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Medienrundschau:
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News vom
23. - 31. Mai 2011
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Zitat
des Monats:
Das Leitbild des pädagogischen Früh-Förderstaates:
Ressourcentheoretische Perspektive und Umsetzungsgefahren im
konservativen Wohlfahrtsstaat à la Deutschland
"Betrachtet
man das Leitbild des pädagogischen Früh-Förderstaates aus
einer ressourcentheoretischen Perspektive, so haben
Kindertagesstätten dort eine mehrfache Funktion: Einerseits
vermitteln Sie den Kindern Bildung und Fähigkeiten. Dabei ist
die Qualität der Betreuungsangebote von entscheidender
Bedeutung (...). Des Weiteren stellen sie Einrichtungen dar,
die den Eltern die Ressource Zeit zur Verfügung stellen. Diese
Zur-Verfügung-Stellung von Ressourcen interagiert allerdings
auch mit den ökonomischen Ressourcen: Esping-Andersen weist
darauf hin, das gerade der egalisierende Effekt nur dann
erreicht werden kann, wenn die Betreuungs- und
Bildungsangebote möglichst viele und insbesondere auch Kinder
aus »bildungsfernen« Familien erreichen (...). Andernfalls
wären sie nur ein neuer Mechanismus der Stratifikation. (...).
Kaum diskutiert werden in der Öffentlichkeit bisher die
Auswirkungen des Besuchs von Kindertagesstätten auf die
Gesundheit (...).
Soweit es zu
einer Umsetzung des Leitbildes des pädagogischen
Früh-Förderstaates kommt, ist allerdings zu erwarten, dass die
konkrete Ausgestaltung je nach Wohlfahrtsregime divergiert:
(...). (Im konservativen Wohlfahrtsstaat) könnte man auf die
Idee kommen, dass nach der Welt der Arbeit und der Schule nun
die Welt der Frühpädagogik als neue Sphäre der Stratifikation
entdeckt wird. In der Schule wird Stratifikation durch einen
Glauben an genetische Begabung, also durch
Naturalisierung, legitimiert - und zugleich produziert. Ein
Transfer dieser stratifizierenden Mechanismen könnte darin
bestehen, die Dreigliedrigkeit der Sekundarstufe auf
Kindergarten, Vorschule und Grundschule auszudehnen."
(aus: Alban Knecht "Lebensqualität
produzieren" 2010, S.277ff.)
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NUTT, Harry (2011): Jammern auf hohem Niveau.
Dass die Seele leidet ist heute ein anerkannter
Massenbefund. Doch warum schwächelt das autonome Ich? Alain
Ehrenbergs Studie über "Das Unbehagen in der Gesellschaft"
untersucht dieses Phänomen,
in: Frankfurter Rundschau v.
31.05.
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FRANK,
Charlotte (2011): Der Preis der Kinderlosen.
Dass ein
Mensch mit Segelohren psychisch mehr leiden soll als einer mit
unerfülltem Kinderwunsch, klingt wie Hohn. Einerseits. Doch
andererseits ist Kinderlosigkeit oft auch ein selbstgewähltes
Schicksal. Warum es zweifelhaft ist, wenn sich der Staat an den Kosten
künstlicher Befruchtung beteiligt,
in: Süddeutsche Zeitung v. 30.05.
Kinderlose Frauen sind in der Familienpolitik lediglich die
Verhandlungsmasse im Kampf um den einzig richtigen Lebensstil,
den die Politik vorschreiben soll. Charlotte FRANK kritisiert
eine geplante umfangreichere Bezahlung von künstlichen
Befruchtungen durch die Krankenkassen aus rein taktischen
Gründen. Es sind zwei Argumente, die FRANK vorbringt:
"In den vergangenen
Jahren waren regelmäßig nicht einmal ein Viertel der Frauen,
die eine künstliche Befruchtung vornehmen ließen, jünger als
31 - mehr als ein Drittel war älter als 35."
Dahinter steckt die
Vorstellung, dass Frauen ihre Kinder möglichst schon während
ihrer Ausbildung bekommen sollen. Dadurch wären nach dieser
Vorstellung viele reproduktionsmedizinische Behandlungen
überflüssig. Andererseits wären manche dieser
Behandlungen aber auch überflüssig, wenn Kinderlosigkeit ein
gesellschaftlich anerkanntes Verhalten wäre. Aber nicht nur
für die SZ wäre das gleichbedeutend mit dem
Untergang des Abendlandes.
Es geht FRANK nicht darum
die Position von Müttern zu stärken, sondern nur diejenige von
berufstätigen Müttern. Dies trägt sie auch auf dem Rücken von
ungewollt Kinderlosen aus:
"Ist Kinderlosigkeit aber
Folge der geringen gesellschaftlichen Akzeptanz
berufstätiger Eltern, so ist sie nur bedingt als Krankheit
anzusehen. Eher ist sie Folge des hohen Preises, den Eltern
in Deutschland für Kinder zahlen müssen. Mit ihrer Familien-
und Frauenpolitik hat Kristina Schröder bisher nicht allzu
gut erkennen lassen, wie sie diesen Preis verringern will.
Das lässt ihren jüngsten Plan in zweifelhaftem
Licht dastehen."
Wer in Deutschland das
Ideal der kinderreichen Karrierefrau
durchsetzen will, der kann auf andere Lebensformen keine
Rücksicht nehmen. Angesichts der familien- und
bevölkerungspolitischen Situation in Deutschland sind
"ungewollte" bzw. "gewollte" Kinderlosigkeit keine
objektiven, sondern interessenpolitische Begriffe. |
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ANKENBRAND,
Hendrik & Patrick BERNAU (2011): Arme Oberschicht.
So lebt das
reichste Prozent der Deutschen,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 29.05.
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taz-Thema:
Der Papa wird's schon richten |
MÄHLER, Markus (2011):
Wenn Papa zweimal stirbt.
Zeugung: Als
Ana Colar erfuhr, dass sie ein Spenderkind ist, brach für sie die Welt
zusammen. Annäherung an ein ethisches Dilemma,
in: TAZ v. 28.05.
ANONYMA (2011):
Mein Vater, der Trinker.
Sucht: Am
Vatertag gehen Männer auf Sauftour. Ganz normal. Aber was, wenn der
Vater Schnaps frühstückt? Für unsere Autorin ist auch das normal
geworden. Sie beobachtet, wie der Held ihrer Kindheit im Alkohol
ertrinkt. Helfen kann sie nicht,
in: TAZ v. 28.05.
Streit der Woche: Geht es den Vätern zu gut?
Gleichberechtigung: Viele Väter verbringen wenig Zeit mit ihren
Kindern. Sie toben sich im Beruf aus. Am Vatertag werden sie trotzdem
geehrt
BROCKHAUS, Ulrike u. a.(2011):
Ja,
in: TAZ v. 28.05.
GESTERKAMP, Thomas u. a.(2011):
Nein,
in: TAZ v. 28.05.
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Monika Maron zum 70. Geburtstag
KELEK, Necla (2011): Meine Seelenschwester.
Eine entschlossene Streiterin für
die Freiheit, eine bedeutende Schriftstellerin. Ein Geburtstagsgruß
für Monika Maron, die am 3. Juni siebzig Jahre alt wird,
in: Welt v. 28.05.
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Väter im Blickpunkt - Ein Sammelband widmet sich den unterschiedlichen
Facetten der Vaterschaft heute
BURGER, Kathrin (2011):
Lass Papa das mal machen!
Kinder: Väter
sind für die Entwicklung von Kindern genauso wichtig wie die Mütter,
in: TAZ v. 27.05.
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ABKAS, Melda (2011): Das Geräusch meines Herzens.
Chatten im Internet: Für die Autorin war das Chatten im
Internet so etwas wie eine Flucht: In die Freiheit, in die Liebe, in
das Leben,
in: Die ZEITmagazin Nr.22 v.
26.05.
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BUDE, Heinz (2011): Jenseits von Schwarz-Gelb.
Bürgertum: Die Regierung hat sich getäuscht: Die meisten
Bürger sind zum Verzicht bereit,
in: Die ZEIT Nr.22 v.
26.05.
Der Soziologe Heinz BUDE sieht in Deutschland eine
Verschiebung von der alten zur neuen Mitte:
"Mitte bedeutet nicht
mehr Gewicht durch Besitz, Vorrecht auf Bildung und
Zugehörigkeit aufgrund von Abstammung, sondern beschreibt
ein dynamisches Gefüge, in dem die Erben des Mittelstandes,
die Gewinner der Bildungsexpansion und die Aufsteiger der
Zuwanderung sich zusammenfinden."
Schwarz-Gelb hat in BUDEs
Lesart diese Mitte mit ihrem Leistungs- und Verzichtsethos
enttäuscht:
"Die
Globalisierungsgewinner aus dem deutschen Mittelstand, die
Baby-Boomer der Jahrgänge 1955 bis 1965, die durch die
Hinnahme des »demografischen Faktors« klaglos ihren Anteil
an der Renovierung des deutschen Sozialstaats geleistet
haben, und nicht zuletzt die Facharbeiter mit und ohne
Migrationshintergrund, die für enorme
Produktivitätssteigerung der deutschen Wirtschaft gesorgt
haben – sie alle hätten gerne etwas Positives über ihre
Leistungsfähigkeit und ihre Hinnahmebereitschaft im Dienste
des Ganzen gehört."
Interessant dabei: Heinz
BUDE, Jahrgang 1954, zählt sich durch die Kohortenabgrenzung
nicht zu den Baby-Boomern, die den demografischen Faktor
"klaglos hingenommen haben". Tatsächlich war er aktiv an der
Durchsetzung des demografischen Faktors beteiligt, indem er
eine
"Theorie" der Wohlfahrtsgenerationen für Deutschland
entwarf. Das hat ihm den Vorwurf des Lobbyismus in eigener
Sache eingebracht (mehr dazu
hier).
Passend zu seinem
aktuellen Buch beschreibt er das Ethos dieser Mitte auch als
"Bürgerlichkeit ohne Bürgertum". Zuletzt vermarktet BUDE
das katholische Subsidiaritätsprinzip als "neuen
Konservatismus", was den Spagat schafft, die Ideale der
1950er Jahre nahtlos mit der anfangs skizzierten neuen Mitte
zu verbinden. Der neue FDP-Vorsitzende RÖSLER verkörpert
diese Verbindung idealtypisch als Minister mit
Migrationshintergrund und bekennender Katholik.
Heinz BUDE malt -
im Gegensatz zu Berthold VOGEL - ein wohlwollendes Bild
von unserer Mittelschicht. Was, wenn die Wohlstandskonflikte
in unserer Gesellschaft weiter aufbrechen? Wenn nach der (Finanz)krise
nur vor der (Finanz)krise ist? (mehr
hier und
hier)
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MÄRZ, Ursula (2011): Lasst mich in Ruhe!
Feminismus-Debatte: Warum ich die ständigen Debatten über
die gesellschaftliche Rolle der Frau nicht länger ertrage,
in: Die ZEIT Nr.22 v.
26.05.
"Wir brauchen einen neuen Feminismus!" forderte die
ZEIT im Jahr 2006 als das
Aussterben der Deutschen auf der Tagesordnung stand. 5
Jahre später ist nun Ursula MÄRZ das Ergebnis der Debatten
leid:
"Natürlich steht die
Karrierefrau mit vier Kindern auf der Hitliste der
vorbildlichen, avancierten Lebensmodelle ziemlich weit oben,
die sogenannte Nurhausfrau ziemlich weit unten. Zu erleben,
wie sie sich begegnen, sich gegenseitig belauern, bewerten,
ist eine deprimierende Erfahrung."
War es nicht an vorderster
Front die ZEIT-Autorin Susanne GASCHKE ("Die
Emanzipationsfalle"), die mitverantwortlich war für die
Durchsetzung dieser neuen Hierarchie:
"Wir müssen Argumente
finden für die Avantgarde der Kinderlosen, für gut
ausgebildete Singlefrauen und FDP wählende
Erfolgsjungmänner, für entschiedene Nichteltern, für
Unentschlossene und Schwankende. Dabei geht es um nicht
weniger als um ein neues Mensch-, vor allem wohl ein neues
Frauenbild."
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Medienkampagne zur Erhöhung des Renteneintrittalters
NIEJAHR, Elisabeth (2011): Lasst uns länger arbeiten!
Mit 65 Jahren müssen die meisten Arbeitnehmer in Rente
gehen. Warum eigentlich? Die starre Altersgrenze bevormundet den
Einzelnen – und schadet den Unternehmen,
in: Die ZEIT Nr.22 v.
26.05.
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Letzte Woche wurde das Gutachten des
Sachverständigenrats zur Begutachtung der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung auf die Debatte um die
Rente mit 69 verkürzt. Nun bearbeiten die Frontfrauen
Elisabeth NIEJAHR und Luisa SEELING die Debatte weiter, die
von Susanne GASCHKE
am 7. April
in der ZEIT angestoßen wurde.
Als wissenschaftliche Gewährsmänner (Frauen haben zu diesem
Thema nichts zu sagen!) werden von NIEJAHR die Positionen von
James VAUPEL, Axel BÖRSCH-SUPAN und Andreas KRUSE dargelegt.
Erstere haben Grundlagenbeiträge zum kürzlich erschienenen
Themenheft Demografischer Wandel der Zeitschrift Aus
Politik und Zeitgeschichte verfasst, letzterer
repräsentiert den im letzten Jahr vorgelegten 6. Altenbericht
(mehr dazu hier).
SEELING interviewt den Molekularforscher Konrad BEYREUTHER
("Ruhestand ist eine Art Winterschlaf"), um das Rentensystem
zu delegitimieren. Natürlich kann die Hirnforschung und die
Rede vom "Stimulus" nichts dazu beitragen, denn
Herausforderungen sind ja kein Merkmal allein des
"Lohnarbeitsbereichs", wie die Schlagzeile suggeriert.
NIEJAHR plädiert für die Einführung einer Teilrente als
Einfallstor für den beabsichtigten gesellschaftlichen Umbau.
Die Teilrente muss natürlich so niedrig sein, dass man davon
nicht (gut) leben kann, sondern weiter arbeiten muss (Anreiz).
Die OECD sagt
es weniger schönfärberisch: Weiterarbeiten ist zukünftig für
Viele - dank Agenda 2010 - die einzige Alternative zur
Altersarmut.
Tatsächlich geht es in der Debatte nicht wirklich um den Segen
des Weiterarbeitens für den Menschen, sondern vorrangig um die
Belange der Wirtschaft (Stichwort Fachkräftemangel, Abbau des
Rentensystems). Was den Marxisten als Anwälten der Arbeiter
das "falsche Bewusstsein" war, das ist den Anwälten der
"jungen Alten" ein falsches Altersbild der Gesellschaft, das
NIEJAHRs Fazit kennzeichnet:
"Die Älteren wollen also
länger arbeiten, als oft behauptet wird – und ihnen selbst
oft klar ist"
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SCHINGS,
Katrin (2011): Dein Mitmensch, das Brechmittel.
Auch in der
gerichtlich erzwungenen Neuauflage bleibt Tina Uebels "Last Exit
Volksdorf" ein Buch voll Wut,
in: Berliner Zeitung v.
26.05.
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SAGATZ,
Kurt (2011): Der Freund aus der Maschine.
Gemeinsam oder einsam? Wie wir unser Leben vom Netz
bestimmen lassen,
in: Tagesspiegel v.
26.05.
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FUCHS, Claudia (2011): Elternzeit.
Karin Wiese nimmt Kinder auf, die nicht in ihrem Zuhause
bleiben können. Die Berlinerin ist vierfache Pflegemutter. So, sagt
sie, hat sie sich ihr Leben immer gewünscht,
in: Berliner Zeitung v.
25.05.
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SPEICHER, Stephan (2011): Vom Zwang ein Ich zu sein.
Nicht mehr die Triebunterdrückung des Menschen ist sein
Problem, sondern die Selbstbestimmung. Ob darin der Keim eines neuen
Unglücks liegt, untersucht Alain Ehrenberg in seinem Buch "Das
Unbehagen in der Gesellschaft",
in: Süddeutsche Zeitung v.
24.05.
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Elterngeld-Debatte: Kinder-Grundeinkommen als
Alternative
HAMACHER, Sabine (2011): Nie mehr arme Kinder.
Leitartikel:
Es ist Zeit für ein paar politische Umwälzungen zugunsten der Eltern.
Ein Grundeinkommen für den Nachwuchs könnte Familien effektiv fördern
und soziale Benachteiligungen ausgleichen,
in: Frankfurter Rundschau v. 23.05.
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom 16. -
22. Mai 2011
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