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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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News 2000-2016

 
 
   
Medienberichte über single-dasein.de
 
 
 
   

News vom 09. - 30. September 2017: [09.09.] [10.09.] [11.09.] [12.09.] [13.09.]

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Wie der Aktivierungsdruck in der Alterssicherung aufgrund der Probleme der privaten Altersvorsorge vermehrt zur  gesellschaftlichen Destabilisierung führt

"Die vorherrschenden Diskurse in den Leitmedien und in der politischen Öffentlichkeit verweisen (...) auf Angstmobilisierung. Im Zentrum stand und steht das Narrativ demografischer Lasten sowie die damit verbundene These von der Untragbarkeit erhöhter Soziallasten (auch für die gesetzliche Rentenversicherung) im globalisierten Standortwettbewerb. Der Tenor des Diskurses ging und geht (...) in Richtung Aktivierung: Die Menschen sollen nunmehr eigenständig nach (scheinbar) optimalen Möglichkeiten der Altersversorgung suchen; denjenigen, die nicht am Vorsorgemarkt tätig werden, wird - auch in der Werbung der Finanzbranche - mitgeteilt, dass sie im Ruhestand mit erheblichen Einkommensabstrichen rechnen müssen.
Zumindest teilweise greift das Aktivierungsregime: Mittlerweile sind weit über 16 Millionen Riester-Verträge abgeschlossen worden, wobei das Vertragsgeschäft seit einiger Zeit stagniert. Insbesondere Angehörige der Mittelschicht haben stark in die kapitalgedeckte Daseinsvorsorge investiert. Gleichzeitig stößt die massive (...) Aufforderung zum Engagement bei der privaten Vorsorge auf Glaubwürdigkeitsprobleme: Fehlende Leistungstransparenz, Bankenkrise und langfristige Zinsflaute vermitteln (...), dass dieses Alternativmodell hochgradig störanfällig ist. (...). Bode und Wilke beschreiben (...) verschiedene Formen der subjektiven Verarbeitung dieser Drucksituation (...).
Eine erste Option scheint hier die Flucht nach vorn: in die explizite Betonung individueller Selbstverantwortung. (...). Es finden sich auch Konstellationen, in denen die Aktivierung folgenlos bleibt (weil auf Vorsorge verzichtet wird). (...).
In anderen Fällen misslingt die Aktivierung »aufgrund vieler Meinungen und Diskussionen und einer (...) Grundunsicherheit (...)«. Man bleibt inaktiv, Angst hat hier eine lähmende Funktion. Besonders interessant ist eine vierte Form der Verarbeitung (...): Hier greift eine spezifische Verknüpfung von internalisiertem Aktivierungsdruck und diffusen Ohnmachtgefühlen."

(Sigrid Betzelt & Ingo Bode "Fatal funktional?" in der Zeitschrift Leviathan, Heft 2, S.209f.)

 
       
       
   

13.09.2017

 
       
   

Die Studie Wohnverhältnisse in Deutschland in den Medien

SAUER, Stefan (2017): Armutsgefahr Wohnen.
Studie: Kosten für Miete belasten stark - vor allem Geringverdiener,
in:
Frankfurter Rundschau v. 13.09.

An der Studie ist zu bemängeln, dass die Begriffe "Wachstum"/"überdurchschnittliches Wachstum", "keine eindeutige Entwicklungsrichtung" und "Schrumpfung"/"starke Schrumpfung" nicht definiert werden. Es wird dabei nur auf einen Artikel des BBSR verwiesen, der wiederum die Begriffe einmal auf das Bevölkerungswachstum, dann aber auf einen mehrdimensionalen Prozess bezieht. In der HBS-Studie wird dagegen nur die Bevölkerungsentwicklung 2009-2014 betrachtet, d.h. die Begriffe werden nur eindimensional verstanden (vgl. 2017, Tabelle 2, S.20).

Tabelle: Bevölkerungsentwicklung der Großstädte 2009 -2014
Entwicklungsrichtung

Anzahl

Einwohner (in Mio.) Prozent der Großstädte Prozent der Gesamtbevölkerung
überdurchschnittlich wachsend:

(Berlin, München, Köln,
Frankfurt a/M, Leipzig, Dresden, Hannover, Bonn, Karlsruhe, Mannheim, Augsburg, Braunschweig, Freiburg i.Br., Mainz, Potsdam, Ludwigshafen a.Rh., Heidelberg, Darmstadt, Regensburg, Ingolstadt, Wolfsburg, Fürth, Offenbach a.M., Heilbronn, Pforzheim, Koblenz, Trier)

27 11,87 46,8 14,6
Wachsend:

(Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Bremen, Nürnberg, Wuppertal, Münster, Wiesbaden, Mönchengladbach, Chemnitz, Aachen, Kiel, Magdeburg, Lübeck, Erfurt, Rostock, Kassel, Saarbrücken, Leverkusen, Oldenburg, Osnabrück, Neuss, Paderborn, Ulm, Reutlingen, Bremerhaven, Bergisch Gladbach, Jena, Erlangen, Siegen)

32 9,87 38,9 12,2
keine eindeutige Entwicklungsrichtung:

(Duisburg, Bielefeld, Halle (Saale), Hagen, Hamm, Mülheim a.d.R., Solingen, Würzburg, Göttingen) 

9 1,98 7,8 2,4
Schrumpfend:

(Bochum, Gelsenkirchen, Krefeld, Oberhausen, Herne, Bottrop, Recklinghausen, Remscheid, Moers)

9 1,65 6,5 2,0
Gesamt 77 25,37   31,2
Quelle: 2017, Tabelle 2, S.20; Großstädte: Anhang S.87ff.; eigene Darstellung
 
       
   

DECKER, Markus (2017): Gläubig und gelassen.
Die Grüne Katrin Göring-Eckardt beschreibt in ihrem Buch, wie sie wurde, wer sie ist - ein Porträt,
in:
Frankfurter Rundschau v. 13.09.

Markus DECKER zeichnet anlässlich der Veröffentlichung des Buchs "Ich entscheide mich für Mut" von Katrin GÖRING-ECKARDT ein Porträt mit hohem Kitschfaktor, das man eher in den Boulevardblättern vermuten würde.

 
       
   

PFEIFFER, Hermannus (2017): Von Bessergestellten für Bessergestellte.
Der Politikwissenschaftler Armin Schäfer über soziale Spaltung und ungleiche politische Repräsentation,
in:
Neues Deutschland v. 13.09.

 
       
   

DURING, Rainer W. (2017): Kopf-an-Kopf-Rennen in Spandau.
Wahlserie Bezirk für Bezirk (3): In Wahlbezirk Spandau-Charlottenburg-Nord liefern sich Swen Schulz (SPD) und Kai Wegner (CDU) seit Jahren einen harten Konkurrenzkampf,
in:
Tagesspiegel v. 13.09.

 
       
   

Das Single-Dasein in Norwegen

WYSSUWA, Matthias (2017): Die Kleinen zieren sich.
In Norwegen haben die Konservativen abermals die Wahl gewonnen. Doch das Regieren dürfte für Ministerpräsidentin Solberg schwieriger werden,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 13.09.

KNUDSEN, Andreas (2017): Rechtsblock gewinnt Wahl in Norwegen.
Geschrumpfte Mehrheit macht Regierungsbildung schwierig. Sozialdemokraten klare Verlierer,
in:
Neues Deutschland v. 13.09.

 
       
   

12.09.2017

 
       
   

KARAWANSKIJ, Susanna (2017): Und der Zukunft zugewandt.
Gerechtigkeit für Ostdeutschland? Aus linker Perspektive ist eine "neue Erzählung" für die "neuen Länder" nötig,
in:
Neues Deutschland v. 12.09.

Susanna KARAWANSKIJ, Jahrgang 1980, konnte sich 2013 im Wahlkreis 151 Nordsachsen nicht gegen die CDU-Kandidatin durchsetzen, sondern unterlag mit 25,2 Prozent Rückstand. Durch die Absicherung über die Landesliste zog sie trotzdem in den Bundestag ein.

Während Petra KÖPPING von der SPD die älteren, ostdeutschen WendeverliererInnen in den Fokus des Ostwahlkampfs rückte, spricht KARAWANSKIJ dagegen ihre ostdeutschen AltersgenossInnen an. Anknüpfend an Friedrich DIECKMANN ("Erfahrungsvorsprung") und Wolfgang ENGLER ("Die Ostdeutschen als Avantgarde") will KARAWANSKIJ den Ostdeutschen eine neues Selbstbewusstsein einflößen. Die Linkspartei solle sich wieder mehr auf die Interessen der Ostdeutschen besinnen, d.h. die Situation in Ostdeutschland soll weiterhin eine Besonderheit sein:

"Fatal wäre die Verabschiedung des Ostens mit dem Argument, auch andere Regionen des Landes litten an Strukturschwäche, denn damit würden die Besonderheiten der flächendeckenden und politisch erzeugten Strukturschwäche im gesamten Osten unter den Tisch fallen".

Im Gegensatz zu Wolfgang ENGLER sieht KARAWANSKIJ jedoch nicht die Ostdeutschen als Avantgarde, sondern nur die Ostfrauen:

"Ost-Frauen legen großen Wert auf finanzielle Unabhängigkeit und Vollzeit-Erwerbstätigkeit, sie nutzen gern eine umfassende Kinderbetreuung und verweigern sich eher konventionellen Familienformen. Denn im Osten kommen über 60 Prozent der Kinder unehelich zu Welt. Im Westen weniger als 30 Prozent. Der Anteil der ostdeutschen Alleinerziehenden liegt bei 27 Prozent, im Westen sind es gerade einmal 18 Prozent. In Ostdeutschland sind Frauen häufiger in Führungspositionen, und die Verdienstunterschiede zwischen Frauen und Männern fallen wesentlich geringer aus als in Westdeutschland. Die gleichstellungspolitische Vorreiterrolle des Ostens ist gesamtdeutsch bislang kaum in ihrem ganzen Stellenwert wahrgenommen worden. Von den Ost-Frauen zu lernen, bringt auch den Westen voran."

Das könnte genauso gut in der westdeutschen Emma stehen!  

 
       
   

FRITSCHE, Andreas (2017): Demokratische Linksunion.
Brandenburg: In Schulzendorf haben CDU und Linke eine gemeinsame Bürgermeisterkandidatin,
in:
Neues Deutschland v. 12.09.

 
       
   

BECKER, Torben (2017): Mehr als nur Ödnis.
Aufbruch: Hagen hat ein schlechtes Image: die Stadt nicht besonders schön, ihre Bewohner*innen nicht besonders glücklich. Doch manchmal lohnt ein zweiter Blick,
in:
TAZ v. 12.09.

Torben BECKER ist angetreten, um das schlechte Image von Hagen aufzupolieren.

"Hagen erlebte in den letzten Jahrzehnten eine regelrechte Stadtflucht. Gründe dafür könnten die rund 10 Prozent Arbeitslosigkeit sein. Oder die vielen brachliegenden Industrieflächen, wie die verlassene Zwiebackfabrik der Firma Brandt (...).
Hagen hat außerdem einen enormen Wohnungsleerstand. Eine regelrechte »Vermietermafia« nutze dieses Vakuum und spiele mit der Not der die Menschen, beklagt Röspel. Sie werben um Zugezogene aus Rumänien und Bulgarien für diese heruntergekommenen Häuser und setzen viel zu hohe Mieten an. Genau dieses Thema nutzt die AfD für sich und inszeniert die Zugezogenen als Problem",

zitiert BECKER den SPD-Direktkandidaten René RÖSPEL im Wahlkreis 138 Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I, der 2013 den Wahlkreis mit 13 Prozent Vorsprung vor der CDU gewann.

"Vor 100 Jahren galt Hagen als Zentrum der Lebensreform und Karl Ernst Osthaus, wohlhabender Kunstmäzen, als Schlüsselfigur (...) Seine Ideen wurden später als »Hagener Impuls« bekannt",

verweist BECKER auf jene Bewegung, die Teil der nostalgischen taz-Identität ist. Man darf bezweifeln, dass die Vorstellung von ein paar Engagierten und Schönfärberei hilfreich ist, um das schlechte Image einer Stadt aufzupolieren, zumal wenn es sich um einen Artikel handelt, mit dem Wahlkampf gemacht wird! 

 
       
   

JAKOB, Christian (2017): Herr Maier erwacht.
Reportage: Früher war Jens Maier in der SPD, seit 2013 ist er AfD-Mitglied. Der Mann ist Richter und Protagonist des völkischen Parteiflügels,
in:
TAZ v. 12.09.

Die Strategie der taz im Umgang mit der AfD ist ekelhaft und bezeichnend für den Niedergang der ehemals linken Zeitung. Die Nationalkonservative Frauke PETRY wird nur deswegen hofiert, weil sie Jens MAIER, den "Völkischen" aus der Partei werfen will. Das ist nichts anderes wie den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben! Den Nationalkonservatismus verharmlosen, um das Völkische zu verhindern. Wenn das linke Strategie ist, dann möchte man mit dieser Linken nichts mehr zu tun haben. Wo ist hier die Selbstachtung geblieben? Wer sich so wie die taz freiwillig in die Defensive begibt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn er die AfD erst Recht groß macht.

 
       
   

KLAGES, Robert (2017): Linkes Lichtenberg.
Wahlserie Bezirk für Bezirk (2): Vier Mal hintereinander hat die Sozialistin Gesine Lötzsch das Direktmandat für den Bundestag im Bezirk erlangt – diesmal könnte die AfD ihr Stimmen abnehmen,
in:
Tagesspiegel Online v. 12.09.

HOFMANN, Laura (2017): Wer gewinnt den Wahlkreis im Herzen der Hauptstadt?
Wahlserie Bezirk für Bezirk (1): Eva Högl gegen Frank Henkel und Özcan Mutlu. Ein Blick nach Berlin-Mitte, wo der Wahlkampf in diesem Jahr so spannend ist wie lange nicht mehr,
in:
Tagesspiegel Online v. 12.09.

 
       
   

Die Altersvorsorge in der Schweiz in der Debatte

KUCERA, Andrea (2017): Die Rentenreform spaltet das Land.
Unheilige Allianzen sorgen dafür, dass der Ausgang dieses Urnengangs besonders schwer abzuschätzen ist,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 12.09.

Das Land mag gespalten sein, die NZZ-Redaktion dagegen nicht, sondern dort hat man sich hinter dem Nein zur Rentenreform verbarrikadiert. Andrea KUCERA setzt deshalb ganz auf die Linke, die sonst immer als der Feind gilt:

"Das Nein von links könnte sich als matchentscheidend erweisen."

Wenn es nach dem Bericht ginge, dann hätten wir es nicht mit einem Volksentscheid, sondern mit einem Verbändeentscheid zu tun. Das aber führt in die Irre. Üblicherweise sind ist die Linke in der Romandie, auf die KUCERA ihre ganze Hoffnung setzt, bislang nicht abstimmungsentscheidend gewesen. Von daher gilt es abzuwarten, inwiefern sich die Verbandsinteressen in der Abstimmung tatsächlich wiederfinden.

Verwunderlich ist auch kaum, dass die Erhöhung des Frauenrentenalters und die Vermischung der ersten und zweiten Säule, die Fronten der Berichterstattung bestimmen, denn diese Themen spielten auch in der NZZ eine tragende Rolle. Von daher ist die Koalition von NZZ und Linker noch verwunderlicher, denn während die NZZ die Erhöhung des Renteneintrittsalters durchweg begrüßt, muss sie nun darauf setzen, dass gerade dieser Punkt, die Rentenreform zum Scheitern bringt.

 
       
   

Das Single-Dasein in Frankreich

MEISTER, Martina (2017): Marine Le Pen versucht ein Comeback.
Front-National-Chefin war nach der Niederlage bei der Präsidentschaftswahl abgetaucht. Gibt es für sei eine zweite Chance?
in:
Welt v. 12.09.

Martina MEISTER bekräftigt ihre bekannte Sicht zum Front National. Anlass war das Ende der politischen Sommerpause:

"»Ich komme mit großer Entschlossenheit zurück«, sagt Le Pen am Samstag in Brachay, jenem winzigen Dorf im Osten Frankreichs, das sie auserkoren hat, Schauplatz ihrer politischen »Rentrée« zu sein, weil 90 Prozent des 55 Seelen zählenden Dorfes den FN wählen, die meisten davon Landwirte im Rentenalter."

 
       
   

11.09.2017

 
       
   

MÜLLER, Christian (2017): Uni Zürich holt sich Platz 1 zurück.
Die neue Rangliste der VWL-Fakultäten zeigt: Nirgends gibt es so forschungsstarke Volkswirte wie an der Züricher Universität. Viele Stars wechselten zuletzt hierhin,
in:
Handelsblatt v. 11.09.

Christian MÜLLER behandelt Ökonomen wie Promis, bei denen es auf den Star-Faktor ankommt. Nicht die Qualität der Forschung zählt, sondern die Zitathäufung in neoliberalen Modezeitschriften. Letztlich wird nur Konformität aber nicht Innovation gemessen! Bezeichnenderweise wird die Uni Zürich von der UBS-Bank gesponsert. Auch in Deutschland sind Ökonomen - und nicht nur diese - von Sponsoren abhängig. Unabhängige Forschung gibt es im Bereich der Gesellschaftswissenschaften nicht.

 
       
   

DELHAES, Daniel (2017): Das große Bibbern.
Bei der Bundestagswahl werden vor allem Union und SPD Sitze verlieren. Prominente wie Ursula von der Leyen müssen um den Einzug ins Parlament bangen,
in:
Handelsblatt v. 11.09.

Daniel DELHAES präsentiert eine Prognose von election.de für das Handelsblatt, die von der letzten Prognose (Stand 10.09.2017) auf der Website folgendermaßen abweicht:

Partei Handelsblatt election.de (10.09.17)
Union sicher 159 158
  wahrscheinlich 51 53
  Vorsprung 38 40
SPD sicher 5 4
  wahrscheinlich 15 16
  Vorsprung 26 23
Linke sicher 2 2
  wahrscheinlich 1 1
  Vorsprung 1 1
Grüne sicher    
  wahrscheinlich    
  Vorsprung 1 1

Während bei den kleinen Parteien die Sitze stabiler sind, können sich bei den großen Parteien selbst in kürzester Zeit noch Verschiebungen ergeben. Hinzu kommt, dass sich durch Überhangmandate zusätzliche Verschiebungen ergeben können.

Selbst hervorragende Plätze auf den Landeslisten sind für CDU/CSU kein Garant auf einen Einzug in den Bundestag:

"(D)erzeit (ziehen) bundesweit nur elf Kandidaten über die Liste in den Bundstag (ein)(...): vier aus Nordrhein-Westfalen, drei aus Hamburg, einer aus Niedersachsen und jeweils einer aus Bremen, Berlin und für die CSU in Bayern. »In allen ostdeutschen Ländern, Schleswig-Holstein, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Saarland gilt für die Unionskandidaten: Wer den Wahlkreis nicht direkt gewinnt, bleibt draußen«, erklärt Election-Chef Matthias Moehl. Für die anderen Parteien, auch für die SPD, bedeutet dies im Umkehrschluss: Der Großteiul der Kandidaten schafft es nur über die Landeslisten",

erläutert Daniel DELHAES. Weil der Wahlkampf offenbar nicht viel hergibt, wird uns Ursula von de LEYEN als mögliches Opfer der CDU präsentiert, die im Wahlkreis 046 Hannover II antritt, aber durch die Landesliste zusätzlich mit Platz 1 abgesichert ist. Gemäß Sonderheft Wahlbewerber hat den Wahlkreis 2013 die SPD mit fast 9 Prozent Vorsprung gewonnen. Damals verlor Von der LEYEN gegen die SPD-Bundesministerin Edelgard BULMAHN, zog aber durch Platz 1 auf der Landesliste in den Bundestag ein. Diesmal muss sie gegen die umstrittene SPD-Staatssekretärin Yasmin FAHIMI antreten. Election.de stuft den Sieg von FAHIMI nicht als sicher, sondern nur als wahrscheinlich ein. Folgende Direktkandidaten der CDU/CSU stehen gemäß Handelsblatt derzeit auf der Kippe:

Direktkandidat (Partei) Wahlkreis Gegenkandidat (Partei)
LEYERN, Ursula von der (CDU) 046 Hannover II FAHIMI, Yasmin (SPD)
HECK, Stefan (CDU) 171 Marburg BARTOL, Sören (SPD)
ZIEMIACK, Paul (CDU) 141 Herne-Bochum II MÜNTEFERIN, Michelle (SPD)

Die folgenden Direktkandidaten sollen ihre Vorgänger beerben:

Vorgänger (Partei) Wahlkreis Nachfolger
LAMMERT, Norbert (CDU) 140
Bochum I
HAARDT, Christian
BUHLMAHN, Edelgard (SPD) 046
Hannover II
FAHIMI, Yasmin
SINGHAMMER, Johannes (CSU) 217
München-Nord
LOOS, Bernhard
HASSELFELDT, Gerda (CSU) 215
Fürstenfeldbruck
STAFFLER, Karin
ZYPRIES, Brigitte (SPD) 186
Darmstadt
SPRÖßLER, Christel
BOSBACH, Wolfgang (CDU) 100
Rheinisch-Bergischer Kreis
TEBROKE, Hermann-Josef
STRÖBELE, Hans-Christian (Grüne) 083
Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost
BAYRAM, Canan
POß, Joachim (SPD) 123
Gelsenkirchen
TÖNS, Markus

Norbert LAMMERT kam nicht über den Wahlkreis, sondern nur über die Landesliste in den Bundestag. Den Wahlkreis gewann 2013 die SPD mit 8,6 Prozent Vorsprung. Der Wahlsieg von Axel SCHÄFER (SPD) gilt election.de (Stand: 10.09.2017) derzeit als wahrscheinlich. Im Wahlkreis 186 Darmstadt hat die CDU-Kandidatin gemäß election.de (Stand: 10.09.2017) einen Vorsprung vor der ZYPRIES-Nachfolgerin.

Und natürlich darf auch nicht die AfD als Mobilisierungsfaktor für die CDU-Wählerschaft nicht fehlen: Der Wahlkreis 016: Mecklenburgische Seenplatte I – Vorpommern-Greifswald II wird deshalb zu einem für die CDU gefährdeten Wahlkreis stilisiert. 2013 gewann der CDU-Vorgänger von Philipp AMTHOR (Jahrgang 1992) das Direktmandat mit über 20 Prozent Vorsprung vor der Linkspartei. Gemäß election.de (Stand 10.09.2017) gilt der Wahlsieg von AMTHOR als sicher. Dagegen heißt es im Handelsblatt:

"Im Wahlkreis 16 sehen wir die CDU (...) mit solidem Vorsprung."

Für die 12 Berliner Wahlkreise lassen sich die Prognosen von wahlkreis.de und election.de vergleichen. In der folgenden Übersicht sind die Ergebnisse beider Wahlkreisprognosen ersichtlich:

Kandidat/in (Partei) Wahlkreis election.de
(Stand 10.09.2017)
wahlkreisprognose.de
(Stand 11.09.2017)
HÖGL, Eva
(SPD)
075 Mitte Vorsprung 26,5 Prozent
(Vorsprung: 6,5 %)
LIEBICH, Stefan (Linke) 076 Pankow Vorsprung 28,0 Prozent
(Vorsprung: 7,5 %)
STEFFEL, Frank (CDU) 077 Reinickendorf sicher 38,5 Prozent
(Vorsprung 11 %)
SCHULZ, Swen
(SPD)
078 Spandau-Charlottenburg Nord - 35,0 Prozent
(Vorsprung 0,5 %)
WEGNER, Kai
(CDU)
Vorsprung -
HEILMANN, Thomas
(CDU)
079 Steglitz-Zehlendorf wahrscheinlich 38,0 Prozent
(Vorsprung 10,5 %)
GRÖHLER, Klaus-Dieter
CDU)
080 Charlottenburg-Wilmersdorf Vorsprung 32,5 Prozent
(Vorsprung  3,5 %)
LUCZAK, Jan-Marco
(CDU)
081 Tempelhof-Schöneberg wahrscheinlich 31,5 Prozent
(Vorsprung 6,5 %)
FELGENTREU, Fritz
(SPD)
082 Neukölln   29,0 Prozent
(Vorsprung 1 %)
BAYRAM, Canan
(Grüne)
083 Friedrichshain-Kreuzberg, Prenzlauer Berg Ost Vorsprung 26,0 Prozent
(2,5 Prozent)
GYSI, Gregor
(Linke)
084 Treptow-Köpenick sicher 41,0 Prozent
(Vorsprung 21 %)
PAU, Petra
(Linke)
085 Marzahn-Hellersdorf wahrscheinlich 35,5 Prozent
(Vorsprung 15,5 %)
LÖTZSCH, Gesine
(Linke)
086 Lichtenberg sicher 37,0 Prozent
(Vorsprung 17 %)

Einzig im Wahlkreis 078 unterscheiden sich die Wahlkreisprognosen bezüglich des Siegers.     

 
       
   

POLLMER, Cornelius (2017): Nicht im Traum
In Teilen Ostdeutschlands hat sich eine blinde Wut festgesetzt. Auf die Kanzlerin, den Kapitalismus, ja sogar die Kirche. Warum nur? Der Versuch eines Psychogramms,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 11.09.

Cornelius POLLMER berichtet über eine Gruppe junger Ostdeutscher, die mit dem Versprechen informiert wählen hausieren gehen. Ob es jedoch ausreicht die Wahlprogramme der Parteien zusammenzufassen, darf bezweifelt werden. Parteien sollte man eher an ihrer Arbeit während der vergangenen Legislaturperiode messen. Welche Gesetze haben sie mitgetragen, welche bekämpft? Welche Gesetzesentwürfe haben sie eingebracht und wie haben sie mit Kleinen Anfragen die Regierung zur Rede gestellt?

Weil die Kanzlerin bei ihren Wahlkampfauftritten in Ostdeutschland auf lautstarken Protest traf, verspricht die Mainstreampresse nun Aufklärung. Der Begriff "Psychogramm" deutet schon darauf hin, dass das Problem letztlich bei den Ostdeutschen gesucht wird und nicht etwa in der Politik.

Auch wenn POLLMER die aussichtslose LINKE-Direktkandidatin Susanna KARAWANSKIJ (Wahlkreis 151 Nordsachsen; gemäß election.de ein sicheres Mandat für CDU-Frau Marian WENDT) vorstellt, um deren Weltsicht zu vermitteln, dann ist diese nicht weit entfernt von jener der sächsischen SPD-Ministerin Petra KÖPPING, die das Thema Wendeverlierer salonfähig gemacht hat, das nun auch vom Zeitgeschichtlichen Forum (ZGF) in Leipzig aufgegriffen werden soll. Diese Wiederentdeckung des "Atmosphärischen" wird als Alternative zum Geld gesehen. Anerkennung statt Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse soll nun die neue Devise lauten, mit der die Ossis geködert werden sollen. Man wird sehen, ob diese simple Rechnung aufgeht.   

 
       
   

PRANTL, Heribert (2017): Platz drei, tonangebend.
Bundestagswahl: Die AfD konnte wachsen, weil Grüne und Linke versagt haben,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 11.09.

Heribert PRANTL sieht in den kleinen Parteien den Sündenbock. Aber ohne die Hilfe der Mainstreammedien, die ja die Themen der AfD forciert haben, wäre die AfD nicht so populär geworden. Und es erscheint ziemlich verlogen, wenn PRANTL behauptet, dass sich "Ton- und Themensetzung der Politik" erst durch den Einzug er AfD ändern würde. Tatsächlich hat sich sowohl der Ton als auch die Themensetzung der Politik bereits im vorauseilenden Gehorsam der Medien geändert. Die AfD ist jetzt bereits tonangebend - dank PRANTL & Co. 

 
       
   

SCHLEGL, Annette (2017): Der Fluglärm bewegt alle.
Im Wahlkreis 185 liegt das arme Offenbach, aber auch das prosperierende Neu-Isenburg. Menschen aus 158 Nationen,
in:
Frankfurter Rundschau v. 11.09.

Annette SCHLEGL porträtiert den Wahlkreis 185 Offenbach:

"Neun Kommunen gehören zum Wahlkreis, acht davon liegen im Kreis Offenbach. Von den 355.000 Einwohnern des Wahlkreises leben rund 133.000 in der kreisfreien Stadt Offenbach. Der Rest verteilt sich auf die acht von 13 Kreiskommunen, die dem Wahlkreis angehören.
(...). Offenbach und Dietzenbach sind sogenannte Ankunftsstädte. (...).
Menschen aus 158 Nationen wohnen in Offenbach, Dietzenbach zählt 120 Nationen. In keiner anderen deutschen Stadt leben prozentual mehr Ausländer als in Offenbach. 37 Prozent aller Offenbacher haben keine deutsche Staatsangehörigkeit, 60 Prozent eine Migrationsgeschichte. Fast 29 Prozent aller Dietzenbacher sind keine Deutschen, 51 Prozent haben ausländische Wurzeln. Beiden Städten ist noch etwas gemein: Sie haben hohe Sozialausgaben, sind hoch verschuldet. Und so richten die zwei finanzschwachen Kommunen immer wieder Appelle an den Bund, sie stärker zu entlasten. Die Arbeitslosenquote im Wahlkreis lag im März dieses Jahres bei 6,6 Prozent – und damit über dem Bundesdurchschnitt von 5,8 Prozent."

Bei der letzten Bundestagswahl 2013 gewann der CDU-Kandidat Peter WICHTEL das Direktmandat. Nun soll ihn Björn SIMON beerben. Gemäß election.de (Stand 10.09.2017) ist SIMON der Einzug über den Wahlkreis in den Bundestag sicher.

 
       
   

KLIMENIOUK, Nikolai (2017): Heimat ist ein großes Wort.
Russlanddeutsche sind in der AfD besonders erfolgreich, die AfD bei den Russlanddeutschen weniger. Was das heißt und warum diese Minderheit so oft missverstanden wird,
in:
Welt v. 11.09.

"Waldemar Birkle (...) ist Direktkandidat der Partei (AfD) in Pforzheim, wo jeder Fünfte ein Russlanddeutsche ist. Bei der Landtagswahl 2016 wurde die AfD in dieser Stadt mit 120.000 Einwohnern zur stärksten Kraft. Im von Russlanddeutschen geprägten Bezirk Haidach holte sie sogar 44 Prozent. Man hat also alle Gründe Waldemar Birkle ernst zu nehmen",

meint Nikolai KLIMENIOUK. Ganz anders sieht das die Wahlkreisprognose von election.de (Stand 10.09.2017). Danach ist dem CDU-Kandidaten Gunther KRICHBAUM der Wahlkreis 279 Pforzheim sicher. Bei der Bundestagswahl 2013 erhielt BIRKLE 5,1 Prozent der Stimmen in Pforzheim. KRICHBAUM erhielt 49,5 Prozent der Stimmen (26,6 Prozent Vorsprung vor dem SPD-Kandidaten).

"Professor Goerres von der Universität Duisburg, Mitverfasser der jüngsten Studie der Wahlpräferenzen von Aussiedlern aus der UdSSR, schätzt, dass etwa 15 bis 20 Prozent die AfD unterstützen. Das ist überdurchschnittlich viel, aber bei Weitem keine Mehrheit. Dennoch ist unbestritten: Die AfD ist die einzige Partei in Deutschland, in der Russlanddeutsche erkennbar vertreten sind.
Am 1. August wurde die sogenannte Interessengemeinschaft der Russlanddeutschen in der AfD gegründet, ihr Initiator, besagter Waldemar Birkle, ist einer von sechs aus der UdSSR stammenden Bundestagskandidaten der AfD. Fünf von ihnen sind Russlanddeutsche, zwei haben realistische Chancen, ins Parlament einzuziehen",

berichtet KLIMENIOUK über die russlanddeutschen Kader in der AfD.

 
       
   

WALTER, Franz (2017): Die Weissagung des Michael Young.
Über die fatalen Ambivalenzen des Projekts der sozialdemokratischen Chancengesellschaft,
in:
Neues Deutschland v. 11.09.

 
       
   

SIMON, Johannes & Paul SIMON (2017): Jacke drüber!
Die Wut aus dem Ungefähren: Was Angela Merkel im Osten derzeit entgegenschlägt - Notizen aus Torgau,
in:
Neues Deutschland v. 11.09.

 
       
   

Die Altersvorsorge in der Schweiz in der Debatte

ENZ, Werner (2017): Umverteilungen im BVG-System.
Die schwierigen Anlage- und Rahmenbedingungen setzen den Lebensversicherern zu,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 11.09.

ENZ, Werner (2017): Mehr riskieren und weniger verdienen.
Kommentar: BVG-Bilanz der Lebensversicherer,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 11.09.

Werner ENZ betrachtet die Situation in der beruflichen Vorsorge aus der Interessensperspektive der Lebensversicherer und ihrer Aktionäre. Die Interessen der rund 2,4 Millionen Versicherten, die vorzugsweise bei Klein- und Mittleren Unternehmen beschäftigt sind,  sind für ihn also sekundär. Mit den Profiten geht es bergab, weil den Versicherten ein gesetzlicher Mindestsatz bei den Überschüssen zusteht. Und natürlich dreht die Politik weiter die Daumenschrauben fester, so jedenfalls die neoliberale Sicht.

 
       
   

10.09.2017

 
       
   

STEINER, Anna (2017): Eigentlich ist alles super.
Deutschland ist das Land, in dem wir gut und gerne leben. Wirklich? Anna Steiner ist quer durch die Republik gefahren und hat die Leute gefragt,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.09.

Während des französischen Wahlkampfs war es schick die Route National entlang zu fahren um das zerrissene Land zu skizzieren. Anna STEINER hat nun passend zum öden deutschen Wahlkampf eine ebenso öde Reise über die B 1 von Aachen nach Küstrin inszeniert. Durch 20 Städte ist sie gefahren, doch der Artikel kennt nur 7 Orte: Aachen, Düsseldorf, Dortmund, Hildesheim, Morsleben, Magdeburg und Potsdam. Es geht dabei nicht quer durch die Schichten, sondern STEINER langweilt uns mit ihren Altersgenossen aus dem Akademikermilieu.  

 
       
   

KREMER, Dennis (2017): Die Angst der Anleger.
Kein Volk der Welt ist so versessen aufs Sparen wie die Deutschen. Gleichzeitig schreckt niemand so sehr vor Aktien zurück wie wir. Woher kommt die Angst?
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.09.

Der Vermögensverwalter BlackRock will die Deutschen zum Aktiensparen verführen. Dazu hat er ein "Psychogramm des typischen Anlegers (...) mit all seinen Ängsten und Wünschen" erstellt. Schließlich geht es darum, den Deutschen den richtigen Köder anzubieten, damit er endlich anbeißt. Merkwürdig ist daran, dass den Deutschen quasi ein "Nationalcharakter" zugeschrieben wird, obwohl doch die Mehrheit der Deutschen einen "Migrationshintergrund" haben soll.

KREMER speist uns mit Küchenpsychologie ab. So benutzt er den sozialpsychologischen Begriff "kognitive Dissonanz" im Zusammenhang mit Verhaltensökonomen. Das klingt dann seriöser, denn die Verhaltensökonomie ist derzeit hip. Tatsächlich geht es aber um Verkaufspsychologie. Dass die Amerikaner eher auf Pensionspläne statt wie in Deutschland auf Lebensversicherungen gesetzt wird, das wird nicht etwa aus der historischen Entwicklung der Alterssicherung in beiden Ländern erklärt, sondern "Narrativen" zugeschrieben, was nicht etwa mit Erzählung, sondern mit "sinnstiftenden Erfahrungen" übersetzt wird. Wer wie Neoliberale die Alterssicherung in Deutschland privatisieren möchte, dem mag die Enthaltsamkeit der Deutschen ein großes Ärgernis sein, andererseits sind die Grafiken, die uns präsentiert werden auch wenig aussagekräftig. Was bedeutet es denn, wenn 70 Prozent der Deutschen ihr Geld auf Giro- und Sparkonten anlegen, wenn weder die Einkommensverhältnisse noch die Vermögensverhältnisse dieser 70 Prozent dargelegt wird?

Fazit: Neoliberale sehen in jeglichem Verhalten, das ihrem Ideal der privaten Altersvorsorge widerspricht ein irrationales Motiv. Damit werden sie jedoch dem Anlegeverhalten der Deutschen nicht gerecht. Die Unterstellung von kognitiver Dissonanz vernachlässigt die Möglichkeit, dass das Anlegeverhalten durchaus rational sein kann, auch wenn es in den Augen der Neoliberalen politisch unerwünscht ist!    

 
       
   

09.09.2017

 
       
   

DEININGER, Roman & Josef KELNBERGER (2017): Wieviel Demoskopie verträgt die Demokratie?
Buch zwei: Mit Umfragen wird Politik gemacht. Kritiker sagen: kaputt gemacht. Zuerst war vom Schulz-Hype die Rede, dann von der ewigen Kanzlerin. Ein paar Stichproben bei Menschen, die von den Zahlen leben - und unter ihnen leiden,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 09.09.

"Jungs Forschungsgruppe Wahlen beliefert das ZDF (und auch die SZ) mit dem Politbarometer, Infratest Dimap ermittelt für die ARD den Deutschland-Trend. Die FAZ arbeitet mit Allensbach zusammen, der Stern-Leser wird donnerstags beehrt von Forsa-Chef Manfred Güllner. Emnid produziert Zahlen für die Bild am Sonntag. Insa für Bild. Die Demoskopen geben den Takt der politischen Berichterstattung vor, die Wissenschaft spricht von »Horse-Race-Journalismus«",

erklären uns DEININGER & KELNBERGER die Verquickung von Medien und Demoskopie.

"Die deutsche Demoskopie stand (...) nie im Ruf, neutral zu sein. Elisabeth Noelle-Neumann, Urmutter der politischen Meinungsforschung, galt als Unions-Gehilfing. (...). Die Sozialdemokraten finanzierten daraufhin das Bonner Institut Infas. Dessen Dienste sicherte sich 1965 auch die ARD, ehe dort 1996 Infratest Dimap zum Zug kam. Um ein Gegengewicht zum »Ersten« zu setzen, begann das ZDF 1977, die Forschungsgruppe Wahlen zu finanzieren, als explizit partei-unabhängiges Institut. Manfred Güllner, der Forsa 1984 gründete, galt als Vertrauter des SPD-Kanzlers Schröder und gilt seit dessen Abschied als SPD-Verächter. (...).
Die maximale Entfernung zu einem etablierten Institut wie der Forschungsgruppe in Mannheim markiert der Standort Erfurt. (...). Hermann Binkert, 52, (ist) Chef des Instituts Insa Consulere",

erläutern DEININGER & KELNBERGER die Verflechtung von Politik und Meinungsforschungsintituten, wobei Insa in die Nähe zur AfD gerückt wird:

"Er ist aus der CDU ausgetreten, hat Insa Consulere gegründet, Texte über die AfD in einem nicht unfreundlichen Ton verfasst. Gegen Berichte, er berate die AfD, ist er gerichtlich vorgegangen. Seine AfD-Werte sind indes meist höher als die anderen Institute."

Unter wahlrecht.de kann jeder selber überprüfen, inwieweit die Ergebnisse der einzelnen Meinungsforschungsinstitute voneinander abweichen. Der Vorwurf der SZ müsste in noch stärkerem Maße für Infratest Dimap gelten, denn deren AfD-Werte liegen oft sogar über jenen von Insa. Aus der folgenden Übersicht sind die Werte der AfD für die 3 Meinungsforschungsinstitute INSA, Forschungsgruppe Wahlen (FGW) und INFRATEST DIMAP ersichtlich:

Übersicht: Vergleich der AfD-Werte bei den
Meinungsforschungsinstituten FGW, INSA und
INFRATEST DIMAP
Datum FGW
(ZDF)
(SZ)
INSA
(Bild)
INFRATEST
DIMAP
(ARD)
DIFFERENZ
höchster/
niedrigster
Wert
03.01.2017 (12) 15 (13) 3%
05.01.2017 (12) (15) 15 3 %
09.01.2017 (12) 15 (15) 3 %
13.01.2017 13 (15) (15) 2 %
17.01.2017 (13) 13,5 (15) 2 %
23.01.2017 (13) 14,5 (15) 2 %
27.01.2017 11 (14,5) 14 3,5 %
30.01.2017 (11) 13 (14) 3 %
02.02.2017 (11) (13) 12 2 %
06.02.2017 (11) 12 (12) 1 %
13.02.2017 (11) 12 (12) 1 %
17.02.2017 10 (12) (12) 2 %
21.02.2017 (10) 11 (12) 2 %
23.02.2017 (10) (11) 11 1 %
28.02.2017 (10) 11 (11) 1 %
07.03.2017 (10) 11 (11) 1 %
09.03.2017 (10) (11) 11 1 %
10.03.2017 9 (11) (11) 2 %
13.03.2017 (9) 11,5 (11) 2,5 %
20.03.2017 (9) 11,5 (11) 2,5 %
23.03.2017 (9) (11,5) 11 2,5 %
27.03.2017 (9) 11 (11) 2 %
03.04.2017 (9) 9 (11) 2 %
07.04.2017 9 (9) (11) 2 %
10.04.2017 (9) 10 (11) 2 %
13.04.2017 (9) (10) 11 2 %
19.04.2017 (9) 10 (11) 2 %
20.04.2017 (9) (10) 10 1 %
25.04.2017 (9) 10 (10) 1 %
28.04.2017 8 (10) (10) 2 %
02.05.2017 (8) 9 (10) 2 %
09.05.2017 (8) 10 (10) 2 %
11.05.2017 (8) (10) 10 2 %
16.05.2017 (8) 10 (10) 2 %
18.05.2017 (8) (10) 9 2 %
19.05.2017 7 (10) (9) 3 %
22.05.2017 (7) 8 (9) 2 %
29.05.2017 (7) 9 (9) 2 %
02.06.2017 8 (9) (9) 1 %
08.06.2017 (8) (9) 9 1 %
15.06.2017 (8) (9) 8 1 %
20.06.2017 (8) 9 (8) 1 %
23.06.2017 7 (9) (8) 2 %
27.06.2017 (7) 8,5 (8) 1,5 %
03.07.2017 (7) 9 (8) 2 %
06.07.2017 (7) (9) 9 2 %
07.07.2017 7 (9) (9) 2 %
10.07.2017 (7) 9,5 (9) 2,5 %
18.07.2017 (7) 10 (9) 3 %
21.07.2017 8 (10) (9) 2 %
25.07.2017 (8) 9 (9) 1 %
27.07.2017 (8) (9) 9 1 %
01.08.2017 (8) 9,5 (9) 1,5 %
07.08.2017 (8) 9 (9) 1 %
09.08.2017 (8) (9) 8 1 %
11.08.2017 8 (9) (8) 1 %
15.08.2017 (8) 10 (8) 2 %
22.08.2017 (8) 10 (8) 2 %
24.08.2017 (8) (10) 10 2 %
25.08.2017 9 (10) (10) 1 %
29.08.2017 (9) 10 (10) 1 %
31.08.2017 (9) (10) 11 2 %
01.09.2017 8 (10) (11) 3 %
04.09.2017 (8) 10,5 (11) 3 %
07.09.2017 (8) (10,5) 11 3 %
08.09.2017 9 (10,5) (11) 2 %
11.09.2017 (9) 11 (11) 2 %
14.09.2017 (9) (11) 12 3 %
15.09.2017 10 (11) (12) 2 %
18.09.2017 (10) 11 (12) 2 %
21.09.2017 11 (11) (12) 1 %
22.09.2017 (11) 13 (12) 2 %
Quelle: wahlrecht.de
Anmerkungen: Zahlen ohne Klammern = Erhebungstage;
Grün = niedrigster Wert, Rot = höchster Wert

REEH, Martin (2017): SPD bei 21 Prozent.
Umfragen: Den Sozialdemokraten droht ein Desaster, die AfD liegt bei zweistelligen Werten,
in:
TAZ v. 09.09.

Martin REEH greift sich die schlechtesten Umfragewerte für die SPD aus dem Pool der Meinungsumfragen heraus, um ein Desaster für die SPD proklamieren zu können.

 
       
   

AMANN, Melanie u.a. (2017): Früchte des Zorns.
Opposition: Selten wurde in der deutschen Politik so erbittert gestritten und gehasst wie derzeit auf Marktplätzen und im Internet. Mit der AfD wird die Wut wohl in den Bundestag einziehen. Wie umgehen mit einer Partei,  die vom Tabubruch lebt?
in:
Spiegel Nr.37 v. 09.09.

Der Spiegel berichtet u.a. über den Wahlkampfauftritt von Angela MERKEL in Torgau in Nordsachsen. Im Mittelpunkt steht Sandro OSCHIKINATs Verein Spektrum aufrechter Demokraten, dem das Niederbrüllen von MERKEL zugeschrieben wird.

"Das Pfeifen und Trillern auf dem Marktplatz von Torgau ist der Vorbote einer Wut, die wohl bald den Bundestag erreichen wird",

erklärt uns das Autorenteam. Man sollte vielleicht noch einmal nachlesen, was vor dem Einzug der Grünen in den Bundestag geschrieben wurde. Man sollte sich auf ein Déjà-vu-Erlebnis gefasst machen!

"Wenn die AfD bei der Wahl um die 10 Prozent holt, wird sie ungefähr 70 Abgeordnete stellen, einer von ihnen wird Jens Maier sein, er kandidiert auf Platz zwei der sächsischen Landesliste",

droht das Spiegelteam mit dem völkischen Flügel der AfD, zu dem auch der Ex-CDUler Martin HOHMANN:

"Die AfD-Spitze hat die Möglichkeit erkannt, mit dem gefallenen CDU-Mann vielleicht sogar ein Direktmandat zu ergattern."

HOHMANN tritt im Wahlkreis 174 Fulda an. Gemäß election.de (Stand 10.09.2017) ist der Wahlkreis jedoch dem CDU-Kandidaten Michael BRAND sicher, der bereits 2013 den Wahlkreis mit 58,3 Prozent der Stimmen gewann. Man könnte sich also zu Recht fragen, weshalb der Spiegel den AfD-Kandidaten HOHMANN zu einem ernsthaften Konkurrenten stilisiert, obwohl er offensichtlicht vollkommen chancenlos ist. Marinanne HARDER-KÜHNEL wird als Wahlkämpferin im hessischen Büdingen vorgestellt, obwohl sie den Wahlkreis 175 Main-Kinzig – Wetterau II – Schotten auf keinen Fall gewinnen kann, denn den hat der CDU-Kandidat Peter TAUBER sicher. HARDER-KÜHNEL wird jedoch über die Landesliste einziehen, denn dort steht sie auf Platz 1. Nichts davon erfahren wir im Spiegel.

Hinsichtlich der Wählerschaft bedient sich der Spiegel bei Studien von Richard HILMER und Holger LENGFELD, wobei unklar bleibt, inwiefern sich nicht die Partei und ihre Anhängerschaft seit 2013 geändert hat.

"Die Altersgruppe mit der höchsten Affinität zur AfD sind die 35- bis 44-Jährigen. Der typische AfD-Wähler ist ein Mensch mittleren Alters, mit mittlerer Bildung und mittlerem Einkommen",

lesen wir da erstaunt. Eine DIW-Studie zur Wählerschaft der Parteien zeigt dagegen, dass die Wählerschaft der AfD sehr heterogen ist. Man kann also die Wählerschaft der AfD nicht über einen Kamm scheren.

"Im Erfolg der Partei drücken sich ein Unbehagen an und in der repräsentativen Demokratie aus, eine Zukunftsfurcht und ein rasendes Bedürfnis, gehört zu werden",

bringt der Spiegel die Mentalität der AfD-Wähler auf einen Nenner. Man darf bezweifeln, dass dies ein Alleinstellungsmerkmal der AfD-Wählerschaft ist. Vielmehr dürften diese Gefühle vielen Wählern anderer Parteien nicht fremd sein - ausgenommen der FDP, die ja die Partei der selbstzufriedenen Spitzenverdiener ist. 

 
       
   
FRANKFURTER RUNDSCHAU-Titelgeschichte: Die Trümmerfrau.
Die SPD steckt im Umfragetief fest. Viele Genossen blicken schon über den Wahltag hinaus und sehen: Andrea Nahles

PETER, Tobias (2017): Die SPD-Zukunft ist weiblich.
Andrea Nahles war als Generalsekretärin einst eher blass, als durchsetzungsfähige Ministerin hat sie ihre Partei überzeugt,
in:
Frankfurter Rundschau v. 09.09.

MEDICK, Veit (2017): Die Andere.
SPD: Andrea Nahles hat sich als Arbeitsministerin neu erfunden, nach der Wahl wird sie zur Schlüsselfigur ihrer Partei. Über eine, die ganz nach oben will - aber das nicht zeigen darf,
in:
Spiegel Nr.37 v. 09.09.

 
       
   

TÜGEL, Nelli (2017): Wanted: Ein Facharbeiter, der den Spitzensteuersatz zahlt.
Wie eine nd-Redakteurin auszog, einen zu finden, von dem in diesem Wahlkampf die Rede ist,
in:
Neues Deutschland v. 09.09.

ROTH, Eva (2017): "Das ist keine Entlastung der Mittelschicht".
Der Forscher Stefan Bach über Steuervorschläge der Parteien und die tatsächlichen Steuerzahlungen der Bürger,
in:
Neues Deutschland v. 09.09.

 
       
   

STROHSCHNEIDER, Tom (2017): Glossar der Gerechtigkeit.
Wie wird Armut gemessen? Und was ist eigentlich Abstiegsangst? Ein Lexikon der wichtigsten Begriffe in der Debatte über Entbehrung, Reichtum, Umverteilung und Wohlstand,
in:
Neues Deutschland v. 09.09.

 
       
   

RATHKE, Martina & Winfried WAGNER (2017): Vom Sozenbräu bis Kaffeetreff.
In Vorpommern versuchen SPD und CDU mit viel Bürgernähe, die AfD auszubooten,
in:
Neues Deutschland v. 09.09.

 
       
   

CREUTZBURG, Dietrich (2017): Schäuble widersetzt sich Merkels Renten-Postulat.
Nach der Absage der Kanzlerin an eine "Rente mit 70" warnt der Finanzminister vor Tabus,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.09.

Die FAZ kocht weiter an ihrem Rente mit 70-Süppchen.

 
       
   

ECKERT, Daniel (2017): Eine Formel soll die Rente retten.
Forscher schlägt vor, Altersbezüge künftig nur noch mit der Inflation steigen zu lassen,
in:
Welt  v. 09.09.

Neoliberale sind immer auf der Suche danach, die gesetzliche Rente noch stärker zu schwächen - vor allem, weil bei diesem Thema die Aufmerksamkeit der Medien gesichert ist. Und je mickriger ein Institut, desto mehr ist es auf Medienaufmerksamkeit angewiesen.  

Die Welt ist nun auf das 9-seitige PR-Pamphlet von Oliver HOLTEMÖLLER ("Zur Stabilisierung von Rentenniveau und Rentenversicherungsbeitrag") angesprungen, in dem die Autoren erklären wie sie sich die Schwächung der gesetzlichen Rente vorstellen: Statt einer Kopplung an die Lohnentwicklung soll eine Kopplung an die Inflation zur Kostensenkung beitragen. Damit würden die Renten ganz von der Produktivitätsentwicklung abgekoppelt werden und stattdessen nur noch ein Inflationsausgleich gezahlt werden müssen.

Die außergewöhnlich hohen Rentenanpassung der letzten beiden Jahre werden zum Anlass genommen, um die "neue" Rentenformel zu propagieren:

"In beiden Jahren lag die Anpassung deutlich über der Inflation.
In dem System mit Inflationsbindung hätte der Anstieg im vergangenen Jahr 0,5 Prozent betragen, in diesem Jahr vermutlich 1,7 Prozent".

Es ist offensichtlich, dass dieser PR-Gag nur funktioniert, wenn gerade keine Nullrunden bei der Rente angesagt sind! Aber was tut man als mickriges Institut nicht alles, um in die Medien zu kommen!

 
       
   

Das Single-Dasein in Japan

STOCKER, Frank (2017): Wundersame Wiedergeburt.
In Japan boomt die Wirtschaft, Investoren kehren zurück, und selbst die Deflation scheint besiegt. Wenn da nicht die Schulden wären,
in:
Welt  v. 09.09.

 
       
   

Das Single-Dasein in Polen

ASTHEIMER, Sven (2017): Polen first.
Lounge: Mit großem Selbstbewusstsein schlägt die Regierung auf dem wichtigsten Wirtschaftsforum Osteuropas markige Töne an. Kommt die konservative Erneuerung ohne europäische Nachbarn aus?
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.09.

 
       
   

Das Single-Dasein in Island

BILGER, Christine (2017): Die Angst vor der nächsten Krise steigt.
StZ-Serie Leben in Europa (11): Banken vor der Pleite, Staaten vor dem Bankrott: Die Krise, die 2007 begann, hat die EU und das Leben der Menschen verändert. Die Folgen sind noch immer zu spüren. Unsere Serie beleuchtet den Alltag. Heute: Elin und Daniel in Island,
in:
Stuttgarter Zeitung v. 09.09.

 
       
   

Die Altersvorsorge in der Schweiz in der Debatte

SCHÖCHLI, Hansueli (2017): Eine Milliarde löst sich in Luft auf.
Fragwürdiges Kernargument in der Schweizer Debatte zur Rentenreform,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 09.09.

Hansueli SCHÖCHLI, wie die ganze NZZ-Redaktion ein erklärter Gegner der anstehenden Rentenreform, will uns weismachen, dass die Reform nicht die erhofften Einsparungen bringen wird, die die Befürworter behaupten. Andererseits steht er mit seiner Widerlegung ganz allein da, denn nicht einmal die neoliberale Unternehmensberatung WillisTowersWatson, die auf dem Gebiet der Altersvorsorge tätig ist, unterstützt seine Argumentation.

 
       
   

Das Single-Dasein in Portugal

FISCHER, Thomas (2017): Nicht nur Madonna macht Portugal populär.
Sonne, Sicherheit und Steuervorteile machen das Land sehr attraktiv - das spiegelt sich auch im Immobilienmarkt,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 09.09.

 
       
 

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Zu den News vom 06. - 08. September 2017
 

   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Stand: 23. September 2017