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Medienrundschau:
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News vom
16. - 22. Mai 2011
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Zitat
des Monats:
Das Leitbild des pädagogischen Früh-Förderstaates:
Ressourcentheoretische Perspektive und Umsetzungsgefahren im
konservativen Wohlfahrtsstaat à la Deutschland
"Betrachtet
man das Leitbild des pädagogischen Früh-Förderstaates aus
einer ressourcentheoretischen Perspektive, so haben
Kindertagesstätten dort eine mehrfache Funktion: Einerseits
vermitteln Sie den Kindern Bildung und Fähigkeiten. Dabei ist
die Qualität der Betreuungsangebote von entscheidender
Bedeutung (...). Des Weiteren stellen sie Einrichtungen dar,
die den Eltern die Ressource Zeit zur Verfügung stellen. Diese
Zur-Verfügung-Stellung von Ressourcen interagiert allerdings
auch mit den ökonomischen Ressourcen: Esping-Andersen weist
darauf hin, das gerade der egalisierende Effekt nur dann
erreicht werden kann, wenn die Betreuungs- und
Bildungsangebote möglichst viele und insbesondere auch Kinder
aus »bildungsfernen« Familien erreichen (...). Andernfalls
wären sie nur ein neuer Mechanismus der Stratifikation. (...).
Kaum diskutiert werden in der Öffentlichkeit bisher die
Auswirkungen des Besuchs von Kindertagesstätten auf die
Gesundheit (...).
Soweit es zu
einer Umsetzung des Leitbildes des pädagogischen
Früh-Förderstaates kommt, ist allerdings zu erwarten, dass die
konkrete Ausgestaltung je nach Wohlfahrtsregime divergiert:
(...). (Im konservativen Wohlfahrtsstaat) könnte man auf die
Idee kommen, dass nach der Welt der Arbeit und der Schule nun
die Welt der Frühpädagogik als neue Sphäre der Stratifikation
entdeckt wird. In der Schule wird Stratifikation durch einen
Glauben an genetische Begabung, also durch
Naturalisierung, legitimiert - und zugleich produziert. Ein
Transfer dieser stratifizierenden Mechanismen könnte darin
bestehen, die Dreigliedrigkeit der Sekundarstufe auf
Kindergarten, Vorschule und Grundschule auszudehnen."
(aus: Alban Knecht "Lebensqualität
produzieren" 2010, S.277ff.)
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WAGNER,
Gert G. (2011): Durchgezählt.
Faire
Verteilung, geschützte Daten: Welche Vorteile der Zensus 2011 für die
Gesellschaft hat,
in: Tagesspiegel v. 22.05.
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Gert G. WAGNER rechtfertigt den Zensus 2011. Die Frage, ob
das zugrunde liegende
Haushalts- und Territorialprinzip in einer mobilen
Gesellschaft überhaupt noch zeitgemäß ist, bleibt außen vor.
Eine faire Verteilung ist mittels des Zensus jedoch nur in
einer statischen, abgeschlossenen Gesellschaft möglich. Allein
die Unterscheidung zwischen Erst- und Zweit- bzw.
Nebenwohnsitz wird modernen, haushalts- und
territorialübergreifenden Netzwerken nicht mehr gerecht.
Welche Infrastruktur nutzen z.B. die zunehmende Zahl der
binationalen Paare, bei denen sich der Arbeits- und
Freizeitort ständig ändert, bei denen die Kinder permanent
pendeln. Wie sieht es mit der wachsenden Zahl von
Fernbeziehungen aus? Die Wissenschaft und die
amtliche Statistik beruht zum großen Teil immer noch auf
den gesellschaftlichen Bedingungen der 1950er Jahre.
Bis heute ist die Wissenschaft nicht in der Lage Partnerschaft
und Familie zu erfassen, weshalb Singles maßlos überschätzt
werden.
Die grundsätzliche Frage
lautet eher: Ist eine faire Verteilung überhaupt von den am
Zensus beteiligten Institutionen erwünscht? Oder ist es nicht
eher eine Frage der territorialpolitischen Machtverteilung?
Welche neutrale Stelle überprüft eigentlich die Arbeit vor
Ort? Man weiß von früheren Zählungen, dass z. B. allein die
Bezahlung der Zähler die Ergebnisse verfälscht haben. Wenn der
Zähler für jeden gezählten Haushalt bezahlt wird, hat er dann
ein Interesse bei unklaren Situationen einen Paarhaushalt oder
zwei Einpersonenhaushalte zu zählen? Aus finanziellen Gründen
wird er sich für die zwei Einpersonenhaushalte entscheiden.
Manche Städte bezahlen
Studenten Prämien, wenn sie ihren Erstwohnsitz auf ihrem
Territorium anmelden. Aber welche Infrastruktur nehmen sie für
welche Zwecke wo in Anspruch? Das sind offenbar zwei
verschiedene Dinge.
Entscheiden mobile Eltern
die Wahl ihres Erstwohnsitzes danach, wo ihr
"Lebensmittelpunkt" ist oder danach wo ihre Kind(er) zur
Schule gehen soll(en)?
Moderne Lebensformen sind
dadurch geprägt, dass die einzelnen Lebensbereiche eben keine
feste territoriale oder haushaltsmäßige Zuordnungen
kennzeichnen, sondern flexibel gehandhabt werden. Der Zensus
ist sowohl durch seine Stichtagmethode als auch durch sein
Haushalts- und Territorialprinzip nicht in der Lage solche
Lebensformen fair zu behandeln. Der Zensus ist stattdessen in
erster Linie Ausdruck territorialpolitischer Machtverteilung.
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BECK, Hanno (2011): Das Geheimnis einer guten Ehe.
Die Frage
aller Fragen: Gleich und Gleich gesellt sich gern, oder Gegensätze
ziehen sich an,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 22.05.
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FAS-Kontroverse: Soll das Elterngeld wieder abgeschafft werden?
Das Elterngeld kostet Milliarden, der Effekt ist umstritten. Die
FDP will es abschaffen, die Union nicht. Auch die FAS ist gespalten
WEIGUNY, Bettina (2011): Ja.
Geld zeugt
keine Kinder,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 22.05.
NIENHAUS, Lisa (2011): Nein.
Geld fördert
Frauenkarrieren,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 22.05.
Es ist noch
kein halbes Jahr her, da war für den Wirtschaftsteil der
FAS klar, dass das Elterngeld seine Wirkung verfehlt
hat. Bettina WEIGUNY bleibt bei ihrer These vom Mitnahmeeffekt
bei Akademikerpaaren und neidet ansonsten den jüngeren
Familien ihr Elterngeld. Ansonsten behauptet sie anhand des
Verweises auf die gleich gebliebene gesamtdeutsche
Geburtenrate, dass die Wirkung des Elterngeldes, gemessen an
der Geburtenrate der Akademikerinnen, ausgeblieben sei. Ihre
10 Jahre jüngere Kollegin NIENHAUS behauptet dagegen:
"Der Anteil der Frauen
und Männer, die mehr als 1500 Euro Elterngeld bekamen, die
also vor der Geburt gut verdient haben, ist zwischen 2008
und 2010 gewachsen: von 6,7 auf 9,5 Prozent."
Müssen diese Gutverdiener
aber Akademiker sein? Das wird suggeriert, aber nicht belegt.
Auf die gleiche Weise behaupten ja Gunnar HEINSOHN und Thilo
SARRAZIN das Gegenteil, nur dass sie mit denjenigen
Elterngeld-Empfängern argumentieren, die den Mindestsatz
erhalten: alles faule geldgierige Sozialhilfemütter.
Festzuhalten ist: sowohl
die Gegner als auch die Befürworter des Elterngeldes können
derzeit ihre Standpunkte nicht belegen, weil die Daten dazu
fehlen. Erst nächstes Jahr wird mit dem Mikrozensus 2012
erneut die Zahl der Geburten in Deutschland richtig erfasst.
Danach wird man abschätzen können, welche Veränderungen es bei
den Geburtenzahlen von Akademikerinnen zwischen 2008 und 2012
gegeben hat.
Klar ist aber auch: die
Zensusergebnisse werden auch zu einer Revidierung der
Geburtenrate führen, denn diese Zahl ist abhängig von der
Bevölkerung. Wird festgestellt, dass es in Deutschland bereits
heute 1 Million weniger Bürger gibt, dann bedeutet dies, dass
sich die Geburtenrate erhöht, wenn davon Frauen im
gebärfähigen Alter betroffen sind, aber auch die rohe
Geburtenziffer, die gerne von Nachrichtenmagazinen im
Ländervergleich benutzt werden, ändert sich. Die Auswirkungen
werden sich voraussichtlich nur hinter dem Komma bemerkbar
machen, aber selbst in diesem Bereich wird ja in Deutschland
heftig gestritten. |
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HARDER, Lydia & Eckart LOHSE (2011): Die Ware Zahlen.
Die OECD hat
2009 mitgeteilt, dass 16 von hundert deutschen Kindern arm sind. Vor
kurzem hieß es: stimmt nicht. Wie kann das sein?
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 22.05.
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HARDER & LOHSE versprechen Aufklärung über die Zahlen zur
Kinderarmut in Deutschland, die von der OECD 2009 verkündet
hatte, und die nun falsch sein sollen, wie
vor zwei Wochen berichtet.
Tatsächlich kann die Armut in Deutschland mit vielerlei
Maßzahlen berechnet werden. Die Autoren gehen jedoch nur auf
zwei ein: Es trennen entweder 50 oder 60 % des mittleren
Haushaltseinkommen die Armen von den Nicht-Armen. Bereits dies
ist eine Vereinfachung, denn Mittelwert ist nicht gleich
Mittelwert. In Europa ist man dazu übergegangen nicht mehr den
Mittelwert der Haushaltseinkommen, sondern den Medianwert der
Haushalte als Maßstab zu nehmen. Dies hat den Effekt, dass die
Armut unabhängig von der Höhe der Einkommen unserer
Höchsteinkommensbezieher berechnet werden kann.
Falsch könnten die Zahlen
eigentlich nur sein, wenn Rechenfehler vorlägen. Dies ist
nicht der Fall, sondern die geänderten Zahlen sind lediglich
das Ergebnis eines anderen Zählverfahrens. Liegen erst einmal
die neuen Zensusergebnisse vor, dann wird auch dieses die
Armutsverhältnisse in Deutschland ändern, ohne dass sich an
den realen Verhältnissen irgend etwas ändern müsste. Denn wie
Gert G. WAGNER im obigen Tagesspiegel-Artikel
schreibt:
"Die wichtigste
statistische Funktion einer Volkszählung beziehungsweise des
Zensus’ ist jedoch sehr abstrakt. Der Zensus liefert nämlich
den »Hochrechnungsrahmen« für die Stichproben, die
heutzutage vielen Entscheidungen zugrunde liegen.
Insbesondere wissenschaftliche Erhebungen sind darauf
angewiesen, dass geprüft werden kann, ob alle Gruppen, die
man erreichen will, sich auch tatsächlich bei einer
freiwilligen Erhebung beteiligen. Falls nicht (zum Beispiel
machen Junge und Alte bei Umfragen ungern mit) werden die
Ergebnisse anhand der Eckzahlen des Zensus’ »umgewichtet«.
Das ist völlig unspektakulär, aber für die Aussagekraft
oftmals entscheidend."
Bereits heute steht fest:
die vor zwei Wochen verkündeten Armutszahlen für Deutschland
werden nach Neujustierung durch die Zensusergebnisse 2011
falsch im Sinne der FAS sein. |
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HABERSFELD,
Ayleen Saskia (2011):
Deine Unsicherheit ist nicht mein Problem.
Ungewohnt, oft
kränkend und nichts für empfindliche Menschen oder Spielchenspieler:
das Leben mit dem "Aspie",
in: Telepolis v. 21.05.
HABERSFELD berichtet über ihre Erfahrungen mit einem Partner
mit Asperger-Syndrom:
"Viele verstehen Aspies
als eine Art Technikfachidioten, der zu keinerlei
Beziehungen fähig ist, als den
liebenswerten pizzaessenden Geek oder aber den stets
trottelig agierenden Menschen, für den man sich in
Gesellschaft schämt weil er sich so ähnlich wie "Al Bundy"
benimmt. Den Aspie gibt es allerdings nicht, nur Menschen
mit Asperger-Syndrom verschiedenster Ausprägung. Daher kann
ich nicht für alle Partner der Aspies sprechen und will dies
auch gar nicht. Aber neben all den Seiten über Aspies fiel
mir auf, dass es wenig Seiten von Partnern gibt, die von
ihrer Seite des Lebens berichten."
A
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CLH (2011):
Mama verdient auch Geld.
Familie: Die
Zeiten des Alleinverdiener-Vaters sind vorbei,
in: TAZ v. 21.05.
"Familienpolitik darf den Menschen nicht vorschreiben, wie
sie leben sollen."
Dieser Satz ist ein
Paradoxon. Richtig muss er heißen: Familienpolitik darf Eltern
nicht vorschreiben, wie sie leben sollen. So zumindest ist er
im Artikel gemeint. Die Frage ob dieser Satz inhaltlich
richtig ist, bleibt im Weiteren ausgeklammert.
Der Begriff "Menschen"
weist in dem zitierten Satz "Kinderlosen" und "Familien"
unterschiedliche Rollen zu, denn der Begriff "Familie" wie er
hier im Wort "Familienpolitik" gebraucht wird, schließt
"Kinderlose" als Nutznießer dieser Politik ja gerade aus.
Familienpolitik wird implizit definiert als Umverteilung von
"Kinderlosen" zu "Familien". Beispielhaft kann dafür die
Forderung nach der Abschaffung des Ehegattensplittings
gelten.
Die Sachlage wird jedoch
weiter dadurch kompliziert, dass durch die Datenlage die
Begriffe "Kinderlose" und "Familien" definiert werden. Die
amtliche Statistik definiert "Familien" als Haushalte, in
denen Kinder wohnen. Ehepaare, deren Kind(er) z.B. bereits
ausgezogen oder gestorben sind, sind in dieser Sicht
kinderlos.
Betrachtet man die Sache im
Lebensverlauf, dann besteht die Abschaffung des
Ehegattensplittings in erster Linie nicht durch die
Umverteilung von Lebenslang Kinderlosen zu Eltern, sondern
durch die Umverteilung von älteren Eltern zu jüngeren Eltern.
Man könnte über den anfangs
zitierten Satz leicht ein ganzes Buch schreiben, denn mit den
hier aufgezeigten Aspekten wird nur ein winziger Teil dessen
sichtbar, was tagtäglich in den Qualitätszeitungen zugunsten
medienpolitischer Strategie verschwiegen wird.
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Die Jagd der Printmedien auf die "Plagiatsjäger" verdeckt den tiefer
liegenden Missbrauch der Wissenschaft durch die Medien
SCHWARZMAIER,
Nicola (2011): Suchen, finden, stürzen.
Betrug:
Abgeschrieben, abgetreten: Guttenberg und Koch-Mehrin sind weg. Wer
ist der Nächste? Auf Plagiatsstreife,
in: TAZ v. 21.05.
HAUPT, Friederike (2011): Die Scanner.
Jagd auf
Plagiatoren: Sie haben die Plagiate bei Karl-Theodor zu Guttenberg
entdeckt, bei Veronica Saß und bei Silvana Koch-Mehrin. Aber keiner
kennt ihre Namen. Wer sind die Leute, die Deutschlands falsche
Doktoren zu Fall bringen?
in: faz.net v. 16.05.
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Was die Plagiatsjagd verdeckt: Wissenschaft ist längst nicht
nur durch unredlich erworbene Doktortitel in Misskredit
geraten. Politik und Medien missbrauchen die Wissenschaft, um
ihren Aussagen den Anschein von Wissenschaftlichkeit - und
damit Seriosität - zu geben. Wenig Selbstkritik ist da bei den
Medien zu spüren, denn die Jagd auf "Plagiatsjäger" ist
allemal publikumswirksamer als die Missstände im eigenen Lager
aufzudecken. Selbst der
Fall Thilo SARRAZIN macht da keine Ausnahme, sondern folgt
medienpolitischen Strategien. Die
Rolle von Bevölkerungsprognosen, die interessengeleitete
Berichterstattung über demografische Kennzahlen, die auf
dieser Website seit 10 Jahren dokumentiert wird, kommt selten
in den Blick. Wissenschaftlichkeit interessiert die Medien
nicht, sondern ist lediglich Mittel zum Zweck. Die Faktenlage
wird nur zitiert, wenn sie zu den eigenen Interessen passt.
Fakten, die nicht passen, werden verschwiegen oder passend
gemacht. Davon zeugt die selektive Wiedergabe von Studien,
Umfragen oder Gutachten in den diversen Qualitätszeitungen. |
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SIGUSCH, Volkmar (2011): Der Nichtgebrauch der Lüste.
Über
Asexualität als Lebensform,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 21.05.
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SCHÄFER, Frank (2011): "Ich bin ein geisteskranker Rechercheur".
Schwierige
Geburt: Die Hamburger Autorin Tina Uebel veröffentlicht ihren Roman
"Last Exit Volksdorf" nach einem Rechtsstreit erneut. Ein Gespräch
über Lieblingsschriftsteller, Maulkörbe und subjektive
Gefühlswelten,
in: TAZ v. 20.05.
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GLASER, Peter (2011): Die megalomanische Merkmaschine.
Das Internet
als Weltgedächtnis – Licht und Schatten einer Utopie,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 20.05.
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Das vom Sachverständigenrat zur Begutachtung der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vorgelegte Gutachten ist
ein weiteres Mosaiksteinchen in der breit angelegten
Medienkampagne zur Durchsetzung eines höheren
Renteneintrittsalter. Mehr zur bisherigen Kampagne
hier
und hier. |
SCHWENN, Kerstin (2011): Weiser Rat,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.05.
SCHWENN, Kerstin (2011): "Vermutlich kommen wir zur Rente mit 69".
Länger leben
und länger gesund bleiben bedeutet nach Ansicht der fünf
Wirtschaftsweisen auch: länger arbeiten. Nur so bleibe das
Verhältnis von Rentenbezugsdauer und Dauer der Beitragszahlung
konstant, sagt Wolfgang Franz, der Vorsitzende des
Sachverständigenrats,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.05.
ONDREKA, Lukas (2011): "Die Rente ab 69 ist kaum erreichbar".
Rente: Die
Pension ab 69 hält die Sozialwissenschaftlerin Barbara Riedmüller
für absolut unsozial. Sie plädiert dafür, die Besserverdienenden
stärker zur Kasse zu bitten. Leider werde aber hierzulande über
Umverteilung nicht mehr viel diskutiert,
in: TAZ v. 20.05.
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THADDEN,
Elisabeth von (2011): Das Ich geht erneut an den Start.
Er hat die Erschöpfung der Seele beschrieben. Nun will
Alain Ehrenberg wissen, was Autonomie heißt,
in: Die ZEIT Nr.21 v.
19.05.
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Elterngeld-Debatte
SEVERIN,
Weiland (2011): Schröder will beim Elterngeld eisenhart bleiben.
Lohnt sich der
Aufwand? Das Elterngeld bringe keine Zunahme der Geburten,
konstatierte FDP-Generalsekretär Lindner - lediglich
"Mitnahmeeffekte". Helle Aufregung bei Teilen der Union, vor allem
bei Familienministerin Schröder. Doch auch in der CDU wird Kritik an
dem Vorzeigeprojekt laut,
in: Spiegel Online v. 18.05.
GRUNDEI, Melani (2011): Familienpolitik ist mehr als nur höhere
Geburtenraten.
Kinderbetreuung im Kabinett,
in: DeutschlandRadio v. 18.05.
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BILLERBECK, Liane von (2011): "Ich freue mich mehr, als ich sagen
kann".
Büchner-Preisträger F. C. Delius sieht Literatur als das eigentliche
"Leitmedium",
in: DeutschlandRadio v. 18.05.
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Elterngeld-Debatte
LIMINSKI,
Jürgen (2011): Unionsfraktion: Am Elterngeld wird nicht gerüttelt.
Gespräch: Familienpolitische Sprecherin Dorothee Bär weist
Abschaffungsvorstoß der FDP zurück,
in: DeutschlandRadio v. 17.05.
SIEMS, Dorothea (2011): Weg mit dem Elterngeld.
FDP-General Lindner hält die Familienleistung für überflüssig. Er
sollte für die Abschaffung kämpfen. Denn das Instrument ist
bevölkerungspolitisch kontraproduktiv und kommt die Mittelschicht
teuer zu stehen,
in: Welt Kompakt v. 17.05.
LEHMING,
Malte (2011): Wie käuflich sind Kinder?
Kontrapunkt: Mit dem Elterngeld hat der Staat versucht, die
Gebärfreude deutscher Akademikerinnen zu fördern. Die Idee hätte von
Thilo Sarrazin stammen können,
in: Tagesspiegel v. 17.05.
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Elterngeld-Debatte: Kinder-Grundeinkommen als
Alternative
STRAUß,
Hagen (2011): "Elterngeld ist nicht für Bedürftige". FDP bekräftigt
Kritik am Elterngeld.
Die
Vorsitzende des Familienausschusses des Bundestages, die
FDP-Politikerin Sibylle Laurischk, verteidigt die von ihrer Partei
initiierte Debatte über das Elterngeld. Im Gespräch fordert sie die
Einführung eines Kinder-Grundeinkommens,
in: Saarbrücker Zeitung v. 17.05.
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HUBER, Stephanie (2011): Das lange Warten auf ein Kind.
Jedes siebte
Paar in Deutschland ist ungewollt kinderlos. Eine künstliche
Befruchtung ist für sie oft der einzige Ausweg. Doch nicht bei allen
zeigt eine solche Behandlung auch Erfolg. Zwei Erfahrungsberichte,
in: faz.net v. 17.05.
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SCHMOLLACK, Simone (2011): Frauen, geht arbeiten!
Leben:
Geschiedene Mütter müssen grundsätzlich erwerbstätig sein. Das ist
richtig, denn es macht Frauen unabhängig von der Alimentierung,
in: TAZ v. 16.05.
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EUBEL, Cordula (2011): Bundeskrippen.
Elterngeld und
Kindergärten:
Mehr Väter erfüllen sich inzwischen den Wunsch, befristet aus dem Job
auszusteigen, um sich um den Nachwuchs zu kümmern. Auf Dauer wird das
die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern,
in: Tagesspiegel v. 16.05.
MIELKE, Jahel (2011): Bundesregierung will Mütter in den Beruf
zurückholen.
Kariere statt
Küche:
Rund 6,3 Millionen Frauen zwischen 20 und 64 Jahren sind in
Deutschland nicht berufstätig. Angesichts des Fachkräftmangels will
die Bundesregierung besonders Mütter in den Beruf zurückholen,
in: Tagesspiegel v. 16.05.
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MACHO, Thomas (2011): Der Geist in der Geisterbahn.
Wie können wir
weiter fromm bleiben? – Zur Lage der Religion in der Moderne,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 16.05.
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom 01. -
15. Mai 2011
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