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Wilhelm Heinrich Riehl: Der vereinzelte Großstädter

 
       
     
       
     
       
   

Wilhlem Heinrich Riehl in seiner eigenen Schreibe

 
     
       
   

Land und Leute (1954)

 
   
 
 

Wilhelm Heinrich Riehl in der Debatte

"Als Begründer einer Tradition, die sich dem Kampf gegen die Großstadt als Symbol des modernen Industriestaates verschrieben hat, gilt der deutsche Kulturhistoriker und Novellist Wilhelm Heinrich Riehl. In seinem Mitte des 19. Jahrhunderts erschienenen Hauptwerk »Die Naturgeschichte des Volkes als Grundlage einer deutschen Socialpolitik« sieht er die Familie als Keimzelle der Gesellschaft durch den Prozess der Verstädterung bedroht. Das Leben in der Großstadt zerstöre die Familien und führe zur Vereinzelung der Individuen. Die Nerven der Individuen würden durch das Wuchern der Stadt »ruiniert«. Im städtischen Raum verortete er den «Nährboden für den socialistischen Geist der Gleichmacherei« . Vorbild und Orientierungspunkte für konservativ-nationale Kulturkritiker wie Riehl bildeten die bäuerliche Agrargesellschaft und Aspekte des europäischen Mittelalters."
(Christoph Laimer in Dérive, Nr.4)

 
 
       
     
     
       
   
 
   

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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 13. Januar 2002
Update: 13. Januar 2002
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