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Lothar Böhnisch: Die Generationenfalle

 
       
   
  • Kurzbiographie:

    • 1944 geboren
    • Studium der Geschichte, Soziologie und Ökonomie
    • 1989 Buch "Die Generationenfalle" (zusammen mit Klaus Blanc)
    • Professor für Sozialpädagogik und Sozialisation der Lebensalter (TU Dresden)
 
       
     
       
   

Lothar Böhnisch in seiner eigenen Schreibe

 
   
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Die Generationenfalle (1989).
Von der Relativierung der Lebensalter
Frankfurt: Sammlung Luchterhand

 
   
 
 

Klappentext

"Die soziale Balance der Generationenverhältnisse ist heute gestört. Die Generationsbilder der Nachkriegszeit sind als Lebensmuster verwischt und in den Hintergrund getreten. Verschiedene Lebensalter werden von der Öffentlichkeit nur noch als unterschiedliche Konsumgenerationen mit spezifischen, von der Werbung »gemachten« Bedürfnissen wahrgenommen; Yuppies, Dinks, Perspektivensucher, Nachkarrieristen, jugendliche Sechsziger, aktive Siebziger...
Lothar Böhnisch und Klaus Blanc untersuchen die politische und soziale Bedeutung dieser Entwicklung und zeigen einen Weg zu einer neuen Definition des Generationenverhältnisses."

Zitate:

Die Verlagerung der Herausbildung einer Generationenidentität von der Jugendphase in die Familienphase

"Die Jugendphase als Ablösungsphase scheint (...) heute längst nicht mehr die Lebensphase zu sein, in der sich eine Generationenidentität, ein gesellschaftliches Zeitverständnis aus der Abgrenzung gegenüber der Elterngeneration herausbilden kann. Eher machen wir die Beobachtung, daß in späteren Lebensphasen, wenn die Jugendlichen selbst Eltern geworden sind und sich mit der Zukunft ihre Kinder auseinandersetzen müssen, sich bei ihnen eine Generationenidentät aus der Sorge um die Zukunft der eigenen Kinder heraus entwickelt." (S.71)

Die Vorwegnahme der grünen Kinderpolitik

"(In) den letzten Jahren (...)(haben sich) neue Generationsfiguren - vor allem in den sozialen Bewegungen - herausgebildet, die sich von dem klassischen Modell der Generationenhierarchie unterscheiden. Aus dem Leitmotiv der Ökobewegung »Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt, wir müssen heute anders leben, damit unsere Kinder morgen überleben können«, bildete sich ein neues Verständnis des Generationenverhältnisses aus. Nicht die Kinder sind es, die sich unserem Tun und seinen Folgen anzupassen haben, sondern wir müssen unser heutiges Verhalten so verändern, daß eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder gewährleistet ist, auch wenn wir damit unsere Gewohnheiten grundlegend revidieren müssen. Vor diesem Hintergrund verliert das Bild der jungen Generation sein kulturell-avantgardistisches Flair: Der Fortschrittsglaube der Moderne, mit dem dieses Jugendbild verknüpft war, ist obsolet geworden. Wir erleben ökosoziale Bewegungen, in denen Männer und Frauen der älteren Generation ihre Zeitsensibilität öffentlich ausspielen und dadurch zu Meinungsführern werden können." (S.95f.)

 
 
 
       
   
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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 12. März 2002
Update: 12. März 2002
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