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Medienrundschau:
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News vom 19. - 31. März 2009
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Zitat
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Berliner Clubkultur
als existenzielle Herausforderung
"Das
Berghain stellt eine existenzielle Herausforderung dar: Es ist
nicht allein ein Ort, um den Dampf einer Arbeitswoche
abzulassen, einen Partner zu finden oder interessante Musik zu
hören. Es ist ein freier Raum - was man dort macht, muss nicht
aus der sonstigen Lebensweise ableitbar sein. Indem der Club
einem die größtmöglichen Genüsse vorführt, muss man sich selbst
die Frage stellen: Was will ich? Wo trage ich mich in die Karte
des sozialen, sexuellen und musikalischen Genießens ein? Das
Berghain ist ein Ort, an dem man lernt, seinem eigenen Begehren
ins Auge zu schauen."
(Alexis Waltz in: Tobias Rapp
"Lost and Sound" 2009, S.132)
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Ab sofort finden Sie
auf der Website
www.single-luege.de
einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der
Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und -
soweit möglich - verlinkt.
Den aktuellen Rückblick März 2009 finden Sie
hier.
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WARNECKE, Tilman u.a. (2009): Sein bestes Stück.
Eine Studie enthüllte das Unfassbare: Nur 15 Prozent aller Männer
kaufen ihre Möbel ohne weibliche Hilfe. Hier erzählen Betroffene von
Sofaecken, grünem Samt und Yucca-Palmen,
in: Tagesspiegel v.
29.03.
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HERRMANN, Gunnar (2009): Armer alter Schwede.
Das Rentensystem der Skandinavier galt europaweit immer als
Vorbild. Doch jetzt brechen die monatlichen Zahlungen ein,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 28.03.
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CZERWINSKI, Rico (2009): "Heiraten Sie so selten wie möglich".
Eigentlich lässt Emma Thompson nur ihren Mann in ihre Pariser
Hotelsuite. Die Schauspielerin war aber so angetan von der Idee, als
Eheexpertin befragt zu werden, dass sie eine Ausnahme machte. Ihre
erste Ehe mit dem Kollegen Kenneth Branagh scheiterte. Ihre zweite
wird ihre letzte sein, sagt sie. Dass der Interviewer selbst nicht
verheiratet ist, merkte sie sofort. Kein Wunder, bei dieser ersten
Frage,
in: Das Magazin des
Tages-Anzeiger v. 28.03.
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SZ-Magazin:
Einsame Spitze.
Warum finden erfolgreiche Frauen so selten ebenbürtige Männer?
Ein Frauenheft |
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KLAUE, Magnus (2009): Verwende deine Jugend.
Junge Menschen sind unpolitisch und ziehen sich immer mehr ins
Private zurück, behaupten Soziologen. Leider entsprechen ihre
Diagnosen nicht der Wirklichkeit,
in: Jungle World
Nr.13 v. 26.03.
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GUT, Philipp (2009): Aschenputtel der Gegenwart.
Jugendliche aus Patchwork-Familien werden eher kriminell als
Kinder, die in traditionellen Familien aufwachsen. Das belegt eine
breit angelegte Studie der Universität Lausanne. Es stellen sich
Fragen gesellschaftlicher und politischer Natur,
in: Weltwoche Nr.13 v.
26.03.
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KUNISCH, Hans-Peter (2009): Nur sechs Monate von Island entfernt.
Die Iren trifft die globale Krise besonders hart - nach den
Boom-Jahren fällt ihr Land nun zurück in die Armut,
in: Süddeutsche Zeitung v.
25.03.
- Anmerkungen.
Nach Island ist mit Irland nun das zweite
Vorzeigeland jener, die die Wichtigkeit des demografischen Faktors
für die ökonomische Entwicklung betonen, in einer tiefen Krise.
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HEYMANN, Nana (2009): Die Stimmung zieht sich zu.
Nach der Wende wollten alle nach Prenzlauer Berg ziehen. Doch jetzt
brechen unter den Bewohnern zunehmend Konflikte auf. Streit gibt es
zwischen Alteingesessenen und Zugezogenen, Singles und Familien,
Schwaben und Preußen, Reichen und Linken,
in: Tagesspiegel v.
22.03.
- Anmerkungen:
Nichts Neues über den Prenzlauer Berg erfährt
man von Nana HEYMANN. Vorgeführt werden die üblichen Verdächtigen
(siehe
hier,
hier und
hier). Wenn es schon nichts Neues
über die
Prenzlauer Berg-Mütter zu berichten
gibt, dann wird Stadtsoziologen Uneinigkeit in Sachen
Gentrification untergeschoben. Was
hat aber ein "sicheres Einkommen" (HOLM) mit Reichtum (HÄUßERMANN)
zu tun?
Eine Neuerung
im Plot gibt es doch: Kinderlose sind nicht mehr Karrierefrauen,
sondern Männer. Das Klischee vom Kinderlosen erhält dadurch eine
Wendung: Von der
Mütterhasserin zum
potenziellen Vater, der neuerdings durch die
Presse geistert.
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ENCKE, Julia (2009): Uns hilft kein Gott.
Wir müssen es schon selber tun: Der Philosoph Peter Sloterdijk
über unsere Antwort auf die Krise, das Unglück, Peer Steinbrück zu
sein; und über den Satz "Du musst dein Leben ändern!"
in: Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung v. 22.03.
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BILLER, Maxim (2009): Deutsche deprimierende Republik.
Die BRD war cool, die DDR war grau. Zwanzig Jahre nach dem Fall der
Mauer ist die ganze Republik ossifiziert. Wie können wir wieder zu den
vernünftigen Leuten werden, die wir waren?
in: Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung v. 22.03.
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SN-Wochenende: Einsame Herzen.
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RESCH, Christian & Thomas HÖDLMOSER (2009): Der dornige Weg zur
Zweisamkeit.
Gut aussehend soll er sein, sportlich und wohlhabend: Die
Ansprüche an den Partner steigen - und für die Partnersuche bleibt
immer weniger Zeit. So überlassen viele Singles heute die Suche nach
dem Traummann oder der Traumfrau Vermittlungsprofis. Die kühnste
Variante ist Speed-Dating. Zwei SN-Redakteure waren dabei,
in: Salzburger
Nachrichten v. 21.03.
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RESCH, Christian (2009): Ein Jammer seit immer.
Die Partnersuche sei eine elende Qual - so quengelt häufig der
moderne Single-Mensch. Ein Blick auf die Geschichte zeigt aber:
Früher war das Flirten, Balzen und Begatten keinen Deut angenehmer.
Sondern manchmal echt peinlich, oft sehr teuer und schlimmstenfalls
lebensgefährlich,
in: Salzburger
Nachrichten v. 21.03.
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HÖDLMOSER, Thomas (2009): Im Gespräch.
Tanja Mazurek vermittelt über ihre Single-Show "Herzblatt" auf
Antenne Salzburg seit 8 Jahren Singles. Im SN-Gespräch erklärt sie,
woezu es solcher Sendungen bedarf, warum schon Schüler das richtige
"Anbandeln" lernen sollen und welche Fehler beim ersten Date nicht
passieren sollten,
in: Salzburger
Nachrichten v. 21.03.
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STÜVEL, Heike (2009): Die heimliche Macht des Unbewussten.
Ob wir flirten, einkaufen oder Unternehmen führen - stets spielt
das Buchgefühl eine ganz entscheidende Rolle,
in: Welt v. 21.03.
- Inhalt:
"Singles, die auf Speed-Dating-Partys jeweils sechs
Minuten Zeit zum Taxieren von Gesprächspartnern hatten (...)
täuschten sich seltener als jene, die sich länger Zeit zum
Kennenlernen genommen hatten", behauptet STÜVEL.
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BISKY, Jens (2009): Es gibt keine Religion.
"Du mußt dein Leben ändern": Peter Sloterdijk streift durch den
Planet der Übenden und entdeckt im Menschengarten zahllose
anthropotechnische Trainingslager,"
in: Süddeutsche Zeitung
v. 21.03.
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SZ-Thema: Alleinerziehende Mütter in München: Das schwierige Leben
zwischen Kind und Beruf
- BERNAU, Varinia (2009): Alles eine
Frage der Einstellung.
Wie Kornelia Müller befürchtete, ihren Sohn mit ihrer Liebe zu
erdrücken - und was sie dagegen tut,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 21.03.
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THURAU, Martin (2009): Auf Kante genäht.
Das Armutsrisiko ist größer als bei Familien,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 21.03.
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SCHLEGEL, Christoph (2009): Ist der Mann noch systemrelevant?
Die Familienministerin preist die Vaterschaft, und immer mehr
Erzeuger wagen ein Wickelvolontariat - aber was ändert sich wirklich?
in: Stuttgarter Zeitung v. 21.03.
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BUCHER, Gina (2009): Konsum macht rebellisch.
Mona Abaza, Soziologin an der American University
Kairo, erklärt das Geheimnis der guten Ehe zwischen islamischen Werten
und dem Geist des Kapitalismus am Beispiel der Stadtentwicklung von
Kairo,
in: TAZ v. 21.03.
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MÜHL, Melanie (2009): Der Bilderberg.
Zwei Menschen fahren ihr Leben lang miteinander in die Alpen. Sie
hinterlassen dreitausend Fotos und den Eindruck eines glücklichen
Paares. Die Suche danach, wer sie waren, beginnt in einem Trödelladen
und endet mit der Frage, ob Liebe sich recherchieren lässt,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 21.03.
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ELSING, Sarah (2009): Wir sind das Netz, das uns auffängt.
Digitales Arbeiten ohne festen Job ist für junge Menschen keine
Emanzipation, sondern alternativlos. In Berlin haben sich ein paar
dieser jungen Frauen und Männer unter einem Dach zusammengetan, um die
Übergänge zwischen Beruf und Leben, Internet und Alltag verschwinden
zu lassen,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 21.03.
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SEIPEL, Regine (2009): Das Ü-Ei.
Bei Partys für Leute über 30, 40 und 50 kommen Singles in Kontakt.
Der DJ Raphael Kubis macht im Südbahnhof Stimmung. Auch im Umland gibt
es die passende Location
in: Frankfurter
Rundschau v. 20.03.
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SZ-Thema des Tages: Die Familie und das neue Recht
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BERTH, Felix (2009): Papa füllt Konto, Mutti schaukelt Baby - das
war einmal.
Warum das Urteil der Karlsruher Richter Frauen veranlassen wird,
die traditionelle Rollenverteilung zu überdenken,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 20.03.
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KERSCHER, Helmut (2009): Im Zweifel ist der Einzelfall entscheidend.
Mit seinem Votum für eine verschärfte Erwerbspflicht hat der BGH
die Pflichten für geschiedene Mütter präzisiert,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 20.03.
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SCHULTZ, Tanjev (2009): "In vielen Horten fehlen Plätze".
Der Druck auf Kindergärten steigt: Gespräch mit Thomas
Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts in München,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 20.03.
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SOBOCZYNSKI, Adam (2009): Die Liebe.
Richard David Precht weiß, was das ist und wie man damit umgeht,
in: Die ZEIT Nr.13 v.
19.03.
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FR-Thema des Tages: An die Arbeit, Mutti!
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TAZ-Thema des Tages: BGH stärkt Einzelfallprüfung
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SIEMS, Dorothea (2009): Mutti muss arbeiten.
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass geschiedene
Alleinerziehende schneller wieder arbeiten müssen. Mit diesem Urteil
präzisieren die Richter das neue Unterhaltsrecht - und lassen sich
eine Hintertür offen,
in: Welt v. 19.03.
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DROBINSKI, Matthias (2009): Der lange Weg zum modernen Mann.
Sie helfen im Haushalt, spielen mit den Kindern, aber wirklich
modern sind sie nicht: Eine Studie zeigt, wie die Geschlechterrollen
das Leben noch immer prägen,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 19.03.
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HOLLSTEIN, Miriam (2009): Der deutsche Mann sucht und balanciert.
Eine kirchliche Studie untersucht Werte und Einstellungen des
starken Geschlechts und kommt zu bemerkenswerten Ergebnissen,
in: Welt v. 19.03.
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KAPPERT, Ines (2009): Das Männer-Quartett.
Die Deutschen rücken immer mehr vom reaktionären Rollenbild ab. Zu
diesem Ergebnis kommt die Studie "Männer in Bewegung", die von den
christlichen Kirchen in Auftrag gegeben wurde. Doch der Beifall ist
verfrüht: Die meisten sind noch auf der Suche nach ihrer neuen
Identität,
in: TAZ v. 19.03.
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KELLER, Claudia (2009): Wie modern sind die Männer?
Die beiden großen Kirchen und das Familienministerium haben eine
Studie vorgestellt, die untersucht, wie Männer Beziehung und
Vaterschaft praktizieren. Wie modern sind die Männer?
in: Tagesspiegel v. 19.03.
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DETTLING, Daniel (2009): Unbegrenzt haltbar.
Was ist konservativ? Es reicht nicht, den angeblichen Werteverlust
nach 1968 zu beklagen. Nötig ist eine Neubegründung von Freiheit und
Verantwortung,
in: Rheinischer Merkur
Nr.12 v. 19.03.
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Zu den News
vom 12. - 18. März 2009
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