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News vom 16. -
31. Mai 2009
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Zitate
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Singles in der paar-
und familienorientierten Gesellschaft
"Sie
haben sich getrennt. Vielleicht sind Sie erleichtert oder
unendlich traurig? So oder so - Sie sind nun Single. Nichts und
niemand setzt Ihnen Grenzen (...).
Sie
sind in guter Gesellschaft, denn Sie sind nicht alleine autonom:
In Deutschland hat sich die Zahl der Einpersonenhaushalte in den
letzten 50 Jahren um fast 20 % erhöht. Das moderne Individuum
will unabhängig und selbstbestimmt sein. Auf dieser
gesamtgesellschaftlichen Welle schwimmt auch die Singlefrau und
wird durch die Umwelt in ihrem Lebensentwurf bestätigt. Aber das
ist leider nur die eine Seite der Medaille.
Denn
so schwierig, widersprüchlich und nervend Beziehungen auch sein
mögen, sie bilden die gesellschaftliche Norm: Das liebende Paar
gilt als Grundeinheit des sozialen Lebens. (...). Das Leben von
Solofrauen könnte viel einfacher sein, wenn es nicht unter dem
Makel der Anormalität litte."
(aus: Cordula Bachmann/Birgitta Kauffmann/Christiane Tewinkel:
"Das kleine Schwarze" 2009, S.9.)
Flirt
"Ist
Flirt die erotische Form der Unverbindlichkeit oder die
unverbindlichste Form der Erotik? Die Kunst liegt darin,
Absichten unabsichtlich wirken zu lassen und nur zu wünschen,
nicht zu wollen. Wo zu viel Wille ist, ist kein Weg."
(aus: Eva Gesine Baur:
"Eine kleine Philosophie der Liebe" 2009, S.61f.) |
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Ab sofort finden Sie
auf der Website
www.single-luege.de
einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der
Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und verlinkt.
Den aktuellen Rückblick Mai 2009 finden Sie
hier.
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MÜHL, Melanie (2009): Das letzte große Ding.
Second Life war eben noch die jüngste Welt, die wir im Internet
erschaffen haben. Jetzt ist sie die erste, die wir wieder aufgeben.
Ein Avatar erzählt,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 16.05.
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BERTH, Felix (2009): Kinder sind Nebensache.
Im Streik der Erzieher rückt die pädagogische Arbeit in den
Hintergrund: Demnächst wird in Kitas wohl automatisch eingestellt, wer
"Kinderbetreuung" korrekt buchstabieren kann,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 16.05.
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MATZIG, Gerhard (2009): Am Start.
Vier Jahre lang Grundschule im staatlich apokalyptischen
Bildungssystem, vier Jahre Zittern und Bangen und Hoffen: eine Bilanz,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 16.05.
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TAZ-Titelthema:
Kitastreik: Was wird aus den Kindern? |
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DPA/TSP (2009): Form von Prostitution.
RTL gerät immer stärker unter öffentlichen Druck. Lauter und lauter
wird vom Privatsender verlangt, er solle die geplante Reihe "Erwachsen
auf Probe" absetzen,
in: Tagesspiegel v. 15.05.
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SEIBT, Gustav (2009): Bitte kein sumpfiges Duzen.
Warum Jan Fleischhauer konservativ sein will,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 13.05.
- Inhalt:
"Fleischhauers Buch ist
(...) keines
der Renegaten-Werke, wie Alt-Linke sie gern zu den Gedenkjahren von 1968
vorlegen.
Es ist inszeniert als Selbstbefreiung eines braven Kinds
links-bürgerlicher Eltern und eines emanzipatorischen Bildungswesen, das
Aufsässigkeit als Anpassungsleistung verlangte - bis hin zu jenem »sumpfigen Duzen« der Lehrer, das schon
Rolf-Dieter Brinkmann vor vierzig
Jahren so abstoßend fand. Kurzum, es geht um die Kollateralschäden der
»Verbeamtung der Ideen von 1968« sowie ihrer breiten Durchsetzung in der
Sphäre dessen, was der marxistische Theoretiker Antonio Gramsci
»kulturelle Hegemonie« nannte: Medien, Universitäten,
Kulturbetrieb",
meint Gustav SEIBT der sich in Zeiten des Wahlkampfes der
postmodernen Gattung Milieutourismus widmet.
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KUHN, Doris (2009): Keusch, aber sexy.
Das Jungmädchen-Beuteschema hat sich geändert: Statt Draufgängern
und Machos erobert ein neuer Männlichkeits-Typ die Leinwand und die
Herzen der weiblichen Fans,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 12.05.
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BARTENS, Werner (2009): Baby to go.
Stillen statt studieren: RTL leiht Kindern Kinder und begibt sich
damit auf sehr dünnes Eis. Psychologen warnen vor den Folgen für die
Säuglinge,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 12.05.
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SCHMOLLACK, Simone (2009): Ungleiche Schwestern.
Ostfrauen sind trutschige Muttis und Westfrauen nervende Emanzen.
So sehen sich Feministinnen aus beiden Teilen des Landes nach der
Wende. Eine gesamtdeutsche Frauenbewegung scheitert, weil sie nicht
miteinander reden können. Ein Rückblick,
in: TAZ v. 12.05.
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TÖNNIES, Sibylle (2009): Meine Mutter.
Vom Muttertag hielt sie überhaupt nichts. Sie fand ihn spießig. Und
er passte nicht in das frivole Leben, das sie führen wollte,
in: Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.05.
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EPPELSHEIM, Philip (2009): Was bleibt.
Eine Frau stirbt einsam in ihrer Wohnung. In den Schränken Akten
und Urkunden - die Zeugen eines Lebens,
in: Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.05.
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KEHLMANN, Daniel (2009): Der Bruch.
Ein Held ohne Motiv, eine Welt voller Drastik, ein Buch, das
traurig ist und komisch zugleich - Knut Hamsuns Roman "Hunger" oder
die Entdeckung des Wahnsinns,
in: Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.05.
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SICHTERMANN, Barbara (2009): Mr. Right, verzweifelt gesucht.
Generation Pilcher: Der "Frauenfilm" ist ein Auslaufmodell, das
nicht auslaufen will
in: Tagesspiegel v.
10.05.
- Inhalt:
"Man kommt dem Phänomen »Frauenfilm« am besten
dadurch näher, dass man fragt: Was ist denn eigentlich ein
Männerfilm? Es gibt im Leben und im Film zwei dominante Typen von
Spannung: die kämpferische und die erotische. Der Männerfilm
beansprucht beide, wobei der Schwerpunkt auf der kämpferischen
Spannung liegt. Beim Frauenfilm liegt der Schwerpunkt auf der
erotischen Spannung und die kämpferische fehlt. Mit »kämpferischer
Spannung« ist hier nicht der Kampf der Gefühle und der Kampf um den
Partner gemeint, wie er im Liebesfilm seinen Platz hat, sondern der
Kampf Mann gegen Mann um die Macht – im Feld, im Beruf, auf den
Straßen, im Ghetto, im Wahlkampf, im Weltraum, im Sport, unter
Gegnern, unter Brüdern", meint
Barbara SICHTERMANN.
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LEPENIES, Wolf (2009): Widersprüche des Kapitalismus.
Der Amerikaner Daniel Bell gilt schon zu Lebzeiten als Klassiker
der Soziologie. Am Sonntag feiert er seinen 90. Geburtstag,
in: Welt v. 09.05.
-
RABE, Jens-Christian (2009): Viesionär der Wissensgesellschaft.
Zum 90. Geburtstag des Soziologen Daniel Bell,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 09.05.
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- WERNEBURG, Brigitte (2009): Pro.
in: TAZ v. 09.05.
-
RÖGGLA, Kathrin (2009): Contra.
in: TAZ v. 09.05.
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HÄNTZSCHEL, Jörg (2009): Grüne Brühe im Pool, die Haustür zugewachsen.
Die amerikanischen Suburbs als Auslaufmodell und neue Slums: Ein
Besuch in Lehigh Acres, einer Siedlung in Florida, die von der Krise
fast völlig vernichtet wurde,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 09.05.
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SCHÖNBURG, Alexander von (2009): Die Kunst des sozialen Abstiegs.
Leben in der Krise (Ende): Geld war eigentlich schon immer ein
Feind des guten Geschmacks. Vom Adel kann man lernen, Sparsamkeit zu
zelebrieren,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 09.05.
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WITTIG, Christina (2009): Wie machen das bloß diese Supermamas?
Betrachtung über das derzeit vorherrschende Mutterbild: Die
Superfrau, die mit einem Lächeln Kinder abwirft - und ganz nebenbei
die Welt rettet,
in: Sächsische Zeitung
v. 09.05.
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vom 01. - 07. Mai 2009
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