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Debatte

 
   

Familienpolitik im internationalen Vergleich:

 
   

Wie die Wirksamkeit von Bevölkerungspolitik belegt wird

 
       
   
  • Die Länder:

 
     
       
       
   

Die Berichterstattung über die Familienpolitik anderer Länder:

 
     
   

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  • Diverse

    • Wie zeugungsfähig ist der Staat?
      In Europa sinken die Geburtsraten, aber mit unterschiedlichem Tempo,
      in: Spiegel Nr.15 v. 09.04.
      • Kommentar:
        Kennen Sie schon den neuesten Single-Witz? Nein? Der stammt von mir und geht so:
             Frage an TV Single-forever: Ich bin eine Trümmerfrau. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Pflegeversicherung wird nach dem 92er Trümmerfrauenurteil als weiterer Meilenstein der Familienfreundlichkeit gefeiert. Ist es richtig, dass mein Prestige dadurch weiter erhöhrt wird?
             Antwort von TV Single-forever: Im Prinzip ja. Sie müssen ja weiterhin keine Beiträge bezahlen. Sie müssen es sich lediglich gefallen lassen, dass Sie als Kinderlose beschimpft werden.
             Die Titelgeschichte des Spiegel ist der beste Beweis dafür, dass dies mehr als nur ein Witz ist.
        Das Schaubild "Lieber ohne Kinder" folgt der Definition des Statistischen Bundesamtes, wonach Alleinlebende als Kinderlose bezeichnet werden, weil ihre Kinder nicht im Haushalt leben. Trümmerfrauen sind nach Trude Unruh (1987; "Trümmerfrauen. Biografien einer betrogenen Generation") Frauen des Jahrgangs 1927 und älter. Diese waren 1998 also 71 Jahre oder älter. Die überwiegende Zahl der Witwen wohnt in Single-Haushalten. Die 75jährigen und älter stellten 1998 immerhin ein Fünftel der Einpersonenhaushalte. Unter diesen waren die alleinwohnenden Witwen die überwältigende Mehrheit (Männer sterben früher oder wohnen überwiegend in Mehrpersonenhaushalten).

             Die Schieflage der Statistik beruht auf der Gleichsetzung von Familie mit Familienhaushalt und führt dazu, dass die Zahl der lebenslang Kinderlosen völlig überschätzt wird. Allein der Begriff der Multilokalen Mehrgenerationenfamilie trägt dieser Tatsache Rechnung. Dann ist Kinderlosigkeit meist nur eine Phase im Lebenslauf und die scheinbare Erhöhung der "Kinderlosen" geht auf das Konto einer kürzeren Kinderphase im Lebenslauf.
             Von einem dramatischen Geburtenrückgang kann zumindest in den alten Bundesländern keine Rede sein. 1998 wurden 682 172 Lebendgebore in den alten Bundesländern verzeichnet, also weit mehr als 1978 (576 468 Lebendgeborenen). Aus dem abgebildeten Schaubild wird dies nicht ersichtlich, da der Spiegel ab 1989 nur die gesamtdeutsche Entwicklung darstellen. Dies lässt nur den Schluss zu, dass es hier nicht nur um einen Ausgleich zwischen "Kinderlosen" und "Eltern", sondern auch um einen zwischen Ost und West zu gehen hätte.
        Die "Kinderlosen" können auch nicht für die Erhöhung der Lebenserwartung haftbar gemacht werden, die nicht unerheblich zum "Greisenstaat" beiträgt.
        Die Kontroverse "Singles versus Familien" ist also zum grössten Teil eine Scheinkontroverse. Solange die Prämissen und Konsequenzen der demografischen Entwicklung nicht umfassend diskutiert werden, werden Kinderlose weiterhin zu Sündenböcken einer Entwicklung gemacht, die komplexere Ursachen hat.
        • Wenn Sie die Art und Weise wie die Debatte zur Zeit geführt wird auch für einen Witz halten, dann beteiligen Sie sich an der Humoroffensive
    • KoKo (2001): Lustlos. Euro-Tisch,
      in:
      Frankfurter Rundschau v. 27.04.
 
   

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  • Dänemark

    • GAMILLSCHEG, Hannes (2001): Im Wagen liegt selten ein eigenes Baby.
      In Dänemark ist alles auf die berufstätige Frau zugeschnitten, aber finanziell sind Familien nicht auf Rosen gebettet,
      in: Frankfurter Rundschau v. 27.04.
 
       
     
   
 
   

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  • Grossbritannien

    • HAL (2001): Teure Schulen
      Kosten der Kindererziehung im Weltvergleich,
      in: Welt v. 20.04.
 
   
 
     
   

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  • Spanien

    • PETROPULOS, Kostas (2001): Warum bei uns immer weniger Kinder geboren werden.
      Mütter ohne Courage. Kinderwunsch und wirtschaftliche Lage haben miteinander zu tun. Wer sich Zeit für den Nachwuchs nimmt, wird im Job diskriminiert,
      in: Rheinischer Merkur Nr.15 v. 13.04.
    • VEIEL, Axel (2001): Stiller Streik gegen Machos.
      Das katholische Spanien liegt bei den Geburten hinten,
      in: Frankfurter Rundschau v. 27.04.
 
   

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  • Schweden

    • TAZ-Thema: "Kein Nachwuchs für Europa":
      WOLFF, Reinhard (2001): Frauen werden den Wohlstand sichern (Stockholm),
      in:
      TAZ v. 22.03.
    • GAMILLSCHEG, Hannes (2001): Ein Babygipfel gegen die Pensionsbombe.
      Schweden präsentiert sein Modell zur Lösung der Bevölkerungskrise: Staatliche Anreize für die arbeitende Mutter,
      in: Frankfurter Rundschau v. 23.03.
    • HAL (2001): Hohe Steuren
      Kosten der Kindererziehung im Weltvergleich,
      in: Welt v. 20.04.
 
   

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  • USA

    • SCHÖNEN, Detlef (2001): Familienförderung: Zweifel am System,
      in:
      Neue Ruhr Zeitung v. 04.04.
      • Inhalt:
        SCHÖNEN sieht in der USA das Vorbild, denn "die einzige Industrienation, in der Einzelkinder Einzelfälle und Geburtenraten bevölkerungserhaltend sind, kennt keine staatliche Förderung." Er beruft sich auf den Bielefelder Sozialisationsforscher Klaus HURRELMANN und die Magdeburger Politikwissenschaftlerin Christiane DIENEL.
    • HAL (2001):Alles für die Kinder
      Kosten der Kindererziehung im Weltvergleich,
      in: Welt v. 20.04.
 
   
 
   

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Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 22. April 2001
Update: 01. Mai 2001
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