| |
|
News-Hauptseite ]
[ Suche ] [ Homepage ]
|
|
| |
|
Medienrundschau:
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
News vom
15. - 28. Februar 2011
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Zitat
des Monats:
Beiläufiges Kennenlernen im Internet
"Paarbildung
im Internet basiert (...) auf zufälligen bzw. beiläufigen
Kontakten und ist von
gezielter Online-Partnersuche über Kontaktbörsen und
Partnervermittlungen abzugrenzen (...).
(...).
Eine neue Form der
Geselligkeit bieten beispielsweise die zahlreichen
Online-Chats, in denen man sich - oft nach Altersgruppen
differenziert - zusammenfindet und zeitgleich per Tastatur
plaudert, scherzt und flirtet. Dieser unbefangene und zunächst
anonyme Austausch, bei dem jede_r unbeobachtet zu Hause sitzt,
wird von den Beteiligten als entspannend erlebt, sofern sie
Chat-Erfahrung mitbringen und schnelles Lesen am Monitor und
Schreiben auf der Tastatur für sie kein Problem darstellen.
Schüchternheit spielt beim Online-Flirt eine weitaus geringere
Rolle als beim Offline-Flirt (...).
(...).
Neben den themenfreien,
geselligen Chaträumen bietet das Netz vielfältige
themengebundene Online-Angebote. So manche Internet-Liebe hat
sich in einem Online-Diskussionsforum (...), einer
Online-Community (...), einer Online-Selbsthilfegruppe (...)
oder einer globalen Online-Spielewelt (...) entwickelt."
(Nicola Döring
"Wie wir
Liebes- und Sexpartner im Internet finden" 2011, S.34f.)
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
TSCHECHNE, Martin (2011): Partnersuche im Internet,
in:
DeutschlandRadio v. 28.02.
|
|
| |
|
BOPP, Lena
(2011): Onkel Tom war eine Frau.
Frauen und Männer sind
gleichberechtigt - so haben wir es gelernt. Eine Frauenquote ist mit
diesem Prinzip nicht vereinbar. Aber heißt das wirklich, dass wir sie
nicht brauchen? Die Geschichte eines persönlichen Sinneswandels,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 28.02.
|
|
| |
|
KLINGNER, Susanne (2011): Ich wollte niemals einen Babyporsche
kaufen, aber jetzt habe ich trotzdem einen.
Stolz und Vorurteil,
in:
TAZ v. 28.02.
|
|
| |
|
Spiegel-Titelgeschichte:
Die Brandstifter |
KURBJUWEIT, Dirk u.a.
(2011): Im Namen des Volkes.
Die "Bild"-Zeitung, Springers
Boulevardblatt, eilte in der vergangenen Woche täglich dem
wankenden Verteidigungsminister zu Hilfe, in dieser Form
beispiellos. Die Zeitung teilt sich die Rolle eines deutschen
Leitmediums zu, tatsächlich übernimmt sie immer wieder die Rolle
einer rechtspopulistischen Partei, die im deutschen Politikbetrieb
fehlt,
in:
Spiegel Nr.9 v. 28.02.
Das erfolgreiche, populistische Tandem-Leitmedium BILD &
SPIEGEL wird vom Spiegel aufgekündigt, weil man die
Debattenhoheit in Sachen
"gediegene Mitte Deutschlands" von der Bild-Zeitung
zurückerobern möchte:
"Ihre Chefs, allen voran
Chefredakteur Kai Diekmann (...) wollen sich nicht länger
damit zufrieden geben, in der deutschen Medienlandschaft die
erfolgreichen Rabauken zu sein. Sie ziehen jetzt mit der
Botschaft um die Häuser, die »Bild« sei nicht Außenseiter,
sondern Mainstream. Nicht Schmuddelkind, sondern
Musterschüler. Ihre Zeitung bediene nicht die Ränder,
sondern markiere die gediegene Mitte Deutschlands"
Noch beim
unkommentierten Vorabdruck zu Thilo SARRAZINs Bestseller
Deutschland schafft sich ab, stießen Spiegel &
Bild gemeinsam die öffentliche Debatte in Deutschland
an. Dann aber verlor der Spiegel, und mit ihm die
"Qualitätszeitungen" dieser Republik, die Kontrolle über diese
Debatte. Empört kreierte daraufhin Dirk KURBJUWEIT, der nicht
zufällig auch Mitautor dieses Titels ist, den
Wutbürger, nachdem das Akademikermilieu in München
den renommierten Soziologen Armin NASSEHI nicht zu Wort kommen
ließ, sondern ausbuhte. Ein ganzes Jahrzehnt lang
marschierten Bild & Spiegel in Sachen
demografischer Wandel Seite an Seite. Den unsäglichen
Höhepunkt bildete die Kampagne, mit der
Frank SCHIRRMACHERs Pamphlet
Minimum in die Bestsellerliste gehievt wurde.
Eine dümmliche Spiegel-Titelgeschichte und dreiste
Lügen in Sachen Geburtenrate prägten diese gemeinsame
Spiegel-Bild-Kampagne. Der populistische Kurs der
beiden Leitmedien ging so lange gut wie der Spiegel
hoffen konnte, davon zu profitieren. Dies ist nun vorläufig
vorbei. Ein bisschen Distinktion scheint dem Spiegel
nun notwendig. |
|
|
| |
|
BARTELS, Gerrit
(2011): "Auch das Glück gehört zur Demenz".
Arno Geiger über
die Erkrankung seines Vaters und die Kunst, einen literarischen Text
darüber zu schreiben,
in:
Tagesspiegel v. 28.02.
|
|
| |
|
BLEUTGE, Nico
(2011): Das Glück in Funken.
Fünfzig Jahre nach der
Erstveröffentlichung ist die Urfassung von Jack Kerouacs Kultroman "On
the Road" erschienen,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 28.02.
|
|
| |
|
New Journalism
HUWA, Regine (2011): Wenn Frauen hassen.
Die ****firma hat verlassene Frauen
eingeladen, ihrem Zorn in den Schaufenstern der ****-Filialen Luft
zu machen. Wir drucken eine Auswahl, verfasst von Frauen aus Essen,
Hamburg, Köln, Leipzig, Aachen, Dresden, Graz und Berlin,
in:
Welt am Sonntag v. 27.02.
|
Die ZEIT hat sich vor kurzem echauffiert, dass ein
Studiengang Journalistik in PR umgewidmet werden soll. Die
WamS zeigt nun, wie PR bereits heute den Journalismus
ersetzt. HUWA hat keinen Text mehr verfasst, sondern nur noch
Recherche betrieben (Im Gegensatz zur Print-Zeitung wird HUWA
in der
Online-Ausgabe sogar als Autorin aufgeführt!). Den meisten
Aufwand des PR-Artikels dürfte die Gestaltung gemacht haben:
Ob Statements von Schaufenstern in Aachen bis Graz
abgeschrieben wurden (was viel Aufwand für wenig Erfolg wäre)
oder nur vom Faltblatt der PR-Abteilung der Firma abgepinselt
wurden, das darf sich jeder selber recherchieren... |
|
|
| |
|
Jonathan Lethem - Chronic City
FREUND, Wieland (2011): "Ich bin ein Niemand".
Der Schriftsteller Jonathan Lethem
glaubt, dass nur der große Roman die zersplitterte Wirklichkeit in
den Griff bekommen kann. Gut, dass er einen der besten geschrieben
hat,
in:
Welt am Sonntag v. 27.02.
|
|
| |
|
SCHULZE, Gerhard (2011):
Leitbild Feigling.
Wir leben in einer postheroischen
Gesellschaft: Wir befürchten ständig etwas und verhindern so oft das
Schlimmste. Doch wenn ständig Alarm geschlagen wird, hört bald keiner
mehr hin,
in:
Welt v. 26.02.
|
|
| |
|
KAMANN, Matthias (2011):
Was bringen Babyklappen?
Nutzen der Einrichtungen ist
umstritten. Der Ethikrat diskutiert heftig. Noch in diesem Jahr soll
der Bundestag ein Gesetz zu anonymen Geburten beraten,
in:
Welt v. 26.02.
|
|
| |
|
POSCHARDT, Ulf (2011): Wider die Republik der erhobenen
Zeigefinger.
Wer mit Moralin dopt, kann nicht
siegen: Wie Opposition und Medien an Guttenberg scheitern,
in:
Welt v. 25.02.
Vor einer Woche verteidigte Ulf POSCHARDT zu GUTTENBERG
noch im Bewusstsein popkultureller Überlegenheit:
"Sampling ist eine
ebenso moderne wie konservative Kulturtechnik. Sie passt zu
Karl Theodor zu Guttenberg. Beim jüngeren Publikum wird die
Erregung über seinen Umgang mit Zitaten die Zuneigung eher
verstärken, hat es sich doch in Zeiten des Copy and Paste
daran gewöhnt, einen Teil seiner Schul- und Unileistungen
durch virtuose Quellenrecherche zu perfektionieren"
Eine Woche später baut er
schon für den Fall vor, dass zu GUTTENBERG als Minister
nicht zu halten ist:
"Fehler machen Menschen
plausibler: natürlich nur dann, wenn die Verfehlungen im
Bereich des Tolerierbaren bleiben. Freifahrscheine gibt es
keine, und vielleicht genügt bei Guttenberg schon der
nächste, unwesentliche Anlass um die Stimmung gegen ihn
kippen zu lassen."
Die Popkultur kann
schnell denjenigen überrollen, der gestern noch cool auf der
Welle ritt. POSCHARDT kennt sich ja damit bestens aus.
|
|
|
| |
|
BÖRSCH-SUPAN, Axel (2011):
Unsere gewonnenen Jahre.
Es lässt sich nicht ändern, dass die
Bevölkerung in Deutschland in den kommenden Jahren in einem nie
gekannten Maß altern wird. Der demographische Wandel ist aber nicht
unser Schicksal. Durch eine längere Erwerbstätigkeit ließe sich diese
Entwicklung ohne eine wesentliche Beeinträchtigung des Lebensstandard
ausgleichen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.02.
Die FAZ und ihr Herausgeber
Frank SCHIRRMACHER ("Das Methusalem-Komplott", "Minimum")
sah Deutschland aufgrund des demographischen Wandels am
Abgrund. Blödsinn! BÖRSCH-SUPAN erläutert, dass die
Auswirkungen einer Gesellschaft der Langlebigen zwar eine
Herausforderung darstellt - wie im übrigen jede Änderung der
Zusammensetzung einer Bevölkerung - aber kein Grund zur Sorge
ist, sondern vielmehr eine Chance darstellt.
BÖRSCH-SUPAN,
von der FAZ Anfang 2009 sogar als Nachfolger von Bert
RÜRUP im Sachverständigenrat zur Begutachtung der ökonomischen
Entwicklung gehandelt, kommt aus der Sicht der Wirtschaft
zur Auffassung, dass der so genannte
DEMOGRAPHISCHE
Altersquotient, der bei Panikmachern von BIRG bis
SCHIRRMACHER sehr beliebt ist, anders als der
FUNKTIONALE Altersquotient, nicht als Indikator geeignet ist,
um den demographischen Wandel angemessen zu beurteilen.
BÖRSCH-SUPAN fordert u. a. ein Umdenken in Sachen
Gesundheitswesen, das bislang allein unter
Kostengesichtspunkten ("Kostenexplosion") gesehen wird, und
nicht, was angemessener wäre, als Investition in die Zukunft:
"Wenn es gelänge, bis zum
Jahr 2030 durch Prävention, bessere Arbeitsbedingungen und
verstärkte Anstrengungen des Gesundheitssystems den
physischen Gesundheitszustand derjenigen Bürger im Alter
zwischen 50 und 67 Jahren, die sich »schlecht« fühlen, auf
»mittelmäßig« zu verbessern, könnten etwa 3,4 Millionen mehr
Menschen erwerbstätig sein. Die Güter und Dienstleistungen,
die sie produzieren, würden das Bruttoinlandsprodukt um etwa
7,5 Prozent steigern. Diese hypothetische Rechnung zeigt,
warum gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit
eine Investition mit hohen Zukunftserträgen und keineswegs
nur ein Kostenfaktor sind.
|
|
|
| |
|
Stern-Titelgeschichte:
Der geheime Code der Liebe
Wissenschaftler entschlüsseln, wer zusammenpasst und wer nicht |
HAUSER, Uli (2011):
Unser Liebes-Code.
Erkenne dich selbst,
und du hast es leichter in der Partnerschaft. Klingt ganz einfach,
ist es aber nicht. Eine Hamburger Psychologin hat nun ein Verfahren
entwickelt, das uns unsere Beziehungs-Persönlichkeit verrät - mit
erstaunlicher Treffsicherheit,
in:
Stern Nr.9 v. 24.02.2011
|
|
| |
|
DRÖSSER, Christoph (2011): "Macht mal Pause!"
Die Soziologin Sherry
Turkle über Kommunikation per SMS und Facebook, Entfremdung und
Verbindlichkeit,
in:
Die ZEIT Nr.9 v. 24.02.2011
|
|
| |
|
NIEJAHR, Elisabeth & Henning SUSSEBACH (2011): "Sozialistische
Bevormundung".
Was spricht gegen die
Frauenquote? Ein Gespräch mit Familienministerin Kristina Schröder,
in:
Die ZEIT Nr.9 v. 24.02.2011
|
|
| |
|
RADISCH, Iris (2011): Kinder, wie die Zeit vergeht!
Der Literaturkritiker
Richard Kämmerlings legt schon eine Geschichte der Nachwendeliteratur
vor,
in:
Die ZEIT Nr.9 v. 24.02.2011
|
|
| |
|
PIEPGRAS, Ilka (2011): Eine Familie, zwei Mütter.
Catrin und Yvi Schmitt
aus Berlin sind ein lesbisches Paar, sie haben zwei Kinder. Sie leben
mit neugierigen Blicken - und der Angst zu scheitern,
in:
Die ZEITMagazin Nr.9 v. 24.02.2011
|
|
| |
|
zitty-Titelgeschichte:
Die Familie in Prenzlauer Berg
Anatomie eines Feindbildes |
BRAKEBUSCH, Lydia & Franziska KLÜN (2011): Anatomie eines
Feindbildes.
Die Familie in
Prenzlauer Berg - Klischee und Wirklichkeit,
in:
zitty Nr.5 v. 24.02.
|
|
| |
|
TEIGELKÖTTER, Sina & Julia KARNICK (2011): "Muss ich mir einen
Mann wünschen, oder darf es auch eine Tasche sein?
in:
Brigitte Nr.6 v. 23.02.
|
|
| |
|
MESSMER, Susanne (2011):
Weiche Knie für alle.
Literatur: Warum suhlen sich junge
Autorinnen heute so gerne in Schleim und Blut? Über die Wiederkehr des
Körpers als befremdliches Ding in den neuen Romanen von Lucy Fricke
und Léda Fargó,
in:
TAZ v. 23.02.
|
|
| |
|
PETROPULOS, Kostas (2011): Die Frauenquote ist falsch - eine
Elternquote ist richtig.
Paare mit Kindern sind im Beruf
wirklich benachteiligt,
in:
Tagesspiegel v. 23.02.
|
|
| |
|
MÜCHLER, Günter (2011): "Wer Fallende stützt, muss aufpassen, dass er
nicht ins Straucheln gerät".
Eine einleuchtende Bewertung der
Causa Guttenberg hat der Franzose Rivarol vor gut zweihundert Jahren
gegeben. Von ihm, der ein hocheleganter Sprachkünstler war, stammt der
Satz, dass eine Sache, die unterstützt wird, notwendig eine Sache ist,
die fällt,
in:
TAZ v. 23.02.
|
|
| |
|
POSENER, Alan
(2011): Entenhausens Bürgermeister.
Patrick Bahners,
der Feuilletonchef der "FAZ", kritisiert mit einer Streitschrift die
Kritiker des Islams. Was treibt den konservativen Intellektuellen
um? Ein Redaktionsbesuch,
in:
Welt v. 22.02.
|
|
| |
|
FROMM,
Kathrin (2011): Liebe oder Lebenslauf?
Studentenleben: Studium hier,
Praktikum da – niemand zieht so oft um wie Studenten. Was tun, damit
die Beziehung nicht auf der Strecke bleibt?,
in:
ZEIT CAMPUS, Heft 1
|
|
| |
|
MÜLLER-NEUHOF, Jost (2011): Das Wunschkind.
Viele Paare können Nachwuchs nur auf
künstlichem Wege bekommen. Das bringt viele Probleme mit sich,
in:
Tagesspiegel v. 21.02.
JAHBERG, Heike
(2011): "Man muss Abtreibungen verhindern".
Gespräch mit der Justizministerin
Leutheusser-Schnarrenberger,
in:
Tagesspiegel v. 21.02.
|
|
| |
|
STEIN, Rosemarie
(2011): Die Unfähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen.
Autismus hat viele Gesichter – viele
der Betroffenen können in ihrem Beruf durchaus erfolgreich sein,
in:
Tagesspiegel v. 21.02.
|
|
| |
|
CASSIER, Philip & Jan DRAEGER
(2011): Meine Herrschaften!
Vorige Woche diskutierten sechs
Leserinnen der "Welt am Sonntag" über das, was sie glücklich macht.
Nun waren die Männer dran. Ihre Rollen sehen sie sehr unterschiedlich
- und ansonsten redeten sie viel über Frauen,
in:
Welt am Sonntag v. 20.02.
|
|
| |
|
SCHMIDT, Harald (2011): Der beste Berlin-Roman aller Zeiten.
Superintensive Gefühle,
existenzieller Hunger, eine Liebe, die sich gegen die deutsche Schwere
stemmt: Woran sich zeitgenössische Autoren in den letzten Jahrzehnten
vergebens versuchten, gelingt Harald Schmidt nun mit leichter Hand.
Ein exklusives Exposé, das nichts weniger ist als ein Glücksfall für
die Literatur,
in:
Welt am Sonntag v. 20.02.
|
|
| |
|
BRAUN, Carina (2011): Klassenkampf in St. Pauli.
Huren, Kneipen, Nachtschwärmer,
Künstler und Studenten prägten lange das Viertel um die Reeperbahn.
Durch schicke Neubauten und Hotels wandelt sich der Kiez,
in:
Tagesspiegel v. 20.02.
|
|
| |
|
GERMUND, Willi
(2011): Ohne Wasserherz geht gar nichts.
Ein Selbstversuch bei einer
thailändischen Kontakt-Agentur verhilft zu Einsichten in eine
verborgene Welt,
in:
Berliner Zeitung v. 19.02.
|
|
| |
|
SZ-Thema: Bin ich schön?
FROMME, Claudia & Tanja REST (2011): Ein Bild von einem Mann.
Früher mussten Männer harte Kerle
sein und eine Familie ernähren können - das Schönsein überließen sie
den Frauen. Heute gehen sie ins Kosmetikstudio, kaufen Anti-Falten
Cremes und lassen sich beim Plastischen Chirurgen Fett absaugen. Was
ist eigentlich passiert,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 19.02.
|
|
| |
|
RABE, Jens-Christian (2011): An der Promotion hängt mehr als
ein guter Ruf.
Der Soziologe und Exzellenzforscher
Richard Münch über akademische Laufbahnschriften,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 19.02.
|
|
| |
|
MÜLLER, Burkhard (2011): Ab durch die Mitte.
Ob Gesellschaft, Wirtschaft, Politik
oder Kultur: Unsere Zeit verachtet wie keine Epoche zuvor das
Mittelmaß. Und diese Haltung ist nicht nur mittelmäßig - sondern auch
ziemlich dumm,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 19.02.
|
|
| |
|
JELLEN, Reinhard
(2011): "Ab ins Obdachlosenheim - denn das hält die Politik für
'zumutbar".
Interview mit Brigitte Vallenthin
über ihre Erfahrungen mit Hartz IV,
in:
Telepolis v. 19.02.
|
|
| |
|
SARRAZIN,
Thilo (2011): Erdogans Ghostwriter.
Warum verfolgt Patrick Bahners all
jene mit solchem Ingrimm, die es wagen, bei der Integration von
Muslimen auf Probleme hinzuweisen? Wir Islamkritiker sind weder
blind für die Wirklichkeit noch Panikmacher. Eine Kritik an einem
zornigen Buch,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.02.
Thilo SARRAZIN
sieht in Patrick BAHNERS einen westlichen Glaubenskrieger, dem
es in seinem Buch Die Panikmacher nicht um die Sache
gehe, sondern um die Diffamierung der Islamkritiker. Er wirft
ihm vor, dass es ihm nur um ein einziges Thema gehe: Kritik an
der Assimilierung. Er vermutet bei BAHNERS sogar eine
heimliche Sehnsucht:
"Unterschwellig wird bei
Bahners sichtbar, dass ihm die schamhaft und rollengerecht
verhüllte islamische Weiblichkeit viel sympathischer ist als
das unverhüllte sexuell aufgeladene Chaos abendländischer
säkularer Frauenemanzipation. Hier kommt eine heimliche
Sehnsucht nach einer verbindlichen Weltordnung jenseits
menschlicher Maßstäbe zur Geltung, die das Abendland einfach
nicht mehr bieten kann."
|
|
|
| |
|
FREUND, Wieland (2011): Tausend Inseln Manhattan.
Grau ist alle Theorie: Jonathan Lethems neuer Roman "Chronic
City" sucht die Wirklichkeit und findet Nerds, Tiger und im All
abhanden gekommene Astronauten,
in: Welt v. 19.02.
|
|
| |
|
REICHERT,
Martin (2011): "Machen Sie es nicht so romantisch".
Bewegung: Jutta Ditfurth rechnet in
ihrem neuen Buch mit den Grünen ab - der "FDP mit Fahrrad",
in:
TAZ v. 19.02
|
|
| |
|
SCHNEIDER, Julia Gwendolyn (2011): "Das Problem ist durch die
Privatisierung entstanden".
Stadtplanung: Arno Brandlhuber ist
Architekt und Stadtplanungskritiker. Ein Gespräch über geförderte
Besitzer und vertriebene Besetzer, das Townhouse und sein Image, die
Fiktion vom "neuen Stadtbürger", berlinische Tugenden und die
Umverteilung von Grund und Boden aus öffentlicher in private Hand,
in:
TAZ Berlin v. 19.02
|
|
| |
|
GNAM,
Andrea (2011): Auszeit.
Kulturen des Wartens - und ihre
Spiegelbilder in der Fotografie,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 19.02
|
|
| |
|
ZELLER,
René (2011): Die Schwingerschweiz existiert.
Die Schweiz ist einem tiefgreifenden
Wertewandel unterworfen; das dokumentieren die jüngsten
Volksabstimmungen. Vor zwei Jahrzehnten zeterte die Linke gegen den
Schnüffelstaat. Heute opponiert die nationalkonservative Rechte gegen
die staatliche Vollkaskomentalität,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 19.02
|
|
| |
|
KÖRTNER,
Ulrich H. J. (2011): Wunsch Kind.
Kinderlosigkeit: eine "Krankheit"?
Befruchtung jenseits des Klimakteriums: nur ein Fall für die "Life-Style-Medizin"?
Überhaupt, wie weit darf der Kinderwunsch gehen? Stößt er lediglich an
technische Hürden, oder gibt es auch ethische Grenzen, die durch
Gesetze zu schützen sind? Versuch einer Klärung,
in:
Die Presse v. 19.02.
|
|
| |
|
KNÖDLER, Gernot (2011): In der Stadt wird es eng.
Gentrifizierung: Hamburg hat 70.000
Einwohner mehr als vor zehn Jahren. Die Stadt muss bauen, stößt aber
auf Widerstand - vom Szeneviertel Ottensen bis zum dörflichen Rand,
in:
TAZ v. 18.02.
|
|
| |
|
Michael Hartmann - Eliten in Deutschland
KOTTE,
Hans-Hermann (2011): "Mit dem Doktortitel signalisiert man,
etwas Feineres zu sein".
Michael Hartmann, 58, ist Professor
für Soziologie an der TU Darmstadt und forscht über Eliten. Im
FR-Interview spricht er über den Wert des Titel in der Politik und
in der Wirtschaft,
in:
Frankfurter Rundschau v. 18.02.
|
|
| |
|
MÜHLBAUER, Peter (2011): "Wir leben vom Kindergeld".
Detlef S., der sieben- bis achtfache
Inzestvater aus dem Westerwald, weist auf ein Problem in der deutschen
Subventionslandschaft hin,
in:
Telepolis v. 17.02.
|
Anlässlich eines Aufsehen erregenden Einzelfalles kritisiert Peter
MÜHLBAUER das Kindergeld als Instrument einer rein quantitativen
Bevölkerungspolitik, obwohl nur eine qualitative
Bevölkerungspolitik hinsichtlich der Sicherung der
Rentenversicherung angemessen sei:
"Als Begründung diese
Staffelung nennt das Bundesfamilienministerium einen Anreiz zur
Steigerung der Geburtenrate, welche wiederum die Rente »sichern«
soll. Ob das eine rein quantitative Steigerung ohne Blick auf die
Qualität wirklich vermag, ist allerdings fraglich. Werden
Ausbildung und wirtschaftliche Möglichkeiten der potenziellen
Einzahler in die Rentenkasse nicht in solche Planungen mit
einbezogen, dann ist dem Sozialversicherungssystem auch mit einer
noch so hohen Geburtenrate nicht gedient. Denn wenn Kinder aus
Großfamilien mit stark erhöhter Wahrscheinlichkeit als »Bushido«-Hörer
enden, dann sichern sie zukünftigen Rentnern nicht das
Alterseinkommen, sondern rauben es ihnen eher - auch ganz wörtlich
gesehen."
MÜHLBAUER spekuliert aufgrund
fehlender Daten über das
Vorkommen von
kinderreichen Familien vor allem in zwei Milieus: zum einen in
wohlhabenden Familien à la Ursula von der LEYEN, die Kindergeld
nicht nötig haben und in Unterschichtfamilien. Eine solche
Argumentation steht in der Tradition von
Gunnar HEINSOHN und
Thilo SARRAZIN. Um den Missbrauch zu verhindern, plädiert
MÜHLBAUER für indirekte Formen der Förderung:
"Eine effektive Methode,
solchen Missbrauch zu vermeiden, wäre in jedem Fall, zumindest den
Subventions- und Sozialleistungsanteil statt in direkte Zahlungen
lieber in Kinderkrippen, Kindergärten, Schulspeisungen,
Lehrmittelfreiheit, Uniformen und in ein gebührenfreies Studium zu
stecken, statt ihn mit der Gießkanne als Direktzahlung
auszuschütten."
|
|
|
| |
|
HURRELMANN, Klaus (2011): Hurra, Mama arbeitet!
Erstmals sind in mehr als der Hälfte
der Familien beide Elternteile berufstätig. Die Kinder finden das
völlig in Ordnung,
in:
Die ZEIT Nr.8 v. 17.02.
|
|
| |
|
RUDZIO, Kolja (2011): Traurige Sieger.
Was aus den Familien wurde, die
Hartz IV vor das Bundesverfassungsgericht brachten,
in:
Die ZEIT Nr.8 v. 17.02.
|
|
| |
|
FISCHERMANN, Thomas & John F. JUNGCLASSEN (2011): "Das Band ist
zerrissen".
Der Globalisierungsexperte David
Held über die Zukunft der sozialen Gerechtigkeit,
in:
Die ZEIT Nr.8 v. 17.02.
|
|
| |
|
WÜLLENWEBER, Walter (2011): Die Hilfsindustrie.
Von wegen selbstlose Samariter.
Helfen ist ein Geschäft - und was für eins. Es ist die grösste Branche
Deutschlands. Sie beschäftigt zwei Millionen Menschen, wächst
siebenmal so schnell wie der Rest der Volkswirtschaft und verbraucht
jeden sechsten Steuereuro. Ein Bericht über ein teures
Wirtschaftswunder,
in:
Stern Nr.8 v. 17.02.
Walter WÜLLENWEBER berichtet mit dem Impetus des
Aufklärers über die soziale Dienste in Deutschland. Die
soziale Dienste sind ein wichtiger Aspekt des deutschen
Wohlfahrtsstaates, der im letzten Jahrzehnt vor allem als
soziale Sicherung in den Blick gekommen ist. Ein
hervorragendes Buch zum Thema hat der Sozialwissenschaftler
Berthold VOGEL geschrieben:
Wohlfahrtskonflikte. Anders als WÜLLENWEBER, der nicht
als Aufklärer, sondern als Lobbyist berichtet, hat VOGEL das
ganze Terrain abgesteckt, auf dem diverse Konflikte toben, von
denen WÜLLENWEBER lediglich einen Einzelfall heraus greift
(Reittherapie), der jedoch nicht als Auswuchs kenntlich
gemacht, sondern zum Normalfall stilisiert wird.
Ausgangspunkt des Artikels ist eine Problemdefinition
("Helfer" als diejenigen, die überflüssige Angebote schaffen
sowie ihrer Helfershelfer in der Politik) und eine anvisierte
Reform der Sozialen Dienste:
"Die Helfer aus der
Wohlfahrtswirtschaft können sich auf ihre Helfer in der
Politik verlassen. Zuverlässig setzen die eine
kontinuierliche Ausweitung der Hilfsansprüche in den
Sozialgesetzbüchern durch. Und sie verhindern alle
notwendigen Debatten darüber, was sich im Sozialmarkt ändern
muss: mehr Transparenz und Kontrolle der Hilfsunternehmen.
Eine Deckelung der Ausgaben, wie sie im Gesundheitswesen
seit Jahren selbstverständlich ist. Die Finanzierung nur von
wissenschaftlich überprüften Hilfsmethoden. Und natürlich
eine Orientierung am tatsächlichen Bedarf. Darüber wird in
der Politik nicht gesprochen. Letztlich geht es um die
Frage: Arbeiten die gemeinnützigen Unternehmen wirklich zum
Nutzen der Allgemeinheit? Oder zu ihrem eigenen?"
Von diesem Ausgangspunkt
aus ergibt sich das simpel gestrickte Muster des
Rührstücks: Der Journalist als Held (sorgt für die Aufdeckung
des Skandals), die Politik als böser Bube und die Reform als
immer nur vorläufige Lösung. Verdeckt wird jedoch, das
Gespinst von Interessenpolitik, in dem der Journalist selber
steckt. Dieses erschließt sich u. a. über seine
"Gewährsmänner", wenn sie denn genannt werden: die Deutsche
Bank ("Papier zum Wirtschaftsfaktor Wohlfahrtsverbände"
hier als PDF-Datei downloadbar); Iris RÖTHIG,
Herausgeberin des Magazins
Wohlfahrt intern, das sich als "Entscheider-Magazin
für die Sozialwirtschaft versteht und seit dem Jahr 2005
(Inkrafttreten der Hartz-Gesetzgebung!) online ist.
Was
bei einer solchen einseitigen Reportage auf keinen Fall fehlen
darf: Berlin-Neukölln als Pionier der Sozialstaatmisere:
"In Neukölln zeigen sich
die Probleme des deutschen Sozialstaats besonders drastisch
und ein wenig früher als woanders. Hier kann man schon jetzt
die eigentliche Dimension des gigantischen Hilfsbooms
besichtigen."
Gäbe es eine Alternativer
zu einer solch plumpen Reformposse? Man könnte die Sache auch
ganz anders angehen, z.B. wenn man den Ausgang beim Nutzen der
sozialen Dienste nähme. Dies tut z.B. Alban KNECHT in seinem
hervorragenden Buch
Lebensqualität produzieren. Dann ginge es nicht
einfach um die Eindämmung der Kostenexplosion, sondern darum
wie soziale Probleme am besten bewältigt werden können. Den
sozialen Diensten könnte dabei eine wichtige Aufgabe zukommen.
Aber diese Debatte wird in Deutschland noch nicht geführt. |
|
|
| |
|
SESSLEN, Georg (2011): Das Glück der Karrierefrau.
Verglichen mit dem TV von heute war
das Biedermeier eine aufregende Zeit,
in:
TAZ v. 16.02.
|
|
| |
|
BUNSE,
Annika & Ekkehard KERN (2011): Die große Liebe aus dem Internet.
Schon jedes zehnte Paar findet sich
online,
in:
Tagesspiegel v. 15.02.
|
|
| |
|
MARSZK,
Doris (2011): Der Trick beim ersten Flirt.
Wen findet die Frau toller: Einen,
der seine Zuneigung offen zeigt? Oder einen, der zwar freundlich ist,
aber die Tiefe seiner Gefühle nicht gleich offenbart? Eine Studie rät,
den Partner im Unklaren zu lassen,
in:
Tagesspiegel v. 15.02.
|
|
| |
|
CHRISTMANN,
Karin (2011): Alles Hedonistinnen.
Kinderlosigkeit: Eine neue Front im
Demografiekonflikt verläuft mitten durchs heimische Doppelbett: Männer
wünschen sich häufiger Kinder als Frauen. Als Verbündeter bleibt der
kinderlosen Frau nur einer - ihr Chef,
in:
Tagesspiegel v. 15.02.
|
Karin CHRISTMANN macht mittels einer FORSA-Umfrage im Auftrag von
zwei Eltern-Zeitschriften Stimmung gegen angeblich
"unwillige" kinderlose Frauen:
"70
Prozent der kinderlosen Männer zwischen 25 und 45 wünschen sich
demnach Nachwuchs – aber nur 61 Prozent der Frauen. Neun
Prozentpunkte verschenkten Kinderwunsches, was ließe sich daraus
an Rentenbeiträgen generieren. Wenn nur die Frauen willig wären.
Dabei lief
die Diskussion doch eigentlich andersherum.
Von einem Zeugungsstreik sprach im Jahr 2005 die Autorin Meike
Dinklage und eröffnete damit eine neue Runde im
Schwarze-Peter-Spiel rund um die Geburtenrate in Deutschland."
Die Umfrage, auf die sich
CHRISTMANN bezieht, kann
hier als PDF-Datei heruntergeladen werden. Wie sehen aber die
Ergebnisse zum Kinderwunsch der Kinderlosen tatsächlich aus?
Wie kommt CHRISTMANN auf die
Differenz von 9 Prozent mehr unwillige Frauen als Männer?
Nimmt man die Nein-Antworten
(eher nicht/auf keinen Fall) als Beleg, dann wünschen sich 19 %
der Männer und 24 % der Frauen kein Kind (Differenz 5 %).
Auf
die Differenz von 9 % kommt man auch nicht, wenn man die 4 %
Männer und 10 % Frauen, die aus medizinischen Gründen keine Kinder
haben können (34 % Frauen und 23 % Männer - Differenz 11 %) hinzu
zählen würde. Dann kommt man weder auf die Zahl 61 % Kinderwunsch
der Frauen (sondern 66 %), und auch nicht auf die 70 % Männer,
sondern auf 77 %. Wenn man hinzu nimmt, dass
Männer sich seltener als Frauen Gedanken über Zeugungs- bzw.
Gebärfähigkeit machen, also die Dunkelziffer der
Zeugungsunfähigkeit bei Männern größer ist, dann würden sich die
Zahlen verschieben. Wobei es natürlich unredlich wäre, die
medizinisch bedingte Kinderlosigkeit als Beleg für die
Zeugungsstreikthese zu werten.
Wie
sieht es aus, wenn man die Antwort weiß nicht als Nein wertet?
Dann käme man auf einen Männeranteil von 24 % gegenüber 27 %
Frauen. Passt also ebenfalls nicht. Also kommen doch wieder die
unfreiwillig Kinderlosen (medizinische Gründe) hinzu, dann käme
man auf 28 % Männer und 37 % Frauen. Dann wäre man also bei
der 9 % Differenz aber es fehlen sowohl 2 % bei den Frauen als
auch bei den Männern. Das sind jene Kinderlosen, bei denen das
Kind bereits unterwegs sind.
Fazit: auf
die Zahlen von CHRISTMANN kommt man nur, wenn man zu den
Kinderlosen, die keine Kinder wollen nur jene zählt, bei denen
erstens noch kein Kind unterwegs ist (je 2 %); zweitens jene, die
eher keine wollen (1 % Differenz zugunsten Männer); drittens jene,
die auf keinen Fall Kinder wollen (6 % der Frauen sind hier
entschiedener); viertens jene, die es nicht wissen (2 % der Männer
sind unentschiedener als die Frauen) und man muss fünftens auch
noch jene Kinderlosen hinzuzählen, die aus medizinischen Gründen
keine Kinder bekommen können (6 % mehr Frauen als Männer, die
davon wissen; kein Beleg im Sinne der Zeugungsstreikthese).
Übersichtlich in Tabellenform:
| "unwillige"
Kinderlose? |
Männer |
Frauen |
Differenz |
| Kind unterwegs |
2 % |
2 % |
0 |
| wollen eher keine
Kinder |
14 % |
13 % |
- 1 % |
| wollen auf keinen
Fall Kinder |
5 % |
11 % |
+ 6 % |
| wissen es nicht |
5 % |
3 % |
- 2 % |
| medizinische Gründe
|
4 % |
10 % |
+ 6 % |
| Gesamt |
30 % |
39 % |
9 % |
Die Aussagen von CHRISTMANN
bezüglich der Unwilligkeit von Frauen können sich nicht redlich
auf die FORSA-Umfrage stützen, sondern sind als böswillige
Auslegung zu betrachten.
Das
größte Manko der Umfrage besteht jedoch darin, dass weder beim
Altersgruppenvergleich, noch beim Bildungsabschluss und auch nicht
beim Ost-West-Vergleich bei der Kinderwunsch-Befragung nach dem
Geschlecht unterschieden wird. Für eine seriöse Studie wäre das
die Grundvoraussetzung für eine Beurteilung. Schließlich bezog
sich die Zeugungsstreikthese auf den Kinderwunsch von Akademikern,
während der Unterschicht (bzw. Transferempfängern) ja zu hohe
Fruchtbarkeit unterstellt wird.
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
[ zum Seitenanfang ]
Zu den News
vom 10. -
14. Februar 2011
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-dasein.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
[Suche] [ Homepage ] |
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|