| |
|
[ Verzeichnis
der Single-Forscher/innen ] [ Literaten
der Single-Generation ] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Johannes
Kopp: Das Timing von Geburten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Johannes
Kopp in seiner eigenen Schreibe
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Johannes
Kopp in den Medien
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
 |
|
 |
| |
|
|
Klappentext
"Ausgangspunkt
der Arbeit ist eine Einführung in
die demografischen Entwicklung
Deutschlands. Dabei wird deutlich,
dass der Geburtenrückgang bereits im
19. Jahrhundert eingesetzt hat und
die wichtigsten Veränderungen in der
zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
vor allem das »Timing« der Geburten
betreffen. Im zweiten Abschnitt
werden die verschiedenen
theoretischen Ansätze zur Erklärung
des Geburtenverhaltens vorgestellt,
beginnend mit den Thesen Malthus
und der sogenannten Wohlstandstheorie
bis hin zu neueren Ansätzen, wie sie
beispielsweise in der
Familienökonomie entwickelt wurden.
Es zeigt sich dabei, dass alle
ernsthaften Erklärungsversuche einen
mikrotheoretischen
Erklärungsmechanismus formulieren
und die historischen Entwicklungen
auf typische Veränderungen in den
jeweiligen Randbedingungen, auf sich
systematisch wandelnde
Opportunitäten und Beschränkungen
zurückführen. Vor allem die
veränderten Handlungsoptionen von
Frauen, die höhere
Bildungsbeteiligung und die besseren
Arbeitsmarktchancen führen demnach
zu einer Verringerung der
Geburtenzahlen.
Dieses Erklärungsmodell
wird an drei besonders auffälligen
Entwicklungen empirisch überprüft:
Zuerst an der Veränderung der
Geburtenzahlen in der DDR bzw. in
Ostdeutschland nach 1989, zweitens an
den deutlich zu beobachtenden
regionalen Besonderheiten innerhalb
Deutschlands und drittens an den
vollkommen unterschiedlichen
Geburtenmustern einzelner ethnischer
Gruppen in den Vereinigten Staaten,
hier vor allem am Phänomen der
»teenage pregnancies«. Hierzu
werden neben amtlichen Daten
verschiedene im Rahmen
sozialwissenschaftlicher Studien
erhobene Datensätze herangezogen und
analysiert. Dabei zeigt sich, dass
für alle drei Beispielen die
gleichen theoretischen Erklärungen
in der Lage sind, die Prozesse zu
verstehen: Immer stellt die
Entscheidung für oder gegen die
Geburt eines (weiteren) Kindes sich
als Ergebnis einer Abwägung der
damit verbundenen Konsequenzen
vor allem für die Lebensumstände
der Frauen dar. Abweichungen
von einem generellen Muster lassen
sich empirisch auf Unterschiede in
wichtigen Rahmenbedingungen
zurückführen."
|
|
 |
|
 |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Das
Timing von Geburten in der Debatte:
- LEVINE, Tom:
Praktizierte Gleichberechtigung -
größere Kinderzahl,
Familienpolitik -
Kinder oder Inder oder was? Deutschland
ist angesichts der sinkenden
Geburtenzahlen aus jahrzehntelanger
Lethargie erwacht. Manche Staaten sind
längst munterer,
in: Berliner
Zeitung v. 14.04.
- Kommentar:
Der Bevölkerungsstatistiker
Ron LESTHAEGHE
kritisiert, dass die deutschen
Statistiker dem Umstand, dass
Frauen immer später in ihrem
Leben Kinder kriegen, nicht
genügend Beachtung schenken
würden. "Betrachte man -
anders als die deutsche Statistik
- nicht nur die aktuelle
Geburtenentwicklung pro Jahr,
sondern das jeweilige Verhalten
von Frauen-Altersgruppen (so
genannten 'Kohorten'), so werde
deutlich, dass der
Geburtenrückgang langfristig
weniger dramatisch sein dürfte.
Die Frauen der Jahrgänge 1957
bis 1961 etwa hätten zwar viel
später mit dem Kinderkriegen
angefangen als ihre
Vorgängerinnen, aber dann
aufgeholt: Die Geburtenrate ihrer
Altersgruppe liegt bei rund 1,6
Kindern pro Frau ; verglichen mit
1,8 für die Jahrgänge
1942-1946. Die heute 35- bis
40-Jährigen hätten bereits
jetzt eine Rate von 1,5 erreicht
- obwohl sie sich
durchschnittlich noch länger
Zeit gelassen hätten, bevor das
erste Baby kam."
- DORBRITZ,
Jürgen (2001): Familienbildungsverläufe
der Generationen.
1950 und 1965 im
Vergleich,
in: BIB-Mitteilungen,
Nr.1 v. 09.03., S.10-14
- Kommentar:
Der deutsche
Bevölkerungswissenschaftler
Jürgen DORBRITZ muss zugeben,
dass "wir für den
Geburtsjahrgang 1965 vor einigen
Jahren noch Kinderlosenanteile
von mehr als 30 % erwartet
(haben). Die neueren Schätzungen
zeigen, dass sich über späte
Erstgeburten die
Kinderlosenanteile auf 27 %
verringert haben."
Der
Bevölkerungsstatistiker
Ron LESTHAEGHE
kritisiert diese Praxis deutscher
Bevölkerungswissenschaftler.
|
|
| |
|
weiterführende
Links
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-dasein.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
©
2000-2002
Bernd Kittlaus |
Bernds@single-dasein.de |
Erstellt:
15. Mai 2002
Update: 15. Mai 2002 |
|
Zugriffe
seit
dem 04.Juni 2000 |
|
|