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Heike
Wirth in ihrer eigenen Schreibe
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Inhaltsangabe
"Die vorliegende
Studie ist ein Beitrag zu der
Diskussion um die zunehmende
Individualisierung, die in der
deutschen sozialwissenschaftlichen
Literatur einen breiten Raum
einnimmt. Der
Individualisierungsthese zufolge geht
der Einfluß von sozio-ökonomischen
Merkmalen auf individuelle
Handlungsorientierungen und damit auf
die Strukturierung von sozialen
Beziehungen zurück, die Gesellschaft
wird offener. In diesem Buch wird
diese These am Beispiel von
Ehepartnerschaften, als einem
wichtigen Typus dauerhafter sozialer
Beziehungen, überprüft. Im ersten
Teil der Arbeit werden
handlungstheoretische Modelle der
Partnerwahl dargestellt. Es wird
diskutiert, wie sich die
Gelegenheitsstrukturen für 'meeting
und mating' als Folge der
Bildungsexpansion und des
berufsstrukturellen Wandels für
Männer und Frauen ändern und wie
hierdurch neue Restriktionen und
Chancen für die Handlungsoptionen
von Individuen geschaffen werden. Im
zweiten Teil wird der Wandel der
bildungs- und klassenspezifischen
Heiratsmuster im Kohortenverlauf
analysiert. Datengrundlage für die
empirischen Analysen sind die Daten
der Volkszählung 1970 und des
Mikrozensus 1993. Letzterer
ermöglicht auch, die bisher noch
wenig erforschte Situation in der
ehemaligen DDR in die Analyse
einzubeziehen."
Das
Buch in der Debatte
"Das Entstehen
einer 'diffusen Mitte', die an die
Stelle der klassischen Trennlinie
zwischen Arbeitern und Angestellten
treten würde, kann nicht behauptet
werden.
(...)
Differenzierungen der
Heiratsbeziehungen erkennt Wirth
allerdings innerhalb der beiden
Berufsgruppen. So tritt im manuellen
Bereich eine zunehmende Distanzierung
der Arbeiterelite von der restlichen
Arbeiterschaft zutage; auf Seiten der
Dienstklasse lässt sich zeigen, dass
die Heiratsbeziehungen überwiegend
von Bildungsfaktoren bestimmt
sind."
(Thomas Meyer in der
Soziologischen Revue, H.1/2002)
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Rezensionen:
- Neu:
MEYER,
Thomas (2002): Heike Wirth: Bildung,
Klassenlage und Partnerwahl,
in: Soziologische
Revue, Jg.25, Heft1
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Heike
Wirth in den Medien
- SCHMOLLACK,
Simone (2001): Wo ist Aschenputtel?
Studien
beweisen es: Die Liebe ist auch eine
Sache der Bildung. Akademiker bleiben bei
der Partnerwahl weitgehend unter sich.
Auch in anderen Schichten geht das Herz
selten neue Wege,
in:
Berliner Illustrierte Zeitung. Beilage
der Berliner Morgenpost
v. 11.03.
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Heike
Wirth in der Debatte
- fehlt noch
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weiterführende
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©
2000-2002
Bernd Kittlaus |
Bernds@single-dasein.de |
Erstellt:
13. Februar 2002
Update: 13. Februar 2002 |
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Zugriffe
seit
dem 04.Juni 2000 |
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