ich? Wo trage ich mich in die Karte
des sozialen, sexuellen und musikalischen Genießens ein? Das
Berghain ist ein Ort, an dem man lernt, seinem eigenen Begehren
ins Auge zu schauen."
(Alexis Waltz in: Tobias Rapp
"Lost and Sound" 2009, S.132)
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Ab sofort finden Sie
auf der Website
www.single-luege.de
einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der
Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und -
soweit möglich - verlinkt.
Den aktuellen Rückblick März 2009 finden Sie
hier.
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Falter-Titelgeschichte:
Integration? Nee danke!
Wiens zweitgrößte Minderheit: die Deutschen |
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HETTCHE, Thomas (2009): Unser Literaturlabor heißt Frankfurt.
Literatur entsteht, wo sie will, da kann Suhrkamp noch so sehr auf
Berlin setzen. Wenn es aber darangeht, Formen für die literarische
Kultur der Zukunft zu entwickeln, ist Frankfurt die ideale Stadt,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.03.
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CHARIM, Isolde (2009): List der säkularen Vernunft.
Nermin Abandan-Unat ist eine der ersten Akademikerinnen und
Migrationsforscherinnen der Türkei. Wie sieht die aufgeklärte Grande
Dame der politischen Soziologie die postsäkulare Türkei? Ein Porträt,
in: TAZ v. 16.03.
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LUDWIG, Michael (2009): Einsam und glücklich.
Männer ohne feste Partnerin und ohne einschnürende Liebesregeln
kommen ganz gut durchs Leben. Bekenntnisse eines notorischen
Singles
in: Welt am Sonntag v. 15.03.
- Inhalt:
LUDWIG beschreibt den männlichen Single als
Mann, der zwischen Angst vor Nähe bzw. Ausbeutung und Hoffnung auf
die große Liebe schwankend, zum Single auf Zeit mit gelegentlichen
Affären und Distanzbeziehungen wird.
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LUEHRS-KAISER (2009): "Liebe ist nicht nötig".
Bestseller-Autor Richard David Precht schreibt jetzt über
Romantik. Ein Gespräch über schöne Frauen, den Sex-Appeal von
Philosophen und die Frage, ob Klugheit der Attraktivität schaden
kann,
in: Welt am Sonntag v. 15.03.
- Anmerkungen:
Im Hause Springer ist man sich uneinig, ob
Richard David PRECHT nun "mit seiner Frau und vier Kindern in
einer Patchwork-Familie in Köln" lebt wie es die WamS
schreibt, oder ob seine Frau mit 3 Kindern in Luxemburg wohnt,
während PRECHT in Köln alleine wohnt, wenn nicht gerade sein Sohn
da ist, so wie BALZER in
der Welt schreibt.
Susanne
SCHMETKAMP fasst das Arrangement
in der ZEIT Online als
Fernbeziehung auf: "Sie
selbst leben in einer Beziehung mit einer älteren Frau, haben
einen Sohn und drei Stiefkinder, leben in Köln und Luxemburg und
führen somit eine Fernbeziehung."
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STÖCKLI, Corinne (2009): Endlich eine richtige Frau.
Sara hatte nie ihre Tage, und sie wird nie ein Kind gebären. Sie
kam ohne Vagina zur Welt, ein Schicksal, das sie mit Hunderten Frauen
in der Schweiz teilt. Eine Operation veränderte ihr Leben,
in: Neue Zürcher
Zeitung am Sonntag v. 15.03.
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BALZER, Vladimir (2009): Die Liebe kommt, die Liebe geht.
Jahrelang schrieb er für eine Handvoll Leser, inzwischen ist er
ein gefragter Bestseller-Autor. Richard David Precht fragte erst
"Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?". Jetzt hat er sich ein
"unordentliches Gefühl" vorgenommen,
in: Welt v. 14.03.
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NINCK, Mathias (2009): Was ist ein guter Vater?
Viele Männer wären gerne kompetente Väter. Bei der Frage, ob sie es
sind, ist ihnen unbehaglich zumute. Warum? Ein Gespräch mit dem
Philosophen Dieter Thomä,
in: Das Magazin des
Tages-Anzeiger v. 14.03.
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STOCKER, Lisa (2009): Die Muttersucher.
Wollen Männer nur schnellen Sex? Nein, sie wollen nur schnell
Kinder. Über die Torschlusspanik einer Generation, die sich
plötzlich sehr, sehr alt fühlt,
in: SZ-Magazin Nr.11 v. 13.03.
- Anmerkungen:
War "vierzig
nicht gerade noch das neue dreißig? Hatte nicht Claudius Seidl,
Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung,
noch 2005 in seinem Buch
Schöne junge Welt die ewige Jugend ausgerufen? Das Ende
der »Macht der Altersstrukturen und der Herrschaft der alten
Lebensblaupausen«? – Familie? Kommt später. Das starr-bürgerliche
Lebenslaufdiktat: völlig überholt.
Nur wenige Jahre später
klingt das vollkommen anders. Bei einer Erhebung des Deutschen
Jugendinstituts 2008 sagte der allergrößte Teil (90 Prozent) der
befragten Männer zwischen 15 und 42 Jahren, dass sie gern Väter
werden wollen. Wie viele es tatsächlich erreicht haben? Ein
Drittel der 25- bis 59-Jährigen.
Irgendwann erwischt auch
die Letzten die Angst, dass die Zeit abläuft,
inzwischen gilt der unerbittliche Lauf
der Natur nicht mehr nur für Frauen. So meldete die britische
Tageszeitung The Guardian: »Die biologische Uhr
beeinträchtigt die Zeugungsfähigkeit.« Und die Daily Mail
legte nach: »Risiko für Fehlgeburten bei Männern jenseits der 35
wächst.«"
meint Lisa STOCKER.
Die SZ
hat gerade ihr neues Familienmagazin "Wir" zu Grabe getragen.
Auf dem Cover ein stolzer Vater.
Und
Felix BERTH
musste zusammen mit Ursula von der LEYEN zurückrudern: die
Trendwende bei den Geburten wurde erst einmal auf Eis gelegt.
Offenbar
muss noch etwas Überzeugungsarbeit bei den kinderlosen Männern
geleistet werden. Ob das mit solchen Geschichten klappt?
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URBAN, Thomas (2009): Ein Land in der Ehekrise.
Ehepartner ziehen zum Arbeiten getrennt ins Ausland, der moralische
Einfluss der katholischen Kirche sinkt: In Polen steigt die Zahl der
Scheidungen explosionsartig an,
in: Süddeutsche Zeitung v. 13.03.
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SCHWENTKER, Björn (2009): Formeln für den Wandel.
Axel Börsch-Supan rechnet vor, warum die alternde Gesellschaft
ökonomisch nicht zusammenbrechen muss,
in: Die ZEIT Nr.12 v. 12.03.
- Inhalt:
Björn SCHWENTKER stellt den
Ökonomen Axel BÖRSCH-SUPAN vor, der von der FAZ als
Nachfolger von
Bert RÜRUP gehandelt wurde.
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HOFMANN, Gunter & Elisabeth NIEJAHR (2009): "Mal was ganz Neues".
Warum nur geht der Starökonom Bert Rürup zum Finanzdienstleister
AWD? Und was hat er in drei Jahrzehnten Regierungsberatung gelernt?
Ein Interview mit einem, der die Seiten wechselt,
in: Die ZEIT Nr.12 v. 12.03.
- Inhalt:
"Sie haben erst die sogenannte Riester-Rente
miterfunden und profitieren künftig von deren Vertrieb. Wirft es
nicht doch ein schlechtes LIcht auf Ihre Arbeit, wenn Sie mit den
Ratschlägen von gestern viel Geld verdienen?" wollen Gunter HOFMANN
& Elisabeth NIEJAHR wissen. Die Antwort von
Bert RÜRUP: "Warum ist es falsch, etwas in der Praxis zu
begleiten, mit dem man sich vorher über Jahrzehnte als
Wissenschaftler beschäftigt hat? Soll ich meine Expertise und
Erfahrungen brachliegen lassen?"
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ILLIES, Florian (2009): Jahrgang 1929.
Zum achtzigsten Geburtstag: Was ist das geheime Band, das Jürgen
Habermas, Hans Magnus Enzensberger, Eduard Zimmermann und Heiner
Müller verbindet?
in: Die ZEIT Nr.12 v. 12.03.
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RM-Thema: Familienpolitik -
Gegen die Geburtenkrise
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CORVES, Anna (2009): Kita-Ausbau im Schneckentempo.
Der Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder bis zu drei Jahren kommt
nur schleppend voran. Es gebe noch nicht genügend Dynamik, beklagte
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU),
in: TAZ v. 12.03.
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MEIER-EWERT, Lavinia (2009): Nachrichten aus der Identitätsbastelstube
Berlin.
Mit boshaft-ironischen Seitenhieben auf das akademische
Hauptstadtprekariat: In seinem neuen Roman "Kopf unter Wasser" erweist
sich André Kubiczek als gnadenlos genauer Beobachter,
in: TAZ v. 12.03.
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REENTS, Edo (2009): Holt die Städte zurück in die Wälder.
Lang lebe die LPG: André Kubiczek will in seinem neuen Roman
partout vom neuen Berlin reden, kann aber von der alten DDR nicht
schweigen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.03.
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BALZER, Jens (2009): Iggy Bob.
Je ne veux qu'être to chien,
in: Berliner Zeitung v. 12.03.
- Inhalt:
Jens BALZER über Iggy Pop, der Michel
HOUELLEBECQ entdeckt hat.
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KERSCHBAUMER, Sandra (2009): Fertigmachen zum großen Crash.
Der Roman zur Krise: Bodo Kirchhoff schickt Porschefahrer, Banker
und Kultautorinnen ins Santorium,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.03.
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Zu den News
vom 01. - 11. März 2009
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