[ News-Hauptseite ] [ Suche ] [ Homepage ]

   

Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
News 01.-02. September 2009
News 23.-31. August 2009
News 16.-22. August 2009
News 08.-15. August 2009
News 02.-07. August 2009
News 01. August 2009
News 26.-31. Juli 2009
News 17.-25. Juli 2009
News 06.-16. Juli 2009
News 01.-05. Juli 2009
News 16.-30. Juni 2009
News 06.-15. Juni 2009
News 01.-05. Juni 2009
News 17.-31. Mai 2009
News 08.-16. Mai 2009
News 01.-07. Mai 2009
News 19.-30. April 2009
News 12.-18. April 2009
News 05.-11. April 2009
News 01.-04. April 2009
News 19.-31. März 2009
News 12.-18. März 2009
News 01.-11. März 2009
 
News 21.-28. Februar 2009
News 15.-20. Februar 2009
News 07.-14. Februar 2009
News 01.-06. Februar 2009
News 17.-31.Januar 2009
News 10.-16.Januar 2009
News 01.-09.Januar 2009
News 20.-31.Dezember 2008
News 07.-19.Dezember 2008
News 01.-06.Dezember 2008
News 21.-30.November 2008
News 08.-20.November 2008
News 01.-07.November 2008
News 20.-31. Oktober 2008
News 11.-19. Oktober 2008
News 04.-10. Oktober 2008
News 01.-03. Oktober 2008
News 25.-30. September 2008
News 19.-24. September 2008
News 08.-18. September 2008
News 01.-07. September 2008
News 24.-31. August 2008
News 15.-23. August 2008
News 10.-14. August 2008
News 01.-09. August 2008

News 2006
News 2005
News 2004
News 2003
News 2002
News 2001
News 2000

 
 
   
Medienberichte über single-dasein.de
 
 
 
   

News vom 03. - 09. September 2009

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Risikogruppe geschiedener Mann

"Die Forschung und unsere klinische Erfahrung haben (...) ergeben, dass feste Partnerschaften für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Männern wichtiger sind als für das von Frauen. Geschiedene Männer zeigen am Arbeitsplatz nicht die gleichen Leistungen wie verheiratete Männer. Sie haben nicht die gleichen Lebensqualität wie sie. Außerdem besteht bei geschiedenen Männern ein erhöhtes Alkoholismus-Risiko, die Selbstmordrate ist höher, ebenso wie die Anzahl physischer und psychischer Erkrankungen. Sie fallen häufiger durch Arbeitslosigkeit, Autounfälle oder andere Unfälle auf. Sie verlieren den Kontakt zu Freunden und schließen sich keinen sozialen Gruppierungen mehr an. Über kurz oder lang isolieren sie sich - abgesehen von dem Publikum, das sie in ihrer Eckkneipe antreffen - vollständig. Kurz gesagt: Sie verlieren ihren Lebenssinn. Ohne eine Partnerin nehmen sie nicht mehr aktiv am Leben teil." (aus: Patricia Love & Steven Stosny "Schatz, wir müssen gar nicht reden!"  2009, S.10)

 
 
 
Ab sofort finden Sie auf der Website www.single-luege.de einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und verlinkt.

Den aktuellen Rückblick September 2009 finden Sie hier.

 
       
   
  • SPEIT, Andreas (2009): Schrei nach Liebe.
    Rechte Partnerbörsen im Netz: Für Neonazis gibt es immer mehr Online-Partnerbörsen. Der Trend macht es schwerer, Rechtsextreme zum Ausstieg aus der Szene zu bewegen,
    in: taz.de v. 09.09.
 
     
   
  • SCHERF, Henning (2009): Wer kein Geld hat, stirbt früher.
    Vorabdruck: Der Sozialdemokrat Henning Scherf fordert in seinem Buch "Gemeinsam statt einsam" eine Reform des Gesundheitssystems. Die deutsche Zwei-Klassen-Medizin sei barbarisch und verfassungswidrig,
    in: Frankfurter Rundschau v. 09.09.
 
     
     
   
  • Die BRIGITTE-Studie "Frauen auf dem Sprung 2009"

    • ROHOWSKI, Tina (2009): "Job muss, Kind auch - Mann kann".
      Junge Frauen sind weiter auf dem Sprung – und noch kompromissloser als vor einem Jahr. Auf etwas verzichten wollen immer weniger. Sie möchten eine stabile Partnerschaft, einen anspruchsvollen Beruf und Kinder miteinander vereinbaren. Und sie sind seltener bereit, Abstriche an ihren Wunschvorstellungen einfach hinzunehmen,
      in: Tagesspiegel v. 08.09.
    • JANZ, Nicole (2009): Die Leitfische kommen.
      Update: Trotz Wirtschaftskrise bleiben junge Frauen selbstbewusst. Das zeigt die neue "Brigitte"-Studie. Jetzt müssen die Männer mitziehen, sonst werden sie fallen gelassen,
      in: TAZ v. 08.09.
 
   
  • HUB, Johannes & Susanne THAMS (2009): Der Tag der Ja-Sager.
    Regelmäßig, wenn auf dem Kalenderblatt eine sogenannte Schnapszahl auftaucht, steigt der Andrang in den Standesämtern. Auch am Mittwoch, dem 9.9.2009, werden Hochzeiten in Serie geschlossen. Viele glauben, dass der Tag Glück bringt,
    in: Tagesspiegel v. 08.09.
 
     
     
     
   
  • BOHSEM, Guido (2009): Hexeneinmaleins der Kurzarbeit.
    Wundermittel Kurzarbeit: Die große Koalition hat sie im Kampf gegen die Wirtschaftskrise massiv ausgedehnt - doch die unerwünschten Nebeneffekte spüren alle Zweige der Sozialversicherung,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 08.09.
 
     
     
   
  • SANIDIS, Silvia (2009): Die Chemie der Liebe.
    Die Anthropologin Helen Fisher erklärt, wie der eigenen Persönlichkeitstyp die Partnerwahl beeinflusst,
    in: Focus Nr.37 v. 07.09.
 
   
  • RENNINGER, Szann-Viola (2009): Mutter mit Courage.
    Konzernchefin in Babypause,
    in: Frankfurter Rundschau v. 07.09.
    • Anmerkungen:
      RENNINGER berichtet über eine Debatte um die Schweizer Konzernchefin Jasmin STAIBLIN, die die Weltwoche mit einem Editorial von Roger KÖPPEL und einem Kommentar von René LÜCHINGER  bereits am 1. Juli losgetreten hatte. Das beschäftigte dann die Weltwoche weitere zwei Hefte lang (hier und hier). Erst am 6. August griff dann auch Alice SCHWARZER in der Emma Online in die Debatte ein.
 
     
   
  • WEIGUNY, Bettina (2009): Schön, erfolgreich und ohne Mann.
    Wenn Männer Karriere machen, sind sie sexy. Steigen Frauen auf, bleiben sie allein. Es gibt zu wenig interessante Partner mit passendem Status,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 06.09.
    • Anmerkungen:
      Der Stern hatte sie bereits auf dem Cover ("City ohne Sex"), die Weltwoche ("Erfolgreich, schön, einsam") ebenfalls. Die Financial Times Deutschland ("Erfolglos in Liebesdingen") berichtete bereits im April. Nun also auch die FAS. Von den vier Karrieresinglefrauen, die Bettina WEIGUNY vorstellt, posierten zwei bereits für die Stern-Titelgeschichte.

                  Zuletzt gibt es Hoffnungsvolles. WEIGUNY zählt einige Modelle auf, die mehr oder weniger funktionieren:
                  "Man sucht sich einen jüngeren Partner wie Madonna, Demi Moore und Nena (der Altersunterschied nimmt den Vergleichsdruck vom Paar), einen älteren (die sind abgeklärt genug, über die weiblichen Ambitionen hinweg zu lächeln) oder einen Künstler: »Bei dem gehört eine brotlose Phase zum Selbstverständnis.« Coach Christina Künzle, selbst seit vielen Jahren verheiratet, kennt noch einen Trick: »Ich verdiene mehr als mein Mann, aber sein IQ ist höher. Das beruhigt ihn.«"
 
   
  • Peter Henning - Die Ängstlichen

    • ALTENBURG, Matthias (2009): Herrgott, schick einen Engel!
      Peter Hennings hessischer Familienroman "Die Ängstlichen",
      in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 06.09.
 
     
     
   
  • HORNBY, Nick (2009): The thrill ot it all.
    Nick Hornby used to find record shops scarily intimidating (remember High Fidelity?), but the advent of MP3 blogs has liberated music fans everywhere. Writing exclusively for OMM, the author reveals why ...,
    in: The Observer v. 06.09.
 
   
  • SCHUMACHER, Hajo (2009): Tür an Tür mit Hildegard.
    Mamas & Papas,
    in: Berliner Morgenpost v. 05.09.
    • Inhalt:
      "
      Wir haben nichts gegen Singles, nicht mal gegen kinderlose, jedenfalls nicht gegen alle. Als Paten sind sie gut zu gebrauchen, bisweilen sogar als Babysitter. Eine Sorte kinderloser Singles ist allerdings zu nichts zu gebrauchen außer zum Ärgern. Hildegard zum Beispiel", beginnt Hajo SCHUMACHER seine Polemik gegen kinderlose Singlefrauen.
 
   
  • Die Pressemeldung "Durchschnittliche Kinderzahl 2008 bei 1,38 Kindern je Frau" des Statistischen Budesamtes in den Medien

    • BALMER, Rudolf (2009): Madame traut sich.
      Die Französinnen sind Europameister im Kinderkriegen – doch auch Deutschland steigert erstmals seit dem Jahr 2000 die Geburtenrate,
      in: Tagesspiegel v. 05.09.
      • Inhalt:
        Hohe Geburtenraten haben auch Nachteile, wie BALMER am Nachbarland Frankreich zeigt:

                    "Obwohl in keinem anderen europäischen Land die 57- bis 65-Jährigen so früh und massenhaft aus der Berufswelt ausscheiden, ist parallel dazu die Jugendarbeitslosigkeit mit 24 Prozent eine der höchsten in der EU. Möglicherweise fehlt das Geld, das für die Geburten- und Familienförderung ausgegeben wird, für die Schaffung von Arbeitsplätzen für den Nachwuchs".
    • JANZ, Nicole (2009): Geburtenzahlen bleiben relativ stabil.
      Familie: 2008 gibt es 2.000 Geburten weniger als im Vorjahr. Da die Statistik aber weniger "gebärfähige" Frauen ausweist, steigt die Zahl der Kinder pro Frau leicht an,
      in: TAZ v. 05.09.
    • WINKELMANN, Ulrike (2009): Kein Honig für von der Leyen.
      Über die leicht gestiegene Geburtenrate 2008,
      in: TAZ v. 05.09.
 
     
     
     
     
   
  • Sibylle Berg - Der Mann schläft

    • KRAUSE, Tilman (2009): Ein Nest in seinem Buch.
      Sibylle Bergs Studie einer narzisstisch gestörten Persönlichkeit,
      in: Welt v. 05.09.
      • Inhalt:
        Misst man den Roman am Ideal des bildungsbürgerlichen Entwicklungsromans wie Tilman KRAUSE das tut, dann ist diese Depressionsgeschichte gescheitert. Dagegen ist der Roman als Symptom für die Gegenwartsgesellschaft zu verstehen, in der ein "Narzissmus ohne Freude am eigenen Spiegelbild" um sich greift. Es handelt sich dabei um eine "Art Schwundstufe des Unglücklichseins ohne alle Formen der Verfeinerung und Sublimierung" der bürgerlichen Epoche. Wenig erhellend empfindet das KRAUSE, aber er ist sich fast sicher, dass der Roman sein Publikum findet: "Gleichgestimmte Narzissten und allgemein Verzweifelte werden (...) die Geschichte goutieren."
 
     
     
     
   
  • KUREISHI, Hanif (2009): Here's to you, Mrs Robinson.
    Charles Webb's novel The Graduate was made into an unforgettable film, with one of the great monstrous creations of out time at its centre. But the book still deserves its place in our hearts,
    in: Guardian Review v. 05.09.
 
   
  • Die Pressemeldung "Durchschnittliche Kinderzahl 2008 bei 1,38 Kindern je Frau" des Statistischen Budesamtes in den Medien

    • BERTH, Felix (2009): Kinder, Kinder.
      Über das Kinderkriegen wird seit langem heftig gestritten. Bekommen Akademikerinnen wirklich keinen Nachwuchs? Und kann Politik das beeinflussen? Sechs demographische Irrtümer,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 04.09.
      • Exklusiv-Story von single-dasein.de:
        Am 29. Juli veröffentlichte das Statistische Bundesamt Daten zur Kinderlosigkeit. Es ging wieder das Gespenst um, dass die Kinderlosen Schuld an der niedrigen Geburtenrate seien. Die Veröffentlichung von EUROSTAT Anfang August heizte die Diskussion noch weiter an. Redakteurinnen der WAMS mussten sogar ihre Kinderlosigkeit rechtfertigen.
                    Heute nun zeigt sich: Trotz "Zunahme" der Kinderlosigkeit ist die Geburtenrate von 1,37 auf 1,38 gestiegen und das obwohl die absolute Geburtenziffer zurückgegangen ist. Dies ist keineswegs ungewöhnlich, sondern wurde hier des Öfteren erläutert - zuletzt anlässlich der EUROSTAT-Veröffentlichung.
                    Felix BERTH hat nun in der Süddeutschen Zeitung 6 demografische Irrtümer aufgelistet. Am 08.11.2005 kämpfte BERTH noch gegen 8 Vorurteile, weswegen hier ein Vergleich angestellt werden soll. Was hat sich innerhalb der letzten 4 Jahre geändert?
                    1) Ostdeutsche Frauen bleiben häufiger kinderlos als Westdeutsche (2005). In Ostdeutschland bekommen Frauen weniger Kinder als in Westdeutschland (2009). Unter der Hand hat BERTH hier eine Akzentverschiebung vorgenommen: nicht mehr die Kinderlosigkeit, sondern die Geburtenrate ist nun der Fokus. Das Beispiel der Welt zeigt jedoch, dass mit Kinderlosenzahlen immer noch Politik betrieben wird.
                    2) Vierzig Prozent der Akademikerinnen haben keine Kinder (2005). Fast vierzig Prozent der Akademikerinnen bleiben kinderlos (2009). Das Thema ist zum einen von Position 2 auf 4 abgerutscht, zum anderen setzte BERTH die Akademikerinnenkinderlosigkeit 2005 mit 31 Prozent an, während es nun heißt:
                    "Betrachtet man die Älteren und beachtet ein paar andere demographische Feinheiten, schnurren die beeindruckenden »fast vierzig Prozent« auf gut zwanzig zusammen".
                    3) Die niedrigen deutschen Geburtenraten liegen daran, dass so viele Menschen kinderlos bleiben (2005). Dieser Aspekt wird fallengelassen zugunsten des Vorurteils: In Deutschland sinkt die Geburtenrate seit Jahren, deshalb ist sie die niedrigste Europas. Die Geburtenrate stand weder bei der EUROSTAT noch bei der DESTATIS-Veröffentlichung im Mittelpunkt, sondern es ging um Geburtenzahlen. Nimmt BERTH also bereits die zu erwartenden  Agenturmeldungen vorweg?
                    4) Wer Kinder bekommt, muss später auf Rente verzichten (2005). Entfällt!
                    5) Mehr als zwei Kinder werden für Eltern zur Last (2005) wird ersetzt durch die Widerlegung des Vorurteils: Südeuropäische Länder sind kinderfreundlicher als Deutschland, wobei Kinderfreundlichkeit von BERTH anhand der Geburtenrate gemessen wird. Soziologen wie Karl Otto HONDRICH oder Peter GROSS sehen das ganz anders: Kinderfreundlichkeit ist ein Produkt niedriger Kinderzahlen pro Frau.
                    6) Kinderlosigkeit ist für einen Mann kein Problem - er kann ja später noch Vater werden (2005). Entfällt!
                    7) Jüngere Männer arbeiten stärker in den Familien (2005) wird zu: Wenn viele Frauen arbeiten gehen, bekommen sie insgesamt weniger Kinder.
                    8) Die Datenlage zur Kinderlosigkeit in Deutschland ist miserabel (2005). Das stimmte damals:
                    "Das Mikrozensus-Gesetz gilt bis 2012, was allen Diskussionen über deutsche Kinderlosigkeit auch in Zukunft eine erhebliche Unschärfe belassen wird", meinte BERTH damals.
                    Diese Einschätzung war falsch, denn in diesem Jahr wurden erstmalig Mikrozensusdaten nach neuem Gesetz veröffentlicht. Was den Medien kaum eine Meldung wert war, obwohl die Kinderlosenzahlen prompt wesentlich niedriger ausfielen.
                    Stellt sich abschließend die Frage: Wozu das Ganze. Beweisen möchte BERTH den neuen Punkt 2: Familienpolitik kann die Geburtenrate beeinflussen, aber weniger als das manche Familienpolitiker gerne hätten. Schließlich war die SZ ganz vorne beim Plädoyer für die Einführung des Elterngeldes. Oder anders ausgedrückt: Politik für die Mütterelite.   
 
     
     
     
     
   

[ zum Seitenanfang ]

Zu den News vom 01. - 02. September 2009

 
 
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

Bitte beachten Sie:
single-dasein.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
 
  [Suche] [ Homepage ]
 
   
© 2000-2009
Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Stand: 23. September 2009 Counter Zugriffe seit
dem 14.Juni 2000